Mehr Ruhe am Ball kriegen ?!

2 Antworten

Danke für die Antwort, habs leider versäumt, nochmal nachzusehn.

Es ist richtig, ich setze mich dauernd selbst unter Druck, schon wenn der Ball mir zugespielt wird, werde ich nervös, baue oft mist, spiele zu hektisch ab (was meist ein fehlpass zu folge hat), oder spiele einfach die falschen leute an (gedeckt, oder zu leicht abzufangen).

Mit dem Negativen Erlebnis, liegst du garnichtmal wirklich falsch. Wie gesagt habe erst im Jahr 2008 wieder begoennen mit dem fußballspielen. In dem Verein in den ich damals eingetreten bin, habe ich den Trainer zwar drauf angesprochen, das ich evtl. nachhilfe brauch, um verlorenes wieder aufzuholen usw. Mir wurde versprochen, das ich beim training soweit es möglich ist, einzeltraining bekomme, um mir helfen. Darauf warte ich leider heute noch. Es ist ja nicht so, das wir beim training soviele sind... Gerade in der kälteren Zeit, fiel teilweise das Training flach, weil zu wenig spieler zum training erschienen sind. Aber der trainer zog es vor, im Vereinsheim sich zu amüsieren oder wieder nachhause zu fahren, als das Programm das mir versprochen wurde, durchzuführen.

Darüber hinaus, habe ich quasi null Spielpraxis... meist wurde ich eingewechselt wenn das Spiel bereits verloren war, und nie länger 10-15 Minuten. Bei den 14 Spielen in denen ich im Kader war, habe ich gerade 3 Spiele "mitwirken" können (Stand der einwechslungen 0:7, 0:4 & 0:3). Nicht gerade förderlich fürs selbstbewusstsein, und das Vertrauen des Trainers hat man damit wohl auch kaum.

Ich habe im vergangenen Sommer den Verein gewechselt, da läuft es sogar teilweise besser, kriege sogar Einsätze von vorne... aber ich habe immernoch einige Probleme.

Gerade einzeltrainingstipps wären sehr hilfreich. Wir haben hier ein Park mit nem Fussballplatz der quasi immer leer ist, wo ich das trainieren kann, um mich selbst zu verbessern.

Grüße Chris

Das ist sicherlich ein mentales Problem. Vielleicht möchtest Du unbewusst Deine Leistung unter Beweis stellen und hast Angst vor einer Blamage (selbstauferlegter Leistungsdruck), weswegen Du mit aller Macht den Ball unter Kontrolle bringen, bzw. ihn so schnell wie möglich wieder loswerden möchtest. Nicht zu unterschätzen ist ein in der Vergangenheit gemachtes Negativerlebnis. Ich würde es außerhalb des Platzes mit autogenem Training probieren. Hilfreich ist sicher auch die imaginäre Vorstellung von sicheren, flüssigen und ruhigen Bewegungsabläufen. Da hast Du sicherlich viele unterschiedliche Situationen im Repertoire. Das solltest Du am Besten in gelassenem, entspanntem Zustand tun. Rufe Dir Spielsituationen ins Gedächtnis, die von Dir positiv bewertet wurden und lasse sozusagen den Film nochmals ablaufen. Tipp: Du spielst mit dem Ball, nicht der Ball mit Dir.

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