Die mentale Seite des Tennis wird leider immer noch unterschätzt. Dabei ist sie eminent wichtig für den Erfolg. Das Match Djokovic vs. Seppi hat das gerade wieder eindrucksvoll gezeigt. In einer Zeit, in der Multitasking im Alltag bis zum Excess getrieben wird, ist Konzentration auf eine Aufgabe eine selten geübte Fähigkeit.

Außerdem muss sich der Spieler auf verschiedene innere und Äußere Abläufe konzentrieren und dies optimal steuern. Routine und Matchpraxis erleichtern dies.

Natürlich ist auch die grundsätzliche Mentale Verfassung und Einstellung wichtig.

Es gibt auch Übungen, wie autogenes Training usw.

Schau mal hier rein http://tennisfragen.de/psychotricks-im-tenniswettkampf/ da findest Du u.a. auch einen wertvollen Link bzgl. Autosuggestion, Psychoregulierung usw. Auch in den Beiträgen "Emotionen außer Kontrolle" vom Sportpsychologen Thomas Teubel und "Muss man im Match immer lächeln? " auf meiner Seite wird detailliert auf die Psyche des Tennisspielers eingegangen.

Schließlich kann man auch noch einen Sportpsychologen konsultieren, der individuell helfen kann.

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Deine Bedenken sind grundsätzlich berechtigt. Siehe meinen Beitrag http://tennisfragen.de/schnelligkeit-4/ Allerdings ist es im Einzelfall wirklich schwer, zu entscheiden, wieviel Muskeln gut sind und wann es zuviele werden.

Die deutschen Spitzenspielerinnen habe ja alle ordentlich Muskelaufbau betrieben. Vor allem im Oberschenkelbereich und bzgl. der Gesäßmuskulatur findet man im Spitzentennis sehr ausgeprägte Muskulatur.

Wichtig wäre aber, dass die Technik (schnelle Bewegungen) nicht verloren geht. Dazu sind einige Hinweise in obigem Beitrag enthalten.

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Wenn Du nur hin und wieder Tennis spielst, ist diese Frage für Dich eher theoretischer Natur, denn eine eventuell gewünschte Umstellung ist immer mit einer gewissen Spielhäufigkeit verbunden.

Allerdings habe ich auch schon mit einer sehr einfachen Übungsanordnung sehr schnelle Erfolge erzielt, siehe weiter unten.

Die Vorspannung, im Englischen als "Loading" bezeichnet, ist da A und O für die größtmögliche Nutzung Deiner Muskelleistung für die Beschleunigung des Schläger. Das gilt für die Vorhandpeitsche genauso, wie für den Service und die einhändige Topspin-Rückhand. Bei der Beihändigen ist der Effekt auch vorhanden, aber nicht so ausgeprägt.

Diese Vorspannung kann nur Bruchteile von Sekunden aufrechterhalten werden. Deshalb wäre ein Verweilen des Schlägers in der nach hinten ausgeholten "Endstellung" genau das Falsche, obwohl viele Trainer mit ihren Rufen "früher ausholen" genau das erreichen.

Die Vorbereitungsstellung für die moderne Vorhandpeitsche ist hingegen das Verweilen des Schlägers ungefähr parallel zum rechen Ohr, so in etwa 30 bis 40 cm seitlichem Abstand vom Kopf (der Schlägerkopf weist dabei senkrecht in den Himmel, der Knauf senkrecht zu Boden). Wenn der Ball kommt, zügig den Schläger aus dieser Stellung weit hinter die rechte Gesäßhälfte bringen (der Arm ist dabei gestreckt) und nach vorne zum Ball peitschen. Das ist eine Bewegung.

