Sport trotz Knorpelschaden im Sprunggelenk?

1 Antwort

Hi,

wenn der Arzt Dir zur Vorsicht rät, wird das einen Grund haben, und niemand hier im Forum wird Dich dazu ermutigen, bis zur endgültigen Diagnose Fußball zu spielen.

Ein Knorpelschaden im Fußgelenk ist gleichbedeutend mit Arthrose. Ob und falls "ja" welcher Grad der Arthrose vorliegt, wird das ausstehende MRT ergeben. Fakt ist, dass sich durch Sportarten wie Fußballspielen (schnelle Stops & Goes, abrupte Wendungen etc.) der Knorpelschaden verschlimmert.

Übe Dich also in Geduld, warte die Enddiagnose ab und besprich Dich mit Deinem Arzt bzgl. einer geeigneten Therapie. Arthrose ist zwar noch nicht heilbar, doch es gibt inzwischen zahlreiche Möglichkeiten, um eine Verschlechterung zu verzögern; z.B. Medikamente, Injektionen von Hyaluronsäure, Orthokin-Eigenblut-Therapie, Physiotherapie, Kälte-/Wärmeanwendungen, Stoßwellen-, Triggerpunkt-Therapie etc..

Blue

Was tun bei einem Knorpelschaden mit Erguss in der Bursa gastrocnemia semimembranosa!

Hallo! 3 Monaten nach Kniespiegelung, Nachbehandlung, Reha, Krafttraining, Joggen wieder mit Fussballspielen angefangen. Am Anfang wars echt noch i.O. aber dann spürte ich wie die Schmerzen wieder im betroffenen Knie vorhanden waren. Am 18. Kernspin,

Befund des Radiologen: Unauffälliges HKB. Die VKB-Plastik ist überwiegend durchgängig abgrenzbar, im distalen intraartikulären Abschnitt mäßig signalintensiviert ohne relevante Befundänderungen gegenüber der Voruntersuchung. Ein narbig vorgelagertes Areal ist überwiegend entfernt. Weiterhin noch Signalabnahme der Hoffa-Spitze i.S. der Fibrose. Neu gegenüber der Voruntersuchung ist eine 6 mm breite, schüsselförmige, bis zur knöchernen Grenzlamelle reichende Knorpelläsion der lateralen Femurkondyle zentral. Unverändert leichgradige Defomrierung des Außenmeniskus ohne Änderung gegenüber der Voruntersuchung. Kleiner Erguss in der Bursa gastrocnemia semimembranosa. Ausgeprägt freie Flüssigkeit in den Weichteilen im Fettgewebe der Kniekehle, teils auch intermuskulär.

Was soll ich nun machen, weiter Fussballspielen (habe 20 Jahre gespielt vor meiner Verletzung) schonend eben, oder komplett lassen. Habt ihr damit Erfahrungen, wie bekomme ich das Wasser in der Kniekehle weg, was mache ich mit dem Knorpelschaden, gibt es da was - Nahrungsergänzung, OP.

Bin euch für hilfreiche Antworten sehr sehr dankbar.

Simón

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längjährige Schmerzen im Sprunggelenk - Arzt nimmt mich nicht ernst

Ich habe lange überlegt ob ich mich hier melden soll oder ob ich einfach eine gestörte Wahrnehmung habe. Und zwar bin ich vor knapp 10 Jahren beim Basketball auf einem Fuss gelandet und ziemlich umgeknickt. Einen Knall habe ich auch vernommen. Mein jugendlicher Leichtsinn hat mich einfach dazu überredet nur eine Woche zu pausieren, danach habe ich unter Schmezen weitergespielt. Ich leide seit dem unter intervallartig einschießenden stechenden Schmerzen an der Sprunggelenkinnenseite sowie manchmal auch unterm Außenknöchel. Die Schmerzen bleiben dann für paar Minuten bis zu mehreren Wochen. Nachts ist es am schlimmsten und raubt mir oft den Schlaf. Nachdem die Schmerzen seit letztem Mal bereits über 6 Wochen bestanden suchte ich einen Orthpäden auf weil ich langsam echt Angst vor einer Arthrose oder so hatte. Man liest ja immer die schönsten Geschichten im Internet. Mein Arzt schaute nur paar Sekunden auf den Knöchel und machte ein Röntgenbild (welches ohne Befund war). Eine manuelle Untersuchung fand zu keiner Zeit statt. Um Verwachsungen und Knorpelschäden auszuschließen überwies er mich anschließend zu MRT. Wieder beim Orthopäden guckte dieser sich die Bilder gar nicht an und überflog nur kurz die Schlussbeurteilung des Berichtes. Er sagte kurz etwas von alter Bänderverletzung und leichten Flüssigkeitsansammlungen und eine Sehne zeigt degenerative Veränderungen. Aus seiner Sicht ist das alles nicht schlimm weil ja zum Glück kein Knorpelschaden vorliegt und meine Schmerzen können gar nicht so schlimm sein. Er hat mir nun Einlagen verschrieben die das Sprunggelenk etwas stabilisieren sollen. Ich frage mich nun jedoch wieso mein Sprunggelenk stabilisiert werden soll wenn doch alles gut ist. Er hat es ja nicht einmal auf Instabilität untersucht weil er den Fuß ja nicht einmal berührt hat. Aufgrund der Einlagen habe ich nun natürlich Anpassungsschmerzen an anderen Stellen was ja auch normal ist. Wie viel Zeit muss ich dem Fuß den geben um eine Verbesserung durch die Einlagen zu merken? Und besteht die Chance, dass mein Sprunggelenk nochmal abschwillt und aufhört so laut zu knacken?

