Leider (ich habe einen) verwenden kaum noch Veranstalter den Champion Chip. Daher rate ich dir, ihn nicht zu kaufen, denn bei den meisten Rennen gibt es den Zeitmesschip gratis.

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Der Marathon Racer ist in Breite 40 für 3,5 - 6 Bar zugelassen. Je niedriger der Luftdruck, desto höher der Komfort und Dämpfung, je höher desto geringer der Rollwiederstand. Ich denke mit 5 BAr bist du perfekt dabei.

Grüsse, Peter

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Im Alpenvereinsführer

http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3763311270&part=4&word=herausgabe&PHPSESSID=12a45c58ee647048b9622c6defcbdf93#W

steht alles drin. Aber hast du ausreichend alpine Klettererfahrung? Die Wand ist zwar nicht sonderlich schwer, aber sehr lang und nicht Plaisir abgesichert! Ein guter Blick für die Routenfindung, gutes Ropemanagement und eine schnelle Seilschaft sind Vorraussetzung, sonst kann es in einem BIwak enden. Reizvoll überm Königssee aber unangenehm....

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Bisher war die ISPO nur Fachbesuchern vorbehalten, ob sie dieses Jahr allgemein offen ist, weiss ich nicht. Aber generell sind dort alle Outdoor Hersteller und zeigen die Dinge, die in einem Jahr in den Läden sein werden. Ob das für dich die Ausgabe lohnt, kannst nur du beurteilen. Es gibt nichts umsonst und kaufen kann man auch nichts.

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Warum sollte das lebensmüde sein? Sofern der Fixpunkt sicher ist, ist dies eine gängige Methode einen unkletterbaren Quergang zu machen. Auch am El Cap wird so etwas z.T. gemacht.

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Ja, ohneSonde geht es nicht, bzw zu ungenau und zu langsam. Das Lawinenverschüttetengerät zeigt dir ja nur die Entfernung zum Verschütteten an. Man sucht also den Punkt, an dem das LVS die grösste Nähe anzeigt. Nun könnte man natürlich anfangen wild zu graben und würde den Verschütteten sicher auch finden, das dauert aber lange und jede Sekunde zählt. Aus diesem Grund geht man vom Punkt den das LVS anzeigt mit der Sonde Kreuzförmig nach aussen, bis man auf den Verschütteten trifft. Dadurch hat man dann genau den Punkt an dem man buddeln muss. Und Lawinenschnee ist schwer!

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Meistens sind dies zwei Holzböcke über die die Leine läuft und dahinter mit langen Erdspiessen oder Schrauben im Boden verankert wird. http://www.slackline-corner.eu/fixpoint-systems-boden-anker-100-cm-gibbon-slacklines.html

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Andalusien, Provence, Süditalien, Auch der Gardasee kann noch super sein, Alles ein wenig von der Wetterlage abhängig. Wenn es Nordfön hat ist es im Tessin über 20 Grad war und opimal zum Biken....

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Eigentlich handelt es sich bei Metabolic Typing oder Balance nicht um eine Diät sondern um eine Bestimmung des individuellen Stoffwechsels. Aufbauend darauf, werden die Lebensmittel die man bedenkenlos zu sich nehmen kann bestimmt. Es soll helfen, jeder hat vielleicht bei sich selbst schon gemerkt, dass er von bestimmten Speisen zunimmt, anderes aber essen kann ohne Probleme. Bei mir sind Kohlenhydrate z.B. kein Problem, kann ich essen und nehme nicht zu, andere werden davon dick.

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Bei der Leistungsdiagnostik ist in der Regel ein grosses Blutbild enthalten sowie die Leistungsdaten aus dem Ergometer Training, D.h. Watt zahl, GA1, GA2, aerobe/anaerobe Schwelle und Maximalpuls. Dann die VO2max.

Mit diesen Werten kannst du dann dein Training gezielt aufbauen. Ein bis zweimal pro Jahr eine solche LD machen, zeigt dir dann auch wie du dich verbesserst.

