Empfehlung für das Crashpad/Bouldermatte Madpad 2.0"

Mein Mann bouldert und klettert wahnsinnig gerne,hat sich bisher aber noch keine Bouldermatte zugelegt. Jetzt hab ich ein Angebot für das Crashpad 2.0 für 129 Euro bekommen und überlege, ihm das zum Geburtstag zu schenken. Ich bin mir aber gar nicht sicher, ob das Pad was taugt bzw. ob es von der Größe überhaupt für ihn geeignet ist (er bouldert und klettert in der Sächsischen Schweiz). Hier die Angaben des Pads:

Die Kombination aus offen- und geschlossen-zelligem Schaum isf folgendermaßen konstruiert: hart (2,5cm hart) / weich (7,5cm) / hart (2,5cm) - die Matte verfügt auch bei hohen Bouldern über perfekte Dämpfungseigenschaften. Das hochwertige Tragesystem inkl. Beckengurt sorgt für komfortable Trageeigenschaften. Mittels Velcro können mehrere MadPads miteinander angeklettet werden. Wem das alles noch nicht genügt - das MadPad hat immer noch eine Überraschung parat: Die speziell ausgelegten Riemen lassen das MadPad in einen Lounge-Sessel umbauen.

Details: + Schnallen aus Flugzeug-Aluminium + Tragesystem mit gepolsterten Schultergurten und Hüftgurt + Konstruktion: hart (2,5cm) / weich (7,5cm) / hart (2,5cm) + Maße geschlossen: 90 x 60 x 27 cm + Maße offen: 120 x 90 x 12,5 cm

Irgendwo hat das Pad mal einen "Preistipp" bekommen, mehr konnte ich jedoch noch nicht darüber erfahren.

Es wäre super, wenn der eine oder andere einen Tipp abgeben könnte, ob sich das Pad für den Preis lohnt, oder ob es doch ein größereres/ teureres sein müsste.

DANKE!!!!

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Der Kauf eines guten Crashpads kann schwierig sein. Vor allem hängt es davon ab, welche Kriterien wichtig sind.

1) Soll es total kompakt sein?
2) Muss es sehr bequem zu tragen sein?
3) Mit "Falte" oder nur "biegbar"?
4) Für hohe Boulder?

Es gibt ja Pads, die du nur biegen kannst und es gibt halt die, die du
einfach zusammenklappen kannst. Hier kann man sich schon streiten was denn besser ist.

Das Pad, das du einfacher zusammenklappen kannst ist meiner Meinung besser wenn du Platz im Auto sparen willst und das Pad auch mal über Felsblöcke unten am Start von einem Boulder legen willst (das bleibt dann meistens besser
liegen).

Machne finden die Pads, die man mit so einer Falz zusammenklappen kann
allerdings nicht gut, weil es beim Absprung vorkommen kann, dass man in der Falte landet und dort ist dann die Dämpfung des Stoßes nicht so gut und es besteht die Gefahr des Umknickens.

Dann kann man sich über die Größe streiten, wir bouldern seit einigen Jahren
immer wieder in Fontainebleau und haben meistens 2-3 Pads dabei, die
ausgeklappt einzeln auch ungefähr so groß sind wie das von dir erwähnte.

Ich finde ja es ist praktischer, wenn man 2 einzelne Pads hat die man
verschieden unten platzieren kann als ein riesen Pad. Was das Zusammen- binden/ -kleben/ -haken angeht das können die meisten Pads nur halt auf
unterschiedliche Art und Weise.

Die Dicke von dem Pad sollte nicht unbedingt unter 9cm gehen, da sonst die
Landung nicht wirklich weich ist. Und je nach Höhe der Boulder sollte halt
auch entweder ein dickeres Pad vorhanden sein oder man sollte die Pads stapeln.

Ich selbst habe ein Pad von OCUN (mit Werbung drauf von dem Anbieter) für
damals 125€ gekauft und ein Black Diamond Pad (das war im Angebot) für 150€ und naja wir haben auch noch ein aus dem Decathlon aber das war eher eine Notlösungund ich bin nicht so überzeugt von dem, weil man es halt knicken muss zum Transport. Ich denke ein Pad muss nicht unbedingt mehr als 200€ kosten nur um gut zu sein.

Das Pad was du beschrieben hast ist denke ich ganz gut, nur diese
Lounge-Sessel-Funktion ist nicht so toll, wir haben das mal versucht und es war recht wackelig und dann sitzt man doch lieber auf dem flachen Pad oder man lehnt es gegen einen Baum. :)

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Wir haben uns im letzten Jahr ein ganzes Boulderzimmer gebaut.
Dazu haben wir 20mm OSB Platten benutzt.

