Hi Taxex,

ich sehe so erstmal keinen Hinderungsgrund, mit dem Badminton anzufangen. Welches Training für dich besser ist, können wir von der Ferne aber nicht entscheiden. Beginne doch einfach mal in der Hobbygruppe. Ich wette, auch von denen kannst du als Anfänger lernen. Vielleicht ist sogar ein Spieler dabei, der dir auch Techniktraining gibt.

Mein Freund (30 Jahre) hat auch erst vor kurzem mit dem Badminton angefangen und spielt nun noch nichtmal 1 Jahr. Er ist mit viel Spaß dabei, spielt sehr gern mit den Hobbyspielern und sogar in der Kreisklasse diese Saison auch im Mannschaftsbetrieb mit. Gut, er hat den Vorteil, dass ich ihm gewisse Techniken erklären kann. Doch auch ohne diese "Feinheiten" lernt er viel. So gibt ihm eigentlich bei jedem Training jmd. Tipps. Auch die Hobbyspieler. Und wenn es mit Kleinigkeiten anfängt, wie er effektiver laufen kann, wann er kurze bzw. lange Bälle spielen sollte o.ä. Die Hobbyspieler sind meist die mit den meisten Erfahrungen. So habe ich es zumindest kennengelernt. Denn oft spielt die sogenannte ältere Generation in der Hobbygruppe. Sie haben vielleicht nicht die modernste Technik, doch häufig durch ihre Erfahrungen den besseren Überblick usw. Vor allem, wenn du mit ihnen dann im Doppel spielen wirst, profitierst du davon und lernst gleichzeitig dazu.

Also möchte ich dir den gleichen Rat geben wie auch schon sabsine: Probier es aus. Ich kenne keinen Verein, der kein Schnuppertraining macht oder auch eine Probezeit von einem Monat oder so genehmigt. Bzw. kann man eigentlich immer zum Monatsende die Mitgliedschaft kündigen. Also rann an den Schläger und den Ball und testen :) Dein Alter wird dir definitiv nicht im Wege stehen, wenn du davor Angst haben solltest.

Viele Grüße.

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Also, Rückschlag ist einfach nur der 2. Schlag. Wenn du es auf die Auswahl "Aufschlag oder Rückschlag" beziehst, heißt es nichts anderes, als dass du aussuchen kannst, ob du den ersten Aufschlag machen möchtest, oder ob du dem Gegner den Aufschlag lassen machst und dann eben den ersten Rückschlag nimmst (in der Hoffnung gleich Druck aufzubauen und zu punkten).

Die Rückhand-Schlagtechnik bedeutet einfach nur, dass du schlägst und dabei den Handrücken zum Netz zeigen hast. Sprich, bei den Schlägen links vom Körper. Bei den Schlägen nimmst du dann auch immer den Rückhand-(=Daumen-)Griff. Wenn du darüber genauers wissen willst, kannst du auch die Google-Suchfunktion nutzen. Du wirst an Informationen überhäuft.

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Nunja, man sollte sich erstmall allgemein erwärmen und anschließend die speziell beim Badminton beanspruchte Muskulatur nochmal explizit.Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die typischen Bewegungsabläufe vom Badminton beinhaltet sind. Ich persönlich laufe mich immer erst 2 Runden ein, dann führe ich ein Lauf-ABC durch mit Sprüngen, Nchstellschritten, Ausfallschritten usw. und dazugehöroger Armbewegung. Anschließend arbeite ich einige der Übungen nochmal rückwärts durch (da man auf dem Feld auch gern rückwärts läuft) und zum Schluss noch kleine Übungen mit der Koordinationsleiter. Anschließend Einspielen auf dem Feld mit den Grundschlagvarianten: lang-lang-kurz-kurz, clear-smash-drop usw.

Dehnung lass ich grundsetzlich beim normalen Training weg, weil das Thema erstens sehr umstritten ist und ich zweitens diesbezüglich keine positiven (und auch keine negativen) Veränderungen bei mir spüre. Aber das ist jedem das Seine.

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Wie schon meine Vorredner sagen, hat Muskelkater eigentlich nichts wirklich Positives. Wie jeder Schmerz, den der Körper dir gibt, ist er eine Art Warnung. Er sagt dir, dass du zu viel gemacht hast. Er will sagen, dass du ihn überlastet hast und wenn du weiter machst, schlimmere Folgen entstehen könnten.

