kommt drauf an, was und wie du trainierst. Wahrscheinlich meinst du die Sehnen, die am Schambein entspringen. Oder es sind die Bänder zwischen beiden Anteilen. Wenn du mit der Entzündung Bein- oder Bauchtraining, Klimmzüge oder Gymnastik (wie z.B. Spagat) machst, wird das mit Sicherheit schlimmer werden. Wenn du z.B. Brust- oder Schultern trainierst, wird das bei entspr. Nichtbelastung des Schambeins keine Auswirkung haben. An welchem Muskel/Sehne oder Band die Entzündung genau ist, kann dir der Arzt sagen. Dann kannst du dein Training entspr. danach richten. Am besten hättest du den Arzt gleich danach gefragt. Du kannst ihn ja auch noch mal anrufen und um eine telefonische Beratung bitten.

Ich habe in deiner Fragenhistorie gesehen, dass du mehrmals mit den Beinsehnen (am Ursprung) Probleme hattest und Fussball als Hobby angibst. Wahrscheinlich überlastest du dich. Evtl. bist du sehr muskelstark, wärmst dich nicht genug auf und sprintest immer gleich los. Das könnte eine Ursache für häufige Verletzungen sein. Schambeinentzündungen sind ziemlich blöd, weil sie ziemlich lange andauern können. Pass mal n bisschen besser auf dich auf. Wenn du wieder gesund bist: gut aufwärmen, längeres Einlaufen und dehnen. Aber jetzt auf keinen Fall!

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die Schilderung deiner Erschöpfungszustände ist irgendwie nicht konsistent. Möglicherweise liegen medizinische Probleme vor und wurststurm hat recht damit, dass es besser wäre, einen Arzt aufzusuchen. Das einzige, was mir einfiele, was annähernd zu solchen Zuständen führen könnte, ohne dass es ärztlich abgeklärt werden müsste, ist eine akute Unterzuckerung. Die Ursachen dafür können vielfältig sein, eine davon wäre aber wieder medizinisches Terrain: Diabetes. (Ich hab aber nicht gesagt, dass du das hast.)

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warum einen Ersatz nehmen, den du nicht mit der Realität vergleichen kannst?

Du nimmst HEUTE dein Strassenfahrrad, das dir auch später zur Verfügung steht und fährst ein paar Minuten in Richtung deines Schulwegs - Hin und Zurück. Du sagtest, du schaffst ein paar Minuten. OK.

Du nimmst morgen dein Rad und fährst 3 Minuten weiter als gestern.

Du nimmst übermorgen dein Rad und fährst wieder 3 Minuten weiter als am Vortag.

Nach ein paar Tagen kannst du einen Pausentag einlegen oder die Entfernung mal nicht steigern.

Ansonsten bist du innerhalb kürzester Zeit da, wo du sein willst. Ohne "Indoor-Cycling" und ungenauen technischen Vorkehrungen. Wenn es draußen regnet und stürmt, fährst du eben mit dem Ergometer. Lass das Schielen auf technisch exakt definierte Vorgaben bleiben und integriere das Vorgehen (wie oben genannt) in deinen Tagesablauf.

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ja wenn du dich damit auf ein Fahrrad setzt, ist das sehr unangenehm und du fährst auf einmal unheimlich schnell (mind. GA3-Bereich). Dadurch trainierst du sehr gut deinen Po und deine Oberschenkel und das Herz/Kreislaufsystem. Das Gewebe wird gestrafft, Zellulite verschwindet nach 3x10minütigem Training und Fettgewebe wird quasi sofort in Muskeln umgebaut. Ähnlich positive Effekte gelten für "seated squats": in der Endposition wirst du einen geräteinduzierten Schmerz verspüren und du wirst deswegen bei der konzentrischen Bewegung richtig Fahrt aufnehmen (mit Priorisierung der schnellzuckenden Fasern zur Erzeugung max. Beschleunigung m/s2, also typ. Schnellkrafttraining). Empfehlen würde ich dir ein Gerät in durchsichtiger Farbe, damit man dich beim Aufstehen nicht versehentlich mit einem Osterhasen verwechselt.

