Hallo Lautsprecher!

Der Unterschied damit zu schwimmen im Vergleich zu normalen Flossen liegt darin, das mit der Monoflosse ausschliesslich im Delphinstil geschwommen wird, ohne Benutzung der Arme. Die Arme werden lediglich nach vorne durchgestreckt, am Hinterkopf vorbei sodass die Bizeps auf Höhe der Ohren zu liegen kommen. In dieser völlig durchgestreckten Position wird die Delphinbewegung ausgeführt, der Kraftimpuls kommt aus dem Hüft, Rumpfbereich, niemals allein aus den Knien. Wärend beim klassischen Delphinstil die Hauptantriebskraft aus den Armen kommt, leistet die Rumpfmuskulatur zusammen mit der Monoflosse die Antriebskraft.

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Hallo Cleo.

Vorbereitende Übungen führ das Monoflossenschwimmen gibt es viele, das würde ein Buch füllen, hier gebe ich Dir ein paar Tipps. Wie schon einmal erwähnt gibt es gute Trockenübungen, mit welcher die Beweglichkeit der Rumpf und Schultermuskulatur,- gelenke sich verbessern lässt. Weiterhin trainiert man(n) , und auch Frau, die Monoschwimmtechnik erstmal ohne Flossen. Dazu wird einfach ein Schwimmbrett genommen, und die Beinschlagtechnik geübt, geatmet wird über einen Mittelschnorchel. Bei der Ausführung ist darauf zu achten, das der Kraftimpuls primär aus der Hüfte kommt, die Beine schlagen parallel, die Knie sind durchgestreckt. Das Gesäss durchbricht beim Beinabschlag die Wasseroberfläche, beim Beinaufschlag, also wenn sich die Beine wieder zur Wasseroberfläche bewegen, wird das Becken durchgedrückt.Dadurch sollte die typische Delphinbewegung entstehen. Die Füsse befinden sich nach Abschluss des Zyklus wieder an der Wasseroberfläche, danach erfolgt der nächste Abschlag und so fort. Diese Übung wird dann auch ohne Schwimmbrett ausgeführt, als Variation dieser Übung, kann man auch Streckentauchen, oder Intervalltauchen mit Delphinbeinschlag ausführen, also einmal Atmen, danach drei vier Beinschläge weit tauchen, dann wieder atmen u.s.w. Man kann auch Delfinbeinschlag und Kraulbeinschlag im Wechsel üben z,B 4 mal 100m, dabei wechseln der Technik alle 50m. Diese Übungsvariationen sind dann im Anschluss mit normalen Duoflossen zu schwimmen. Erst im Anschluss, wenn Gelenke und Muskulatur richtig aufgewärmt sind, beginnen wir mit der Monoflosse zu arbeiten. Als erstes vielleicht 400m locker einschwimmen, danach das eigentliche Trainingsprogramm mit der Monoflosse beginnen, in Eurem Fall würde ich mich primär auf die Schwimmtechnik konzentrieren, also nicht gleich Serien schwimmen 20 mal 50m oder dergleichen, sondern kurze Strecken im langsamen Tempo möglichst konzentriert schwimmen, dabei das Hauptaugenmerk auf die Hüftbewegung legen, oder auf die richtige Haltung der Arme des sauberen Beinabschlages, wobei darauf geachtet wird, das die Flosse wärend der Hubbewegungen nicht zur Seite ausbricht(tellert). So, das wärs erstmal. Ich hoffe einen Anreiz zu einem guten Training für Euch gegeben zu haben, und wünsche viel Erfolg beim "Monoflösseln".

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Hallo Johannes !

Meine Meinung ist, das Schwimmflügel nicht geeignet sind um den Kindern das Schwimmen beizubringen, weil dieses Hilfsmittel das fähigkeitsorientierte Lernen der Schwimmtechnik verhindert. Velmehr sollte darauf geachtet werden, das den Kindern die Scheu vor dem Wasser genommen wird,dazu beginnt man am besten mit Tauchübungen(einfaches Untertauchen), sowie die Vermittlung einer kontrollierten Atmung. Dies ist zwar etwas zeitaufwändiger, hat aber den Vorteil, das die Kinder sich an das Wasser besser gewöhnen, und so mehr Vertrauen zu diesem fremden Elemnent gewinnen. Haben sie erstmal die Hürde des Untertauchens genommen, so lernen sie schnell die nachfolgenden Grundelemente des Schwimmens wie Schweben, Gleiten und Antrieb aus eigener Kraft. In Folge dessen, werden Ihre Bewegungen im Wasser immer sicherer,ab diesem Zeitpunkt kann man beginnen ihnen die ersten Grundzüge der ersten Schwimmtechnik zu vermitteln, Schritt für Schritt, am besten mit der Kraultechnik beginnen. Viel Erfolg dann beim lehren und lernen mit Deinen Schülern.