Aber, um auch mal in eine andere Richtung zu gehen, kannst du dir mal bei folgendem Link die Antworten durchlesen. Da kann man ein bisschen einen Vorteil aus dem Muskelkater ziehen: http://www.sportlerfrage.net/frage/massge-positiv-oder-negativ-bei-muskelkater

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Also, das Problem kenne ich ^^ Meine rechte Körperseite ist auch deutlich stärker mit Muskel ausgestattet...

Bei uns im Verein wurde es so gemacht, dass wir alle regelmäßig ins Fitnessstudio gegangen sind und die entsprechende Gegenmuskulatur mit trainiert haben. Ja, das ist Zuhause nur schwer machbar, aber du kannst mal auf folgender Seite nachsehen, ob da was für dich bei ist: http://www.sportlerfrage.net/tipp/training-ohne-hanteln

Ansonsten ist eine wirklich einfache Methode das Spielen mit der "falschen" Hand. Sprich: Spiel 1x die Woche zumindest eine Teilzeit des Trainings mit der anderen Hand. Du musst dann auch auf die neue Lauftechnik achten. Dann müsste das sich mit den Dysbalancen in Grenzen halten. Außerdem kannst du den Gegner später auch "verarschen", wenn du dann mal denSchläger in der andeen Hand hälst. Ein super Training. Hab ich auch schon gemacht und ist wirklich von Vorteil. Die Koordination verbessert sich enorm.

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Also, ich gehe mal davon aus, dass du noch nicht all zu viel über den Smash weißt (tut mir leid, falls ich da falsch liege, aber ich würde da jetzt auch ein paar Grundlagen mit einbauen.).

Zunächst muss man sich natürlich im Klaren sein, wie der Smash schlagtechnik durchgeführt wird. Bilderreihen findest du da viele im Internet. Die eigentliche Schlagausführung ist wie beim Clear und Drop, nur der Zeitpunkt, wann du den Ball triffst und die Schnelligkeit des Schlages sind verschieden. Beim Smash musst du die höchste Geschwindigkeit erreichen. Du musst den Ball bei ausgestrecktem Arm (also so hoch deine Reichhöhe mit Schläger ist) treffen, aber nicht direkt über dir, sondern vor deinem Kopf. Der Schläger muss bereits nach unten zeigen, damit der Ball schon direkt in die Richtungt gelenkt wird.

Das ist eigentlich schon der gesamte "Trick". Klar braucht man auch Muskeln, aber die richtige Technik und hohe Geschwindigkeit ist deutlich wichtiger. Mit der hohen Geschwindigkeit hast du automatich auch eine Impulsübertragung auf den Ball, der dann ebenfalls dementsprechend schnell fliegt.

Zu den Übungen. Zunächst musst du natürlich die Technik verinnerlichen. Das heißt, du machst die Schlagebwegung ohne Ball. Am besten mit einem Trainer, der dich verbessert.

Danach nimmst du den Ball dazu. Doch zunächst wird dir der Ball immer zugeworfen und du versuchst ihn dann übers Netz zu bringen. (Zuwurf von einem Partner, der neben dir steht und den Ball fast senkrecht nach oben wirft.)

Anschließend übst du mit einem Partner, der dir immer wieder Aufschläge zuspielt, die du gut smashen kannst. Hierbei einen Partner suchen, der sauber immer wieder an die gleiche Stelle spielt. So musst du dich nicht auf Laufwege konzentrieren. Die Übung steigerst du dann, indem du anschließend dann erst zu dem Ball laufen musst. Also die Übung leicht abwandeln, dass du 2 oder 3 Schritte zum Ball machen musst.

Anschließend versuchst du in Zielfelder zu smashen. Wieder mit Laufwegen. Und dein Partner kann auch schon die Ecken wechseln, in die er dir zuspielt.

Joa, und wenn du noch an der Kraft arbeiten willst, dann hängst du über die Netzkante (etwas erhöht) Zeitungen auf, die du dann versuchst zu treffen und versuchst zu durchschlagen. Ja, das funktioniert ;-)

Zum Schluss kommen dann Schlagkombinationen. Auch da beim Einfachen anfangen, also einer spielt hoch, der andere smasht. Später gehen dann auch Kombinationen wie: Clear-Smash-Drop

Viel Erfolg!

