Wann gibt es bessere Thermik - bei Hochdruck oder Tiefdruck?

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2 Antworten

Im Hochdruckgebiet. Tiefdruckeinfluss bildet zwar grundsätzlich einen thermikbegünstigenden Temperaturgradienten aus, ist jedoch meist mit Windgeschwindigkeiten verbunden, die seriöses Gleitschirmfliegen nicht zulassen.

Desweiteren fehlen im Tiefdruckeinfluss wetterwirksame Sperrschichten. Im Sommerhalbjahr ist daher, auch außerhalb direkten Fronteinflüsse, mit thermischen Überentwicklungen, d.h. CBs zu rechnen.

Hochdruckeinfluss lässt Sonneneinstrahlung zu, die in der Regel ab dem späten Vormittag thermische Ablösungen ermöglicht. In den Alpen ist der bei Hochdruckeinfluss aufkommende Talwind zu beachten, der Thermiken stört und seriöse Flugbedingungen für Gleitschirmflieger kritisch stören kann.

Quellwolke über der Kammlinie: Thermikanzeige - (Wetter, Paragliding, gleitschirm)

Als Faustregel kann man das sicherlich so sagen. Allerdings ist die Thermik von weit mehr abhängig. Der Effekt wird z.B. allein schon dadurch beeinträchtigt, dass die Sonneneinstrahlung bei Hochdruckwetterlage meist energiereicher (weniger Absorption durch Wolken) ist und somit die Konvektion erhöht. Thermik und im speziellen Aufwind sind nicht nur von ein oder zwei Faktoren abhängende Phänomene.

zantafio 28.01.2010, 10:19

Diese Antwort ist genau falsch - als Faustformel kann man sagen, dass es bei Hochdruck bessere Thermik als bei Tiefdruck gibt.

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