Ich würde mich mal nach Österreich orientieren. Wo es spezielle Schigymnasien gibt, gibt es möglicherweise auch Sportgymnasien mit Schwerpunkt Klettern (oder zumindest ein allgemeines Sportgymnasium, wo man Klettern als Haupt- Sportart wählen kann.)

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90° ist zu wenig, weil die Unterschenkel eine leichte Vorlage haben.

Richtig ist:

  • Oberschenkel parallel zum Boden
  • Knie nicht vor die Ballen
  • Oberkörper parallel zu Unterschenkel.

Damit ergibt sich ein Winkel von 70-80° (bzw. um 100-110° eingeknickt).

In Sportarten, bei denen man einen hohen Antritt braucht, kann man sehr vorsichtig auch weiter runter, muss aber dann Gewicht rausnehmen. Nachteil: Für die obere Hälfte der Kniebeuge ist das Gewicht zu niedrig.

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1-Soll man lieber das Eiweiß durch natürliche Nahrung aufnehmen oder durch das Pulver/shakes. Ich kann mir halt nicht vorstellen das die Veränderung der Nahrung es den gleichen Effekt hat wie durch die Shakes. (Lasse mich eines besseren belehren^^)

  • Vor allem die Gesamteiweißmenge ist entscheidend

Das einzige Eiweiß das ich bekomme ist der Käse beim Frühstück und etwas Milch und Fleisch

  • wie Du sagst reicht dies wohl nicht ganz.

Wenn ich jetzt die Shakes nehme weiß ich absolut nicht welches

  • Das ist sch...egal so lange es kein Soja ist.

, wie viel, wie oft...

  • Du brauchst ca.130 gr/Tag.

Und ob man die selber machen kann oder doch lieber im Studio kaufen soll.

  • selber mixen spart 75%

Kann man die Shakes später ohne Probleme wieder "absetzen"? und wie gewohnt essen?

  • Natürlich kann man das absetzen oder dachtest Du das ist Heroin?
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- alles klar :) das bedeutet ein bisschen laufen im wohlfühltempo ist erlaubt?

immer & überall

- BG?

Berufsgenossenschaft

- ähh...eventuell nein! Ich habe während der Arbeit immer nur Zeit für einen Snack..bzw nehme ich mir immer Obst und Gemüse (Möhren zum Knabbern zb) mit. Zu wenig?

zu wenig. Wenn Du Deinen Blutzucker in den Keller fährst, verbrauchst Du Eiweiß (Muskeln) um ihn auf Minimalwert zu halten. Muskeln aufbauen wird nicht gehen. Obst ist eigentlich gut (liefert auch Vitamine) am Besten (wg. der Kalorien) natürlich Trauben und Bananen.

Rohe Möhren sind nur Ballast. Morgens gern auch Müsli mit Sahne anrichten, (ist kein Witz, es gibt genug Leute die das machen, wenn die ganztägig trainieren.) Abends viel Eiweiß, damit hast Du eine Nacht zum Regenerieren.

Und vorerst bitte keine Angst vor dem Fettwerden haben.

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"Klappernde" Gelenke sind eher ein Problem schwacher Muskeln als der Gelenke selbst. Für den Anfang sollte es aber trotzdem kein Maximalkrafttraining sein. Ernährungstechnisch würde ich mich nicht anders halten als bei jedem anders veranlassten Krafttraiing auch.

Bei Verschleiß hingegen musst Du vorher den Arzt fragen. Das Training kann gut sein, muss aber nicht. Evtl. gibt es auch Nahrungsergänzung verschrieben, die arshcteuer ist und leider fast nie von der Kasse getragen wird.

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Lieber kranker Chiller, :-)

  1. Die Belastung des Herz-Kreislauf-Systems sind bei noch so harten Krafttraining absolut minimal.
  2. Bei einem Vierersplit und Deinem Alter ist ein tägliches Training von einer Stunde kein Problem.
  3. Von 15 Min. Cardio nach dem Training kriegst Du ganz sicher kein krankhaftes Sportherz.
  4. Selbst für eine moderate Herzmuskelvergrößerung musst Du schon auf Langstrecken trainieren.
  5. Ich würde eher mehr Ausdauer trainieren. Sonst ist Dein Herz irgend wann nicht mehr in der Lage, die großen Muskeln zu versorgen. Ein Hinweis ist Dein in der anderen Frage genannter Ruhepuls. Vor allem, wenn der früher niedriger war.
  6. Das gilt alles nur, so lange Du keine Roids nimmst.