Gruss Finnwal

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hallo Cleo.

Das Schwimmen mit der Monoflosse unterscheidet sich von der konventionellen Delphintechnik. Wärend beim Delphinschwimmen die Wellenbewegung(Undulationstechnick),welche sich durch den Körper zieht,maßgeblich ist. Ist es beim Monoflossenschwimmen die absolute Körperspannung des Schultergürtelbereiches,und der Rumpfmuskulatur, bei gleichzeitiger Flexibilität der Wirbelsäule. Am wichtigsten ist das Überstreckungsvermögen des gesamten Körpers, welches nur erreicht wird, wenn die Arme hinter dem Kopf maximal durchgestreckt werden können, sodass die Bizeps an den Ohren zu liegen kommen. Das setzt wiederum eine Beweglichkeit des Schultergürtelbereiches vorraus. Erreichbar wird dies durch eine spezielle Gymnastikübung, bei welcher sich man auf eine Isomatte stellt, und diese durchgestreckte Grundhaltung einnimmt. Dabei wird dann versucht, mit am Kopf anliegenden Armen , den Schultergürtel nochmals ein wenig anzuheben, sich also nochmals durchzustrecken.Dies dann mehrere male wiederholen. Diese Armhaltung wird dann insgesamt 4 - 5 Min. beibehalten. Dazwischen immer Lockerungsübungen. Wiederholungen insgesamt 4 - 5 mal, je nach Trainingszustand. Diese Übung dehnt den Schultergürtelbereich und kräftigt die Rückenmuskulatur. Neben einer beweglichen Rumpfmuskulatur ist ein starker Rücken enorm wichtig, damit die Körperspannung aufrechterhalten werden kann, und eine optimale Wasserlage erreicht wird. Wenn Aufgrund einer ungenügenden Körperspannung und Beweglichkeit des Schultergürtels der Körper "durchhängt" wie ein Schluck Wasser in der Kurve, werden dann die Arme angewinkelt, der Schwimmimpuls kommt statt aus der Hüfte, immer mehr aus dem Kopf und Rückenbereich(Catbow), die Kraft kommt aus den Knien, dies führt das dazu, das man zuviel Wasserwiderstand entwickelt, welcher die enorme Vortriebskraft der Monoflosse zunichte macht. Deshalb immer darauf achten ,das die Körperspannung stimmt, Beine sind auch wärend des Flossenabschlages möglichst gestreckt zu halten, durch die Kraft ,welche von der Flosse ausgeht, biegen sie sich schon von alleine durch. Viel Erfolg beim Training !

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Hallo Narco.

Mein Kompliment für diese Leistung, sich die Schwimmtechniken aus dem Internet rein autodidaktisch anzueignen. Dafür das Du alleine ohne Trainer die verschiedenen Scwimmtechniken trainierst, bist Du auf 25m Brust in 20 sec. recht flott. Mit Startsprung und Wende wären das auf 50m etwa 42 sec. Wie schnell man bei einem regionalen Schwimmwettkampf in dieser Disziplin sein müsste, um auch mal auf dem Treppchen stehen zu können kann ich nicht sagen. Bei den Profis bei olympischen Spielen schwimmen sie die 50m Brust unter 30 sec. Aber lass Dich deshalb nicht entmutigen, bau Dich langsan aber sicher auf, so kommst Du Schritt für Schritt an Deine persönlichen Bestleistungen heran. Viel Erfolg !

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Unter einer Undulationsbewegung beim Schwimmen, versteht man eine Ganzkörperbewegung, bei welcher sich eine Welle vom Kopfende bis zu den Beinen zieht. Dabei ist zu beachten, das die Bewegung in der Höhe der Schulterblätter startet, sich entlang der BWS und LWS fortpflanzt,danach von einem Impuls der Hüften verstärkt, auf die Beine übertragen wird. Darauf achten, nicht zu sehr aus den Knien zu arbeiten, sondern aus den hüften, die Beine sollten durchgestreckt bleiben.

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Hallo !

