Technik Dreisprung

2 Antworten

Früher war es egal mit welchem Fuss man im 1. Sprung landet und jeder hatte dann so seine eigene Technik entwickelt aber seit etwa 10 Jahren hat die IAAF festgelegt, dass nach dem Absprung der 1. Sprung (Hop) auf demselben Fuss gelandet und wieder abgesprungen werden muss. Der 2. Sprung (Step) dann mit dem anderen Bein und der 3. (Jump) dann wieder mit dem 1.

Vielleicht nur ein Druckfehler, aber die derzeitige Dreisprungregelung ist bereits mehr als 100 Jahre alt und von der IAAF seit Anfang des 20.Jh. gültig: Die Sprungreihenfolge ist danach links-links-rechts oder rechts-rechts-links. Daher muß der 2.Sprung (Step) mit dem Absprungbein erfolgen und nicht mit dem anderen Bein. Erst beim 3.Sprung (Jump) darf gewechselt werden. Wichtig: Der Hop macht bei Könnern etwa 40% der Weite aus, Step und Jump jeweils ca. 30%. Daher sollte dem Hop die besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, vor allem im Training. Es sollte ein langer, möglichst flach gehaltener Sprung sein. Auf die Armunterstützung sollte geachtet werden.

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@Brandt

Die Aussage "Daher sollte dem Hop die besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden" ist zwar trainingstechnisch völlig richtig, für eine lehrmethodische Maßnahme, wie sie der Hintergrund für Majanas Frage zu sein scheint, aber völlig fehl am Platz, weil jeder Schüler erfahrungsgemäß dazu neigt, den Hop überzubetonen und dann beim Step einzubrechen oder nur noch einen kleinen Ausholschritt für den Jump auszuführen.

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Nach dem Anlauf wird beim Dreisprung - wie der Name sagt – dreimal gesprungen und dann gelandet. Die 3 Sprünge bezeichnet man mit Hop, Step und Jump. Dabei werden Hop und Step mit demselben Fuß vollzogen, als links-links-rechts-Landung oder rechts-rechts-links-Landung. Die Schwierigkeit dabei ist, nicht zu viel Energie in den ersten Sprung (Hop) zu legen, damit man beim zweiten Sprung (Step), der ja mit dem gleichen Bein durch geführt wird, nicht „einbricht“ und den letzten Sprung (Jump) nicht mehr gut vorbereiten kann. Als methodische Reihe empfiehlt sich: Auf dem Rasen oder auf Mattenbahnen: 1. „Wechselhüpfen“. links-links-rechts-rechts-links-links-rechts-rechts-links-links... 2. „Wechselhüpfen“. links-links-rechts-beidbeiniges Landen in der Hocke.....( links-links-rechts stets mit der gleichen Betonung ausführen, nicht einen der 3 Kontakte überbetonen!!! Das gilt auch für die folgenden methodischen Übungen!) In die Sprunggrube: 3. Aus dem 5-Schrittanlauf (am besten vom Rasen in die Sprunggrube mit drei Absprungzonen auf dem Rasen) Hop-Step-Jump-(li-li-re oder re-re-li) und Landung in der Grube. 4. Wie 3.! Zwischen Step und Jump ein kleines Hindernis (Medizinball o.ä.) überspringen. 5. Wie 4.! Aus dem 7-Schritt-Anlauf. In dieser Ablaufform die Bewegung und den Rhythmus automatisieren! Nicht zu früh mit wettkampfmäßigem Volldampf üben!

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