Viel Spaß noch und gute Besserung :-)

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  1. 400 gr sind 2000 kcal - wenn da noch mal je halb so viel Fett und EW dabei sind, dann macht das 4000 kcal täglich. Davon wirst Du fett, außer Du schaffst am Bau oder bist Radrennfahrer.
  2. 0,3-0,5 gr / kg Körpergewicht täglich sind essenziell, z.B. um Dein Hirn zu betreiben. sonst verbrätst Du Eiweiß, um die KH zu erzeugen. Es wäre schade um das Geld und um die Gesundheit.
  3. Ansonsten kommt es auf die Sportart an. Beim Ausdauersport darf es auch mal mehr sein, aber nur in Leistungsphasen. Was nicht sofort verbraucht wird, landet erst mal in Depots. Werden die nicht bald (mögliche Speichermenge und -dauer passen sich bei häufigen Bedarf an, da passen bei guten Leuten schon mal drei Tagesbedarfe rein) geleert, wird Fett draus.
  4. Als Büroarbeiter brauchst Du keine über die essenzielle Menge hinaus gehende KH. Beim Krafttraining ist eine Zufuhr eher NACH dem Training sinnvoll. Wie viel, wirst Du für Dich selbst herausfinden. 400 gr sind das aber nicht.
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Ich vermute Du meinst exzentrisches Training, mit dem der Muskel gezielt mit einem Widerstand, den er aktiv nicht überwinden kann, überlastet wird und das Herunterlassen nur "bremsen" soll. Davon solltest Du in Deinem Alter die Finger lassen. Das ist verletzungsträchtig und kann die Wachstumsfugen verschließen. Frage mit 22 noch mal.

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Die Schäden in der Schulter kannst Du vermeiden, indem Du

  1. nie mit Schwung arbeitest
  2. das nur im ausgeruhten Zustand machst
  3. stark genug bist, ca. 30 normale Klimmzüge (also zur Brust) am Stück zu schaffen.
  4. Dich vorher mit normalen Klimmzügen anständig aufwärmst. (Wenn normale Klimmzüge für Dich nicht unter Aufwärmen laufen, dann lässt Du das wirklich besser)

Vorteil: Der Bizeps wird ausgeschaltet - ein dicker Bizeps ist wg. Einschränkung der Beweglichkeit außer beim Bodybuilding nicht unbedingt erwünscht.

Ich selbst bin mit fast 80 kg. zu schwer für so was, mir verdreht es dabei die Handgelenke. Aber so ein Fliegengewicht sollte das eigentlich abkönnen.

@Sportella: Alternative um den Lat zu "strafen" wären 20 kg Zusatzlast bei den Klimmzügen, was sicher nicht besser ist für die Schulter.

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  • Ca ist bindungsfreudiger und verdrängt Mg.
  • Die meisten Klettergebiete sind m Kalk, wo das Wasser mit Ca gesättigt ist.
  • Mg braucht man vor allem abends, weil der Mangel längerfristig wirkt und nachts zu Krämpfen führt.
  • Akute Krämpfe während des Sports sind i.d.R. Na- Mangel. Das sollte bei dem meist versalzenen Hüttenessen kein Problem sein. Wenn doch, etwas Salz mitnehmen.
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DAS hängt davon ab, wie die 85 kg verteilt sind.

  1. Wenn davon 25 kg Fett ist, empfehle ich, Deinen Schultern & Ellbogen zu liebe, diese los zu werden und zwar vorher.

  2. Wenn Du 2 m lang bist hast Du wohl kaum eine Chance, dafür sind die Hebel zu schlecht.

  3. Bist Du eher vom Typ "Kampfwürfel" dann lege los:

    • Je weiter Du die Arme auseinander machst, um so einfacher ist es.
    • Bekommst Du es am Anfang nicht mal mit Stange vor der Brust hin, dann lasse Dir helfen oder entlaste die Beine mit einer über eine Rolle verbundenen Hantelscheibe.

Vermeide aufbauendes Krafttraining für die Beine, weil diese sehr weit weg vom Aufhängepunkt und sehr schwer sind.

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Lieber Betz,

zunächst mal: Du wächst noch, und in der Phase gibt es nur einen Grund zum gezielten Abnehmen, nämlich den, dass Du so fett bist, dass Du auch bei normaler sportlicher Aktivität Deine Gelenke schrottest. Deshalb: Wie lang und wie schwer bist Du? Der größte Dickmacher bei (nicht krankhaft fresssüchtigen) Jugendlichen ist Bewegungsmangel.

Selbst wenn Du abnehmen sollst: Meistens reicht es, auf Süßwaren (da zählen auch alle Sorten Limonaden zu) und wertloses Fett (Paniertes, Frittiertes, "Weiße" Würste, fettes Fleisch) zu verzichten. Das solltest Du allerdings auch ohne den Wunsch zum gezielten Abnehmen machen. Vor allem Eis ist DIE "tödliche Mischung": genau die richtige Menge Zucker, um das (minderwertige) Fett schnellstmöglich an den Hüften abzulagern.

