Ist es beim Squash besser immer hart zu schlagen, oder lieber dosierte Schläge zu machen?

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Das wird beim Squash so sein, wie beim Tennis, Badminton oder dergleichen. Man kann mit Kraft, also Draufhauen technische und taktische Mängel teilweise kompensieren. Das geht bis zu einem gewissen Grad und nur eine gewisse Zeit lang. Dann geht einem die Luft aus. Hat man bis dahin gewonnen, ist es gut. Wenn nicht ... Gerade junge Spieler verfallen gerne dem Gedanken, den Gegner aus dem Feld zu schießen.

Alte, erfahrene Spieler lassen so einen Grünspund auch mal gerne den ersten Satz gewinnen. Wenn der Alte es gut macht, geht der Grünspund beim Seitenwechsel raus und prahlt. „Dem hab ich es gezeigt! Vorne, hinten, rechts und links – überall habe ich ihn gekillt!“ Was er nicht erkannt hat, ist, dass er die mehrfache Strecke gelaufen ist und der alte Sack jedoch relativ frisch in den zweiten Satz geht.

Die beste Squashtaktik beteht in der Variation fester und weicher bzw. dosierter Schläge. Nur blind draufhauen bringt nichts. Vor allem, weil sich der Gegner dann darauf einstellen kann. Die beste Taktik besteht darin sich erst einen Vorteil im jeweiligen Ballwechsel zu erspielen, und dies dann auszunützen. Wie gesagt, am besten ist ein ständiger Tempowechsel. Auf jeden Fall kann man beim Squashen auf zu fest spielen.

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