Schienbeinkantensyndrom oder doch was anderes?

2 Antworten

Für mich klingt es auch nach dem medialen Tibiasyndrom, da dies bei Schmerzen im medialen Bereich des Unterschenkel die häufigste Ursache ist. Eine weitere Möglichkeit ist das Kompartmentsyndrom. Der schmerzt wird hierbei durch einen erhöhten Druck innerhalb der unterschiedlichen Muskelkompartimente verursacht. Ein akutes Kompartmentsyndrom wird durch: Frakturen, Weichteilverletzungen, Einblutungen innerhalb eines Kompartiments oder Anschwellen der Kompartimente durch Überlastung.Das chronische Kompartmentsyndrom wird ausgelöst durch starke muskuläre Hypertrophie. Die Muskeln sind größer geworden, als die umgebende Faszie es erlaubt.

Die Symptome dieser beiden Syndrome sind sehr ähnlich, daher ist eine Diagnose oft nicht ganz einfach. Allerdings treten  beim Kompartmentsyndrome häufig Taubheitsgefühle im Fußbereich auf und ein guter Orthopäde oder auch Physiotherapeut ertastet einen erhöhten Druck der Muskelkompartimente.

Bist du in letzter Zeit häufig auf hartem Untergrund oder viele Bergab-Strecken gelaufen?

Vielen dank für deine ausführliche Antwort. Meine Trainingsstrecken haben sich eigentlich nicht weiter geändert. Lediglich laufe ich seit Mitte Dezember mit Vivobares. Allerdings nach Trainingsplan angefangen mit 5min bis zum Schluss 13min pro Einheit. Nach dem Lauf mit diesen spürte ich die nächsten Tage das meine Waden an der Rückseite einen Muskelkater aufwiesen was allerdings normal sein dürfte. Von daher hatte ich jetzt erst einmal diese ausgeschlossen da der Schmerz eher vorn und nicht hinten zu spüren ist. Das Kompartmentsyndrom könnte es nach deiner Beschreibung allerdings auch sein. Ich hatte vor 2 Woche zur Regeneration mal mit dem Flossband bzw. Vodooband rum experimentiert und vielleicht habe ich dieses zu fest angewendet und mir dabei etwas verletzt.

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Knieprobleme nach Arthroskopie rechts

Ich habe mich im April diesen Jahres vertreten, hatte starke Schmerzen, bin aber nicht zum Arzt gegangen. Nach einer Woche habe ich eine Bewohnerin (arbeite im Altenheim) vom Rollstuhl ins Bett gesetzt und dabei einen stechenden Schmerz im Knie verspürt. Danach konnte ich so gut wie gar nicht mehr laufen, das Knie total angeschwollen. Am nächsten Tag beim Hausarzt gewesen, Verdacht auf Kreuzbandriss. MRT ergab, hinteres Kreuzband angerissen, Außen- und Innenmeniskus verletzt. Im Mai rechtes Knie Arthroskopie, angeblich Kreuzband intakt und nur Innenmeniskus begradigt. Jetzt meine Frage: Seit der OP habe ich ständig Schmerzen und beim Gehen sackt mein Knie nach hinten weg. Bin schon bei mehreren Ärzten gewesen und jeder hat eine andere Meinung. Ich bin jetzt seit Mai krank geschrieben und ich werde wahnsinnig weil trotz Krankengymnastik keine Besserung eintritt. Am Montag nochmals beim Operateur vorstellig geworden. Er findet das Gehen nicht so tragisch, jedoch läßt sich im Liegen mein Knie nicht mehr gerade legen. Der Doc konnte eine Faust unter mein Knie legen, doch erklären kann er sich das Ganze auch nicht. Er hat versucht das Bein durchzudrück und es war als wenn mir jemand ein Messer in die Kniekehle stechen würde. Ich nehme jeden Tag Schmerzmedikamente ein damit ich überhaupt einigermaßen gehen kann. Kann mir hier vielleicht jemand helfen??? Was kann ich noch tun??? Vielen Dank im voraus. Gruß Anja

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Problem mit der Achillessehne

