Wie ist das eigentlich mit dem Reizschwellengesetz??

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2 Antworten

Das Reizschwellengesetz ist eine allgemeine biologische Regel und sagt nur in groben Zügen etwas über die Abhängigkeit zwischen Reizstärke und Entwicklung aus, so wie es Dino111 aufgelistet hat. Reizschwellengesetz bzw. Reizstufenregel haben für das sportliche Training nur eine prinzipielle Bedeutung, ist aber weitgehend ohne konkreten sportpraktischen Nutzen. Das hat u.a. folgende Gründe:

Die Reizstufen zeigen keine scharf abgetrennten Grenzen (wie bei einer Treppenstufe), sondern gehen fließend ineinander über.

Die Reizschwellen müssten streng genommen für jede einzelne Reizart (Dehnungsreiz, Muskel-Hypertrophiereiz, Muskel-Ausdauerreiz, Reiz der allgemeinen Ausdauer und und und .....) separat abgegrenzt werden.

Es können keine konkreten allgemeingültige Grenzen zwischen den Reizschwellen formuliert werden, sondern für jeden Sportler gelten aufgrund seines persönlichen Trainingszustandes andere Grenzen, die – wenn überhaupt – nur er allein herausfinden kann.

Es ist für einen Sportler nur sehr schwer, die für ihn und für einen bestimmten Trainingsreiz gültige Stärke herauszufinden. Das kann er in der Regel nur im Nachhinein, wenn er feststellt, ob nach einer längeren Periode der Anwendung einer gewählten Reizstärke eine Entwicklung stattgefunden hat oder nicht. Ansonsten müssen sich Sportler nach allgemeinen Empfehlungen richten, die aus Praxis oder aus empirischen Untersuchungen resultieren. Im Grunde gibt es nur ein einziges konkretes Beispiel aus der Praxis , bei der die Grenze zwischen zwei Reizschwellen für jeden erkennbar wird: Unmittelbar nach bis mehrere Stunden nach einem Krafttraining lässt sich erkennen, ob man die Grenze zwischen „überschwellig starkem“ und „überschwellig zu starkem“ Reiz überschritten hat, nämlich beim Auftreten einer Muskelschädigung wie Faserriss oder Muskelkater.

cilgin 17.03.2012, 14:55

Danke

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unterschwellige reize: bleiben wirkungslos) überschwellige leichte reize: erhalten das aktuelle funktionsniveau überschwellige mittlere und starke reize: lösen physiologische und anatomnische veränderungen aus überschwellige zu starke reize: können die funkion beeinträchtigen und den organismus schädigen

beispiel ind er praxis wäre z.b. ein hobbyläufer der vielleicht seit einingen monaten immer locker joggen geht 30 minuten. walking oder spazieren wäre ein utnerschwelliger reiz für ihn. ein leichter reiz wäre wenn er wieder die 30 minuten läuft wie seit monaten, das niveau würde gleich bleiben aber verbessert sich nicht ein mitllere bis starker reiz wäre wenn er anfängt zu variieren und 1 stunde joggen geht dies löst im körper adaptationen aus (also aerobe enzymaktivität, effizentere arbeit des herkreislaufsystems, erhöhung des erythrozytengehalts usw.). ein zu starker reiz wäre es wenn er ohne vorbereitung einen ironman laufen würde oder einen marathon das würde sineine organsmis schaden weil er keine übung in dieser hinsicht besitzt. so verhält es sicht mit allen sportarten, sei es ausdauer,sprint,sprung,krafttraining etc.

cilgin 08.02.2012, 13:22

Danke :)

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