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ehrlich gesagt, fällt es mir schwer zu glauben, dass 2 Orthopäden kein Schulter-Impingement diagnostizieren können (oder es falsch diagnostizieren). Das ist absoluter Standard und mit einigen etablierten Bewegungstests festzustellen. Mit Röntgen kann man da allenfalls verkalkte Stellen im Sehnenbereich feststellen (oder in seltenen Fällen ein ausgeprägtes outlet-impingement).

Wenn du von schweren Bewegungen ("max. Kraft") sprichst, kann es aber auch sein, dass deine Sehnen +/- im ganzen Schulterbereich stark gereizt sind. Das ist auch nicht besonders ungewöhnlich, sondern bei vielen Kraftsportlern gelegentlich der Fall. Wenn man das nicht in den Griff bekommt, wird das regelmäßig zum Beenden der sportlichen Betätigung führen. Das betreffen dann insbes. die Sehnen der Muskeln Supraspinatus, Infraspinatus und Bizeps (lange Bizepskopf), und wenn es mit der HWS verbunden ist, wird es auch der Ursprung des oberen Trapezius sein. Für diesen Fall würde ich dir ein (Kraft-)Trainigsstopp für einige wenige Wochen empfehlen und die Muskeln nur sehr leicht belasten, z.B. durch Schwimmen oder Aufwärmgymnastik, und dabei die Muskeln nicht in sog. Endkontraktion bringen. Dazu unterstützende Maßnahmen wie leicht dehnen, durchblutungsförderndes Verhalten durch Ausdauerleistung des gesamten Körpers (Joggen...), ggfs. Ernährung verbessern, betr. Stellen nicht auskühlen lassen, und vor allem auf gute Körperhaltung achten (beim Arbeiten und in der Freizeit: z.B. Zocken am PC). Zusätzlich solltest du auf angespannte Haltung achten: z.B. hebst du unbewußt die Schultern dauernd leicht an, da eine Arbeitsplatte zu hoch ist usw? Für solche negativen Beispiele gibt es viele Möglichkeiten. Dauerspannung ist für Sehnen auch ohne große Belastung Gift. Entspanne den Bereich mal bewußt.

Wenn die Behandlung durch einen Arzt/Therapeuten nicht anschlägt, heisst das nicht unbedingt, dass die Diagnose oder die Behandlung falsch ist. Es kommt auf die Ursache an: wenn z.B. ein falsches Training die Sehnen geschädigt hat, kannst du so viele Behandlungen durchmachen wie du willst, es wird nichts nützen, wenn du dein Trainig nicht änderst, sondern so weiter machst wie bisher oder noch schlimmer: zusätzliche Rückenübungen oder Rotatorenmanschettenübungen einbaust und damit die Belastung noch erhöhst anstatt zu verringern. Wie so häufig ist es dann für Ärzte unmöglich, einem Patienten zu helfen, wenn der nicht mit arbeitet.

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am besten du vertraust einfach deinem Arzt. Ansonsten können Hyaluronspritzen ja auch nicht schaden; inwieweit sie in deiner Situation nutzen, kannst du deinen Arzt ja nochmal fragen. Welche Erfahrung einige wenige andere hier damit gemacht haben, ist meist nicht sehr hilfreich für einen selber, da gesundheitliche Angelegenheiten immer sehr individuell sind. Hilfreich sind dann eher sehr große, weit gefasste Studien. Achten sollte man bei den Spritzen aber darauf, dass sie nicht in die Sehne, sondern an die Sehne gesetzt werden sollen, da sonst die Sehne manuell geschädigt werden kann. Das wird dein Arzt aber natürlich wissen.

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eher nicht. Aber ja zu dem, was Kladusch schreibt: probiers aus, schadet ja nicht, solange du den Rücken nicht zu sehr einrundest und auch nicht die Füße zur Stabilisierung irgendwo einhängst.

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ich sehe hier eindeutig einen Mann. Wenige Leute haben den vermeintlich idealtypischen Körperbau, die können dann Model bzw. Cover-Athlet werden. Der Rrustkorb (Rippenkkorb) selber wird auch beim Mann nach oben hin nicht weiter. Die Erscheinung des nach oben breiter werdenden Oberkörpers liegt hauptsächlich an den Rückenmuskeln und an den Schultern. Der Schulterstand sieht bei dir im Bildanschnitt breit genug aus.