Laut Deinem Profil scheinst Du zu laufen und Fußball zu spielen, also mache zusätzlich etwas auf Kraft. Wenn Dir das Training im Fitnessstudio zu öde wird, dann ersetze das Laufen durch Schwimmen, gehe zusätzlich klettern oder (zum Kraftaufbau besser) turnen. Das Wichtigste ist, dran zu bleiben und nicht nach wenigen Wochen alles hinzuschmeißen.

Wenn das Krafttraining zu mehr Muskelmasse führt, dann wunder Dich nicht dass Du kein Gewicht abnimmst, sondern schaue lieber in den Spiegel und stelle Die Waage ins E-bay.

Jetzt viel Erfolg und vor allem eins: Dranbleiben.

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  1. Sekundenkleber (Cyanacrylat) greift Kevlar (Aramid) nicht an.
  2. Eine allgemeine Unbedenklichkeitserklärung für die Zukunft kann niemand abgeben, weil sich die Rezeptur des Klebers ändern kann.
  3. und wenn schon: Weil man ohnehin bei einem Knoten die letzten 5 cm unbenutzt lässt, würde das nix machen. Bis sich der Kleber durch die Kapillarwirkung weiter ins Gewebe gezogen hat, ist er erstarrt.
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Schwarzbrot (pumpernickel) mit schinken ist das Verkehrteste was Du NACH DEM TRAINING machen kannst. Langsam Verdauliches ist normalerweise gut, weil auf diese Weise der Blutzuckerspiegel nicht so schwankt und das (nicht speicherbare) Eiweiß nicht schneller ins Blut kommt, als es auch zum Muskelaufbau verbraucht wird.

Aber nach dem Training musst Du aus der so genannten katabolen Phase schnellstmöglich raus. Dazu ausnahmsweise Frucht- und Traubenzucker (z.B. Traubensaft, (zur Not tun es sogar Süßwaren, so fern es nicht zur Regel wird)) einwerfen, dazu schnell verwertbares Eiweiß (z.B. Fisch, wenn es sein muss auch Shakes).

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Lieber Florian,

  1. Du kannst nicht auf mehreren Hochzeiten tanzen.(Fußball & Sixpack)

  2. Magerquark, Stangenkäse, Limburger, sind Alternativen

  3. Wenig Fett oder wenig KH oder beides ist egal, hauptsache weniger Kalorien. Musst selbst wissen womit Du besser klar kommst.

  4. Stelle nicht immer die gleiche Fragen

LG Rainer

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Bestes Heilungsmilieu ist feucht! Also

  1. ganz vorsichtig aufstechen, dass die Flüssigkeit abläuft und die Blase nicht platzt. Loch muss so klein wie möglich bleiben.
  2. Alte Haut drauflassen, dass die Stelle nicht austrocknet.
  3. Desinfizierten (notfalls mit Schnaps >= 54%) Nähfaden durch das Loch, damit überflüssige Feuchtigkeit sofort abfließt, das Loch offen bleibt und sich die Blase nicht neu bildet.
  4. Keine Angst vor Infektionen. So lange die alte Haut drauf ist, kann nichts passieren.
  5. Alte Haut mit Blasenpflaster schützen. Wenn nicht vorhanden, desinfizieren, großflächig abdecken, mit Tape sichern. Die Haut darf nicht abreißen, wenn das Tape / Blasenpflaster heruntergerissen wird.
  6. Wird die alte Haut (warum auch immer) zerstört, bevor neue nachgewachsen ist, desinfizieren lassen. Wenn sich das entzündet hast Du ein paar Monate "Spaß" damit.
  7. Große Kletterschuhe verwenden.
  8. Sobald keine Blasenflüssigkeit mehr gebildet wird (ca. in einer Woche), wird sich die alte Haut von allein austrocknen. Die Junge Haut ist dann noch sehr empfindlich. Nicht der Sonne aussetzen und weiterhin vor mechanischer Beschädigung schützen, allerdings nicht mehr feucht halten.

Gute Besserung.

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Ein Frog oder eine 30 cm lange "Bescheisser- Exe" hat auch mir, mit 177 cm kein Zwerg, aber auch kein Riese, schon öfters gute Dienste geleistet. Leider sind nämlich die gefühlte Hälfte aller Klassiker von einem über 2 Meter langen Kletterer erstbegangen. Die Normalhaken wurden später an genau der selben Stelle durch Bolts ersetzt, da muss man ohne Frog oft die Schlüsselstelle klettern und kann dann erst einhängen. Wo selbst der Bscheisser nicht hilft, sollte eigentlich mit Friends und Keilen was gehen.