Das Timing dazu lernt man sehr schnell (Selbstorganisation), wenn man dazu genötigt wird. Z.B. wenn ein Spielpartner einem den Ball aus der Hand (aus näherer Entfernung und mit moderater Geschwindigkeit) wirklich erst dann zuspielt, wenn man diese Vorbereitungsstellung eingenommen hat. Am besten so lange die linke Hand mit am Schläger belassen. Wenn man das so macht, wie ich es hier vorschlage, braucht man sich um nichts mehr zu kümmern oder über irgend Etwas nachzudenken. Das Richtige kommt von ganz alleine. Sogar die moderne Griffhaltung, die den Schläger sehr kurz fasst (rechter Winkel zwischen Unterarm und Schlägergriff) stellt sich automatisch ein. Warum das so ist, beschreibe ich in www.tennisanalyse.de "Die vier Elemente der Vorhandpeitsche" Die Seite wird gerade modernisiert und die Beiträge werden gleichzeitig überarbeitet, aber in der noch aktuellen Version sind die wesentlichen Erklärungen enthalten.

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Ich würde mir Puder drauftun, beim Spielen evtl. Talkumpuder. Außerdem kann man die Hände mit Leukoplast abkleben. Evtl, so habe ich das früher immer gemacht, um die Blase herum eine kleine Wulst aus Tempotaschentuch formen (Loch in das mehrfach gefaltete Tuch schneiden) und einen kleinen Pappdeckel drauf. Dann alles schön abkleben, damit nichts verrutscht. Dadurch wird der Druck von der Blase genommen. Dabei geht natürlich das normale Gefühl für den Schläger am Anfang etwas verloren.

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Hallo, Anthei, ich mäkel im Allgemeinen nicht an den Fragestellungen herum. Anderseits ist Deine Frage schon beantwortet (mehr Overgrip umwickeln). Und mich würde doch interessieren, weshalb Du den Griff runder oder oval haben willst. Früher war das durchaus üblich, weil die Spieler nicht oder kaum den Griff im Spiel änderten (Umgreifen). Die Feinjustierung der Griffhaltung konnte dann während der Schläge erfolgen. Heute muss der Griff nach jedem Umgreifen exakt sitzen, weil ja die Schlägerneigung von der Griffhaltung abhängt. Man kann es sich nicht leisten, die Schlägerneigung erst während mehrerer Schläge einzujustieren. Es fällt mir schwer zu glauben, dass eine ovale Form von der Hand gleichermaßen genau gelesen werden kann, wie eine mit Kanten. Für mich wäre das nur dann plausibel, wenn man die Lageinformation z.B. durch Blindenschrift-ähnliche Erhebungen auf dem Griff aufbringt (kleine Teppichnägel einschlagen). Ich empfehle seit langem, das Griffband wegzulassen und nur mit Overgrip zu spielen um die Kanten besser zu spüren( www.tennisanalyse.de, Kybernetik des Tennisschlägers). Deshalb nun meine Frage, weshalb willst Du die Kanten weg haben?

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Benender hat Dir schon mit gutem Tipp zur Vorbereitung geholfen. Der zweite Teil Deiner Frage, die Anpassungsfähigkeit zu verbessern, bleibt noch unbeantwortet. Auch wenn Spitzenspieler sich sehr umfassend auf einen neuen Belag und neue Bälle vorbereiten (die Sorten sind von Turnier zu Turnier unterschiedlich und in höheren Lagen z.B. Bergregionen absolut gewöhnungsbedürftig)so stellt man schon im Freizeitbereich fest, dass die Spieler sich unterschiedlich gut auf derartige Materialkomponenten einstellen können. Das kann am Schlagstil und dem bevorzugten Schnittanteil liegen. Möglicherweise aber kann man auch die Kompetenz, sich umzustellen trainieren (siehe differentielles Lernen Prof. Schöllhorn, näher unter www.tennisanalyse.de). Möglicherweise sollte man unter der Woche mit extrem unterschiedlichen Bällen trainiern. Um nicht mißverstanden zu werden: im Set sollten identische Bälle benutzt werden, weil die Umstellung niemals von einem gespielten Ball zum nächsten erfolgen kann. Aber man kann mal mit leichten oder mit schweren Bällen trainieren. Die Medenspielbälle des letzten Jahres sind nach meinem Empfinden deutlich leichter gewesen, als die von 2011 (TVN, jedesmal Dunlop). Das hat mir Probleme bereitet, weil ich vor den Medenspielen mit den (frisch geöffneten Dosen-) Bällen der Saison 2010 trainierte und jedesmal überrascht war, wie schwer sich dann die aktuellen Turnierbälle auf dem Schläger anfühlten. Aber auch viele Kaufhausbälle habe andere Materialparameter. Das Trainieren mit verschiedenen Bällen in einem Set wird von Sportwissenschaftlern empfohlen, um die Reagibilität zu erhöhen, (die Video-Clips der Sporthochschule auf meinem Homepage, siehe oben).

