Wichtige Stichworte in diesem Zusammenhang sind:

  • passende Schuhe?
  • zu viel Gewicht auf schlechtem Tritt kann zu Abrutschen führen (also schlechte Tritte nicht voll belasten)
  • in Platten: Körperschwerpunkt von der Wand weg
  • im Überhang: Mit Körperspannung Gewicht auf die Füße bringen

Übungen:

  • viel Klettern
  • draußen klettern
  • Gezielt Fußtechnik trainieren drinnen: Füße nur Struktur treten, Füße nur kleine Spaxtritte
  • (einfache) Platten Toprope ohne Griffe klettern (Hände nur zum Abstützen fürs Gleichgewicht)
  • Buch: "The self-coached climber" (Hague&Hunter)
  • bessere Kletterer um Tips zu Deiner Klettertechnik bitten

Viel Erfolg!!

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Servus!
Wie lange kletterst Du denn schon? Am Anfang macht ein Fingerboard noch nicht sooo viel Sinn, da es so viel Bewegungsgefühl und Technik zu lernen gibt dass die Zeit mit Fingertraining eher verschwendet ist und man dann mehr dazu neigt, technische Schwächen mit Kraft zu kompensieren.
Wenn Du aber schon fortgeschrittener bist und vor allem selbstreflektiert(!), d.h. bewußt darauf achtest die hinzugewonnene Kraft nicht dazu zu "missbrauchen", (fuß-)technisch unsauber zu Klettern, ist ein Fingerboard super!!
Ergänzend zum jedem Krafttraining (Fingerboard, Campusboard, ...) würde ich mindestens einmal die Woche eine Technik-Einheit einlegen in der Du versuchst nicht unbedingt "schwer" aber möglichst "sauber" zu klettern, und zwar richtig viele Boulder/Routen.
Viel Spaß beim Klettern und besser werden!!

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Leistenhängen ist für fortgeschrittene Kletterer eine gute Möglichkeit zu trainieren. Das bietet sich vor allem an, wenn man nicht zum Klettern kommt - also z.B. zu Hause am Fingerboard.
Dabei beschränkt sich das Trainingsziel jedoch nicht nur auf die Kraftausdauer, man kann auch für den Muskelaufbau oder die Maximalkraft an einer Leiste / einem Fingerboard trainieren.
In jedem Fall immer gut aufwärmen, und nur langsam steigern, besser als wegen einer Verletzung 8 Wochen ausfallen :-)

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Abgesehen davon, dass Du mit der richtigen Atmung Deinen Erregungszustand beeinflussen kannst (wenn Du nervös bist bringt Dich eine bewusste, ruhige Bauchatmung wieder auf ein normales Niveau; wenn Du ganz entspannt bist aber eine kurze knackige Route vor Dir hast die körperlich alles verlangt kannst Du durch einen Moment schnelleres atmen Deinen Erregungslevel steigern und so alle Kraftreserven mobilisieren), verkrampft man oft wenn man etwas sehr anstrengendes macht und atmet dann nicht mehr richtig. Dadurch kommt dann nicht mehr genug Sauerstoff zu den Muskeln so dass man gerade bei einer längeren anstrengenden Tour schneller schlapp macht.
Wenn Du das nächste Mal am Limit kletterst also bewußt darauf achten die Atmung nicht zu vernachlässigen - bei einem harten Zug geht das vielleicht mal nicht, aber danach den Sauerstoff sofort wieder "auftanken" :-)

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Über der Tür so, dass Du nebenher Fernsehen, Musik hören, mit der Freundin quatschen etc. kannst! Falls aber noch mehr Leute da wohnen evtl. etwas abseits.
Aber der Punkt ist - wenn Dir langweilig ist machts weniger Spaß, die Motivation leidet und Du trainierst weniger.
Ich hab meins vor ein paar Tagen über der Tür zur Wohnküche befestigt, wo auch der Fernseher steht und ich mein Notebook auf den Tisch davor stellen kann zum Kletterfilme gucken etc., siehe http://kletter.blog.de/2009/11/08/fingerboard-endlich-befestigt-7334181/

und den Post davor.
Auf jeden Fall viel Spaß beim trainieren und stärker werde, vernachlässige dabei die Technik nicht und hol Dir keine Verletzung!

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Stell Dich mal hin und spring in die Luft! Diese Bewegung kann man aufteilen in: 1. Bewegung hoch 2. angekommen am obersten Punkt, Körper steht kurz still (<- der "tote Punkt") 3. Bewegung runter

Aufs Klettern übertragen ist das bei einem dynamischen Zug der Punkt, an dem Dein Körper die Aufwärtsbewegung beendet hat, aber noch nicht wieder auf dem Weg runter ist. Bei einem dynamischen Zug im toten Punkt zu greifen ist am optimalsten, weil man dann die maximale Reichweite hat, aber beim Greifen noch nicht der Abwärtsschwung zu tragen kommt. Das nennt man dann einen "Deadpoint".

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Welche Trainingserfahrung hat denn Deine Gruppe? Wie lange trainieren die Mitglieder schon, wie trainieren sie (Klettern, Bouldern, Fingerboard, Campusboard, ...), und wie alt sind sie? Mit diesen Informationen könnte Dir besser geholfen werden ;-)

Worüber ich auch nachdenken würde: Ein Technikprotokoll anfertigen! Ein Beispiel findest Du auf kletterkader.com -> Downloadbereich -> TrainingundTrainingsplanungHanspeterSigrist (pdf) S. 10 Damit kann man denke ich das Klettertraining sehr viel effektiver machen da Schwächen gezielt erkannt werden können und der Kletterer eine Rückmeldung zu seinem Kletterstil bekommt (evtl. mal Videos vom Klettern machen und dann gemeinsam analysieren?)! Ob sich sowas lohnt hängt natürlich von Level und Ambition der Gruppe ab, aber wenn Du schon Krafttests in Betracht ziehst...

Weiterhin stimme ich Lampi größtenteils zu: Krafttests lohnen sich erst ab einem bestimmten Level oder aus persönlicher Motivation. Vorher kann das den Fokus auf Kraft fixieren, die aber nur einen kleinen Teil der Kletterleistung ausmacht.

Widerspreche aber auch, da es meiner Meinung nach genug Situationen gibt, in denen ein Krafttest (persönlich) Sinn machen kann. (Als Motivation für den Trainingswinter, zur Überprüfung der Effektivität eines Trainingsplans, zur Feststellung spezifischer Schwächen, ...)

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