Wie Lampi ausführt, haben Hexentrics durchaus ihre Vorteile und ihre Berechtigung. Ich habe ein paar, die ich bei alpinen Touren eigentlich immer dabei habe und auch gerne verwende. Einer meiner Kletterpartner verwendet sie fast ausschließlich, weil er mit Friends weniger gut zurechtkommt. Ich finde, es kommt auf den Fels an, im Kalk lassen sich Friends manchmal wirklich schlechter platzieren.

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Ich habe früher mit Klebeband markiert. Das ging aber auch ab und dann war ich irgendwann zu faul. Ich kenne meine Ausrüstungsgegenstände eigentlich sehr gut und bis jetzt ist noch wenig verschwunden. Man muss halt jeden Tag nachzählen und immer wissen, was man dabei hat. Und wenn doch mal was verschwindet, freue ich mich, mir mal wieder ein neues Teil kaufen zu dürfen.

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Richtig schön ist die Kaserer Wand gegenüber vom Wildalpjoch (Sudelfeldregion). Die Wand ist südseitig und steht frei da, sodass es auch im November oft noch richtig warm ist. Außerdem hat man eine tolle Sicht. Nur an windigen Tagen ist es nicht so optimal. Der einzige Nachteil ist, dass man ca. eine Stunde Zustieg hat. Die Wand ist zum Beispiel im Kletterführer "Out of Rosenheim" von Markus Stadler beschrieben.

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Ichsichere ganz gern mit einem normalen, etwas kleineren Schraubkarabiner. Ich finde, da rutscht das Tube nicht so hin und her. Allerdings würde ich mir nicht extra einen Karabiner kaufen, wir haben hier eh viele herumliegen. Wenn man schon einen HMS hat und sonst nichts, würde ich einfach den HMS hernehmen.

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Klettern ist wirklich gut für die Rückenmuskulatur und kann auch Probleme in dem Bereich bessern. Aufpassen sollte man allerdings mit überhängenden Routen. Da wird die Bauch. und Rückenmuskulatur sehr stark gefordert. Wenn diese noch nicht kräftig genug ist, kann man die Schmerzen noch verstärken. Das Problemd er vorgezogenen Schultern tritt auch nur bei kraftbetonten, athletischen Routen auf. solange man in der Senkrechten klettert, wird der gesamte Oberkörper beweglicher und die Muskeln sanft trainiert.

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Das ist schon ein üblicher Preis, leider. Es läppert sich wirklich, wenn man regelmäßig klettern gehen will, aber so eine Halle ist halt auch kostenaufwendig und braucht eine Menge Platz. Manchmal gibt es günstigere kleine Hallen oder Boulderräume, schau dich doch bei dir ion der Gegend mal danach um. Und wenn man wirklich oft klettert, rentiert sich auch eine Jahreskarte, ist halt ein großer Batzen auf einmal, aber letztlich doch günstiger.

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Ich bin auch ein Fan von Klettverschluss und zwar sowohl für die Halle als auch für den Fels. Habe mir letztens mal wieder einen mit Schnürung zugelegt, weils grad keinen passenden Klett gab - und mich echt geärgert. Die Passform ist nicht besser, dafür ist es einfach viel umständlicher und total nervig zum an- und ausziehen.

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Nein, der HMS ist fürs Sportklettern nicht mehr zeitgemäß

Ich habe das nur ganz am Anfang ein paarmal gemacht, ich finde das Handling einfach umständlich und mühsam. Verlernen tu ich die HMS-Sicherung trotzdem nicht, da ich sie beim Alpinklettern benötige. Aber beim Sportklettern sichere ich ausschließlich mit Tuber.

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Ich habe ehrlich gesagt keine so gute Erfahrung mit Neubesohlen gemacht. Ich hatte auch meist schon Löcher in der Spitze und dann kommt vorne eine neue Gummikappe drauf. Dadurch wird der Schuh meiner Meinung nach steifer und man hat viel weniger Gefühl im Zehenbereich. Ich klettere mittlerweile einfach in günstigen Modellen, von den Tschechen passen mir einige ganz gut. Da rentiert sich das Besohlen dann auch preislich nicht mehr wirklich.

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Zum Anseilen ist auf jeden Fall der Achterknoten zu empfehlen, da dieser sich viel besser wieder lösen lässt. Und so viel schwerer ist er nciht zu lernen. Den Sackstich verwendet man dafür, um Seile zum Abseilen zusammenzuknoten beispielsweise.

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Kennt wahrscheinlich jeder Kletterer. Mit Entspannen hab ichs noch nie probiert, ehe rmit dem Gegenteil - richtig Druck auf den betroffenen Fuß geben und das Zittern praktisch wegdrücken. Manchmla funktionierts. Auf das Bein schimpfen hilft auch, das nimmt wahrscheinlich ein bisschen die mentale Spannung weg und damit auch die körperliche.