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Ich versuche seit einigen Wochen selbst meine Aufschläge umzustellen, Vorbilder sind Raonic, Berdych, Djokovic, Cilic. Die findet man als slow-motion alle im Netz. Dabei habe ich ebenfalls festgestellt, dass mir der Aufschlag von Rechts viel schwerer fällt, als der von Links (meine Aufschläge sind automatisch immer mit Schnitt). Ich denke, es hat mit der Orientierung im Raum zu tun: da ich gegenüber früher eher mit dem Rücken zum Netz orientiert bin und den Ball eher rechts neben den Kopf werfe, kann ich mich an die neuen Positionen, auch wenn ich das mache, was ich vorhabe, nicht gut gewöhnen. Es kommt mir ungewohnt und falsch vor und ich fange den Ball dann wieder auf, obwohl der Abbruch unnötig wäre. Beim Aufschlag von Links habe ich das Problem fast überhaupt nicht. Ich versuche beim Aufschlag von rechts nun bewusster den rechten Netzfosten anzuvisieren. Das hilft zumindest für den Ballwurf (weiter rechts). Beim Aufschlag von Links macht man das sowieso. Ich trainiere schon seit 8 Wochen mindestens 800 Aufschläge pro Woche aus dem Eimer. Es wird immer besser und erst einmal klappte es gleich bei den ersten Versuchen. Ansonsten brauche ich 20 Bälle, bis ich die richtige Orientierung gefunden bzw. mich daran gewöhnt habe. Dabei habe ich folgende Optimierungsziele: Schläger senkt sich weit unter die Pobacke; zumindest rechtes Knie so gebeugt, dass der Peitscheneffekt hier kraftvoll seinen Anfang nimmt; Loading für volle Pronation des Unterames in rechtem Schulterbereich spürbar. Siehe auch "Roddick 150 mph Serve Analysis" im Netz. Zur Pronation beim Aufschlag siehe www.tennisanalyse.de Ein neuer Beitrag wäre allerdings längst fällig.

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Das hängt auch von der Saite sowie von der Grundkonfiguration ab. Eine profilierte Saite (mit eckigem Querschnitt) spielt sich nach ein bis zwei Wochen glatt: der Extragrip ist dann weg. Die Elastizität einer Saite nimmt in den ersten 10 Tagen rapide ab. Gleichzeitig verlängert sich aber das Saitenmaterial, so dass die Bespannhärte nachträglich abnimmt. Im günstigsten Fall bleiben die Spieleigenschaften durch diese Kompensation der beiden entgegengerichteten Effekte halbwegs ähnlich. (siehe hierzu www.tennisanalyse.de was bringt der DT-Wert?). Deshalb gibt es im Freizeitbereich gute Spieler, die ewig mit ihre alten Schätzchen spielen und diese routiniert beherrschen. Ein frisch bespannter Schläger verändert seine Spieleigenschaften in den ersten Tagen dagegen recht dramatisch. Durch Vorrecken beim Bespannvorgang kann dieser Effekt reduziert werden. Allerdings wird die ursprünglich gegebene Elastizität des Saitenmaterials dadurch von vornherein etwas reduziert.

