Wie funktioniert dynamisches Klettern?

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6 Antworten

Von der Definition her bedeutet "dynamisch" im Gegensatz zu "statisch", dass die Bewegung nicht umkehrbar und auch nicht an jeder Stelle kontrolliert ist. Du kletterst als mit Schwung.

Dieser Schwung kann aus dem Körperschwerpunkt kommen (Sprünge, Schwung holen aus der Froschstellung etc.), oder nur aus einzelnen Gliedmaßen oder Körperteilen. Man sieht manchmal Kletterer, die ihren Arm in Richtung Griff reißen (Schwung aufbauen), ein Bein nach oben werfen u.a. . Eine effektive, wenn auch kleinere Möglichkeit, mit Schwung zu klettern geht mit dem Kopf(!) Wenn Du einen Griff nicht alleine halten kannst, und Dein Körper schon fast gestreckt ist (so dass Du nicht mehr viel bewegen kannst), dann kannst Du mit einer Bewegung des Kopfes, die an eine "Kopfnuss" erinnert, etwas Schwung aufbauen um weiter zu greifen. Dynamisches Klettern hat also viele Aspekte. Es kommt historisch vom Bouldern, setzt sich aber immer mehr im Sportklettern durch. Es lohnt sich, Schungtechniken zu üben!

Wenn Du ein Gefühl dafür bekommen möchtest, kannst Du auch mal sog. Doppeldynos (nicht zwingend mit abspringen") ausprobieren: Du kletterst dabei so, dass Du immer mit beiden Händen gleichzeitig loslässt und zugreifst. Diese Übung soll Dir nur ein Gefühl für Schwung vermitteln, deshalb macht es Sinn, mit einer der "größten" Schwungtechniken anzufangen ;-)

Dynamisch klettern bedeutet ansich ,,Züge durch dynamische Bewegungen lösen'' . Ich denke , die Grundtechnik beim dynamischen Klettern ist die Froschrechnik ( Füße GUT setzen, In die Knie gehen, Arme an unteren Griffen positonieren, aus den Beinen abstoßen und an die oberen Griffe greifen bzw. springen )

Diese Technik lässt sich auch seitlich veareieren: Füße an die Seite stellen, Körperspannung aubauen und schnell durchstrechen usw...

Dann geht das ganze auch im Dach. Hier ist nur der Körperspannungsaspekt viel härter durchzuführen.

Des weiteren ist immer anzuraten, ein Paar mal schung zu holen, bevor man abspringt.

Eine Sondertechnik nennt sich Doppeldynamo. Hier werden beide Arme gleichzeitig bewegt, besonders gebraucht werden Doppeldynos bei weiten Sprüngen.

Dies sind die grundelemente. Es gibt natürliuch diverse Variationen, aber ich denke bis in den umteren 9. Grad, kannst du hiermit recht gut leben.

Beim klassischen Klettern werden immer 3 Punkte am Fels fixiert. Oft sind das die Füße und eine Hand. Beim dynamischen Klettern wird davon abgewichen. Dabei werden nur noch 2 Punkte am Fels fixiert; eine Hand und ein Fuß. Mal abgesehen von Dynos (Sprüngen). Der Schwerpunkt beim Weitergreifen wird durch ein ausgestelltes Bein kompensiert. Einfach zu üben ist diese Eindrehtechnik in Dächern und überhängenden Routen. Wichtig ist den Schwerpunkt optimal unter den Haltegriff zu bringen und eine optimale Antrittshöhe zu haben.

streng genommen ist jeder Zug dynamisch. Man erhält den Eindruck, daß man im Klettersport einige Begriffe benötigt, damit Klettern eine kleine Wissenschaft ist, (.....) . Es gibt tatsächlich einen Dynamo, einen raschen Zug mit Ausholbewegung, statisch wäre vielleicht die Brotpause...

Passend finde ich diese Unterscheidung beim Schießsport, statisch = Stand, dynamisch = Zug.

Dynamisch klettern bedeutet beim hochgreifen nicht zu blockieren, sondern den Griff im "toten Punkt" bevor sich dein Körper wieder, der Schwerkraft folgend, nach unten bewegt, zu greifen. Das heisst, du ziehst dich nach oben zum nächsten Griff und schnappst ohne zu stoppen sofort weiter. Dies kannst du anfangs beim bouldern ganz gut trainieren in dem du dir einen guten Griff aussuchst, den du beim hochgreifen gerade nicht mehr erreichst und dann versuchst diesen durch anwippen oder leichtes anspringen versuchst zu erwischen und zu halten. Viel Spass dabei aber wärm dich vorher gut auf um dich nicht zu verletzen.

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