Dein "Problem" ist behoben, wenn du ein wenig den Latissimus-Muskel trainierst, also den breiten Rückenmuskel. Der wird z.B. durch Klimmzüge trainiert, oder wenn du im vorgebeugten Stand mit einer Hand z.B. eine Kurzhantel hebst und dabei den Ellbogen dicht am Körper nach hinten und nach oben führst (also nicht nach außen). Eine Hand stützt den Oberkörper auf z.B. einem Stuhl ab.

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ein Bluterguss ist eine Verletzung des Gewebes. Ich kann mir gut vorstellen, dass jemand, der ungeübt ist, beim Stütz am Reck (oder anderen Übungen daran) mit dem Unterbauch an die Stange schlägt, so dass es dann zu dem Bluterguss kommt. Was heisst "normal"? Wenn du gegen die Reckstange "donnerst", dann ist es normal, dass sich etwas verletzt. Schaffst du es, kontrolliert an die Reckstange zu kommen, gibt es keinen Bluterguss. Beides ist "normal". Normal ist auch, dass ein Bluterguss wieder von alleine verschwindet. Du solltest, bis der weg ist, nicht die gleiche Übung wieder machen und nicht darauf herumdrücken oder den Bluterguss massieren.

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was du da eingekreist hast, ist ein großer Bereich. Darin liegen etliche Muskeln: Trapeszmuskel, Rautenmuskel, Infraspinatus, Teres minor und major. Wenn man es genau nimmt, kommt noch der Urspung vom Serratus und die ganzen tiefen Rückenmuskeln entlang der WS hinzu, ebenso wie die Intercostalmuskeln. Die sind aber alle so tief, die siehst du nicht von außen. Was in dem Bereich am meisten sichtbar ist, sind Trapezmuskel, Infraspinatus und Teres minor.

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gerade als Vegetarier solltest du überhaupt keine Probleme damit haben, genügend Arginin zu konsumieren. Erdnüsse, Bohnen, Mandeln, Erbsen, Linsen, ab und zu mal ein Whey-Shake. Damit kommst du locker über die empfohlene Tagesdosis.

Bei Studien zu Citrullin oder Arginin konnte sich eine Wirkung auf Muskelhypertrophie nicht bestätigen.

Wenn du bei 4x Krafttraining die Woche Erektionsprobleme hast, könnte es (falls nicht am Alter, wovon du nichts schreibst) an einem durchs Training verringerten Testosteronspiegel liegen. Entgegen landläufiger Meinung haben Kraftsportler, die häufig und sehr intensiv trainieren, eben keinen erhöhten, sondern verminderten Testosteronspiegel. Ein paar Tage Pause, oder zumindest ein vorübergehendes deutliches Reduzieren des Trainingsvolumens können hier Wunder bewirken. Ansonsten kann Erektionsschwäche ein Indiz für Probleme am Kreislaufsystem (Adern) sein. Ggfs. mal checken lassen.

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wie wurststurm schon mal geschrieben hat, gibt es nicht den einen guten Plan. Es gibt auch kein Geheimnis und kein Wunderrezept. Das Beste ist wie bei fast allen Sachen: fang einfach damit an. Was für dich am besten ist, stellt sich dann im Laufe der Zeit heraus. Manche Übungen passen nämlich besser zu einem, andere weniger. Das liegt daran, dass jeder Mensch leicht unterschiedlich gewachsen ist.

Du willst Übungen für den ganzen Körper machen? Das ist gut. Ob das jetzt in einem GK-Plan abläuft, oder an einem Tag die eine Hälfte und am anderen Tag die andere Hälfte des Körpers, ist völlig egal. Klammere dich nicht an den Superplan. Wie gesagt, den gibt es nicht.

Also machst du was für die Beine, für die Hüfte, Rumpf/Bauch, den Rücken, die Brust, Schultern und Arme. Für alles kannst du dir Übungen bei YT mit Körpergewicht oder/und KH raussuchen. Die Bezeichnung Körpergewicht wird meist falsch verstanden, als ob das besonders schonend oder einfach wäre. Körpergewichts-Kniebeugen schaffst du sicher viele, da das einfach ist. Körpergewichts-Klimmzüge schaffst du bestimmt wenige, da das schwer ist. Noch mehr gilt das z.B. fürs Hochdrücken im Handstand (angelehnt an eine Wand). Das ist extrem schwer für die Schultern. Von dieser Körpergewichtsübung würde ich dir dringend vorerst abraten. Du siehst, Schlagworte wie Körpergewicht oder KH helfen nicht weiter, es zählt nachher nur deine persönliche Erfahrung, was schwer oder leicht ist und was dir gut tut oder sich im Gelenk ungut anfühlt. Danach suchst du später selber deine Übungen aus.