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Also, bei Mannschaftsspielen ist es so, dass es 8 Disziplinen gibt. Es werden 2 Herrendoppel, 1 Damendoppel, 3 Herreneinzel, 1 Dameneinzel und 1 Mixed gespielt. Die durchgeführte Reihenfolge kann variiert werden, doch ich kenne es überwiegend so: 1. Herrendoppel, 2. Herrendoppel, Damendoppel, 1. Herreneinzel, 2. Herreneinzel, 3. Herreneinzel (bei den Einzeln wird durchgemischt, je nachdem, welches Doppel noch spielt und welcher Spieler demnach frei ist.), Dameneinzel, Mixed. Kein Spieler darf mehr als 2 spiele austragen, sprich man braucht mindestens 4 Herren und 2 Damen, wenn man in allen Disziplinen antreten will. Am Ende gewinnt die Mannschaft, die mehr Spiele gewonnen hat. Bei 4:4 ist es unentschieden.

Mannschaftsspiele werden ja für die Ligen gespielt. Es gibt eine Hin- und Rückrunde (Heimspiele + Auswärtsspiel).Die Rangliste nach den gespielten Mannschaftsspielen wird in folgender Reihenfolge der erreichten Punkte festgelegt: Sieg-/Niederlagsverhältnis, Satzverhältnis, Punktverhältnis. Sprich, auch eine unentschiedene Begegnung kann am Ende von Vorteil sein, wenn man da viele "kleine" Punkte gemacht hat.

Zu deiner Frage mit den Männern und Frauen. Ja, eine Mannschaft besteht immer aus Männern und Frauen (siehe oben). Ein Verein kann mehrere Mannschafte haben. Es gibt auch die einzelne Disziplin "Mixed", wo auch ein Mann und eine Frau zusammen spielen. Möchtest du also Mannschaftsspiele spielen, sind beide Geschlechter wichtig. Bei Pokalspielen oder anderen Turnieren bleibt aber die Geschlechtertrennung (Ausnahme ist das Mixed).

Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Ansonsten sag, wenn du noch Fragen hast.

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Was genau der Unterschied zu den Hallenschuhen ist, die du getragen hast, kann ich dir nicht sagen, da es von Hallenschuhen zig Varianten gibt. Bei Badmintonschuhen ist es aber so, dass sie den Knöchel gut stützen müssen und es darf zwischen Sohle und Stoff (der Übergang) keine Einkerbung geben. Dadurch verhindert man unnötiges Umknicken. Ansonsten kenn ich es auch noch, dass Badmintonschuhe eine bessere Haftung haben als andere Hallenschuhe, die ich ausprobiert habe. Aber das ist nur eine persönliche Erfahrung.

Also wichtig beim Kauf von Schuhen, die du fürs Badmintonspielen nutzen möchtes ist der gerade Übergang von Sohle zu "Stoff", damit da eine Stütze ist. Außerdem eben ein guter Halt des Knöchels. Dadurch, dass man springt, sich viel abdrückt und schnelle Richtungswechsel hat, ist eben die Gefahr des Umknickens ziemlich hoch. Die Schuhe sollten entgegen wirken.

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Nunja, ich persönlich mach das vom Gegner abhängig. Einen Drop setze ich meist dann ein, wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass er auch zum Punkt führt. Das ergibt sich aber aus nicht nur 1 vorherigem Schlag.

Aber mal ein paar Konstellationen, wobei ich sagen muss, dass ich weiblich bin und es ein Unterschied bei den Geschlechtern gibt :-D:

  • Wenn ich meine Gegnerin nach hinten gedrängt habe, sie den Ball nicht gut bekommen hat (noch in der Rückwärtsbewegung ist) und man eindeutig sieht, dass sie nicht wirklich schnell vorn sein wird.
  • Direkt nach einem langen Aufschlag in die äußerste Ecke, wobei der Drop dann in der weiter entfernteren Ecke landet (vorzugsweise, wenn der Aufschlag auf ihre Rückhand ging).
  • Im Spiel nach einem schnellen Clear in eine Ecke und den Drop dann wieder vorn in die Ecke, die weiter weg ist (vorzugsweise so, dass der Drop dann auf deren Rückhand ist).

Also, wie ich das gerade sehe, droppe ich eigentlich immer dann, wenn das Mädel vorher nach hinten geschickt wurde. Liegt vermutlich auch ein bisschen daran, dass ich selbst vorn am Netz Schwächen habe. Aber es kann auch wirkungsvoll sein, wenn man zweimal hintereinander dropt. Aber in meinen Augen nur dann sinnvoll, wenn auf den ersten Drop dann auch ein Netzdrop zurück kam. Immer aus dem Hinterfeld droppen geht nur dann, wenn man erstens die Drops gut verteilen kann und zweitens diese wirklich so knapp übers Netz kriegt, dass der Gegner sie nicht von oben annehmen kann. Denn dann ist ein Stop vom Gegner für dich tötlich.

