Kann man in der Schwangerschaft noch klettern?

2 Antworten

In der Zeitschrift "Klettern" vom Mai sind Tipps zu diesem Thema. Prinzipiell ist es wohl kein Problem, solange die Schwangerschaft normal läuft. Wie bei jedem Sport sollte man in der Schwangerschaft darauf achten, dass man sich wohl fühlt und sich nicht bis zum äußersten fordern. Ob man das Risiko eines Vorstiegssturzes eingehen will, muss jede selber entscheiden, ich würde es wohl eher beim Nachsteigen belassen. Wenn der Gurt unangenehm ist, empfiehlt sich die Kombination mit einem Brustgurt, dann muss man ihn nicht so eng ziehen. Generell ist Sport und Bewegung auch in der Schwangerschaft sehr zu empfehlen - solange es also Spaß macht, nur zu.

Schlau wäre, die ersten 3 Monate der Schwangerschaft nicht zu klettern,viel Radzufahren, reiten etc. da der Druck auf die Gebährmutter emens ist und bei Anstrengung, evtl. Pressatmung, etc. ein zu großes Chaos im Körper veranstaltet wird, dazu Entwicklungsprozesse veringert werden können und bei Überanstrengung, Überstreckung, können Situation entstehen, die ich hier nicht aufführen möchte! Wie gesagt:"Kann" Der Körper ist gerade im Ausnahmezustand und muss sich erst daran gewöhnen. Allerdings ist sanftes Training mit einem max 5Kg. Kraftaufwand überhaupt kein Problem und absolut zu empfehlen, wenn man sowiso ein aktiver Mensch ist! In den letzten 2 Monaten gilt ebenfalls Vorsicht mit dem Training, da Wehen ausgelöst werden können.

Wirklich erst nach 9 Monaten von Kraftausdauer auf richtigen Muskelaufbau umsteigen?

Hay,

(bald 19 Jahre, 69 kg schwer, 1.79m groß)

bin seit 1 1/2 Monaten im Fitness Studio angemeldet und habe jetzt meinen ersten Trainingsplan durch. War ein Kraftausdauerplan und habe nun meinen 2. ebenfalls Kraftausdauerplan bekommen. Auf meine Frage hingegen, ab wann man nun mit richtigem Muskelaufbau (Hypertrophie) anfangen kann, meinte die Trainerin, dass man erst nach dem 6. Trainingsplan (ca. 9 Monate bei mir) auf die Hypertrophie umsteigen sollte, da erst Gelenke usw. mitwachsen müssten. Im Internet habe ich aber gelesen, dass man auch direkt mit einem Ganzkörper Hypertrophie Trainingplan anfangen kann und dabei keine Risiken in Sachen Gelenke eingehen würde. Viele Foren schreiben sogar, dass man mit einem Ganzkörper Trainingsplan anfangen solte, da dieser perfekt für Einsteiger ist. Ahja gehe 3x die Woche ins Studio und habe für jede Muskelgruppe eine Übung, die bei 2x 15 Wiederholungen beginnt und dann auf bis zu 4x 20 erhöht werden kann. Der Trainingsplan umfasst dabei 16 Trainingseinheiten. Habe nun auch gelesen, dass beim Kraftausdauer Training, recht wenig Muskulatur aufgebaut wird. Da ich aber zunehmen will und dadurch Muskelmasse aufbauen will, frage ich mich nun ob es überhaupt Sinn macht, mit einem Kraftausdauer Plan einen Kalorienüberschuss zu erreichen, da eh kaum Muskelmasse aufgebaut wird.

Also nochmal grob zusammengefasst:

1.) Muss ich wirklich erst 9 Monate Kraftausdauer machen, bevor ich mit dem eigentlichen Muskelaufbau (Hypertrophie) anfangen kann?

2.) Ist ein derzeitiger Kalorienüberschuss, bei einem Kraftausdauer Trainingsplan eigentlich sinnvoll oder baue ich dadurch eh nur fett an?

LG Dominik

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