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Rotpunkt bedeutet Klettern im Vorstieg, ohne die Sicherungspunkte zu belasten und ohne vorher geklinkte Expressen. Heute wird oft Pinkpoint, also klettern mit vorgeklinkten Expressen auch als Rotpunkt bezeichnet, obwohl dies viel leichter ist. Schau mal hier, da findest du noch viel mehr:

http://de.wikipedia.org/wiki/Begehungsstil

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Bei Gabel, Sattelstütze und Lenker absolut ja. Dies sind sicherheitsrelevante Teile und da ist nicht mit zu Sapssen. Carbon ist sehr empfindlich gegen Kerbwirkung und falsche Drehmomente. Wichtig ist aber auch, wegen der Empfindlichkeit gegen Kerbung, dass die verbauten Teile zusammenpassen und keine Grate aufweisen. Nicht jeder Vorbau passt mit einem Carbonlenker zusammen. Bei guten Carbonteilen ist auf jeder Schraube das Anzugsdrehmoment angegeben. Und nicht zuletzt ist Carbon ja nicht so billig, dass wenn man zu fest angezogen hat, sich halt mal eben schnell ein neues Teil besorgt......

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Die Gabelscheiden, also das was unten aus dem Steuersatz raus kommt ist gleich lang bei allen 28" Rädern. Es gibt auch 26" aber dies hauptsächlich im Bereich Triathlon oder Zeitfahren, ganz selten 24", die sind natürlich entsprechen kürzer. Der Gabelschaft aber ist immer unterschiedlich lang, je nach Rahmen. EIne neue Gabel wird daher mit einem zu langen Schaft ausgeliefert und dieser wird dann abgelängt. Ausserdem gibt es auch bei Rennräder mittlerweile vereinzelt unterschiedliche Durchmesser, sog. Oversized Rahmen.

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Die Länge bestimmt den Hebelarm und somit die Kraft die benötigt wird, das Pedal nach unten zu drücken. Theoretisch wäre also die längste Kurbel die beste, aber die Bodenfreiheit leidet darunter und die Kraftverhältnisse im Knie stimmen dann auch nicht mehr bei jedem. Und dies ist eigentlich der wichtigste Punkt. Je länger der Oberschenkel, desto länger sollte auch die Kurbel sein, damit das Knie bei 90°Stellung im Lot liegt. Standard sind 175mm

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Hallo Bentley99. Das ist der Steuersatz. Hier gibt es sehr grosse Unterschieden in Preis und Qualität und ausserdem um die Sache kompliziert zu machen 3 Grössen, und dann noch Kugel und Wälzlager. Du musst daher zu einem Fachhändler und mit ihm besprechen, was das richtige für dein Rad ist und was preislich / qualitativ angemessen ist. Selber zu wechseln ist ausserdem auch sehr schwierig, da man ein Spezialwerkzeug zum Ausstossen der alten Lagerschalen und eines zum Einpressen der neuen braucht. Zuletzt ist es wichtig, das Lagerspiel genau einzustellen. Preislich geht es ungefähr mit 40 Euro los (incl. EInbau) und hört bei 300 - 400 Euro auf. Wnn ich mir dein Bild anschaue, kommt es mir vor als ob die obere Schale grösser ist als die untere, dann gibt es eh nur wenig Auswahl.

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Du solltest nicht in nur einer Halle klettern.Jede Halle ist anders geschraubt. Wenn du das Glück hast, mehrere in der Nähe zu haben, dann wechsle ab! Mit der Zeit wirst du die gute Halle auch erkennen, an der Frequenz des Routenschraubens und Sauberkeit, Lärmpegel etc... Aber ich habe einen Favoriten, gehe aber regelmässig auch in drei andere Hallen um nicht einseitig zu werden. Eine gute Halle ist sauber, hell die Touren sind logisch geschraubt, werden regelmässig umgeschraubt und die Griffe beim Umschrauben gereinigt.

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Es gibt verschiedene Systeme, manche arbeiten mit einem Flaschenzugsytem und Klemmringen, andere mit Ratschen. Sowohl Longlines als auch Freestyles gibt es in beiden Versionen. Mit einer Ratsche ist es einfach schneller und unkomplizierter die Slack zu spannen.

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Ich vergass noch, die Klebeseite immer durch die Schutzfolie schützen. Wenn diese mal nicht mehr existiert, das Fell jeweils von der Spitze und vom Ende bis zur Mitte, Klebeseite auf Klebeseite zusammenkleben. Aber versuch die mitgelieferte Folie so lange wie möglich zu erhalten, diese lässt sich leichter abziehen.