Sorry für den langen Beitrag aber ich brauche irgedwie echt mal einen Rat. Ich würde so gerne wieder Laufen gehen.

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Seitenstechen beim Schwimmen und zum Teil auch bei der Arbeit

Hallo zusammen, ich hab ein Problem mit den Seitenstichen. Diese treten i.d.R. beim Schwimmen auf wenn ich etwas mehr Tempo mache. Ich bin von der körperlichen Veranlagung eher der Fußballer steige jedoch vermehrt auf Triathlon um. Ich bin 185cm groß und derzeit 100 kg schwer. Ich schaffe es auch wärend der Sportsaison auf bis 90 kg runter zukommen. Beim Schwimmen habe ich i.d.R. tief liegende Beine. Das Schwimmen bringt mir besonders Spass. I.d.R. gehe ich 2 mal die Woche schwimmen ca. 1500m. Das ganze schwimme ich ohne Neo in 40-45min (25meter Becken) und mit Neo in 27-30 min. (50 meter Becken). Schwimmstil ist Kraulen. Beim Tempo muss ich mich immer zusammenreisen und bremsen, da ich sonst bei tieferem Atmen Seitenstiche bekommen und das Schwimmen dann auch kurz darauf unterbrechen muss. Dieses höhere Tempo kommt jedoch automatisch, wenn ich versuche meine Beine oben zu halten. Durch die vermehrte Beinarbeit brauche ich jedoch deutlich mehr Sauerstoff. Nach einer kleinen Pause (ca. 2-3 min Tiefes Ausatmen) kann ich dann wieder loslegen. Mehr als 2 Züge pro Atmung schaffe ich nicht, da ich dann Sauerstoffmangel bekomme. Generell bedeutet das, wenn ich mehr Sauerstoff benötige, versuche ich durch stärkeres Einatmen das aufzufangen. Ich kann mitlerweile auch den Punkt halbwegs gut einschätzen ab wann die Schmerzen kommen. Das ist jedoch nicht meine Leistungsgrenze. Hier sind es dann die Schmerzen die mich stoppen. Dabei würde ich mal gerne die Sau rauslassen wollen. Mit dem Neo gelingt es mir bei auftretenden Schmerzen die Schwimmintensität so runter zu fahren, dass durch die bruhigte Atmung und durch ein besonderes Strecken meines rechten Armes - die Seitenstiche treten nur rechts auf - die Schmerzen wieder weggehen. Beim zweierzug atme ich nur zur rechten Seite. Mitlerweile bemerke ich, dass ich die Stelle zwischen den Rippen auch wärend der Arbeit im Büro merke, hin und wieder ein kleines leichtes zippen bis hin zu richtigen Seitenstichen. Ich habe einfach den Verdacht, dass ich mir dort vielleich auch etwas gezerrt habe. Die Lösung wäre dann Pause zu machen. Das habe ich auch. 2 Monate lang. Die Seitenstiche kommen aber wieder. Bei den anderen Sportarten (Laufen, Rennrad) habe ich kaum bis garnicht Seitenstiche. Es ist doof wenn man mehr will aber der Körper streickt. Richtiges Sprintschwimmen bekomme ich auf ca. 100 - 200 meter hin. Dann kommen die Schmerzen. Sind diese Seitenstiche normal? Überfordere Ich meine Lunge? Ist intensives Atmen beim Schwimmen eher unüblich? Für eure Antworten danke ich euch im Voraus. LG

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Hallo, mein Freund hatte vor einen Jahr knöcherner Außenbandausriss des Ligamentum fibulotalare anterius und Ruptur des Ligamentum fibulo calcaneare ....?

Er wurde im September 2016 nun am Außenband operiert und hab eine Bandplastik bekommen. Seit ca. 2 Monaten fängt er nun langsam wieder das Trainieren und Fußballspielen an was bis auf ein leichtes Zwicken und manchmal leichte Schmerzen ganz gut funktioniert... allerdings schwillt sein Fuß nach längerer und stärkerer Belastung immer wieder an. Hat jemand schon mal ähnliches gehabt oder kann mir sagen ob es noch zu früh fürs Training ect ist?. LG Lena

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Geschwollenes, Blaues Sprunggelenk am rechten Fuß nach Umknicken. Was tun?

Bin vor ca. 3 Stunden beim Spazieren blöd umgeknickt (nach außen). Ich konnte direkt danach kaum gehen und bin den restlichen Weg nach Hause gehumpelt. Mein Sprunggelenk ist jetzt geschwollen und etwas blau, jedoch tut es nur wenig weh, es ist mir aber nicht möglich den Fuß etwas nach außen zu drehen. Ich muss dazu sagen, dass die Schmerzen direkt nach dem Unfall stärker waren als jetzt. Ich hab schon gekühlt und den Fuß hochgelegt, aber mein Fuß ist immer noch sehr heiß und die Schwellung ist noch nicht abgeklungen. Ist es sinnvoll einen Arzt aufzusuchen, bzw. mit welcher Diagnose bzw. Therapie habe ich zu rechnen? Dazu kommt noch, dass ich morgen mit dem Auto los muss, und ich habe Angst, dass mich die Schmerzen beim Bremsen behindern könnten.... Ich hoffe auf schnelle Antworten und evtl. sogar eine Vordiagnose bevor ich den Arzt besuchen werde!

Liebe Grüße, Lena

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