Hypertrophiebereich (HB): der HB umfasst Wiederholungen von ca. 5 bis mindestens 30 Wiederholungen. Das kommt wesentlich auf die gesamte Dauer der durchgeführten Übung an. Da du im jugendlichen Alter nicht mit sehr schweren Gewichten trainieren solltest (da sich 1. die Wachstumsfugen schließen müssen, 2. die Sehnen, Bänder usw. bei der rasant zunehmenden Muskelkraft nicht hinterherkommen und dann Schaden nehmen u.a.), fallen sehr geringe WH-Zahlen für dich vorerst aus. Wenn von einer geringen WH-Zahl geredet wird, bedeutet das übrigends, dass du mit der letzten WH so ziemlich am Ende der Kraft für die Übung sein solltest und die eben noch sauber kontrolliert beenden kannst. Das bedeutet, dass du bei z.B. einer WH-Zahl von 5 für Kniebeugen ein so hohes Gewicht nehmen müsstest, dass du nur diese 5 schaffst - und das ist für einen Jugendlichen aus o.g. Gründen viel zu schwer. Selbst das ist aber nicht zu verallgemeinern, denn natürlich kann ein Jugendlicher Klimmzüge nach kurzer Eingewöhnung machen und bei Klimmzügen schafft ein ungeübter Jugendlicher auch kaum mehr als vielleicht 5 WH. Ein Unterschied zwischen beiden Übungen liegt hier darin, ob du ziehst oder drückst. Bei Klimmzügen ziehst du, ebenso beim Bizepscurl - bei diesen Übungen kannst du i.d.R. mit einer geringeren WH-Zahl (das bedeutet ein höheres Gewicht) ohne Gefahr für den Körper trainieren. Bei Druckübungen, insbesondere für die Schulter, den Trizeps und die Brust solltest du mit höherer WH-Zahl (das heisst: mit leichterem gewicht) trainieren. Experimentiere mit ca. 3-4 Sätzen pro Übung und 1-3 Übungen pro Muskelgruppe. Für große Muskelgruppen mit 3 Übungen, für kleine mit 1 oder 2 Übungen. Trainiere vorerst im WH-Bereich von 12-30. Mache die Übungen langsam und kontrolliert und achte darauf, dass du nicht abfälschst. Wenn du durch die Übung einen "aufgepumpten" Muskel bekommst, machst du es auf jeden Fall richtig.

Du hast in einer vorigen Frage Protein/pulver erwähnt. Du solltest bei forderndem Training genügend Protein zu dir nehmen. Werte zwischen 1,2 und 1,5 Gramm pro Körperkilogramm sind genügend; viel weniger sollte es nicht sein. An sich ist es egal, womit du den Proteinbedarf stillst, theoretisch kann es auch nur aus Pulver stammen. Problematisch ist beim Pulver nicht, was drin ist (es ist nur Protein), sondern was NICHT drin ist. Wenn du deinen Proteinbedarf über Fleisch, Geflügel, Eier, Käse, Quark, Bohnen, Linsen, Nüsse usw. deckst, dann sind da auch viele andere Substanzen (Mineralien, Vitamine, Spurenstoffe usw.) drin, die der Körper dringend braucht, die aber im Pulver fehlen. Pulver ist also nur dann notwendig, wenn du es mit normaler Ernährung mal nicht schaffst, auf deinen Proteinbedarf zu kommen. Das ist sehr unwahrscheinlich, da du kein 120 KG schwerer Leistungssportler oder Bodybuilder bist. Wenn du Probleme mit der Bedarfsdeckung hast, dann verbessere deinen Ernährungsplan. Ansonsten ist mal ein Shake auch völlig in Ordnung.

Und nun fang einfach mal an und wenn du erste Erfahrungen hast, kannst du ja immer noch (dann aber konkretere) Fragen stellen.

