Hallo, Sportella hat dir eigentlich schon eine gute Antwort gegeben. Bei der Ausbildung zum Fitnesstrainer B-Lizenz musst du viel in Anatomie und Trainingslehre lernen. So muss man z.B.alle große Muskeln des Körpers benennen können. Ebenso bekommt man häufig Fragen, bei denen man die Muskeln benennen soll, die an der Bewegung beteiligt sind. Auch die Bewegungsrichtungen der Muskeln muss man angeben können, als auch die Bewegungsart muss man benennen. Das ist aber bei weitem noch nicht alles, sondern nur ein klitzekleiner Ausschnitt, der dir in etwa verdeutlichen soll, wie genau es bei einer GUTEN B-Lizenz Prüfung abgeht. Sicherlich gibt es auch wischiwaschi Prüfungen, aber damit lässt sich nicht wirklich gut arbeiten. Ich will dich nicht verschrecken, aber einen dicken Ordner sollte man schon gut im Kopf haben... Viel Glück und beiß dich durch!

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Hi Krisa Fit, nein, das kannst du nicht und abgesichert bist du auch nicht. Genau genommen müsstest du auch in deinem Verein einen Trainerschein haben. Das macht auch Sinn, da die Gesundheit der Teilnehmer das Allerwichtigste ist. Beispiel: Auch wenn ich regelmäßig die Schwarzwald-Klinik gesehen habe, bin ich deshalb noch lange kein Arzt... In einem Aerobickurs kann man nicht davon ausgehen, dass alle Teilnehmer top fit sind und somit ist schnell etwas unvorhergesehenes passiert, dass du ohne Qualifikation und medizinischem Know How nicht abfangen kannst. Also bemühe dich in deinem eigenen Interesse um einen Trainerschein und gib erst dann wieder Kurse. Wahrscheinlich wird dir eh dein Verein einen Teil der Ausbildungsgebühren abnehmen.

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Lass das mal lieber bleiben und trainier dir ehrliche Muskeln an! Es mag zwar länger dauern, dafür hast du sie dir allerdings ehrlich erarbeitet und sie bleiben dir lange erhalten. Mit 20 kann sich in deinem Körper noch sehr vieles verändern, lass dir Zeit und stelle dir lieber einen knackigen Trainingsplan zusammen, davon hast du mehr. Das Geld für die Spritzen kannst du auch besser in einen guten Trainer investieren.

Zu deinen Fragen, was es an Schäden anrichten kann, es gibt darüber jede Menge Artikel, hier aus: "http://www.szon.de/news/gesundheit/200903251564.html?_from=rss"

"Gefährliche Cocktails: Muskeln per Pille und Pulver Saarbrücken (dpa/tmn) Unter Radsportlern, Leichtathleten, Gewichthebern und anderen Profisportlern ist Doping ein häufiges Vergehen. Doch auch rund 200 000 Freizeitsportler greifen zu Ampullen, Pillen und Pulvern, ergab die Gesundheitsberichterstattung des Bundes.

«Doping im Freizeitsport wird immer noch unterschätzt und ist verbreiterter als allgemein angenommen», warnt Prof. Wilfried Kindermann vom Institut für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlands in Saarbrücken.

Mittlerweile gibt es mehrere große Studien zu Doping in Fitnessstudios. Demnach missbrauchen mindesten zehn Prozent der Studiobesucher Medikamente, Männer deutlich häufiger als Frauen. Am weitesten sind anabole Steroide verbreitet. Die Abkömmlinge des männlichen Sexualhormons Testosteron führen zu einer raschen Zunahme der Muskelmasse.

«Der Konsument sieht lange Zeit nur die vermeintlichen positiven Wirkungen», erklärt Mario Thevis, Professor am Zentrum für Präventive Dopingforschung der Deutschen Sporthochschule in Köln. «Er denkt: Ich habe es im Griff, ich bin einer von denen, die nicht von Nebenwirkungen betroffen sind.» Diese treten jedoch erst nach langer Zeit auf.

Das hat auch Jörg Börjesson aus Dorsten (Nordrhein-Westfalen) erlebt: Er begann mit 19 Jahren exzessiv im Fitnessstudio zu trainieren und schluckte dazu regelmäßig Pillen. Erst nach Jahren kamen gesundheitliche Probleme - Nasenbluten, dann Magen- und Darmkrämpfe. Schließlich musste sich Börjesson einer Operation unterziehen: Durch das Testosteron waren ihm Brüste gewachsen, es bestand Verdacht auf Brustkrebs.

Heute versteht sich der Ex-Bodybuilder und Ex-Doper als «Präventologe». Er geht in Schulen, informiert auf der Homepage «doping-frei.de» und betreut eine Telefon-Hotline. «Ich spreche mit ganz vielen Leuten, die ihre Leistungen gezielt steigern wollen - im Sport oder auch im Beruf, zum Beispiel bei der Bundeswehr. Sie wissen ganz genau, was sie tun, und nehmen die Risiken in Kauf.»