Auf keinen Fall "wild" nachbohren, das führt, je nach dem wie der jeweilige AKN "drauf" ist, zu einer Anzeige. Für den Bereich der Schwäbischen Alb kann ich Dir das versichern.

Ggf. gesetzte Normalhaken sind nachher wieder zu entfernen.

Vorgefundene unbekannte Bohrhaken werden i.d.R. sofort entfernt, das hat auch Sicherheitsgründe, wenn der Setzer oder dessen Qualifikation zum Hakensetzen nicht bekannt ist. Weil viele Kletterer den Bohrhaken blind vertrauen, ist ein anderes Vorgehen ausgeschlossen. Die meisten aus diesem Grund entfernten Haken wurden erfahrungsgemäß unsachgemäß angebracht. Viele ließen sich mit einem Karabiner lockerdrehen und anschließend von Hand axial ausziehen.

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Nachdem Risiko immer das Produkt aus Wahrscheinlichkeit für einen Schadenseintritt und Schadenshöhe, aufsummiert über alle Klassen möglicher Schäden, ist, ist das Risiko nicht so einfach zu ermitteln.

Unbestritten hat ein Sturz am Klettersteig in fast allen Fällen schwere Verletzungen zur Folge, kommt aber deutlich seltener vor als Stürze im Sportklettern, bei denen man in seltenen Fällen auch schon mal einfädeln (--> Beinbruch), mit dem Hinterkopf anschlagen (--> trotz Helm Kontrollverlust mit unabsehbaren Folgen) oder auf ein Band aufschlagen (-->Füße gebrochen) kann.

Beim alpinen Klettern ist das Klettern selbst zwar unfallhäufiger, das Risiko des Zu- und Abstiegs ist aber höher, sobald man dazu seilfrei im Absturzgelände unterwegs ist; meistens ist auch nur dort unzuverlässiges Gestein anzutreffen.

Die Risikoabschätzung wird noch dazu dadurch erschwert, dass unterschiedliche Schadensarten schlecht vergleichbar sind. Zwei Beispiele: Was ist schlimmer - ein gerissenes Kreuzband am Knie, das das leistungsorientierte Klettern für das Leben beendet, oder ein Bandscheibenvorfall, der eine Saison kostet, sonst aber das tägliche Leben erheblich einschränkt (weil man nichts mehr tragen kann)? Eine Querschnittslähmung wird für einen 20-Jährigen mit noch bevorstehender sportlicher Karriere als nahezu gleichbedeutend mit dem Tod angesehen. Ein 50-Jähriger sieht darin "nur" eine Katastrophe, bringt sich aber im Normalfall deshalb nicht um.

Letztlich haben über gerade das Thema schon viele schlaue Menschen promoviert oder sich habilitiert. Die wirtschaftliche Bedeutung ist ja auch beträchtlich, denke nur mal an Lebensversicherungen oder BU- Renten.

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Während man mit einiger Erfahrung im jeweiligen Klettergebiet Sandstein- Sanduhren noch einschätzen kann, sind die Teile im Kalk besonders heimtückisch. Von Sanduhren, deren Steg 10 mal so lang wie dick war und einen Faktor 1,5- Sturz gehalten haben bis hin zu oberschenkeldicken und -langen Sanduhren, die schon bei der Fortbewegung ausbrachen, ist alles schon mal berichtet worden. Da hilft nur eins: Genügend SU fädeln, so dass Du auch dann überlebst, wenn erst die dritte SU hält.

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Die wirklich aussagekräftige Zahl für Übergewicht ist der Körperfettanteil, für Untergewicht der "FFMI" (fettfreier Masseindex, BMI nach Abzug des Körperfetts). Bei Nichtsportlern korrelieren beide Werte sehr stark mit dem deutlich einfacher zu ermittelnden BMI. Für Sportler mit naturgegeben niedrigerem KFA hat das zwei Konsequenzen:

  • Bei Kraftsport ist die BMI- Obergrenze, über der Übergewicht anzunehmen ist, höher als für Nichtsportler anzusetzen, weil der höhere Muskelanteil bei gleichem BMI zu einem niedrigeren KFA führt. Ein üermäßig hoher BMI (> ca. 35) hat allerdings auch bei "ungefährlichem" KFA eine Belastung von Hüften und Beinen zur Folge.

  • Bei Ausdauersport ist die BMI- Untergrenze, unter der Untergewicht anzunehmen ist, niedriger als für Nichtsportler anzusetzen, weil der niedrigere KFA bei gleichem BMI zu einem höheren FFMI führt.

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