Schienbeinkantensyndrom oder doch was anderes?

2 Antworten

Für mich klingt es auch nach dem medialen Tibiasyndrom, da dies bei Schmerzen im medialen Bereich des Unterschenkel die häufigste Ursache ist. Eine weitere Möglichkeit ist das Kompartmentsyndrom. Der schmerzt wird hierbei durch einen erhöhten Druck innerhalb der unterschiedlichen Muskelkompartimente verursacht. Ein akutes Kompartmentsyndrom wird durch: Frakturen, Weichteilverletzungen, Einblutungen innerhalb eines Kompartiments oder Anschwellen der Kompartimente durch Überlastung.Das chronische Kompartmentsyndrom wird ausgelöst durch starke muskuläre Hypertrophie. Die Muskeln sind größer geworden, als die umgebende Faszie es erlaubt.

Die Symptome dieser beiden Syndrome sind sehr ähnlich, daher ist eine Diagnose oft nicht ganz einfach. Allerdings treten  beim Kompartmentsyndrome häufig Taubheitsgefühle im Fußbereich auf und ein guter Orthopäde oder auch Physiotherapeut ertastet einen erhöhten Druck der Muskelkompartimente.

Bist du in letzter Zeit häufig auf hartem Untergrund oder viele Bergab-Strecken gelaufen?

Vielen dank für deine ausführliche Antwort. Meine Trainingsstrecken haben sich eigentlich nicht weiter geändert. Lediglich laufe ich seit Mitte Dezember mit Vivobares. Allerdings nach Trainingsplan angefangen mit 5min bis zum Schluss 13min pro Einheit. Nach dem Lauf mit diesen spürte ich die nächsten Tage das meine Waden an der Rückseite einen Muskelkater aufwiesen was allerdings normal sein dürfte. Von daher hatte ich jetzt erst einmal diese ausgeschlossen da der Schmerz eher vorn und nicht hinten zu spüren ist. Das Kompartmentsyndrom könnte es nach deiner Beschreibung allerdings auch sein. Ich hatte vor 2 Woche zur Regeneration mal mit dem Flossband bzw. Vodooband rum experimentiert und vielleicht habe ich dieses zu fest angewendet und mir dabei etwas verletzt.

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Schuhe bei Schienbeinkantensyndrom

Hi liebe Sportler :) Ich habe seit zwei jahren schwierigkeiten mit dem Schienbeinkantensyndrom, nicht nur beim Laufen, sondern auch im Alltag wenn ich viel (und in flottem Tempo) unterwegs bin. Ich habe aber bald ein dreiwöchiges Praktikum im Krankenhaus vor mir, bei dem ich dann jeden Tag etwa 8 Stunden am hin- und herlaufen bin. Deshalb hab ich mir überlegt, ob ich mir nicht ein Modell der Nike Free/ performance zulegen soll, meint ihr das wäre sinnvoll? Bzw. hättet ihr eine andere Empfehlung für mich? In meinen letzten Praktika (beide kürzer!) hatte ich normale Schuhe an, allerdings mit orthopädischen Einlagen, die waren ganz okay, aber auch nicht ideal... Naja, die Nike Free hatte ich mir überlegt, weil sie inzwischen auch im Alltag tragbar sind, ohne dass man gleich mit so fetten Sportschuhen rumrennt ;) Ich weiß, das Aussehen ist nicht soo wichtig, aber für mich ist es eben ein Faktor :) Ich bedanke mich im vorraus für eure Ratschläge! Liebe Grüße, Lilli

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Problem mit der Achillessehne