In Fitnessstudios spielt dagegen oft die Optik eine Rolle. «Umfragen zufolge steht der Nutzen für das Aussehen bei mehr als der Hälfte der Studio-Besucher im Vordergrund», sagt Thevis. Und Prof. Kindermann bestätigt: «Die Motive im Freizeitsport sind häufig narzisstischer Art, besonders ausgeprägt im Bodybuilding. Man möchte mit einem athletischen Körper imponieren.»

Neben anabolen Steroiden sind im Internet und auf dem Schwarzmarkt, bei Sportfreunden, aber auch auf Arztrezept und in der Apotheke zahlreiche weitere Präparate zu haben, die sich auf die körperliche Fitness auswirken: Stimulanzien wie Ephedrin steigern die Leistungsfähigkeit und Risikobereitschaft. Wachstumshormone wie Erythropoietin, kurz Epo, erhöhen die Ausdauer. Acetylsalicylsäure oder Antirheumatika unterdrücken den Schmerz bei exzessivem Training.

«Oft wird ein Cocktail aus verschiedenen Präparaten genommen, und zwar ohne ärztliche Aufsicht», sagt Thevis. Internet-Foren und einschlägige Literatur bieten scheinbare Sicherheit in Form von Gebrauchs- und Dosierungsanleitungen. Nur: «Der Konsument hat keine Möglichkeit, Wechselwirkungen einzuschätzen. Er kann die Konzentration und die Dosis nicht überprüfen.» Bis zu 30 Prozent der Substanzen enthielten nicht das, was drauf steht. Die langfristigen Folgen des Medikamentenmissbrauchs reichen von Wachstumsstopp über Potenzstörungen, Verdickung der Herzmuskelwände und Leberkrebs bis zu psychischen Auswirkungen wie erhöhter Aggressivität."

Wenn es noch mehr sein darf, dann dürfte dich auch folgender Text interessieren: "Alle Wirkungen, die Testosteron auf den Körper hat, werden rückgängig gemacht, sobald der Testosteronspiegel wieder sinkt. Das bedeutet also, dass der Athlet, der Wert auf diese zusätzlichen Änderungen legt, ständig Testosteron zuführen muss. Dadurch steigt aber die Gefahr, dass der Athlet unfruchtbar wird. Wenn nämlich der Körper merkt, dass der Testosteronspiegel oberhalb eines innerhalb des Körpers festgelegten Grenzwertes liegt, beendet er die eigene, natürliche Produktion. Dauert dieser Zustand lange Zeit an werden die Zellen, die Testosteron bilden, sogar völlig abgebaut. Das bedeutet: sobald die künstliche Zufuhr von Testosteron verringert oder eingestellt wird sinken die Samenproduktion und die Potenz bis auf Null - es hat also eine chemische Kastration stattgefunden. Nein, diese Formulierung ist absolut nicht übertrieben! Und die Beschreibung auch nicht. Ziemlich naheliegend, dass die Betroffenen nicht gerne darüber reden. Aber es gibt eine große Zahl von medizinisch dokumentierten Fällen, die genau diesen Vorgang belegen." aus dem Internet: bblex.de/online/hormone/testosteron.php

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Okklusion bedeutet Blutstau. Das wird bei Übungen in kontrahierter Position, wie dem Trizepsdrücken angewandt. Diese Übung dient eigentlich dazu um das Training für einen bestimmten Muskel (hier Trizeps) abzuschließen, indem der Muskel länger unter Spannung gehalten wird und so ein Blutstau (Okklusion) verursacht wird.

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Ich empfehle dir auch einen Trainingsplan von einem erfahrenen Physiotherapeuten erstellen zu lassen. Er kennt deine Wirbelsäule und kann dir in Zusammenarbeit mit einem guten Sportrehatrainer die idealen Übungen verschreiben. Auch mit Yoga (wie derdrehwurm schon gesagt hat) kannst du gute Fortschritte erzielen. Ideale Fortschritte erreichst du mit einer Kombination aus Kraft- und Beweglichkeits- und Koordinationstraining. Auch die Entspannungskomponente ist sehr wichtig, damit sich der komplette Körper einmal "ent"spannen kann. Viel Erfolg und gute Besserung.

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Hi spunk, nicht jede Atemtechnik ist für jede Sportart gleichermaßen geeignet. Wenn überhaupt, dann würde ich eher die Pilates- (Ozean-) Atmung empfehlen. Dabei handelt es sich um eine seitliche Brustkorbatmung, mit der man Spannung im Rumpf erzeugt. Mit einem lockeren Bauch ist es eher schwer Gewichte zu stämmen. Daher sollte eine Atmung bevorzugt werden, die Stabilität verleiht. Wobei das "Bauch atmen" mit den richtigen Gewichten sowieso schwierig wird und man automatisch die richtige Atmung anwendet. Es sollte nur darauf geachtet werden eine Pressatmung zu vermeiden. Liebe Grüße!

