Der Ellennerv verläuft am Ellbogen in einer Knochenrinne (Sulcus nervi ulnaris), aus der er gelegentlich bei ruckartigen Bewegungen herausrutscht, das passiert bei vielen Leuten gelegentlich und gibt dann so ein Gefühl wie bei einem elektrischen Schlag im Ausbreitungsgebiet dieses Nerven. Meist rutscht dann der Nerv von alleine wieder zurück. Charakteristisch ist, daß das Kribbelgefühl an der Hand so den 3., 4. und 5. Finger betrifft, nicht Daumen und Zeigefinger, die von einem anderen Nerven versorgt werden Es gibt dann kurzfristig so ein Gefühl wie Nadelstiche. Wenn es nicht zu oft passiert, ist es nicht weiter tragisch. Mit Durchblutung hat das nichts zu tun.

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Im Prinzip ist das einfach, wenn du weißt, wo die Leber liegt: Hinter dem rechten unteren Rippenbogen, also von dir aus gesehen links, d.h. du schlägst auf seine rechten unteren Rippen, die ja, falls ihr mit nacktem Oberkörper boxt, gut sichtbar sind, aber auch mit Trikot nicht zu verfehlen. Am besten triffst du, wenn dein Gegner die Fäuste hoch hat um den Kopf zu decken, dann ist "unten" Platz für Körpertreffer, und die Leberregion ist nun einmal empfindlich. Ich finde aber, man sollte nicht unbedingt auf die Leber des Gegners abzielen. Die ist ein weiches Organ und kann trotz der eigentlich geschützten Lage bei starker Gewalteinwirkung reißen. Zumindest können Leberhaken aber sehr schmerzhaft sein. Hör auf deinen Trainer!

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Um dir einen Rat zu geben, wäre es wichtig zu wissen, was du willst. Wenn es dir nur ums Schlagen geht, bist du bei Boxvereinen nicht gern gesehen. Da geht es um allgemeine Fitness, Selbstverteidigung, Abwehrtechniken, und,ja, auch Schlagtechniken, aber mit der Betonung auf Technik und zunächst nicht auf Wirkung. Und alles unter dem Gebot der Fairness und Achtung des Gegners. Was du dort erreichen kannst, ist abhängig von deiner Motivation, deiner Begabung und deinem Trainingsfleiß. Wie alt bist du?

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Du wirst sicher in einen Verein gehen, dort wird man dir sagen, was du brauchst und dir sicher die nötige Ausrüstung für den Anfang zur Verfügung stellen. Somit dürfte es dich für den Anfang nichts kosten,vielleicht den Mundschutz, den man nicht so gerne gebraucht verwendet. Aber auch den brauchst du nicht gleich am ersten Tag. Allein anzufangen ohne Trainer würde ich nicht empfehlen.

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Mit deiner Größe solltest du an Basketball denken! Für Boxen mußt du die Mentalität haben, das ist entscheidender als Größe und Körperbau. Das wichtigste ist, daß es auch Spaß macht.

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Also mit 15 ist es keinesfalls zu spät, mit dem Boxen anzufangen. Bevor man in den Ring steigt, gibt es eine ausgiebige Kampfschulung mit Erlernen von Schlag- und Abwehrtechniken, außerdem Konditionstraining und Krafttraining. Boxtraining ist ganzheitlich und für den ganzen Körper, nicht nur Arme und Oberkörper. Das Training ist hart, aber bringt auch jede Menge Spaß, allgemeine Fitness und schließlich auch Kräftevergleich mit Gegnern. Aber auch wenn es "nur" zum Sparring und nicht bis zu regelmäßigen Amateurkämpfen führt, lohnt sich Boxtraining auf jeden Fall und ist sowohl physisch als auch psychisch aufbauend.

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Am besten erst nach dem Dresscode des Ballettstudios erkundigen! Wenn es keinen gibt, ist das,was du angibst, voll ok. Statt des Tanktop ist für Mädchen ein Leotard, das über der (meist pinkfarbenen) Nylonstrumpfhose getragen wird, gebräuchlicher. T-shirts oder tanktops und schwarze tights tragen eher die Jungen.

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Du solltest in erster Linie turnen, weil es dir Spaß macht und du deinen Körper sinnvoll trainieren willst. Wenn du dann gute Fortschritte machst, kannst du immer noch an eine Karriere denken, der erste Anstoß sollte das aber nicht sein! Bis dahin ist es aber ein weiter Weg mit viel Training, Mühe und Schweiß!

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Zu spät ist es theoretisch noch nicht, aber werde erstmal ein guter Junior Amateurboxer. Erst wenn du da überdurchschnittlich erfolgreich bist, solltest du dir Gedanken über eine Profikarriere machen!

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Das hängt sicherlich z.T. mit der Anatomie, z.T. aber nur mit der Tradition zusammen. Allgemein sind die Männergeräte eher kraftorientiert, die Frauengeräte balance- und schwungorientiert. Überschneidungen gibt es beim Sprung, am Reck bzw. Doppelreck, das sich aus dem Stufenbarren entwickelt hat, um das weibliche Becken zu schonen, und am Boden. Aber auch da sind die Männer-Übungsteile eher kraftorientiert, die weiblichen eher tänzerisch-anmutig. Am eindeutigsten weiblich ist der Schwebebalken (tänzerische Balance), wie am eindeutigsten männlich die Ringe (Oberkörper- und Armmuskulatur beanspruchend). Das Seitpferd hat zwar eine dominierende Schwungkomponente, beansprucht aber auch besonders "männliche" Schulter-, Arm- und Oberkörpermuskulatur.

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Ob das von Bedeutung ist, kann nur ein Arzt, evtl. Facharzt für Neurologie beantworten, ob das ein Muskelzittern wegen Überanstrengung oder eine Nervenreizung ist. Mit der Gefahr eines Herzinfarkts hat es aber sicher nichts zu tun. Wie lange hält denn jeweils das Zittern an?

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