Durch dein intensives Lauf - und Radfahrtraining sind die Beine auch dementsprechend gut trainiert, Du baust also Muskelmasse auf. Muskeln sind schwerer als Fett also sind auch Deine Beine schwerer als bei einem untrainierten Menschen, dazu kommt, das unsere Beine im Vergleich zu denen von Frauen leichter absinken. Gegen "schwere Beine " beim Schwimmen hilft am besten ein Training der Kraulbeinschlagtechnik mittels Schwimmbrett.Auch kurze Flossen sind hierfür nützlich. Das A und O ist natürlich die Technik. Wichtig beim Kraulbeinschlag ist, das die Beine parallel durchgestreckt sind, und der Impuls zur Einleitung der Schlagbewegung aus der Hüfte kommt, und nicht nur aus den Knien. Der Fussrist ist etwas einwärts gedreht die Füsse ebenfalls durchgestreckt, (keine "Feuerhakenstellung"). Auch ein Schwimmanzug hilft dabei, das Neopren gibt den Beinen genügend Auftrieb. Na dann viel Erfolg beim Training.

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Hallo !

Da sie keinen Sport macht verfügt sie nicht über eine gewisse Grundkondition, welche Ausdauer als wichtigste Komponente mit einschliesst. Daneben gehört natürlich auch eine Kraftausdauer, wichtig für das Schwimmen, besonders wenn Sie nur Brustschwimmen beherscht, wohl aber in dem Maße, wie es der Badegast tut, also wäre Techniktraining für das Brustschwimmen anzuraten, notwendig bei dieser Zeitvorgabe von 1.30sec. auf 100 Meter ! Ausdauertraining für das Laufen und Techniktraining, sowie anschliessendes Grundlagenausdauertraining für das Schwimmen sollte in den Trainingsplan eingebaut sein.Dieses Leistungsziel aber, im Hinblick auf den Konditionszustand unserer angehenden Athletin ist in einem Monat nicht zu schaffen, bei einer Nichtsportlerin wohlbemerkt, aber vielleicht verfügt Sie über genügend Talent und Reserven, um diese Herausforderung trotzdem zu meistern.

Viel Erfolg !

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Das Wesentliche über die Delfintechnik wurde schon gesagt, trotzdem möchte ich noch betonen, das mit einer korrekten Delfinganzkörperbewegung die Ausführung dieser Technik sehr erleichtert wird. Eine weitere Übungsform zur Verbesserung der Ganzkörperbewegung und des Delfinbeinschlages ist das "Seehundschwimmen". Dazu legt man die Arme beidseitig an, und versucht einzig und allein mittels der Delfinbewegung tauchend Unterwasser sich vorwärts zu bewegen. Der Impuls zu dieser Wellenbewegung sollte aus der Hüfte kommen, und nicht nur aus den Knien. Als Übungsvariation kann man die Arme wie beim Monoflossenschwimmen, maximal hinter dem Kopf durchgestreckt lassen, sodass der Bizeps an den Ohren zu liegen kommt. Diese Übung erfordert aber einen beweglicheren Schultergürtel und eine trainierte Rumpfmuskulatur, bewegliche Hüfte etc. Die klassische Delfintechnik mit der Monoflosse zu trainieren ist nicht sinnvoll, weil man mit so einer Flosse eine ganz andere Amplitude in einer niedrigeren Schlagfrequenz schwimmt,dies würde sich dann später nachteilig auf das Timing zwischen Bein und Armtechnik im Delfinschwimmen auswirken. "Der Einsatz von Flossen beim Erlernen der Delfintechnik, führt zu einer falschen Betonung der Körperwelle und zu einer falschen Koordination mit dem Armzug." (Aus "Schwimm Welt, Schulverlag).

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Der Oberkörper sollte beim Delfinschwimmen nicht höher aus dem Wasser kommen als nötig. Jeder Zentimeter zu viel ist natürlich reine Kraftverschwendung. Diese Kraft sollte lieber in Vortrieb umgesetzt werden. Das wichtigste beim Delfinschwimmen ist die Wellenbewegung die durch den Körper zieht. Der Impuls zu Beginn der Welle kommt aus der Hüfte und überträgt sich weiter auf die Beine. Ohne den Hüftschwung, welcher unterstützend zur Armzugbewegung wirkt, arbeitet man zu sehr aus den Knien, und muss mehr Kraft in den Armzug legen, was dazu führt, das die Körperamplitude insgesamt zu gross wird, man hebt sich zu hoch aus dem Wasser, und taucht zu tief ein, was kräftezehrend ist. Lieber eine kleinere Amplitude in schnellerer Frequenz, man hebt sich gerade so weit aus dem Wasser, das man Atmen kann,und die Arme aus dem Wasser bekommt. Dadurch erfährt man weniger Wasserwiderstand und kann sich schneller vorwärtsbewegen.

