Beeinflusst Schichtarbeit das Muskelwachstum?

2 Antworten

Ja, das trifft zu. Bei dem Ein oder andern sportlichen Schichtarbeiter halt mehr oder weniger. Ich selber bin auch im Schichtdienst tätig, habe aber gerade in den Nachtschichtstunden keine allzu große körperliche Arbeitsaktivität. Von daher hält es sich bei mir in Grenzen. Dennoch werden durch die verschobenen Eß und Schlafgewohnheiten die natürlichen Stoffwechselabläufe im Körper beeinflusst. Du mußt bedenken das der Mensch von Geburt an darauf ausgerichtet ist in den dunklen Nachtstunden zu ruhen und während des Tageszeit seine alltäglichen Schulischen/Arbeitstechnischen Aufgabe zu verrichten. Ein ganz wichtiger Punkt ist hier die Melatoninproduktion. Melatonin ist ein Hormon was den Tag/Nacht Rhytmus steuert. Es wird im Dunklen, also nachts vermehrt produziert und steuert neben unserem Schlaf noch einige andere wichtige Stofwechselprozesse im Körper. Ein Melatoninmangel führt zu Schlafstörung, Abgeschlagenheit und dadurch bdingt auch zu Leistungsverlust. Bei Schichtarbeitern beobachtet man desöfteren eine veränderte Melatoninbildung was je nach Zustand sogar dazu führen kann das der Melatoninhaushalt durch Zusatzgaben wieder ins Gleichgewicht gebracht werden muss. Dies entscheidet aber letztlich der Arzt.

Der Körper braucht halt eine geswisse Zeit um sich an eine Schicht zu gewöhnen, und, hat er das getan, wechselt man die Schicht schon wieder. es ist eine große belastung, diese Schichterei. Auch hat mein Trainer gleich Abstand davon genommen mich als Profi zu trainieren, als er hörte dass ich im Schichtdienst arbeite. Deswegen lautet meine Antwort auf deine Frage: JA. Aber man muß halt das beste daraus machen. Und das ist eine ganze Menge.

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