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Ich denke es ist sinnvoll, wenn man es richtig macht und nicht zu viel erwartet. Schon das Anschauen von Videos hilft, Deine Motorik zu trainieren. Variiere auch die Bewegungen und lass Dich bei den Schlägen filmen. Vergleiche diese Filme dann mit Deinen Vorbildern. Das Problem ist nämlich, dass Du nur wenig Rückmeldung hast, ob Du das machst, was Du eigentlich anstrebst. Ich hatte vor vielen Jahren im Winter sehr intensiv mit der Ballwurfmaschine trainiert. Das ging dann so gut, dass ich garnicht mehr richtig hinzuschauen brauchte. Machte ich dann auch kaum noch. Dazu schliffen sich Bewegungen ein, die auch nach damaligem Wissensstand nicht optimal waren (nach heutigem sowieso nicht). Aber das Peitschengefühl kann man sehr schön auch oder gerade, trocken ausbilden. Der Übergang in die Realsituation auf dem Platz ist aber dann wieder eine kleine Hürde. Irgendwie gibt es anscheinend Auslöser, die das in Situation A Gelernte nicht in Situation B abrufen lassen. Z.B. Erlernen des Aufschlages ganz allein auf dem Platz einerseits, oder wenn mit einemmal ein Returnspieler gegenüber steht, andererseits (merkt man sogar, wenn der Returnspieler ganz nahe an die T-Linie aufrückt). Noch evidenter ist der Unterschied zwischen Trockenübung beim Aufschlag - klappt super - aber wehe der hochgeworfene Ball ist fallend unterwegs. Dann werden wieder die alten Bewegungsprogramme aktiviert. Da habe ich noch heute mit zu kämpfen. Das spricht aber nicht dagegen, trotzdem die Trockenübungen zu machen, wenn man im Winter nicht genug unter Realbedingungen trainieren kann. Übe auch ruhg Kunststückchen mit Ball und Schläger. Wenn es in der Wohnung zu laut wird, geht auch ein Softball. Bewegungsmuster kannst Du reichlich auf www.tennisanalyse.de bekommen. Auch Geschicklichkeitsübungen mit dem Ball sind dabei (UNI Gießen). Und unterwegs immer das Auge trainieren, schnell und präzise Bewegungen zu erfassen (Autokennzeichen usw.). Und im Fernsehen bewusst schnelle Bewegungen analysieren (Boxen). Und bei Joggen nicht nur geradeaus laufen, sondern auch seitwärts, rückwärts usw. Treppensteigen sowieso. Viel Spaß!

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Finde LK gut

LK sind im Prinzip gut, auch weil man bei Tennisverabredungen mit Fremden ungefähr die Spielstärke abschätzen kann. Ich finde allerdings das LK-System zu träge. Egal, wieviele LKs höher der von dir besiegte Spieler steht, man bekommt immer die gleiche Punktzahl. Dadurch kommen Leute, die mal eine Weile weg vom Fenster waren kaum wieder hoch. Das verfälscht dann wiederum die Ergebnisse der Gegner, die trotz starken Spiels kaum eine Siegchance hatten und natürlich keine LK-Punkte bekommen. Wäre interessant mal eine Computersimulation, wie lange dauert es bei diesem System, bis eine verkehrt angesetzte Anfangsrangordnung schließlich die definierte tatsächliche Spielstärke widerspiegelt. Vermutlich 5 Jahre und mehr. Das ist für die Jugend zu langsam und für die Alten wird es prekär, weil die dann vielleicht nicht mehr spielen können oder wollen. Kurz gesagt, das System ist noch unausgereift. Man sollte sich mehr an den ATP -Mechanismen orientiern.