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Der Muskel soll möglichst viele Muskelfasern beim Anspannen aktivieren können. Dazu muss der Muskel immer mit höchster Intensität belastet werden. Der Kraftzuwachs kommt hauptsächlich durch die Verbesserung der intramuskulären Koordination, möglichst viele Muskelfasern werden dabei synchron aktiviert. Man erreicht die größte Muskelquerschnittsvergrößerung und neuromuskuläre Anpassungen.

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Achte doch mal auf deine Handhaltung beim Krafttraining. Versuche deine Handgelenke gerade zu halten und nicht zu sehr abzuknicken, wenn du Gewicht stemmst. Das könnte dir helfen. Ansonsten die Handgelenke dehnen und mobilisieren. Vorallem die Unterarmmuskulatur mal dehnen. Viel Erfolg!

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Vielleicht isst du ja auch zur Zeit Dinge, die einen Blähbauch verursachen. Ansonsten sehe ich es wie meine Vorredner, Audauertraining gehört dazu und das Bauchtraining passt so wie du es beschrieben hast. Ich denke, es kommt durch die Ernährung.

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Hi Harry, ja, man darf und man soll auch sanftes Krafttraining machen. Allerdings sollen hier genau die Intensitäten und Wiederholungen beachtet werden. Ebenso gibt es Übungen, die aufgrund der statischen Belastung nichts für Hypertoniker sind. Ausserdem muss immer auf die sog. Herzlinie geachtet werden. Krafttraining ja, aber immer mit einer ärztlichen Absprache und nach einem Trainingsplan eines qualifizierten Trainers. Dasselbe gilt für ein Ausdauertraining!

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Hallo Jacky, nur zu, das ist ein gutes Weihnachtsgeschenk. Gezielte Muskelbeanspruchungen können der entwicklung von Arthrosen entgegenwirken und sie z.T. kompensieren. Eine gute gelenkumgebende Muskulatur und damit auch ein regelmäßiges Training der Gelenkfunktionen reduzieren arthrotische Veränderungen deutlich. Ein Krafttraining kräftigt nicht nur die gelenkumspannende Muskulatur, sondern sie führt auch noch zu einer Hypertrophie des Gelenkknorpels und somit wird das Gelenk belastbarer. Frohe Weihnachten :)

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Hallo Duese9, man sollte sogar Krafttraining machen. Natürlich im angemessenen Maß unter Berücksichtigung gesundheitlicher Einschränkungen und nach einem Check Up beim Arzt. Die Gelenke sollen bewegt und die Muskeln gestärkt werden. Je poröser der Knochen wird, umso wichtiger ist es den Körper mit Muskeln zu stabilisieren.

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Bodystyling und Bodyshaping beinhalten ein komplett anderes Trainingsprinzip als das Krafttraining. Bodystyling ist ein Herzkreilauf-Kurs, der dazu dient die Muskel-Ausdauer zu stärken. Beim Krafttraining geht esnur darum den Muskel zu stärken. Zwar gibt es dort auch ein Kraft-Ausdauertrainig, aber selbst dabei hat man wesentlich mehr Gewicht und weniger Wiederholungen pro Muskelgruppe, als bei einer Body-Styl./ Body-Shape Stunde. Meist geht es beim Krafttraining um das Prinzip der Muskelhypertrophie (Muskelzuwachs) und den kann man nur mit schwereren Gewichten trainieren.

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Es kann gut möglich sein, dass du einen Tick zu wenig Gewicht hast, denn bei der Anstrengung atmest du fast automatisch richtig. Falls das nicht der Fall sein sollte, dann stell dir einen Gewichtheber vor, wie er das Gewicht hochhebt und beim stemmen, da atmet er kräftig aus. Ich hoffe es hilft ;-)

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Hi purzel, pooky und airwillon haben schon ein paar Gründe genannt. Um dich nun endgültig von einer Aufwärmphase zu überzeugen, hier noch ein paar Details ;-)

4 wesentliche Wirkungen bzw. Ziele des Warm-Up: 1.Erhöhung der Körpertemperatur (=schnellere biochem. Stoffwechselvorgänge; bessere Sauerstoffversorgung der balasteten Muskulatur, bessere nervale Leitungsgeschwindigkeit=schnellere Muskelkontraktionsgeschwindigkeit)

2.Mobilisation des Herz-Kreislauf-Systems und damit Erhöhung der physiologischen Leistungsbereitschaft (=ausreichende Versorgung der arbeitenden Muskulatur mit ausr. Sauerstoff + Nährstoffen)

3.Verletzungsprophylaxe (=Muskulatur, Sehnen, Bänder werden elastischer, dehnfähiger. Vermehrte Produktion von "Gelenkschmiere")

4.psychische Einstimmung auf die nachfolgende Belastung (Motivation, Konzentration,...) (=positive Einstellung und Konzentration erhöhen Trainingserfolg!)

und das waren nur die wichtigsten Ziele...

Vorallem im Krafttraining solltest du einen allgemeinen und einen speziellen Aufwärmteil haben, in denen du die beteiligten Muskelgruppen und Gelenkstrukturen der Zielübungen aktivierst.

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