Hallo wundermann,
der wesentliche Hauptunterschied besteht darin, dass man mit dem NNN-System mit Gefühl läuft, mit dem SNS/Pilot- System eher starr mit Kraft. Das NNN-System lässt, v.a. aufgrund der dafür konziperten weicheren Schuhe etwas mehr Gefühl zu, man kann den Ski genauer steuern, spürt den Abdruck genauer. Das ist aber nicht jedermanns Sache, vor allem weil man (v.A. beim Skaten) perfekt auf dem Ski stehen muss. Die Systeme von Salomon sind etwas härter, und dadurch auch für ungeübtere Läufer leichter zu beherrschen (die Schuhe welche für Salomon-Bindungen ausgelegt sind, sind ebenfalls etwas härt aufgebaut).
Wie du selbst gesehen hast, haben alle Skier die mit einer NNN-Bindung versehen sind eine sog. NIS-Platte. Das bedeutet die Bindung kann relativ einfach aufgesteckt- und geschraubt werden. Die etwas breitere Bindung ermöglicht eine bessere und genauere Kontrolle des Skiers. Die Salomon-Systeme sind schmaler, man braucht aber nicht so viel (Ski-)Gefühl um damit optimal klar zu kommen.
Da die Bindungen auf die Skier geschraubt werden, müssen Löcher in den Ski gebohrt werden. Wenn die Löcher einmal geohrt sind, kann nur noch die Bindungs-Variante für die die Löcher gebohrt wurden montiert werden, da weiteres Löcher-bohren den Ski instabil machen würde. Die Meisten Hersteller bieten (zumindest ihre höherpreisigen Skier) ihre Skier in 2 Varianten an: einmal mit vormontierter NIS-Platte (d.h. die NNN-Bindung kann einfach montiert werden, der Ski ist für das SNS/Pilot-System nicht verwendbar) oder blank, so dass man wahlweise NNN oder SNS/Pilot montieren kann.

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Ich kenne diese Trinkgurte nur aus dem Langlaufbereich, und da kann ich sie voll empfehlen! Der Vorteil dieser Trinkbags ist, dass man keine nervige rumbaumelnde Flasche hat, die man auch zeitweise mal gerne verliert, sondern alles nah am Körper und praktisch platziert hat! Diese Trinkgurte gibts auch von anderen Firmen wie z.B. Exel, wo die Qualität (Schraubverschluss dicht, gute Isolierung) noch etwas besser ist als bei Leki.

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Hallo FatCat,
da die Rollerspitzen aus Hartmetall bestehen, gibt es nur wenige Möglichkeiten diese richtig spitz anzuschleifen! Mich wundert es dass es bei dir mit der Feile funktioniert hat...?
Hartmetall-Spitzen (‚Widia’) lassen sich nur mit sehr harten Schleifmitteln wie Siliciumcarbid oder Diamant schleifen. Ich habe mir im Baumarkt einen einfachen Doppelschleifer für ca. 15 € und dazu eine Siliciumcarbid-Scheibe für 20€ gekauft (Man staune: die Scheibe kostet mehr als die ganze Maschine!). Die serienmäßig mitgelieferten Korund- oder Edelkorund-Scheiben sind zu weich, da schleift sich nur die Scheibe ab und nicht die Stockspitze. Wichtig beim Schleifen: Die Spitze immer wieder in kaltes Wasser tauchen, sonst wird’s schnell zu warm für die Kunsstoff-Halterung, die Hartmetallplatte löst sich und die Rollerspitze (oder der Stockteller) ist unbrauchbar. Die Spitze muss nach dem Schleifen richtig scharf sein! Das Nachschleifen dauert maximal 5 Minuten und ist nicht schwierig.