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Das Wort "Endstand" von Gast höre ich nicht so gerne - aber er schränkt das ja selbst gleich ein: Du musst Einiges anders machen, wenn Deine jeweiligen Lernkurven im Sättigungsbereich liegen. Aber was? Ein Bezirkstrainer kann Dir sicher weiter helfen; bitte Deinen Trainer, einen Kontakt herzustellen. In welche Richtung kannst Du nun erstmal selbst weiter arbeiten? 1. Schlagtechniken auf neuesten Stand bringen. Analysiere den Unterschied zwischen Federer und Djokovic und Nadal und mache Dir klar, wo Du in etwa einzuordnen wärst (schau in www.tennisanalyse.de rein, lass Dich von Freunden filmen - muss nicht slwo-motion sein, dafür aber aus allen Winkeln aufgenommen - das sollte Dir weiterhelfen). 2. Variabilität verbessern. Bewusst riskante und extreme Schläge bzw. Abweichungen ausprobieren und im Training und Trainingsmatches umsetzen: differentielles Lernen, siehe Link oben. 3. Das eigene Risikoverhalten überprüfen. Bist Du in der Lage, an der Grundlinie eher sicher, aber am Netz auf schnellen Punktgewinn zu gehen? 4. Vielleicht spielerischer und taktischer an die Sache herangehen. Bewusst ofter mal Katz und Maus Spiel mit dem Gegner versuchen und nicht nur "arbeiten". Oder bei Dir ist es vielleicht umgekehrt, ich weiß ja nicht, wie Du programmiert bist. 5. Kondition müsstest Du ja als Fußballer genügend mitbringen. Vielleicht Kraftausdauer in den Muskelgruppen trainieren, die beim Fußball nicht so zum Tragen kommmen, obwohl mir da jetzt nichts spontan einfällt.

Leider hast Du nicht geschrieben, woran Du Deinen (ausbleibenden) Fortschritt misst. An Freunden, an Ergebnissen in den Turnieren oder hast Du eigene Bewertungsgesichtspunkte? Vielleicht merkst Du garnicht, dass du auch letztes Jahr besser geworden bist.

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Die Aufgaben sind ziemlich klar zu beschreiben. Erledigen aller sportlichen Aufgaben, die der Club im Zusammenhang mit der Jugend innehat: insbesondere Meldung der Mannschaften, Organisation der Betreuung der Mannschaften durch Eltern (oder selbst mitgehen), Sicherstellen und Steuerung des Clubtrainings (z.B. Mitsprache bei der Trainerauswahl, Förderung des Begabtennachwuchses), Veranstaltung von Turnieren innerhalb des Clubs und mit befreundeten Clubs, Ranglistenturniere. Das Alles in Abstimmung mit dem Vorstand und besonders dem Sportwart. Je nach Satzung wird die Stellung des Jugendwartes unterschiedlich geregelt. Meist ist er selbst im Vorstand oder erweiterten Vorstand stimmberechtigt vertreten. Manchmal hat er ein Satzungs-Organ an seiner Seite, nämlich die Eltern- oder Jugendversammlung, die ihn dann auch zur Wahl in der Mitgliederversammlung vorschlagen kann. Wichtig ist also, dass der Jugendwart mit den Eltern (den Kindern und Jugendlichen sowieso) aber auch mit den Vorstandskollegen gut auskommt. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist auch die Vergabe von Förderungsleistungen des Sportbundes (an den Club) an das Vorhandensein eines Jugendwartes gekoppelt. Die Vorgaben über die Mittel, die der Club für die Jugendförderung ausgeben will, kommt allerdings vom Gesamtvorstand. Das kann ein Jahresbudget sein oder die Bewilligung der Finanzierung einzelner Projekte. Die Abrechnung muss er im Detail gegenüber dem Schatzmeister verantworten.