Ich persönlich liebe meine Überkopf-Rückhand-Cross-Drops aus dem Hinterfeld (also von meiner Rückhand in deren Rückhand). Ich hab die Erfahrung gemacht, dass da viele Gegnerinnen einfach nur zuschauen :-D

Aber insgesamt kommt es natürlich darauf an, wie der Gegner lauftechnisch drauf ist. Kann er gut vor und zurück laufen? Kann er gut seitlich laufen? Man muss dann eben genau das Gegenteil spielen. Es gibt auch genug Spieler, die man vorn am Netz ausspielen kann, indem man einfach nur Drop in die Vor- und dann in die Rückhand spielt. Obwohl sowohl du, als auch dein Gegner schon am Netz stehen. Ist also eher individuell anzupassen, als pauschal sagbar.

Deine beiden Beispiele sind effektiv. Zumindest, wenn der Gegner beim Clearduell hinten stehen bleibt bzw. zu früh nach dem Stop zurück rennt.

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Also, die Frage kann man sich theoretisch mit wenigen Klicks im Internet beantworten. Aber gut...

Die allgemeine Schlagbewegung ist wie beim Clear. Es gibt eigentlich nur 2 Unterschiede. Im Gegensatz zum Clear, musst du den Ball deutlich weiter vor dem Kopf treffen. Der Schläger ist schräger angestellt und der Ball bekommt damit eine aktive Bewegung nach unten (beim Clear triffst du den Ball höher über dem Kopf und durch die Schlagbewegung spielst du den Ball da dann automatisch paralleler zum Boden. Beim Smash ist die Schlagbewegung schon weiter und durch dein steiler angestellten Schlägerkopf bist du schon in der Abwärtsbewegung und drückst den Ball runter.). Das Problem ist meist das Timinig. Triffst du den Ball zu spät, ist er zu steil und bleibt im Netz hängen. Triffst du ihn zu früh, ist er flacher und weniger wirkungsvoll.

Wichtig ist auch die entsprechende Kraft hinter dem Schlag. Die kommt nicht nur mit Muskelkraft, sondern auch mit richtiger Technik. Die Bogenspannung um Körper und die Drehbewegungen von Hüfte, Oberkörper, Schulter, Arm führen summiert zu einer guten Geschwindigkeit. Die überträgst du auf den Ball.

Das Bild unten zeigt die Bewegungsabfolge. Was man aber leider nicht so gut sieht ist, dass du den Ball halt rel. spät triffst. Wichtig ist aber auch, dass du im Moment des Treffens des Balles den Arm vollkommen gestreckt hast. Sonst funktioniert das mit der Geschwindigkeitsübertragung nicht.

Wenn du dann mal später schauen möchtest, ob dein Schlag kraftvoll genug ist, kannst du Zeitungen über dem Netz anbringen, auf sie smashen und wirst feststellen, dass du sie zerschießen kannst :-)

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Also, auch ich sehe das wie meine Vorredner. Man kann Antizipation "trainieren". In meinem Verein hatten wir richtige Trainingseinheiten diesbezüglich. Antizipation ist ja nichts anderes, als entweder aus der Bewegung des Gegners zu lesen, wo er hinspielt (Hinweise geben Blick, Fußstellung, Schlagarm- bzw. Schlägerbewegung). Letzteres kann man als guter Spieler wieder abbauen, indem man dann Finten lernt. Was du also "nur" machen musst, ist deinen Gegner zu beobachten. Ist im Spiel verdammt schwer, weswegen es am Anfang eigentlich auch so ist, dass der Trainer bei einem Spiel daneben steht und die ganze Zeit mal nur den Gegner beobachtet und dann dir dann vor dem 2. Satz sagt, was ihm halt an der Spielweise aufgefallen ist. Im 2. Satz kannst du dann darauf achten und hoffentlich feststellen, dass das wirklich so ist. So hast du nur wenige Punkte, auf die du dich zu Beginn fixierst (ohne nebenbei das eigentliche Spiel zu vergessen) und lernst langsam das Lesen.