Hallo, endlich habe ich meine 3 Marathons in diesem Jahr über die Bühne gebracht. Der letzte weniger gut, da ich schon seit Wochen mit der Achillessehne und Bänderüberdehnung zu kämpfen hatte. Nach einer Woche Laufpause nach dem Marathon - na ja, genauer gesagt 5 Tage hielt ich es aus, danach musste ich eine kleine lockere Runde laufen. Dabei meckert die Sehne immer wieder. Ich lege schon die Schiene an, da ist dann alles ok, sobald ich ohne Schiene gehe, kommt der Schmerz wieder. Ich war deshalb schon beim Arzt und er ist der Meinung es sei die Gelenkskapsel. Aber das Gelenk schmerzt nicht wirklich, es beginnt mit der Achillessehne und da ist auch ein merkwürdiger Hupel (wie ein Knoten), der hervor steht. Als ich meine Einlagen geholt habe, hat das Sanitätshaus auch meine Sehnen gesehen und meinten das sie sehr gestreckt seien. Ich weiß ihr seid keine Ärzte und ich werde auch in den nächsten Wochen zu einem Ortho gehen (früher bekommt man hier bei uns keinen Termin :-( ) . Ich will aber bis dahin gerne wieder mein Training aufnehmen, nur Sprinten im Verein wird sicherlich nicht förderlich sein und meine Läufe kann ich wahrscheinlich nicht lange ausbauen. Im Dez habe ich mich für einen Nikolauslauf angemeldet, den ich auf jeden Fall mitlaufen will, wenn möglich ohne Probleme. Wer hatte ähnliches und bekam es selber in den Griff? Danke schon mal für eure Antwort.

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Immer wiederkehrende Schmerzen in Sprunggelenk,Waden und Schienbeinen

Hallo zusammen! Ich melde mich in diesem Forum das erste Mal zu Wort und danke schonmal im Voraus !

Nun zu meinem Problem.

Ich bin 26 Jahre alt und spiele seit Ende des letzten Jahres wieder aktiv Fussball. Davor habe ich aus verschiedenen, aber keinen gesundheitlichen Gründen mehrere Jahre pausiert. Nach anfänglich aufgetretenem Muskelkater lief der Start Ende des letztens Jahres ohne Schmerzen mit. Leider muss ich jedoch seit einiger Zeit (gefühlte 3 Monate) nach dem Fussball bzw währenddessen und teilweise sogar bereits beim Aufwärmen deutliche , stetig ansteigende Schmerzen in den Fussgelenken und Waden bzw Schienbeinen festellen.Die Symptome treten dabei bei beiden Beinen gleichermaßen auf. Zeitweise wird dies noch von Krämpfen in den Waden begleitet. Weiterhin habe ich das Gefühl, das die betroffenen Partien deutlich erwärmt sind, wobei dies bei Überprüfung von Dritten verneint wird. dieser schmerz hält meist 2 bis 3 tage an. In Ruhelage verstärkt sich der Schmerz meist noch. ich spiele durchschnittlich 2 mal pro woche fussball. zusätzlich gehe ich in unregelmäßigen Abständen noch Joggen. Hierbei entstehen ähnliche jedoch nicht so intensive schnerzen wie beim fuba. Vor kurzen war ich zusätzlich seit langer Zeit erstmalig wieder Inline Skaten. Hierbei traten die o.g. Schmerzen noch viel intensiver und schneller auf. Dies ging soweit, dass ich den Rückweg zu Fuss angetreten habe. Kurioserweise kann es wiederrum auch vorkommen, dass ich meinetwegen anfang der woche nach dem Training starke schmerzen verspühre, jedoch nach einem training ende der woche gar keine scherzen verspühre. also mit anderen worten: der schmerz taucht nicht nach jedem Training auf. Nun war ich bei einem Sportmediziner. Diese vermutet eine überbelastung. Ich kann mich nicht unbedingt mit dieser diagnose anfreunden, da ich es für unwahrsscheinlich halte, dass sich eine Überlastung erst nach über einem halben Jahr aktiven Sports zeigt.Einen Mangel (zb Magnbesium, Elektrolyte) schließe ich auch aus, da ich bereits entsprechende Kuren durchgeführt habe. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Einlagen eine Hilfe wären, oder die Probleme auf muskuläre Ebene auftauchen bzw. der Schmerz durch Probleme mit den Bändern erzeugt wird. Würde mich freuen, wenn ich von euch eine Einschätzung hierzubekommen könnte.Vielleicht findet sich unter euch auch jemand, der oder die Ähnliches erlebt hat.

Vielen Dank!

Gruß Dirk

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