wie laufe ich die 400m?

3 Antworten

Also ich finde die 400m-Zeit sehr gut für das erste Mal! Du wirst sehen: Von mal zu mal wirst du schneller. Und 400m zählt eben noch zu Sprint, sprich: da ist nicht viel mit Taktik. Ob du nun mit 90% oder 95% angehst musst du einfach testen. Darunter wird das aber nichts mit einer besseren Zeit (das ist doch das, was du verbessern willst, oder?)

Teste einfach noch öfters. Das wird schon noch! Die anderen Zeiten sind ja sehr gute Voraussetzungen, Grundschnelligkeit ist also da!

64,6 sec ist gemessen an deinen anderen Zeiten entschieden zu langsam. Du bist mit Sicherheit in der Lage, zwischen 61,0 und 61,7sec, je nach Bedingungen, zu laufen. Dazu musst du flott starten, danach schnell in einen lockeren, eleganten und druckvollen Lauf kommen. Die 200m-Zwischenzeit sollte bei ca. 28,7-29,0 liegen, und das würde ich im Training auch unbedingt ausprobieren.

Wenn du schon bei 250m Schwierigkeiten hast, die Knie zu heben, dann warst du zu schnell unterwegs, dass dieses Gefühl ab ca. 300m auftritt, ist hingegen unvermeidlich. Besonders musst du daran denken, auf der letzten Geraden mit dem Oberkörper vorne zu bleiben, wer in's Kreuz fällt, verliert viel von seinem Druck. Ein wichtiger Tipp ist es immer, sich gut auf die Windverhältnisse einzustellen. Erwartet dich z.B. auf der Zielgeraden Gegenwind, bist du gut beraten, dich auf der Rückenwindgeraden deutlich zu schonen, um auf der Zielgeraden genug Reserven zu haben.

Unserer Lieblingsfragestellerin viel Erfolg!

Guter Tipp das mit dem Wind. Mit einer super Zeit muss man dann eh nicht mehr rechnen. Und im 10K sind die Punkte halt futsch.

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also ich hab mich viel bei youtube informiert und bin schließlich neulich im training die 400m folgendermaßen gelaufen (waren ca. 50-51 sekunden handgestoppt also noch was draufpacken): starte die ersten 50m ca. als wäre es ein 60m-bzw 100m-sprint, also volle pulle. du kannst später keine zeit mehr aufholen wenn du zu beginn zu langsam angehst, außerdem tut es am ende genau so weh, ob du nun 1 sekunde langsamer gelaufen bist oder nicht^^

dann ab ca. 50m-200m kommt die "entspannungsphase" : damit meine ich, dass man in sein eigenen rhythmus kommt, schrittlänge und frequenz nicht mehr ändert, locker bleibt und schön die arme benutzen. (aber als anfänger soltest du nicht auf maximale geschwindigkeit kommen, sonst wird es sehr sehr schwer das rennen zu beenden- aber zu beginn voll beschleunigen, vielleicht etwas weniger ca. 95%, dann ab ende der ersten kurve lockerer werden, du beschleunigst ab da nicht mehr das kostet nur kraft)

die 200m ist ein wichtiger punkt: du kannst dich orientieren wo deine gegner sind. wenn du weiter innen läufst und die äußeren sind hinter dir, neben dir oder nur leicht vor dir, dann ist das rennen für dich fast schon gewonnen, weil wenn du dein tempo halten kannst die anderen den vorsprung kaum noch aufholen können, außerdem lassen sie mental nach weil sie dich vor ihnen sehen und du bist motivierter und fühlst dich sicherer und bekommst keine panik!

ab 200m versuchst du nochmal anzugreifen. d.h. nicht versuchen noch schneller zu laufen, das geht ab den punkt kaum noch und kostet viel kraft, sondern versuchen das tempo zu halten und nicht langsamer werden! aber stets entspannt bleiben auch wenns schwer fällt, deine arme schön gerade schwingen und nicht seitlich! dein kopf guckt nach vorne, nicht hängen lassen, schwingen etc.

ab 200m-300m fällt das rennen einem schon sehr schwer, aber die ersten 200m sind rel. entspannt , auch weil die kurve nochmal mehr kraft kostet als eine gerade

ab 300m-400m gibts eigentlich keine tipps die dir wircklich helfen können. du brauchst eine starke psyche um das rennen gut zu beenden und locker zu bleiben und die schmerzen zu ignorieren. hier kann man am meisten zeit verlieren. am besten sollten bei der letzten gerade deine eltern und freunde stehen, die dich nochmal richitg zur sau machen/oder anfeuern je nachdem was dich mehr motiviert :D all die läufe die man gemacht hat im training werden quasi hier am meisten benötigt. ohne eine gute sprintausdauer wirst du dich am ende übergeben und sehr sehr viel zeit verlieren. auch mein trainier das die langjährige erfahrung eine sehr wichtige rolle spielt- nämlich einmal auf dne letzten 100m, und was ich am anfang shcon versucht habe zu erklären: den schmalen grad zu finden zwischen zu schnellem tempo (am ende einbrechen) und zu langsamem (zeit nicht mehr aufholbar) sodass du optimal durchkommst.

während des laufens fühle ich mich wie dreck, aber 10 minuten nach dem rennen, und du hast eine gute zeit, dann wirst du glücklich und du bist zufrieden mit dir dass du das durchgezogen hast! das motiviert mich auch fürs training (wobei ich leider eine zwanspause habe)

hoffe konnte helfen

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