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Ich bekomme sehr schnell kalte Finger und nehme im Herbst schonmal Handschuhe zum Sichern mit. Nur gegen das Anfassen von kaltem Fels hilft das leider auch nichts, aber solange nur die Luft etwas frischer ist, ist es eine gute Lösung.

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Man sollte die Sanduhr auf keinen Fall mit Ankerstich abknoten, da die Schlinge dann an der dünnsten Stelle der Sanduhr festgezogen und die Belastung ungünstig verteilt wird. Hängt man die Schlinge einfach locker ein, ruht sie auf dem Sockel der Sanduhr und bei einem Sturz wird das stabile Fundament belastet.

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xtough hat schon viele gute Tipps gegeben. Was mir noch einfällt, wenn es sehr hartnäckig ist: Achte mal darauf, ob die Probleme nur beim Klettern bzw. Sichern da sind. Oft hat man generell Probleme mit verspannter Nackenmuskulatur, die dann dadurch noch verstärkt werden. Ist ein häufiges Problem von "Schreibtischtätern", ich kämpfe auch immer wieder damit. Dann rentiert sich auch mal ein Besuch beim Arzt, in der Hoffnung, ein Rezept für Physiotherapie zu bekommen. Dort bekommt man die genau richtigen Übungen gezeigt, außerdem kann der Physio die Verspannung erstmal lockern. Solange die nämlich besteht, bringt die ganze Gymnastik meist nicht wirklich viel.

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Was helfen kann, ist wirklich nur das allernötigste mitzunehmen. Eine Seilschaft die zuviel Gepäck und Ausrüstung durch eine Route schleppt, wird auch länger unterwegs sein, als diejenigen, die genau das dabei haben was sie brauchen. Wer in einem 3er 14 Expressen dabei hat und einen kompletten Satz Friends braucht sich nicht wundern, wenn er vor lauter Gefummel und geschleppe nicht voran kommt.

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Das kommt immer auf die Situation an, wie steil und schwierig die Abkletterei ist. Generell sollte man alles, was gut möglich ist, vorwärts abklettern. Das geht einfach viel schneller. Sehr gut geht das in Rinnen, wo man sich auf beiden Seiten abstützen kann. Auch auf Platten kann man viel vorwärts gehen, notfalls nimmt man kurz mal den Hintern zu Hilfe. Mehr Sicherheit bietet das rückwärts abklettern, allerdings sieht man da grade im steilen Gelände oft die Tritte schlecht. Für einzelne schwieirge Stellen ist es eine gute Lösung, lange Passagen rückwärts abzuklettern dauert aber sehr lange. Häufig seilt man dann besser ab.

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Schlingen habe ich jetzt die letzten Jahre keine ausgewechselt, man sieht ihnen aber auch nicht wirklich was an. Wenn sie mal so richtig asslig aussehen, mag ich sie eh nicht mehr hernehmen. Allerdings hatte ich schon ein paarmal, dass ein Karabiner plötzlich nicht mehr zuschnappte - die hab ich dann schleunigst ausgetauscht.

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In der Zeitschrift "Klettern" vom Mai sind Tipps zu diesem Thema. Prinzipiell ist es wohl kein Problem, solange die Schwangerschaft normal läuft. Wie bei jedem Sport sollte man in der Schwangerschaft darauf achten, dass man sich wohl fühlt und sich nicht bis zum äußersten fordern. Ob man das Risiko eines Vorstiegssturzes eingehen will, muss jede selber entscheiden, ich würde es wohl eher beim Nachsteigen belassen. Wenn der Gurt unangenehm ist, empfiehlt sich die Kombination mit einem Brustgurt, dann muss man ihn nicht so eng ziehen. Generell ist Sport und Bewegung auch in der Schwangerschaft sehr zu empfehlen - solange es also Spaß macht, nur zu.

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Ich benutze mittlerweile auch das ATC und finde es eher angenehmer als den Achter. Das Seil läuft schön parallel und krangelt auch noch weniger. Der einzige Nachteil ist, dass man nicht schnell mal abklemmen kann - seither bin ich dafür brav mit dem Prusik unterwegs.

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Für eine Prusikschlinge verwendet man eine Reepschnur, die je nach Seildurchmesser 5 - 6mm Durchmesser haben soll. Man legt die beiden Enden aufeinander und macht einen Sackstich hinein, so erhält man eine Schlinge. Die Länge der Reepschnur für einen Kurzfrusik sollte ca. 1m betragen. Diese Schlinge wird dann mit dem Prusikknoten um das Seil gelegt, das sieht so aus: http://upload.wikimedia.org/wikibooks/de/8/89/Klettern_prusikknoten.jpg Der Knoten lässt sich nach oben verschieben, klemmt aber bei Belastung nach unten.

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