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Alkohol ist schlecht für die Regeneration und auch der Muskelaufbau wird dadurch gestört. Durch Alkohol werden weniger Abfallprodukte aus den Muskeln abgebaut, weil der Körper erstmal damit beschäftigt ist, das Gift "Alkohol" abzubauen. Alkoholfreies Bier schmeckt auch gut und ist gesund.

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Wenn du Urlaub hast und es am Stück durchziehen kannst, eine Woche. Ansonsten kann man die Theorie mit einer CD zu Hause lernen und macht halt ein paar praktische Stunden wenn man Zeit hat. Wieviele du machen musst, hängt von deiner Begabung ab. Ich denke 5 Doppelstunden sollten ausreichen.

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Du hast Recht. Einer der Offiziellen kontrolliert vor dem Kampf die Handschuhe und das Tape, dann wird das Kreuz und eine Signatur drauf gemacht um Veränderungen zu verhindern nd zu bestätigen, dass alles regelkonform ist.!

Und jetzt kannst du deinen Freund auslachen! :-)

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Kälte bedingt eine verlangsamte Aufwärmung der Muskeln und Sehnen, dadurch wird die Verletzungsgefahr natürlich gesteigert. Hinzu kommt, dass man bei Kälte weniger Gefühl in den Fingern hat und dazu neigt, die Griffe mehr zu zu schrauben als notwendig ist, dadurch ist die Belastung höher. Mit diesen "Kletterhandschuhen" komme ich persönlich gar nicht zurecht, ich trage Silikon beschichtete Eiskletterhandschuhe zum Sichern, beim Klettern nix an den Fingern oder Händen. Vor dem Projekt erstmal drei vier leichte Touren klettern hilft, sich solide aufzuwärmen.

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Idiotensicher ist kein Sicherungsgerät. Das Sichern ist eine lebensrettende Massnahme und sollte daher sehr ernst genommen werden. Auch sollte das Sichern immer wieder trainiert werden, um den Sturz idealerweise dynamisch sabft abzubremsen. Ein Schreckmoment oder ähnliches sollte es eigentlich nicht geben, denn man sollte zu jeder Zeit mit einem Sturz rechnen. Selbst an Plastik kann es passieren dass ein Griff bricht oder sich dreht. Der häufigste Grund für Verletzungen beim Stürzen ist der harte Aufprall an der Wand weil zu statisch gesichert wurde und dadurch der Kletterer gegen die Wand prallt. Durch dynamischesSichern kann dieser Aufprall vermieden werden. Alle Sicherungsautomaten sind an sich statisch, ich kann hier Dynamik nur durch springen erreichen und das birgt natürlich auch Gefahren und ist nur am Boden möglich. Summa summarum: der Tuber ist vermutlich im Moment die best available technology.

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Asics und Puma haben unterschiedliche Leisten, ein Vergleich so pauschal ist nicht möglich. Auch bei Asics selber gibt es Unterschiede. Es hilft nichts: Anprobieren.

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Das kommt darauf an, straff gespannt und nur etwa 5m lang hat bei mir nach einer halben Stunde gut geklappt. Eine Highline mit 30m ist immer noch eine Herausforderung. ALso versucht am Anfang mal die Line kurz zu spannen dafür stramm. Beim Aufsteigen auf die Line nicht langsam und vorsichtig sondern schnell aufsteigen. Viel Glück und vor allem Spass!

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kann es nicht eher sein, dass du in GA2 mehr Flüssigkeit verlierst und deswegen weniger oft musst? Vieleicht langweilt dich GA1 auch so dass du ans Pinkeln denkst, in GA2 hast du anderes zu tun? :-))

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Das was in solchen Fällen hilft ist, sich vor dem Spiel mal hinzusetzen und die Situationen im Kopf durchzupielen. Da du im Training das ja alles drauf hast, kannst du ja davon aushgehen, dass du das auch im Spiel kannst. Wenn du vorher schon eine mentale Vorbereitung machst, bist du etwas mehr auf solche Situationen vorbereitet und reagierst automatisch lockerer. Denke immer daran, dass du das kannst, sei überzeugt von dir selbst.

