sportart wechseln nach 13 jahren.. ?

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4 Antworten

Wenn eine Sportart sehr lange betrieben wird können sich nach einer Zeit immer wieder Motivationslöcher auftun. Die sind dann oftmals auch so stark das die Sportart als solches in Frage gestellt wird. Es ist in dem Punkt als Außenstehender immer schwer etwas anzuraten. Ich würde erstmal eine 3-4 wöchige Pause einlegen um etwas Abstand zu gewinnen und darauf zu achten in wiefern einem die Sportart fehlt. Es kann auch nicht verkehrt sein eine andere Sportart auszuprobieren. Bei Sportarten die Vereinsgebunden sind ist das natürlich so ein Problem. Sich da direkt zu binden ist für einen Selbstversuch auch nicht immer das wahre, denn auf zwei Hochzeiten zu tanzen ist bei Vereinsgeschichten mehr als schwierig. Letztlich mußt du die Entscheidung treffen. Ich würde erstmal eine Auszeit nehmen und sehen was passiert.

Hallo,

anhand deiner Fragehistorie auf Sportlerfrage.net und dem, was du oben beschreibst, beschäftigt dich das Thema sehr.

Es kann oft passieren, dass man die Motivation an einem Sport verliert oder die Sportart zeitweise keine Lust mehr bereitet. Dies gibt es nicht nur im Sport, sondern auch im Beruf, Studium, so sogar in Beziehungen.

Auch du hast mit dem Fußball eine Beziehung. Der Sport prägt und formt die Persönlichkeit, vor allem aber, bleibt immer ein essentieller Bestandteil des Lebens. Sich von ihm loszulösen, wird dann schwer, weil man jahrelang genau diesen Sport ausgeübt hat und das Leben um ihn zentriert war.

Bei dir kommt das Problem mit dem häufigen Vereinswechsel hinzu. Fußball ist ein Mannschaftssport und in Mannschaften herrscht ein Teamgeist, sowie wechselseitige Beziehungen. Siche inzufügen ist nicht immer einfach.

Und bezüglich der Ligaproblematik: Jede Liga hat seine eigenen Anforderungen. Es ist verständlich, dass du nicht "zu niedrig" spielen willst, auf der anderen Seite erfordern höhere Ligen oft mehr persönliches Engagement, und somit mehr Zeit. Und schließlich solltest du die Schule/Ausbildung nicht vernachlässigen.

Vielleicht hilft es, ein bisschen Abstand zu nehmen, d.h. Auszeit von wenigen Wochen nehmen (in er Zeit trotzdem sportlich aktiv bleiben). Möglicherweise kommt die Motivation wieder. Der Sport sollte dir aber letztendlich Spaß machen.

Ein Probetraining bei einem Badmintonverein kannst du natürlich jeder Zeit machen. Einfach den Verein oder Trainer kontaktieren.

Manchmal hilft es auch sich mit Teamkamaraden oder Freunden auszutauschen.

Die Entscheidung musst am Ende du treffen. Treffe die für dich richtige.

LG

PS: Falls du einen Motivations-Push brauchst:

Ich denke, dass es sogar eine gute Idee ist mit dem Badminton anzufangen. Du kannst ja beides gleichzeitig machen, mal gehst du zum Fussbaltraining, und dann mal zu zu Badmintonstunden. Probier wenigstens die andere Sportart aus, und wenn dir das nicht gefällt, dann vielleicht eine andere?

Das du mit dem Fussball nicht aufhören kannst ist ja ziemlich klar...war ja bis jetzt ein grosser Teil deines Lebens,so wie es klingt. Aber vielleicht mal als Beispiel dass das Aufhören garnicht so schlimm ist: Meine Schwester hat 10 Jahre lag Ballett getanzt, und war wirklich ganz weit oben, doch wie Ballett eben ist, ziemlich hart, wurde ihr das zu viel, und ihr hat ganz einfach der Mut gefehlt aufzuhören.

Nach 2 Jahren zögern hat sie aufgehört und besucht regelmässig das Fitnessstudio, geht Joggen und tanzt weiterhin (kein Ballett zwar). Sie ist total glücklich.

Wie schon gesagt, probier doch einfach mal sachen aus, und wenn du nicht gleich aufhören willst, dann mach eben eine Pause.

Lg, Kim

Also Down-Phasen haben ja alle mal, wenn das aber jetzt seit Jahren so geht, würde ich mir wirklich eine neue Herausforderung suchen. Offensichtlich hast du mit Badminton ja schon einen potenziellen Kandidaten ins Auge gefasst.

Wieso also nicht mal ausprobieren? Schläger leihen, Verein suchen oder auch nur mit Freunden ein paar Runden machen und ein Gefühl bekommen.

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