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Fettschicht am Bauch loswerden?

Ganz einfach: weniger essen.

Ob du mit 1500 Kcal täglich über oder unter deinem Bedarf bist, kann dir keiner hier sagen. Das sagt dir nur dein Hunger, dafür aber korrekt.

Wie schnell es geht? Je stärker du im Difizit bist, desto schneller geht es und andersrum.

Eine kleine Fettschicht ist übrigens nicht ungesund, sondern völlig normal. Ungesund ist es, wenn man ständig hungert, um einen Waschbrettbauch zu haben.

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wenn du nur ins Fitnessstudio gehst, um abzunehmen, du nach 1 Woche(?!?) noch keine Erfolge siehst und deswegen keine Lust drauf hast, dann wird das so nix.

Ins Fitnessstudio geht man, weil man einen festen Vorsatz hat und man den durchzieht. Wenn du nach 1 Woche anfängst, zu zweifeln, ist das Fitnessstudio wohl nicht der richtige Ort für dein Anliegen. Zumal man durch Training auch nicht so viel abnimmt, wie es häufig angenommen wird.

Wenn du abnehmen willst, solltest du einfach etwas weniger essen als bisher. So einfach ist das. Dazu musst du nicht ins Fitnessstudio. Zum weniger essen gehört auch, ab und zu mal etwas Hunger zu haben. Der Körper baut sich ständig um, auch während du das jetzt liest. In deinen Billionen Zellen finden ständig Aufbau und Abbau gleichzeitig statt. Den Aufbau kannst du abschwächen und den Abbau verstärken, indem du weniger isst. Das zu deiner Frage, wann man abnimmt: Du nimmst ab der Sekunde schon ab, wo du Hunger hast. Das kann man nur noch nicht messen. Dazu brauchst du schon etwas mehr Geduld. Nach einigen Wochen wirst du dann weniger wiegen. Natürlich kannst du eine Kalorien-App benutzen, aber viel einfacher und individuell passend für dich ist dein Hungergefühl. Iss dich beim Essen nicht richtig pappsatt, und iss nur, wenn du Hunger hast. Vermeide Süßigkeiten und sehr fette Speisen. Grob gesagt war's das eigentlich schon.

Das Sportstudio will ich dir aber trotzdem nicht ausreden, nur sollte die Motivation dafür aber deutlich höher sein und die bekommt man i.d.R. weil es Spaß macht. Wenn nicht, dann ist es meist rausgeworfenes Geld.

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wenn du die eine Seite spürst, die andere aber nicht, heisst das ja bei erfolgreich ausgeführter Bewegung trotzdem, dass beide Seiten gleich gearbeitet haben. Unabhängig davon, was du gespürt hast.

Ich würde dir raten, mache hauptsächlich Training mit Langhanteln und leg mal ordentlich Gewicht auf, so dass du dich nicht mehr darauf konzentrierst, was du in der linken Brust, im rechten Bizeps oder der linken Schulter spürst, sondern dass du das Gewicht in ordentlicher Technik überhaupt hoch bekommst. Wenn du damit mental genug zu tun hast, wird das von dir geschilderte Problem aufhören zu existieren. Und "muscle mind connection" kann man auch überbewerten und das ist auch kein Parameter für Anfänger.

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was wiegst du, wie alt bist du, was machst du beruflich? Das sind Faktoren, die auch noch eine Rolle spielen.

Wenn du allerdings nach so einer Wanderung tagelang Schmerzen hattest, ist das nicht der richtige Sport für dich. Jedenfalls nicht, solange alles andere gleich bleibt (Z.B. Gewicht?). Ja, es kann eine Arthrose begünstigt werden. Ob du schon einen verringerten Gelenkabstand hast, kann eine Röntgenaufnahme ergeben, ob der Knorpel ansonsten schon eine verringerte Dicke aufweist, kann durch MRT-Bildgebung begutachtet werden. Ich würde dir letzteres empfehlen; dann kann der Orthopäde noch genaueres sagen.

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du schreibst, du hättest da "eine kleine Frage". Es sind aber mehrere ;-)))

Für den Muskelaufbau trainierst du ganz bestimmte Übungen, die hauptsächlich für diesen Muskel wirksam sind. Für die Brust also z.B. Liegestütze, den Rücken Klimmzüge und die Beine Kniebeugen usw.