Hallo, endlich habe ich meine 3 Marathons in diesem Jahr über die Bühne gebracht. Der letzte weniger gut, da ich schon seit Wochen mit der Achillessehne und Bänderüberdehnung zu kämpfen hatte. Nach einer Woche Laufpause nach dem Marathon - na ja, genauer gesagt 5 Tage hielt ich es aus, danach musste ich eine kleine lockere Runde laufen. Dabei meckert die Sehne immer wieder. Ich lege schon die Schiene an, da ist dann alles ok, sobald ich ohne Schiene gehe, kommt der Schmerz wieder. Ich war deshalb schon beim Arzt und er ist der Meinung es sei die Gelenkskapsel. Aber das Gelenk schmerzt nicht wirklich, es beginnt mit der Achillessehne und da ist auch ein merkwürdiger Hupel (wie ein Knoten), der hervor steht. Als ich meine Einlagen geholt habe, hat das Sanitätshaus auch meine Sehnen gesehen und meinten das sie sehr gestreckt seien. Ich weiß ihr seid keine Ärzte und ich werde auch in den nächsten Wochen zu einem Ortho gehen (früher bekommt man hier bei uns keinen Termin :-( ) . Ich will aber bis dahin gerne wieder mein Training aufnehmen, nur Sprinten im Verein wird sicherlich nicht förderlich sein und meine Läufe kann ich wahrscheinlich nicht lange ausbauen. Im Dez habe ich mich für einen Nikolauslauf angemeldet, den ich auf jeden Fall mitlaufen will, wenn möglich ohne Probleme. Wer hatte ähnliches und bekam es selber in den Griff? Danke schon mal für eure Antwort.

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Immer wiederkehrende Schmerzen in Sprunggelenk,Waden und Schienbeinen

Hallo zusammen! Ich melde mich in diesem Forum das erste Mal zu Wort und danke schonmal im Voraus !

Nun zu meinem Problem.

Ich bin 26 Jahre alt und spiele seit Ende des letzten Jahres wieder aktiv Fussball. Davor habe ich aus verschiedenen, aber keinen gesundheitlichen Gründen mehrere Jahre pausiert. Nach anfänglich aufgetretenem Muskelkater lief der Start Ende des letztens Jahres ohne Schmerzen mit. Leider muss ich jedoch seit einiger Zeit (gefühlte 3 Monate) nach dem Fussball bzw währenddessen und teilweise sogar bereits beim Aufwärmen deutliche , stetig ansteigende Schmerzen in den Fussgelenken und Waden bzw Schienbeinen festellen.Die Symptome treten dabei bei beiden Beinen gleichermaßen auf. Zeitweise wird dies noch von Krämpfen in den Waden begleitet. Weiterhin habe ich das Gefühl, das die betroffenen Partien deutlich erwärmt sind, wobei dies bei Überprüfung von Dritten verneint wird. dieser schmerz hält meist 2 bis 3 tage an. In Ruhelage verstärkt sich der Schmerz meist noch. ich spiele durchschnittlich 2 mal pro woche fussball. zusätzlich gehe ich in unregelmäßigen Abständen noch Joggen. Hierbei entstehen ähnliche jedoch nicht so intensive schnerzen wie beim fuba. Vor kurzen war ich zusätzlich seit langer Zeit erstmalig wieder Inline Skaten. Hierbei traten die o.g. Schmerzen noch viel intensiver und schneller auf. Dies ging soweit, dass ich den Rückweg zu Fuss angetreten habe. Kurioserweise kann es wiederrum auch vorkommen, dass ich meinetwegen anfang der woche nach dem Training starke schmerzen verspühre, jedoch nach einem training ende der woche gar keine scherzen verspühre. also mit anderen worten: der schmerz taucht nicht nach jedem Training auf. Nun war ich bei einem Sportmediziner. Diese vermutet eine überbelastung. Ich kann mich nicht unbedingt mit dieser diagnose anfreunden, da ich es für unwahrsscheinlich halte, dass sich eine Überlastung erst nach über einem halben Jahr aktiven Sports zeigt.Einen Mangel (zb Magnbesium, Elektrolyte) schließe ich auch aus, da ich bereits entsprechende Kuren durchgeführt habe. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Einlagen eine Hilfe wären, oder die Probleme auf muskuläre Ebene auftauchen bzw. der Schmerz durch Probleme mit den Bändern erzeugt wird. Würde mich freuen, wenn ich von euch eine Einschätzung hierzubekommen könnte.Vielleicht findet sich unter euch auch jemand, der oder die Ähnliches erlebt hat.

Vielen Dank!

Gruß Dirk

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