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Hallo Winni !

Wenn Du Deine Rollwende schnell genug ausführst, und dabei darauf achtest, das die Technik stimmt und Dich dabei eng genug einrollst(Kinn auf die Brust), müsste auch bei 1,2m Wassertiefe eine Rollwende möglich sein. Wichtig ist auch die Rollwende nicht zu tief auszuführen.

Gruss Finnwal

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Hallo Sportiva.

Es kommt darauf an was Du unter einem richtigen Training verstehst. Wenn Du bis jetzt vorwiegend in Hallen und Freibädern geschwommen bist, so wird das Habitat Meer sehr wohl eine neue Herausforderung für Dich sein. Salzwasser und Wind , Wellen , Srömungen, giftige Tiere,interessante Tiere, Tiedenhub , Verschmutzungen, kaltes Wasser, Schiffsverkehr usw. würden Dir das Schwimmen im vergleich zum Schwimmen auf den Bahnen eines Hallenbades beispielsweise, mehr als erschweren. Dennoch bietet das Meer gegenüber dem langweiligen Kachelnzählen in einem künstlichen Gewässer eine willkommene Abwechslung und hat durchaus seine Vorzüge. Im Meer kannst Du, sofern die Schiffahrtsstrassen, Fahrrinnen Tonnenstriche usw. gemieden werden, wunderbar Langstrecken schwimmen. Darüberhinaus, trainierst Du Deine Orientierungsfähigkeit anhand von Landmarken, Leuchttürmen, Seezeichen etc. Und wenn das Wasser nicht zu trüb ist, siehst Du die Krabben am Meeresgrund Dir entgegenwinken,sowie noch andere interessante Tiere,(Muscheln, Schnecken,Fische). Also trau dich nur diese neue Schwimmerfahrung zu machen, hüte Dich nur vor den Nesselquallen,eine Berührung mit ihnen ist sehr schmerzhaft. In diesem Sinne, viel Spass.

Gruss Finnwal.

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Hallo Tiffy,

wie schon erwähnt wurde ist eine klare Zielsetzung wichtig, damit Du demensprechend dein Training gestalten kannst. Dies ist natürlich umso schwieriger, wenn kein Trainer da ist , der einem eine nützliche Trainingsanweisung gibt. Ein Training sollte alle wichtigen Komponenten schulen, wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Technik. Zu Beginn steht erst einmal eine Schulung der Grundlagenausdauer im Vordergrund. Hierzu schwimmst Du lange Strecken in einem nicht zu schnellen Tempo, von daher ist es nicht verkehrt, wenn Du regelmässig Deine 1000m schwimmst, und das über einen längeren Zeitraum (ca1-3Monate). Nach Erlangung einer guten Grundlagenausdauer, kannst Du mit einem Intervalltraining beginnen, d. H. mittlere Strecken schwimmen, welche durch kurze Sprints unterbrochen werden, sowie das schwimmen von Serien z,B 10 mal 100 m usw. Nach einem weiteren halben Jahr schwimmst Du dann nur noch kurze Sprintdistanzen bis max. 100m mit maximaler Geschwindigkeit, bei Einhaltung von langen Pausen dazwischen. Regenerationsphasen zwischen den Trainingseinheiten sind sehr wichtig, sonst kommt es zu einem Leistungsabfall, trotz Training. Diese Trainingstips sollten Dir natürlich nur zur Inspiration dienen, wie Du Dein Training gestaltest ist letztendlich Dir selbst überlassen. ich jedenfalls wünsche Dir viel Spass und Erfolg beim Schwimmen.

Gruss Finnwal.

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Hallo.

Es kommt auch darauf an was Du trainieren möchtest. Wenn Du von Deinem Typus her mehr ein Kraulschwimmer bist, dann trainier Deinen Beinschlag mit handelsüblichen Schwimmflossen. Mit diesen kannst Du auch bei Bedarf den Delfinbeinschlag trainieren, und musst Dir deswegen nicht extra eine Monoflosse kaufen, es sei denn Du möchtest irgendwann auf die Monoflosse umsteigen und vielleicht damit auch im Wettkämpfe schwimmen.Die Vor und Nachteile der Monoflosse wurden schon von Marxs eingehend erläutert. Wenn Ihr im Schwimmtraining auch Streckentauchübungen mit Flossen durchführt, so ist die Monoflosse, was die Geschwindigkeit angeht , den handelsüblichen Schwimmflossen sehr im Vorteil.