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Es kommt darauf an, wofür ich das Seil verwende und natürlich welches Sicherungsgerät.

Dünne Seile haben i.d.R. geringere Bremskräfte als dicke (kommt aber auf das Flechten und das Finish auch an)

Dicke Seile sind schwerer aber meistens robuster, also eher für den Klettergarten und die Halle, dünne Seile fürs Gebirge...

Ich habe mehrere Seile, ein 10mm für die Halle und ein 9,2mm fürs Gebirge, ein 9,4mm für den Klettergarten und ein 7,8 Halbseil für lange Gebirgstouren. Eine allgemein gültige Aussage ist schwer zu treffen.

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Einen Schlauch, 2 - 3 Reifenheber, einen 5er Inbus, einen kleinen Kreuzschlitz.

Für Mehrtagestouren zwei Kettenstifte und ein Nietdrücker, zwei Bremsbeläge, zwei Notspeichen, einen Speichenschlüssel. Zusätzlich natürlich!

Pumpe - mir gefällt meine kleine Kombi - Gaspatrone und Minipumpe - geht schnell und fall das gas alle ist kann man immer noch pumpen.

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Ich nehme an, dass es sich um ein Kletterseil handelt, nicht um eines fürs Seilspringen oder?

Bei Seilen ist es wichtig, diese abzuwickeln. die beiden Arme werden durch das Seil gesteckt und dann wird es wie ein Schlauch oder so abgewickelt. Wenn man ein neues Seil einfach hinlegt und neu aufnimmt, hat man unendlich viele Krangeln drin. Wenn dein neues Seil dies zeigt, hilft nur noch eines und zwar so schnell wie möglich: Hohe Brücke oder Fels suchen und das Seil in voller Länge aushängen lassen und neu aufnehmen. Beim aufnehmen darauf achten, dass die Schlingen ohne Drehung sind, am besten die links - rechts Schlingentechnick anwenden. Dafür wird eine lange Schlinge (so lang dein Arm ist) gebildet und in die andere Hand gelegt, so dass sie links der Hand herunter hängt, anschliessend die nächste Schlinge so dass sie rechts herunter hängt usw... Dadurch bilden sich keine Krangeln beim Seil aufschiessen.

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Hallo Steffi,

für deine beiden Fragen gibt es den Fahrradfachhandel!

Schmerzen im Genitalbereich kommen nicht nur vom Stattel sondern auch von der Fahrrad Geometrie, also wie du drauf sitzt. Ausserdem ist die Satteleinstellung ganz wichtig, nicht nur die Höhe sondern auch die Stellung der Sattelnase (nach oben oder unten, wie weit nach vorne etc. ganz wichtig. Das geht nur durch ausprobieren herauszufinden, was ideal ist. Der Radhändler hilft dir dabei.

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Geschmacksache....

Ich habe eine Daisychain am Gurt eingeknüpft, die ist flexibel in der Länge zu verwenden, bei manchen Hakenkonstellationen am Standplatz muss man allerdings noch eine zweite Schlinge verwenden. Die Belay von Mammut habe ich ach noch, nur hat mich die am Gurt immer zu sehr genervt.

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Beim Toprope wird das Seil zum einen hin und her gezogen, es bewegt sich und es könnte sich durch irgendwelche "dummen" Umstände ausklinken, deshalb die letzte Expresse drin lassen. Das ist aber auch aus der Kletterhalle, wo es auch schon vorgekommen ist, dass ein Sicherungspunkt gebrochen / ausgerissen ist. Draussen wird man üblicherweise auch eher einen Schrauber in den Stand hängen und darin Topropen. Guter Stand vorrausgesetzt.

Beim Abseilen wird man aber auch nicht nur einen Bohrhaken verwenden, sofern das irgendwie möglich ist. Ein Stand ist in der Regel immer mit zwei Bohrhaken versehen, idealerweise mit einer Abseilkette verbunden. Das Seil wird zum Abseilen so durch gefädelt, dass beide Haken belastet werden.

Ich kann im Gebirge ja nicht an jedem Stand eine Exe hängen lassen.

