Schnelligkeitstraining

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

Ich würde Dir zu einem dreiteiligen Training raten (wobei ich mich hier nur auf die von Dir genannten Punkte beziehe, denn der ganze Bereich Oberkörper, Rumpf- und Armkraft und Koordination gehört ja dann auch dazu); Grundlagenaufbau Beinkraft, Schnelligkeitsausdauer und Reaktionsvermögen. Für den Grundlagenaufbau Beinkraft (Leichtathletik vorzugsweise im Winter, bei Dir wohl eher im Sommer?) würde ich folgende 6 Einheiten empfehlen: Adduktoren, Abduktoren, Beinpresse, Beincurl (--> sehr wichtig!), Oberschenkelmuskeln sowie Wadenheber. Zu jeder Übung gibts unten ein Foto. Mit der Kraft allein wirst du aber nicht schnell, eher im Gegenteil. Die Kraft hilft dir nur schneller zu werden, denn jedes Schnelligkeitstraining per se ist nämlich auch nur so gut wie muskulär ausgebildet du bist. Deshalb kombinierst du die Grundlagen mit High Intensive Training, z.B. 5 mal 1 Minuten volles Rohr laufen als komplette Trainingseinheit mit Intervalltraining, x mal 30 Meter als separates Training. Und als dritte Einheit empfehle ich Reaktionsschnelligkeit. Da ist es ganz egal was und wie du trainierst. Wir machen das z.B so; die Gruppe stellt sich mit dem Gesicht zur Wand und der Trainer vereinbart, dass alle nach 1 mal Klatschen sitzen, bei 2 mal sich umdrehen und nach links rennen, bei 3 mal nach rechts, bei 4 mal in die Höhe springen etc. Oder man trainiert Starts; aus dem Liegen, aus dem Sitzen, aus der Hocke, im Stehen. Wahlweise kann man da auch reaktionsschnelle Spiele einbauen, z.B. Tischtennis. Ich wünsche Dir viel Erfolg!

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Also Schnelligkeitstraining ist ja nun ein sehr weites Feld. Um sinnvollen Rat zu geben müsste man wissen was dein Ziel ist; 100m? Fussball? Speerwurf? Schwimmen? Jede Sportart hat ein eigenes definiertes Schnelligkeitstrainingsprogramm.

Und richtig; Intervalltraining (noch besser: High Intensive Training) führt zur Verbesserung der Sprintausdauer. Das mache ich z.B. für die 400m.

Oh tut mir leid, dass ich das nicht dazu geschrieben habe. Ich spiele Eishockey und will mein Schnelligkeitstraining auch danach richten. Beim Eishockey sprintest du halt sehr oft, aber meist nur auf kurzen Strecken. Danach hat man meist 1-2 Minuten Zeit sich auszuruhen und dann geht es schon wieder aufs Eis. Man hat 5-7 Einheiten pro Drittel (Durchschnittlich) und ist Durchschnittlich 40-60 auf dem Eis, wobei die reine Spielzeit 15-30 Sekunden ist. Ich hoffe, die Angaben helfen dir ein wenig, damit du mir helfen kannst :) Mfg

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@eishockeysp

Ach ja: Beim Eishockey ist es ganz wichtig eine sehr gute Antrittsschnelligkeit zu besitzen, d.h. auf den ersten Metern schon dem Gegner wegzulaufen. Außerdem ist die Bewegungsschnelligkeit ein ganz wichtiger Punkt. Um diese zu verbessern, will ich Springseil springen und das Leiter Training anwenden. Was sagst du dazu? Danke schonmal!!! Mfg

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Schnelligkeit ergibt sich im Antritt ja aus Kraft und Technik - da wirst Du nicht drumrumkommen, Eislaufen zu gehen (oder zur Not auch Inlineskaten...). Kannst für die Kraft dabei ein Theraband mit den Schnürsenkeln verknoten oder Expandergummis zwischen den Füßen befestigen und darauf achten, dass Du Dich bis in die Zehenspitzen abdrückst...

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