Jeder "Sportler" besitzt eine individuelle aerobe Schwelle, eine anaerobe Schwelle (bei Intensitäten ab dieser steigt der Laktatwert enorm in die Höhe) und dementsprechend einen aeroben-anaeroben Übergangsbereich. Im Durchschnitt, so heißt es, liegt die aerobe Schwelle bei c.a 2 mmol Laktat pro L Blut und die anerobe bei ungefähr 4 mmol Laktat pro L Blut. Mit der Verschieben der "Laktatschwelle", ist somit vermutlich ein "verschieben" der anaeroben Schwelle gemeint. Das hängt natürlich mit der Laktattoleranz des Sportlers zusammen. Auch bedeutend dafür ist die Sauerstoffausnutzung und das O2-MAX (ausführlicher bestimmt auf Wiki oder ähnlichem erklärt). Je effizienter die Sauerstoffausnutzung, desto länger bleibt ein Sportler an der aeroben Schwelle, was also sozusagen das Eintreten der anaeroben Schwelle zeitlich nach hinten/oben verschiebt. Diese v.a. zeitliche Verschiebung ist wohl das, was du meinst. Sprich: Man kann auch bei vllt höheren Intensitäten länger unterhalb bzw an der anaeroben Schwelle bleiben und ermüdet sozusagen nicht "so schnell". Gruß

...zur Antwort

Also grundsätzlich ist die Muskelfasertypenverteilung ja angeboren. Wahrhaftig gibt es sogenannte intermediäre Muskelfasern, die sich durch Training auch teilweise mehr in die eine (eher st) oder andere (ft) Richtung bewegen lassen. Solange es bei den 400m bleibt und dir das ganze Spaß macht, sehe ich kein Problem darin auch diese in dein Reportoire aufzunehmen. Mit Laktat haben die Muskelfasern an sich wenig zu tun, das ist eher Sache des Stoffwechsels und der energiebereitstellenden Vorgänge im Körper. Die 400m Distanz liegt relativ gesehen auf der Schwelle zwischen den beiden grundsätzlichen Fasertypen, aber solange du weiterhin dein explosives Sprint- und Sprungtraining betreibst, musst du dir keine Sorgen machen, dass du plötzlich "voller ST-Fasern" bist!! Und ja, ST-Fasern sind für die längeren Strecken (ab 10km bis Marathons) natürlich bedeutender als FT-Fasern! Die von dir angesprochene Laktattoleranz ist jedoch auch eher eine Sache des Trainings (und somit im Prinzip deiner "Energiebereitstellung") und nicht dem Verhälnis von FT- und ST-Fasern deines Körpers. Gruß

...zur Antwort

Über so ein schwieriges Thema kann von uns hier wohl keiner eine Ferndiagnose wagen. Suche noch einmal verschiedene Ärzte deines Vertrauens auf und frage nach, ob sie sich an deiner Stelle operieren lassen würden und ob es sinnvoll wäre!

...zur Antwort

Grundsätzlich dient es eher der Ausdauer, genauer gesagt der Kraftausdauer (speziell hier für Waden und Beine), außerdem zu kleineren Teilen auch der Koordination. Je nachdem wie du die Intensität wählst (du kannst ja auch 10 Sekunden lang mit maximaler Intensität springen) kann es auch deine Schnelligkeit trainieren, die trainiert man aber durch plyometrische Übungen und Schnelligkeitstraining besser. Also grob gesagt dienst das Seilspringen eher der Ausdauer.

...zur Antwort

Diese "Schwachstellen des menschlichen Körpers" (google doch mal...) gibt es schon und sie sind auch zu treffen, und wenn man trifft (wenn..) dann kann man den Gegner schon kampfunfähig machen. Das Problem hierbei ist nur, dass du in einem echten Kampf definitiv nicht dazu kommen wirst, diese Punkte beim Gegner ausfindig zu machen und genau zu treffen, da dieser selbst wohl immer in Bewegung sein wird. In der Realität wird wohl auch kein Kung-Fu-Master gegen einen echten Gegner damit etwas anfangen können, konzentriere dich lieber auf wesentlichere Dinge im Kampfsport.

...zur Antwort

Erstens: Les dich hier oder vielleicht in Fitness/Bodybuilding-Foren mal gründlich ein, was Training oder sogar die Ernährung betreffen.

Für dein Training ohne Geräte bleibt dir eigentlich nur eine Wahl: Body weight exercises (BWE'S), google mal danach. Gemeint sind Übungen mit dem eigenen Körpergewicht wie z.B. Klimmzüge, Kniebeugen, Liegestützen oder gar komplexere Übungen die mehrere Muskelgruppen treffen, beispielsweise "Burpees" oder "Muscle-Ups" (einfach mal googlen). Die kannst du dann in Sätzen oder im Zirkeltraining ausführen, würde dir zur Abwechslung dazu einen Ausdauersport wie Laufen oder Schwimmen ans Herz legen :-).

...zur Antwort

Jeder Toptrainer hat natürlich ein großes Trainerteam, jedoch sollte man nicht vergessen dass er alle Ideen selbst im Kopf haben muss! Zudem ist es wichtig einen guten Kontakt zu Mannschaft und Co-Trainern zu pflegen.

...zur Antwort

Brot wäre in einer AD auch nicht erlaubt, zumindest nicht wirklich. Dennoch würde auch ich einem Ausdauersportler immer von einer ketogenen Diät abraten, also lass es lieber oder du musst den Ausdauersport zurückschrauben, was sicherlich nicht dein vorhaben ist. Eine "normale" Diät mit Carb-cut-off und allgemein erhöhter Protein- und reduzierter KH-Zufuhr wäre sicherlich angebrachter.

...zur Antwort

Ich kann Exceed nur zustimmen, die richtige Wahl ist eine Mischung aus dynamischem und statischen Bauchmuskeltraining (am besten im Verhältnis 2:1). Abgesehen davon, sollte man immer versuchen Muskeln auf verschiedene Art und Weisen zu reizen, sei es nun statisch, exzentrisch oder dynamisch!

...zur Antwort

Genau, die gesamte Kalorienbilanz des Tages zählt und ist entscheidend!! Ein Beispiel was man machen kann ist lediglich ab z.B. 18 oder 19 Uhr die Kohlenhydrate herunterzufahren, um dann nur noch gesunde Fette+Eiweiß zu sich zu nehmen. Aber NICHTS zu essen wäre definitiv falsch (wie so oft wenn man hungert...). Etwa 30-45Minuten vor dem Schlafen gehen solltest du die letzte Mahlzeit (möglichst Eiweißreich und Kohlenhydratarm)zu dir nehmen.

...zur Antwort

Da fragst du am besten einen deiner Sportlehrer, die können dir das besser beantworten als wir hier. Auch wenn ich persönlich SPORT-LK habe, kann ich dir jetzt nicht alles detailliert aufschreiben. Bedenke, dass es zusätzlich zur sonst bekannten Praxis eine große Menge an theoretischem Stoff zum Lernen hinzukommt, daher nur wählen, wenn wirklich Interesse an Sport besteht!

...zur Antwort