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Hallo Daniii,
die Nordic Walking Stöcke würde ich dir nicht empfehlen. Und zwar aus folgenden Gründen nicht:
1. die Schäfte dieser Stöcke sind sehr schwer, bestehen meist nur aus Glasfaser oder Composite-Material und sind dadurch sehr weich
2. das Griff-Schlaufensystem ist weder durchdacht, noch besteht es aus hochwertigen Materialien. D.h. es ist nicht funktionell!
Das sind aber genau die zwei wichtigen Dinge auf die es bei einem Nordic Walking Stock ankommet: ein guter, auf deinen Körperbau udn Einsatzzweck abgestimmter Schaft und ein Griff-Schlaufensystem das für optimale Kraftübertragung, gute Führung des Stockes und angenehmen Gefühls sorgt!
Ich empfehle dir in einen neuen Nordic Walking Stock lieber mehr als 15€ zu investieren, dafür hast du dann das optimale Material!
Nahmhafte Hersteller sind z.B. Exel, Swix, usw...
Diese Hersteller bieten für jeden Einsatzzweck und Körpergewicht ein eigenes Stockmodell mit verschiedenen Griff-Schlaufenvarianten an. So kannst du nach ein paar Testrunden im Sportgeschäft genau das richtige Modell für dich herausfinden! Aber lass bitte die Finger vom dem Aldi-Material :)
Hier noch ein paar Info's zur Ermittlung deiner optimalen Stocklänge:
http://www.sportlerfrage.net/tipp/stocklaengenberechnung-fuer-nordic-walking-und-trail-running

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Je höher du in der Sauna sitzt, de mehr Feuchtigkeit ist ind er Luft und desto wärmer wird die Luft. Aber je höher du bist, desto schwerer geht es auch zu atmen. Deshalb würde ich es so machen. Wenn die Trainingseinheit/en sehr intensiv war, lieber etwas weiter unten aufhalten, bzw. hinlegen, um den Körper nicht noch zusätzlich zu schwächen. Die Regeneration beschleunigst du auf alle Fälle, sicherheitshalber würde ich es aber nicht übertreiben.
Wenn die Trainingseinheit aber eher locker (Grundlagenausdauer ext.,KB-Training, etc...) war, kannst du dich in der Sauna schon nach oben orientieren, denn dann hält der Körper das auch locker aus.

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Servus Moppel,
Schuppen kann man nicht nachträglich reinmachen, da diese in der Produktion schon eingefräst oder eingepresst werden.
Aber du kannst mit einem Schleifpapier den Belag in der Steigzone anschleiffen (das ist der Bereich unter der Bindung (+- 15cm in jede Richtung). Darauf kannst du dann ein Steigwachs auftragen (Klister oder Trockewachs, je nach Lufttemperatur/Feuchtigkeit). Einfacher für dich ist das von dir genannte Griptape, gibt es z.B. von der Firma START, und hält 200-300km.

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Da es ja zwei verschiedene Techniken (Skating + Klassik) gibt, und du nicht spezifizierst gehe ich auf beides ein (Alle Angaben sind aber für Hobbyläufer gedacht!):
-Skating (Gleitwachs): Für Skatingski kann man generell JA zum Universalwachs sagen. Von der Firma HWK gibt es ein Universalwachs das von -10°C bis +10°C geht. Mit diesem Wachs hast du in unseren Breitengraden auch meistens einen akzeptablen Ski. Bei nassen Schneeverhältnissen sollte man allerdings ein etwas fluoriertes Wachs nehmen, das geht besser ;)
-Klassik (Gleit + Steigwachs): Auf einen Klassiskski muss zuerst von vorne bis hinten ein Grundwachs aufgetragen werden. Hier nimmt man Universalwachs. In der Steigzone verwendet man dann individuell nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit ein spezielles Steigwachs.
Allerdings spielt auch die Beschaffenheit des Belags (kalt,warm,nass) und der Schliff eine große Rolle!

