Warum lehnen sich Jugendliche gegen den Schulsport auf, machen aber in der Freizeit selbst Sport?

5 Antworten

Das hat bei manchen auch was mit der psyche zu tun...das beobachtet werden und der wettbewerb beim sport der untereinander herrscht dazu kommt dann die beliebtheitsskala wer wird immer als 1. gewählt usw...in der freizeit ist es was anderes man ist nicht direkt von leuten die man kennt beobachtet und man kann sich das auswählen was einem spaß macht...zudem mir hat der sportunterricht eig. immer gefallen, da mein lehrer immer einen anspornen konnte das maximum zu geben...also es liegt viel an der abwechslungsreichen gestalung oder ob immer wieder das selbe gemacht wird...

sportarten wie geräteturnen, leichtathletik etc. kommen bei vielen Kindern/Jugendlichen nicht gut an, in der Freizeit suchen sie sich dann ihre Stärken heraus, die ihnen ausserdem noch Spass machen

lg

Da gibt es eine Vielzahl von Gründen, die sich wechselweise beeinflussen. So sind ab den 60-er Jahren in den schulischen Lehrplänen die geforderten Leistungen schrittweise immer weiter zurückgenommen worden. Das hatte auch einen Schwund in den persönlichen sportlichen Leistungen der Lehrer zur Folge, deren Vorbildfähigkeit damit schwand, verbunden mit einer zunehmenden Forderung nach antiautoritärer Erziehung und einer Überbetonung des Spaßfaktors im Sportunterricht (Nicht mehr schwitzen, sondern spaßen). Damit wurde der Sportunterricht zunehmend zu reinen Beschäftigungs- und Klamaukveranstaltungen, mit denen sich sportbegeisterte Schüler nicht mehr identifizieren konnten. Folge: Ein Teufelskreis aus weiterer Abnahme der allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit sowie einem Schwund der Bereitschaft dazu. Wenige rühmliche Ausnahmen sollen nicht verschwiegen werden.

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