Da wir aber gerne hin und wieder umschrauben wollen und Spaxgriffe dafür nicht so geeignet sind haben wir uns Einschlagmuttern geholt und ein Raster in die Platten gebohrt.

Auf jeden Fall eine super Idee :) Ich kann auch nur bestätigen, dass der Bau ansich schon super viel Spaß macht :)

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Also beide Fragen würde ich mit ja beantworten. Beim Bouldern ist man ja nicht umsonst oft außer Puste nach 5 Zügen, da du einfach öfters die Maximalkraft benötigst. Beim Seilklettern hast du eher die Ausdauer die wirklich wichtig ist.

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Also wenn dir Routen klettern mehr spaß macht, ist es natrülich schwierig dich richtig zu motivieren fürs Bouldern. Also ich denke bei mir würde es klappen wenn ich dran denken würde, dass es meine Körperspannung trainiert wird. Die brauchst du auch bei beim Routen klettern. Außerdem ist bouldern oft auch gut für die Technik. Ach ja habe ich vergessen hübsche Mukkis kriegst du auch noch ;-)

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Du brauchst demnach wo du klettern willst auch noch ein Topo, damit du die Blöcke findest und auch weißt was wie schwer ist. Die andern Sachen sind ja schon von hendi aufgelistet worden.

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Also es gibt einige verschiedene Abeseiltechniken, ich persönlich nehme immer das Reverso, mit einem Prussikknoten drunter zur Sicherheit. Man kann sich natürlich auch mit dem Abseilachter abseilen, das ist laut Wiki die gängigste Methode. Mit dem HMS kannst du aber auch Abseilen, es ist nur nicht so praktisch weil du viel Drall ins Seil bekommst, was das Abseilen erschwert. Wenn du nur ein Seilstrang zu Verfügung hast kannst du auch das Grigri nehmen. Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

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Nein die Breite ist unterschiedlich, es gibt sehr schmale für Fortgeschrittene und auch breitere für Anfänger. Die Marke Gibbon hat eine Slackline für Anfänger, sie hat eine Breite von 50mm und ist leicht zu montieren. Es gibt aber auch noch welche die nur 25mm breit sind. Aber am Anfang sind auch 50mm noch sehr schwer :)

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Schau mal hier :

http://forum.climbing-gear.de/viewtopic.php?f=9&t=3566

Dort wurde schon drüber diskutiert,die Meinungen gehen halt wie immer auseinander. Mir ist mein Reverso auch mal runter gefallen aus so 20m höhe danach habe ich es ausrangiert aber jeder muss es für sich wissen denk ich mal.

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Für den breiteren Fuß würde ich auf jeden Fall keine zu kleinen Schuhe nehmen. Es gibt einige Marken welche breitere Schuhe herstellen, Boreal, Edelrid, Scarpa, Red Chilli und La Sportiva, letztere stellen aber weniger breite Modelle her. Von Boreal würde ich dir vielleicht das Modell Joker empfehlen die Schuhe sind sehr bequem und auch ziemlich breit. Oder aber von Red Chilli das Modell Spirit. Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen.

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Also ich liebe kleine Klettergriffe desto kleiner desto besser, vielleicht liegt es an den Frauenfingern. Aber ich sag immer wer kleine Klettergriffe besser halten will, muss sie bewusst nehmen und sie immer wieder halten. Aber wie auch schon in der anderen Antwort kommt es auch auf die Balance und die Gewichtverteilung an, kleine Griffe lassen sich gut halten wenn deine Arme ziemlich gestreckt sind, jedenfalls am Anfang.Aber ganz wichtig ist, dass du einfach auch viel kletterst damit sich die Sehnen und die Finger stärken. Denn kleine Griffe können auch Verletzungen mit sich bringen. Daher rate ich dir langsam anzufangen, nicht zu lange zu trainiern bzw. zu viel und hab Geduld, dann klappt es bestimmt bald besser.

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Also wie ich sehe sind alle Gurte nicht überall verstellbar, also die Beinschlaufen sind oft nicht verstellbar bei Klettergurten. Da mir draußen sehr schnell kalt wird und ich dann mal gerne 4 Schichten anhab bin ich manchmal froh wenn ich die Beinschlaufen noch weiter stellen kann. Es kommt natürlich auch drauf an, ob du auch draußen kletterst, ansonsten würde ich dir auch den Petzl vorschlagen, beim Edelrid sollen die Beinschlaufen angeblich einschneiden, genaues kann ich dir aber nicht sagen. Ich hoffe du findest am Ende den richtigen.

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