Für Fettverbrennung kannst du alles trainieren, völlig egal was es ist. Dabei kommt es darauf an, dass du möglichst viel Kalorien dabei verbrauchst. Das tust du dann, wenn du etwas trainierst, was möglichst große und oder viele Muskeln einbezieht UND wenn du das lange machst. Also lange Fahrrad fahren, lange schwimmen, lange wandern oder ähnliches.

Es gibt noch eine andere Methode, Fett zu verbrennen, nämlich einfach etwas weniger zu essen. Für die Fettverbrennung ist diese 2. Methode deutlich wirksamer. Wenn du aber nun an Körpermasse zunehmen willst, da du dünn bist, dann darfst du aber auch nicht viel zu wenig essen, da du mit einem Hungerstoffwechsel schlecht aufbauen kannst. Also übertreibe es nicht, der Körper ist keine Maschine. Am besten, du fängst einfach an zu trainieren und iss nicht zu viel. Wenn du das ne Weile machst, dann bekommst du ein Gefühl für deinen Körper und kannst das Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbau gut einschätzen. Keiner anderer Mensch kann das besser als man selber.

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ich finde den Plan nicht so gut für die genannte Zielsetzung. Mit 200 Liegestützen baust du nicht unbedingt Masse auf. Du verbrätst in wenigen ausgesuchten Muskeln extrem viel Energie, in anderen gar nicht oder sehr wenig.

Ich rate dir zu einem ausgeglichenen Ganzkörpertraining, welches jeden Muskel in relativ kuzer Zeit erschöpft. Also suchst du dir Übungen (jeweils für alle Muskelgruppen des Körpers) aus, mit denen du in ca. 3 Durchgängen mit 15-20 Wiederholungen ziemlich am Ende bist, die Übung also nicht weiter in guter Technik ausführen kannst und deswegen aufhörst. Das Bewegungstempo ist nicht schnell. Dafür kannst du durchaus Gewichte benutzen, nachdem du dich an die Bewegungen gewöhnt hast, aber die Gewichte müssen angemessen sein. Während du z.B. mit Kurzhanteln von insgesamt 20KG durchaus Kniebeugen machen kannst, ist dieses Gewicht nicht geeignet, um z.B. Situps zu erschweren, Bizepscurls zu machen oder den Arm damit nach oben zu strecken.

Das machst du max. jeden 2. Tag, z.B. Mo., Mi., Fr. und dann 2 Tage Pause oder was ganz anderes (Joggen, Schwimmen, Sprintübungen, Radfahren usw...).

Achte bei den vielen Bauchübungen darauf, dass du den unteren Rücken nicht zu sehr bewegst, also: nicht zu viel Rundrücken, nicht zu viel Hohlkreuz, nicht zu viel Verdrehen. Sondern möglichst geringe Bewegungsauschläge machen und einfach Spannung drauf halten, das traininert ebenso und ist sicherer. Ebenso brauchst du nicht so viele Wiederholungen zu machen. Bei nahezu allen anderen Übungen machst du große Bewegungsausschläge, trainierst also im kompletten Bewegugsbereich (solange nix weh tut).

Du findest im Netz sehr viele Übungen für ein Training zu Hause auch mit Gewichten. Suche dir Übungen für jede Muskelgruppe aus. Probiere die Übungen durch. Wichtig: nicht jeder kommt gut mit allen Übungen zurecht. Wenn dir eine Übung nicht liegt bzw. sich nicht gut anfühlt, ersetze sie durch einen andere.

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wenn du (zu) wenig isst, dann wird weiterhin das im Muskel gespeicherte Glykogen zur Energieerzeugung verwendet aber (zu) wenig wieder aufgefüllt. Glykogen bindet viel Wasser, so dass ein glykogenarmer Muskel einen optisch dünneren Eindruck macht (und sich nebenbei auch schwächer anfühlt), als ein damit gefüllter - auch wenn gleich viele Muskelfasern vorhanden sind. Das passiert recht schnell und innerhalb von einigen wenigen Tagen verlierst du noch keine Muskulatur, sondern das mag bei dir möglicherweise der beschriebene Effekt sein. Also mal wieder was richtiges essen und einfach weiter trainieren.

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