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Die Musik sollte nicht "deinen" Geschmack wiederspiegeln sondern einen einprägsamen Rythmus haben. Ansonsten natürlich am Anfang Musik zum AUfwärmen, mit eher schnellerem Rythmus, den man ohne WIederstand fährt, dann verschiedene Musikstücke, die eindeutige Wechsel im Stück haben, damit man Blöcke Stehend / Sitzend fahren kann, Schnelle und langsame Stücke wechseln und am Ende ausfahren.

Wichtig ist auch, dass du die Stücke gut kennst, um die Kommandos geben zu können.

Es braucht einiges um eine gute Stunde zusammen zu stellen.

Vielleicht bekommst du ja eine CD von einem deiner Trainer.

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Schau mal hier:

http://wiki.dav-oberland.de/index.php?title=Standplatzbau

viel besser geht es kaum zu erklären,

im neuen Klettern ist noch ein Artikel drin mit den neuesten Erkenntnissen, die ich persönlich aber nicht vollumfänglich unterstützen würde.

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Mein Hund findet es klasse und ich auch. Ich suche mir Skitouren abseits aller Menschenmassen, gehe mit Hund nur dann wenn der Schnee nicht bodenlos ist oder zu sehr stollt.

Und sie ist intelligent genug, hinter mir zu laufen wenn sie sich ausruhen will. Das tut sie aber meist nur für fünf Minuten denn sie liebt nichts mehr als im Schnee zu versinken.

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Meistens braucht es keinen Flaschenzug sondern nur eine Umlenkrolle und zwei Jümar. Ein Jümar sitzt direkt unter der Umlenkrolle und blockiert das Zurückrutschen des Seils, der andere Jümar wird mit einer Schlinge verbunden in die man reinstehen kann und den Bag so mit Hand und Fuss hochziehen kann. Leichter ist die Sache, wenn man ein Statikseil für den Haulbag nimmt.

Grüsse, Peter

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Ich muss nun Pooky deutlich wiedersprechen. Er hat zwar viele Sachen gut gemeint, aber falsch erklärt oder verwechselt.

Bei Wetterschutz unterscheidet man zwischen Membrantechnologie (am bekanntesten Goretex) und Softshells (ohne Membrane)

Bei den Sofshells werden in der Regel die Stoffe durch Fluorcarbonausrüstungen Wasser abweisend ausgerüstet. Die Wasserdichtigkeit wird hauptsächlich durch die Gewebekonstruktion erreicht. Für die Skitour ist eine Softshell als second oder third layer gut, solange es nicht sehr nass ist oder sehr kalt und windig.

Eine Membrane kann von Windabweisend bis Wasserdicht alles sein. Unabhängig davon gibt es bei all diesen Typen die nicht elastische, die querelastische und die bielastische Variante. Ausserdem unterscheiden sich die Membranen in der Zusammensetzung. Gore schwört auf PFTE , andere auf PU. Membranen der neuesten Generation verändern die Porengrösse je nach körperlicher Aktivität (Körperwärme) bekannteste Membrane hier die c-change Membrane. Sobald ich schwitze, öffnen sich die Poren, der Schweiss wird leichter abtransportiert. Sobald ich ruhe, schliessen sich die Poren wieder, die Wärme bleibt am Körper.

Bei den Angaben der Wasserdichtigkeit und der Atmungsaktivität muss man sehr aufpassen, da hier viele Hersteller durch geschickte Auswahl von Prüfverfahren oder Prüfergebnissen die Werte zu Schönen versuchen. So wird bei der Atmungsaktivität oftmals der Wert der Membrane genommen und die Tatsache, dass diese innen und aussen mit einem Textil verklebt wird, welches die Atmungsaktivität natürlich weit herunter setzt, einfach vergessen. Oder bei der Wassersäule wird der beste Wert der Prüfungen verwendet, nicht kritische Punkte wie Nähte oder ähnliches. etc.... Leider gibt es bei den Prüfnormen noch zu viele Variationen und keine einheitliche Regelung, was angegeben werden muss.

Genug der Theorie, du wolltest wissen, was für eine Art Jacke als Geschenk. Da hat Hirtzley sehr gut das Zwiebelschalenprinzip genannt. Funktionswäsche auf der Haut darüber falls es sehr kalt ist einen Fleece darüber eine Softshell darüber eine Membranjacke mit mind. 10.000mm Wassersäule Goretex Proshell oder c-change.

Viel Spass beim Schenken!

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