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Hallo, Lampi, drei Monate Tennisarm ist ja nicht sooo lang. Ich hatte auch schon Tennisarm und habe es mit eigenem Rumprobieren wegbekommen (siehe www.tenniswissen.de). Mit Spritzen habe ich persönlich jeweils schlechte Erfahrungen gemacht (Tennisarm und Achillessehenansatz). Ich finde es merkwürdig, die Kombination von Homöopathischen Mitteln und Spritzen. Ich halte persönlich auch den Einsatz von starken Entzündungshemmern als Heilmittle (außer vielleicht zum Durchbrechen des Schmerz/Krampf-Phenomens beim Hexenschuss) nicht für die ultima ratio, um es vorsichtig auszudrücken. Entzündungsprozesse sind hoch komplex und wohl auch nicht voll verstanden. Andererseits sind Entzündungen in Jahrmillionen Evolution der Säugetiere als Heil- und Reparaturprozesse optimiert worden. Die Entzündung zu unterdrücken könnte auch heißen, dass Elemente des Heilungsprozesses mit unterdrückt werden. Das scheint mir gerade bei solchen Beschwerden wie Tennisarm relevant zu sein. Aber, ich bin kein Mediziner, deshalb ist Alles was ich dazu sage, unter Laienvorbehalt zu sehen und natürlich ohne Gewähr.

Ich würde Dir raten, einen weiteren Arzt aufzusuchen, um eine weitere Meinung einzuholen. Die freie Arztwahl wird Dir die Kasse ja wohl nicht verbieten können.

Es gibt auf dem Markt immer Nahrungsergänzungsmittel und dergl., die viel versprechen. Leider hilft zur Bewertung auch das Internet nicht weiter, weil man gefakte und ehrliche (gute) Erfahrungen schlecht unterscheiden kann. Ich bin inzwischen generell sehr skeptisch. Stelle Dir die Frage, ob dem Körper irgend was fehlt, dass er für Deine Sehne braucht, und ob das durch das Mittel in geeigneter Form an die gewünschte Stelle kommt, um die gewünschte Wirkung zu erzeugen. Das mit dem Tapen leuchtet mir schon eher ein, weil damit reflektorische Effekte erzielt werden, die an "normale" Mechanismen des Körpers andocken. Aber wie gesagt, muss Jeder selbst für sich entscheiden. Gute Besserung!

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Das hängt natürlich von der Qualität der Bälle, dem Bodenbelag, Deiner Körpergröße und dem Topspinanteil ab. Dann gibt es noch das Problem, an/für welche/r Stelle der Flugbahn die Geschwindigkeit erfasst wird, denn der Ball verliert durch den Luftwiderstand die Hälfte seiner Energie bis zum Auftippen (hab ich mal gelesen) Der Ball gibt beim Auftippen wieder 50 % seiner Energie durch innere Reibung ab (siehe www.tennisanalyse.de). Das alles auszurechnen dürfte schwer sein. Deshalb wären ungefähre Erfahrungswerte schon interessant. Kann ich aber leider nicht mit dienen. Jedenfalls ist Dein Ansatz, die Entfernung bis zum zweiten Auftippen als Maßstab zu wählen schon O.K. Die Umrechnung von Wandhöhe in virtuelle Auftipp-Entfernung in der Ebene dürfte nicht so schwer sein. Kannst Du zeichnerisch lösen in einer Maßstabsskizze.

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Ich stimme Prince im Wesentlichen zu. Ich denke aber, durch eine andere Griffhaltung kannst Du den Slice erzwingen, auch auf 11 oder 12 Uhr. Das ist aber schwerer als es sich liest, und für den normalen Aufschlag nicht ganz ungefährlich, weil die "inneren Zielmechanismen" auf eine bestimmte Griffhaltung beim Aufschlag eingestellt sind. Die bringt man anfangs dann evtl. durcheinander.

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Das Beste wäre es, stets mit neuen Bällen zu spielen. Dies verzeihen weniger Fehler und geben Dir deshalb eine deutlichere Rückmeldung, wenn Du etwas falsch machst. Ist natürlich ein Kostenfrage. manche nehmen auch Drucklose Bälle, die ihre Härte behalten. Nicht jeder Arm reagiert aber positiv darauf und diese Bälle nehmen auch Spin nicht so gut an (Trägheitsmoment ist kleiner). Außerdem wird die Spinübertragung durch die Beschaffenheit des Filzes beeinflusst. Also, selbst wenn diese Bälle hart bleiben, reagieren sie in punkto Spin sehr abweichend von normalen Bällen. Näheres siehe hierzu auf meiner Homepage www.tennisanalyse.de