Ansonsten gibt es auch die sogenannte 80:20 Regel. Meine Trainer hatten mal mit uns ein Training gemacht (gut, ist schon ein bisschen her, aber ich denke, das ist noch immer so), wo sie uns bewiesen haben, dass es zu jedem Schlag, den du machst eine bestimmte Antwort zu 80% eintritt. Die 20% werden dann von besseren Spielern immer häufiger angewendet (ja, damit verschieb sich das Verhältnis). Sprich die Steigerung deines Könnens in der Spielweise ändert sich in dem Sinne, dass du weißt, was dein Gegner eigentlich von dir erwartet und du versuchst das bewusst zu umgehen. So werden aus Anfängern Fortgeschrittene und aus Fortgeschrittenen Profis. Nun ist nur noch zu bedenken, dass es in jeder Leistungsklasse andere 80% Antworten sind. Sprich, ein relativer Anfänger beantwortet einen hohen, weiten Clear recht häufig mit einem kurzen Ball (weil er es tlw. nicht länger hinkriegt), ein etwas fortgeschrittener antwortet mit dem selben Clear (damit er Zeit hat) und ein noch fortgeschrittener Spieler antwortet dann mit einem Angriffsball. Du musst also schauen, in welcher "Liga" du spielst. Doch da kann dir eigentlich der Trainer helfen :-) Sprich mal mit ihm, lass dir die wahrscheinlichsten Antworten auf die verschiedenen Schläge sagen und versuch selbst immer etwas anderes zu tun ;-)

Achso, es ist aber schon ein bisschen ein Talent, ob du mehrere Sachen gleichzeitig machen kannst. Also ob du fähig bist während deines eigenen Spiels den Gegner überhaupt lesen zu können.

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Nunja, eine Erwärmung allgemein besteht ja aus mehreren Teilen. Zunächst muss die Körpertemperatur erhöht werden (allgemeine Erwärmung). Dann müssen die später verwendeten Muskel stärker erwärmt werden (spezielle Erwärmung) und anschließend kann man Dehnen (das Thema ist umstritten) und / oder kleine Kraftübungen durchführen (für die später beanspruchte Muskulatur).

Wie genau du die Erwärmung durchführst, hängt auch von der Zielgruppe ab. In der allgemeinen Erwärmung ist es wichtig, dass du auf keinen Fall in den maximalen Kraftbereich verfällst (z.B. durch Spiele mit Wettkampfcharakter). Am einfachsten ist es noch immer mit dem allgemeinen Runden laufen. Hier kannst du zusätzliche Übungen für die Arme einbauen (Armkreisen, in die Luft boxen usw.).

Für die speziellere Erwärmung musst du dir überlegen, welche Partien du fürs Badminton brauchst. Neben den Beinen (laufen, springen), brauchst du noch die Arme und auch den Rumpf. Für die Beine kannst du eine Art Staffellauf machen mit verschiedenen Übungen, wie:

  • Hopserlauf
  • Kniehebelauf
  • Anfersen
  • Sprungläufe
  • Wechselsprünge
  • Nachstellschritte, Kreuzschritte

Hierbei kannst du die Arme mit einsetzen. Wieder so in der Art Armkreisen usw. Außerdem kannst du Wurfübungen mit verschieden schweren/großen Bällen machen.

Ich persönlich mach anschließend keine Dehnung. Solltest du das müssen, sind folgende Muskeln wichtig: Wadenmuskel, Oberschenkelmuskulatur, Bauchmuskeln (v.a. die schrägen), Armmuskeln.

Statt Dehnung geh ich in die Schnellkraft ein bisschen rein mit sogenanntem Footwork. Am bekanntesten sind Skippings. Die kannst du aber abwandeln.

Wenn du dann noch Lust und Zeit hast, würde ich ein koordinatives Spiel anfügen, denn Koordination ist eine der wichtigsten Grundfähigkeite, die man beim Badminton braucht. Entweder schulst du die Reaktion (mit z.B. dem Spiel "Schwarz-Weiß") oder die Kopplungs- und Rhythmisierungsfähigkeit (Koordinationsleiter) oder ähnliches. Der Fantasie sind da eigentlich keine Grenzen gesetzt. Ich baue auch gern noch ein Staffelspiel mit der Kombination von Sprüngen, Slalom, Würfen usw.

Anschließend ist natürlich Einspielen wichtig. Aber ich weiß nicht, ob das bei dir noch mit in den Aufgabenbereich fällt ;-)

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Es ist von Uni zu Uni unterschiedlich. Ingesamt ist es aber so, dass man in eigentlich allen Disziplinen gut sein muss. Es bringt nichts, wenn man nur ein Leichtathlet ist, denn auch Spielsportarten und Turnen usw. werden geprüft. Wie genau der Eignungstest aussieht, findet man auf den Homepages der Unis.