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Hallo ferkel,
du kannst dem Muskelkater auf alle Fälle vorbeugen indem du im Vorfeld schon ähnliche Bewegungen machst, z.B. Inline-Skaten mit Stöcken oder gleich Rollerskilaufen. Am ersten Tag deines mehrtägigen Langlaufurlaubs gehst du ganz langsam an.Also richtig lange und gut Aufwärmen, dann ganz langsam loslaufen und immer in einem lockeren Tempo bleiben.Nicht übersäuern!Am Ende des ersten Tages kannst du dich noch ein wenig auslaufen (geht auch ohne Ski mit Turnschuhen) und dann anschließend Dehnen und wie rassel schon gesagt hat noch ein Bad/Sauna etc nehmen.Dann hast du alles Menschenmögliche getan um dem Muskelkater vorzubeugen.Wenn er dann trotzdem kommt, liegts einfach daran, dass dein Körper diese Bewegung nicht gewohnt ist und dadurch schnell überbelastet wird.
Viel Spaß :)

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Ich habe das auch festgestellt, dass unter zu langem Ausdauertraining die Schnellkraft leidet. Deshalb mache ich jetzt nach Ausdauereinheiten immer noch ein paar Sprints.Immer im Bereich <10sek. Seitdem merke ich dass mir meine Schnellkraft nicht verloren geht, sondern im Gegenteil trotz des Ausdauertrainings leicht gesteigert wird!

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Wie die rennschneckle schon sagte ist Langlauf eine super Alternative!Man muss blos aufpassen, da beim Langlaufen viel mehr Muskeln beansprucht werden!Deshalb ist es viel anstrengender.Also anfangs "einen Gang zurückschalten" und versuchen locker zu Laufen bis sich der Körper an die erhöhte Belastung gewohnt hat.

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Aus den Gesprächen mit Freunden von mir, die sehr intensiv auf sehr hohem Leistungsnieveau schwimmen ,weiß ich, dass diese Anzüge vor allem einen psychologischen Vorteil haben. Wie NusaDua schon richtig gesagt hat, bringen diese Ganzkörperschwimmanzüge zeitlich nur auf Weltrekordniveau etwas,ansonsten reicht eine enge Schwimmhose völlig aus. Aber die Motivation ist mit einem solchen Anzug um einiges größer!

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Hallo Koasa, für mich persönlich ist Klassisch Laufen anstrengender. Ich denke mal das liegt daran, dass ich beim Skaten einfach so dahingleiten kann, beim Klassischlaufen aber meistens mind. 90% Laufen muss, um überhaupt richtig vorwärts zu kommen.Eine Rolle spielt da aber auch dass ich fürs Klassischlaufen noch meine alten Rennski habe, die sehr hart sind, also eine große Spannung haben, fürs Skaten aber keinen Rennski mehr.

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Papp-und Neuschnee sind mit Abstand die langsamsten.Es kommt aber immer auf die Unterlage an. Eis ist am schnellsten, aber man kann überhaupt nicht gut darauf laufen, weil der Boden sehr hart ist und der Ski dauernd wegrutscht. Die Beste und schnellste Kombination ist eine sehr harte, fast schon eisige Unterlage, mit etwas altem Schnee obendrauf, dann hält nämlich der Ski, gleitet aber aufgrund der Eisunterlage sehr gut.
Zustande kommen solche Bedingungen wenn es lange sehr kalt ist, dann kurz taut, wieder gefriert und das Spurgerät dann drüber fährt und die Spur aufraspelt damit nicht mehr das blanke Eis sondern ein alter Schnee, dessen Kristalle schon abgerundet sind, an der Oberfläche ist.

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Ja die beiden Laufarten benötigen unterschiedliche Bindungen.Bei der Salomon SNS Bindung liegt der Unterschied in den Gummis, die dafür zuständig sind, wie schnell der Ski wieder an den Schuh zurückkommt.
Der Gummi der Skatingbindungen ist härter, da der Ski ja schneller wieder an den Ski zurück soll, die Gummis der Klassikbindungen sind weicher, damit auch ein Abdruck ermöglicht wird und man den Fuß nach hintern ausstrecken kann ohne dass der Ski gleich wieder am Schuh klebt. Es gibt noch eine spezielle Skatingbindung von Salomon, die mit einem Federmechanismus den Ski noch besser an den Schuh heranziehen soll.

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