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Hallo, Martin12233, Prince hat schon die fundamentalen Hinweise gegeben. Aber man kann natürlich noch viel mehr machen. Gegner vorher beim Spiel beobachten (wenn möglich), befreundete Gegner des Gegners aushorchen, vielleicht bekommst Du Hinweise (und wenn es nur die Linkshändigkeit ist). Ich kenne Spieler, die sich auf einem Zettel notieren, dass sie variabler spielen sollen. Denn wenn man aufgeregt ist, fällt einem oft nur der Standardschlag ein. Lockeres Training am Vortag (30 Minuten, am besten mit nagelneuen Turnierbällen - leider teuer) hilft vielen Spielern. Sich am Turniertag einschlagen lassen: der Gegner, wenn er unangenehm ist, sabotiert nämlich eventuell ein normales Einschlagen. Den Kreislauf in Fahrt bringen (kleiner Lauf um den Platz). Und dann Mentaltraining (sich positive Spielsituationen vorstellen usw). So, dass man in eine lockere Spielfreude kommt, die dennoch nicht zur Leichtfertigkeit und Überheblichkeit ausarten darf. Man muss empfinden und akzeptieren, dass man nun volle Leistung abgeben muss. Von dem, was von Prince und mir hier vorgeschlagen wird, wird im Allgemeinen nur ein Bruchteil vom normalen Clubspieler umgesetzt. Aber Du hast ja gefragt. Viel Erfolg!

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Wenn der Ball überwiegend ins Netz geht, hast Du den Ball zu weit nach vorne geworfen. Versuche es doch mal mit dem Topsin-Aufschlag, da passiert das wesentlich seltener, zumal Du dabei ohnehin den Ball mehr in die Ebene der Körperhochachse werfen musst und nicht so weit vorne. Lass dich mal von der Seite und von hinten filmen. Handy reicht eigentlich (für diese Betrachtung) und vergleiche es mit den Aufschlägen im Welttennis. es gibt inwzischen slow-motion-Cameras um die 150 Euronen und ein Smart-Phone mit 140 fps(kannst Du googeln) Viele mit Clips erläuterte Hinweise zum Aufschlag auf www.tenniswissen.de

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Hallo, Andreas, ich kann mir schwer vorstellen, dass die Schulterbelastung durch die Saite beeinflusst wird. Hast Du beim Wechsel des Saitentyps denn wirklich eine Verbesserung bemerkt? Es ist natürlich klar, dass eine weicher bespannte oder nachgiebigere Saite mehr Beschleunigung bringt und deshalb einfach weniger Kraft erfordert. In die gleiche Richtung wirkt auch ein leichterer Schläger, der, zumindest im Prinzip, eine höhere Ballbeschleunigung gerade des ruhenden Balles ermöglicht. Das sollte beim Service in jedem Fall zum Tragen kommen, da hier die Peitsche generell gut ausgebildet ist. Anderseits erfordert die Peitsche eine hohe Anfangskraft, die sich besonders in der Schulter entwickelt. Ich bin daher gespannt, wie sich Deine Versuche entwickeln. Allerdings ist eine so grundsätzliche Umstellung auch riskant, weil Dein Bewegungsablauf auf den alten Schläger eingestellt ist. Die Frage, welcher Schläger von welcher Firma letztlich optimaler ist, interesssiert mich weniger, weil ich nicht an gravierende Unterschiede glaube. Zur Peitsche und zur Ballbeschleunigung: www.tenniswissen.de

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Mit einem leichteren Schläger und einer modernen Vorhandpeitsche kann man einen langsamen Ball besser beschleunigen. Die Frage wäre also, wie modern Dein Schlagstil ist. Ich würde sogar von einem schwereren Schläger abraten, weil die Motivation, die Peitsche zu lernen, sonst geringer ausfällt. Alles zu diesem Thema habe ich unter www.tenniswissen.de anlysiert und illustriert (Vorhandpeitsche, leichter Schläger, langsamen Ball schnell machen).

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