Bei mir an der FSU Jena (Thüringen) war es so, dass man mehrere Leichathletikdisziplinen hatte, einen Schwimmnachweis brauchte und dann konnte man zwischen verschiedenen Mannschaftssportarten und Rückschlagspielen aussuchen, worin man die Prüfung ablegen möchte. Außerdem wurde man im Turnen geprüft. Bei uns war es so, dass du nach Hause gehen konntest, sobald du eine Disziplin nicht gekonnt hast. Das war dann in Leichtathleik beim Nichterreichen einer Zeit/Weite. Die übrigen Disziplinen waren zumeist subjektiv von den zukünftigen Professoren bestimmt, wobei es aber überall Punkte gab, die objektiv bestimmt wurden. So musste man z.B. beim Badminton eine bestimmte Anzahl an Aufschlägen in ein Zielfeld spielen usw.

Was ich dazu noch sagen kann ist, dass die Anforderungen recht ähnlich mit denen dann im Studium sind.

Aber wie gesagt, such dir die Uni deiner Wahl und durchsuch die Homepage nach den Anforderungen oder ruf da an, um zu erfahren, was du können müsstest.

Viel Erfolg.

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Nunja. Das ist schon eine schwierige Frage. Ich studiere Sportwissenschaft und gehöre zu den Ersten, die als Bachelor nur noch beginnen konnten. Das Bachelorstudium war zumindest bei mir in Thüringen so, dass es ein reines Grundstudium ist, wo du in alle Bereiche hinein schnupperst. Danach bist du alles und nichts. Und du spezialisierst dich dann mit dem Masterstudium. An der Uni, an der ich mein Bachelor mache, kann man den Master in Richtung Prävention und Reha machen. Ich kann dir jetzt nur sagen, was meine Professoren mir erzählt haben. Sie meinten, dass sie leider die Erfahrung machen mussten, dass sie die Studenten, die sich für diesen Weg entschieden haben, größtenteils in die Arbeitslosigkeit ausgebildet haben. Das Problem ist nunmal der Physiotherapeut. Er kann im Groben das Gleiche und ist deutlich günstiger für den Arbeitgeber.

Klar hast du in deinem Studium auch Praxis. Aber bei einer Ausbildung, die nicht nur schulisch, sondern auch mit Arbeit in einer Praxis ist, bekommt man dann doch mehr Erfahrung, was den Umgang mit den Patienten angeht.

Aber alles in allem ist ein Sportstudium nicht aussichtslos. Ich persönlich würde es aber nicht in Richtung Rehabilitation machen. Wenn du dich aber so sehr dafür interessierst, dann möchte ich es dir hiermit nicht ausreden. Ich kann dir aber noch die Empfehlung geben, dass du einfach mal bei der HU anrufst und fragst, ob du ein Beratungsgespräch bekommst. Da kannst du dann all deine Fragen stellen :)

Viel Erfolg.

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Ich muss 0815runner Recht geben, was die Heilung des Muskelkaters angeht. Wenn die Durchblutung gefördert wird, heilt er schneller. Liegt daran, dass durch die Muskelfaserrisse kleine Partikel zwischen Myosin und Aktin schwimmen und diese dort bei Kontraktion reiben. Die Partikel können über das Blut abgebaut werden und bei geförderter Durchblutung geht das natürlich schneller. Außerdem wird durch die Bewegung (durch die Kontraktion bewegen sich ja Aktin und Myosin gegeneinander) und die Partikel werden an die Seite geschwemmt. Deswegen ist der Muskelkater auch nach etwas Bewegung weniger schmerzhaft.

Sprich, es hilft alles, was die Durchblutung fördert. Neben Sauna, heißen Bädern, fachmännischen Massagen und einigen Cremés, hilft auch Sport. Allerdings musst du da selbst beurteilen, wie stark dein Muskelkater ist. Wenn du dich kaum bewegen kannst, ist bereits einfaches spazieren gehen Sport.

Am besten hilft es, wenn du den Sport weiter machst, durch den du den Muskelkater bekommen hast, allerdings unbedingt die Intensität senken, damit weitere Risse vermieden werden. Warum aber der Sport am besten hilft: Weil du genau die Muskulatur durchblutest, die den Muskelkater aufweist.

Von völliger Ruhe rate ich dir ab, weil der Muskel dann kaum durchblutet wird und die Partikel nicht abgetragen werden können. Die Heilung dauert also deutlich länger.

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