Darf ich an einem Kletterfelsen Klettern, wenn der auf Privatgrund steht?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich kann hier nur für Bayern sprechen - in anderen Bundesländern oder anderen Ländern ist das sicherlich anders. Hier könnte er so einfach nichts dagegen machen, wenn Du dort klettern möchtest. Selbst ein Schild "Privatgrund" ist kein Grund dir das Betretungsrecht für den Felsen zu untersagen, wenn der irgendwo im Wald steht und sogar ein öffentlich zugänglicher Wanderweg vorbeiführt. Die Wanderer dürfen dort dann ja auch spazieren gehen, wieso sollte das Klettern verboten sein? Dazu müsste er das Gelände mit einem Zaun absperren. Hier gilt zum Glück das freie Betretungsrecht der Natur und ein Fels im Wald ist nun mal freie Natur, egal ob das Privatgrund oder Staatsgrund ist.

Das Argument mit der Haftung greift auch nicht. Solange er dort keinen "Kletterbetrieb" eröffnet (also z. B. Eintritt verlangt) oder öffentlich Werbung für einen Felsen mit überdurschnittlicher Absicherung oder Sicherungsausstattung macht, gelten die Regeln für jeden frei zugänglichen Felsen, wo jeder Kletterer selbst für seine Sicherung und die Beurteilung der vorhandenen Sicherungseinrichtungen verantwortlich ist.

Und das Argument, "weil er es sagt" ist eher lächerlich. Wie Lampi schon schreibt: "da könnte ja jeder kommen"

Hallo Markus, vielen Dank. Ich werde das nächste Mal nicht so einfach klein bei geben.

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betreten und benutzen darf ich den felsen wohl, aber eingriffe wie haken setzen oder sicherungen anbringen darf ich auf keinen fall. das wäre dann besitzstörung.

Nein, so einfach ist das auch nicht und zumindest umstritten. Da Haken zur Sicherung notwendig sind, darf man sie anbringen. Der Eigentümer darf sie aber evtl. wieder entfernen (wenn er drankommt ;-) ). Siehe z. B.: http://www.abocms.de/abophp/cms_MainDoc01.php?id=519

Aber auch hier unterscheiden sich die Rechtslagen.

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Kann zu wenig Myostatin zu Übergewicht führen?

Hallo, ich habe einen BMI von 34, obwohl sogar alle Ärzte (!) völlig überrascht sind, wenn ich ihnen mein Gewicht verrate. Ich ernähre mich völlig normal, esse Obst und Gemüse, ernähre mich nicht von Fast Food, Pizza oder Cola (höchstens mal eine Cola light, kommt aber selten vor). Natürlich nasche ich auch gelegentlich, was sich aber in Grenzen hält.

Ich frage mich deshalb natürlich seit Jahren, wieso ich a) so ein hohes Gewicht habe und b) wieso ich nicht so schwer aussehe, wie ich in Wirklichkeit bin.

Ich sehe zwar natürlich nicht wie ein Bodybuilder aus, bin aber dafür, dass ich wirklich keinen Sport (bis auf Radfahren, wenn man das überhaupt einen Sport nennen kann) betreibe, recht muskulös. Einige Leute sagen mir nach, ich sähe wie ein Schwergewichtsboxer oder wie ein Football-Spieler oder gar wie ein "russischer Türsteher" aus. Natürlich habe ich auch ein paar Fettpolster - überwiegend an der Hüfte und seltsamerweise am Rücken. Ich habe zwar auch einen leichten (!) Bauchansatz, kenne aber Leute, die viel weniger wiegen als ich und einen auffälligen Bierbauch haben.

Auffällig muskulös sind meine Oberschenkel, wo nahezu kein Gramm Fett eingelagert ist. Auch sollen meine Schultern relativ breit sein, was ich selber nicht so sehe, mir aber schon häufig gesagt worden ist; so hat mir einst meine Physiotherapeutin erzählt, dass ich für mein Alter - ich war damals in der siebten Klasse (!) - ungewöhnlich breite Schultern hätte. Ebenso, so ist meine persönliche Einschätzung, ist mein Triceps (mein Bizeps nicht so sehr) recht stark ausgeprägt.

Seitdem ich seit einem halben Jahr Rad fahre, weil ich kaum noch gehen kann, sind meine Oberschenkel noch mehr angewachsen und ich habe noch mehr an Gewicht zugenommen. Sie sind mittlerweile so breit, dass ich ohne Boxershorts kaum noch laufen kann.

Seit ich im letzten Sommer ein Interview mit dem Bahnradsportler Robert Förstemann, dessen Körper kein Myostatin produziert, gesehen habe, frage ich mich, ob ich nicht auch so einen Gendefekt haben könnte. Meine fettfreien Oberschenkel sehen zwar Gott sei Dank (noch) nicht so aus wie seine, aber es geht allmählich in die Richtung.

Meine Fragen lauten folglich:

1. Kann eine Unterproduktion von Myostatin zu einem hohen BMI führe?

2. Ab wann ist der Gang zum Hausarzt gerechtfertigt? Ich habe nämlich große Angst ausgelacht zu werden, da ich zwar nicht wirklich fett, aber irgendwie bullig aussehe.

3. An welchen Facharzt würde ich weitergeleitet werden?

4. Kann der Muskelaufbau, so er wirklich die Ursache für den hohen BMI sein sollte, irgendwie gestoppt werden? Müsste ich Angst haben, dass sich die Muskeln dann in Fett umwandeln?

Ich hoffe, dass sich jemand mit diesem Spezialgebiet auskennt.

Vielen Dank!

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