Gruss Finnwal

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Hallo.

Ich kann mich nur den ersten drei Argumenten anschliessen, und sage das eine Ausgleichssportart zum Leistungsschwimmen nur sinnvoll sein kann. Natürlich musst Du darauf achten, das Du beim Laufen nicht mit den Fussgelenken umknickst, ganz einfach weil die Muskeln und Sehnen in diesem Bereich durch das Schwimmen nicht die für das Laufen nötige Festigkeit haben. Ich selber habe durch das Überstrecken des Fusses beim Schwimmen lange und weiche Bänder am Sprunggelenk, und würde auch zu leicht mit dem Fuss umknicken, was mir auch so schon öfters passiert ist.

Gruss Finnwal

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Hallo Jangoasuel,

bei welcher Temperatur ein Schwimmer schon ins Freigewässer gehen kann ist denke ich individuell verschieden. Es kommt darauf an wie abgehärtet jemand ist, ob er einen Schwimmanzug aus Neopren verwendet wie es die Triathleten zum beispiel tun, oder nicht. Die Kanalschwimmer, welche den Ärmelkanal durchqueren schwimmen bei einer Wassertemperatur von ca 10°C. Und das ohne Kälteschutzanzug aus Neopren!! Dir würde ich jedoch empfehlen, auch wenn Du regelmässig schwimmst, und von daher über eine gewisse Abhärtung vor kühleren Wassertemperaturen verfügen könntest, bei nicht zu kalten Wassertemperaturen in einem Freigewässer ohne Neopren schwimmen zu gehen. Ganz einfach auch deshalb, weil Du es gewohnt bist bei Hallenbadtemperaturen von ca. 27-28C°zu schwimmen, so muss sich Dein Körper erst mal an kühlere Wassertemperaturen, wie sie im See herrschen gewöhnen. Je nach Jahreszeit liegen sie unter 28°C, meist zwischen 21-24°C,ich denke das ist der Temperaturbereich bei dem Du Dich auch wohlfühlen könntest. Ich selber schwimme gerne bei einer Temperatur von 22°C. Wenn das Wasser zu warm ist kann der Körper die überschüssige Wärmeenergie nicht abführen und es kommt zu einem Hitzestau wenn man in einem Anzug schwimmt.

Gruss Finnwal

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Hallo Christiano,

leider können wir nicht wärend eines Tauchganges z.B. wie die Wale, unsere Nasenöffnungen verschliessen, damit kein Wasser eindringt. Um dies dennoch zu bewerkstelligen, müssen wir auf künstliche Hilfsmittel zurückgreifen, also eine Nasenklammer verwenden, diese gibt es in verschiedenen Grössen und Ausführungen. Ich bevorzuge eine kleine schlichte Nasenklammer, welche nur aus einem einfachen Drahtbügel besteht welcher mit Gummi beschichtet ist damit es nicht scheuert. Wenn Du keine Nasenklammer aufziehen kannst, weil sie vielleicht zu sehr drückt, was sehr unangenehm sein kann, musst Du versuchen an Deiner Atemtechnik beim Schwimmen zu feilen. Wichtig ist, das Du Dir angewöhnst langsam und kontrolliert aus Mund und Nase auszuatmen, dies gilt für fast alle Schwimmtechniken. Bei einer Vorwärtsrolle unter Wasser solltest Du vielleicht versuchen stärker als normal nur aus der Nase auszuatmen. Anderenfalls verwende beim tauchen eine Maske, vielleicht gibt es auch Schwimmbrillen mit einem Nasenerker, welcher die Nase umschliesst um so ein Eindringen von Wasser zu verhindern.

Gruss Finnwal

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Hallo Klopp,

ich habe Deine Frage so verstanden, das Du nach Ausführung der Rollwende und dem Abstossen nicht mit einer geranden gestreckten Körperhaltung in die Gleitphase kommst. Das kann daran liegen das Du die Rollwende nicht schnell genug ausführst, oder schon aus einer "schiefen" Schwimmhaltung heraus die Rollwende startest. Um eine schnelle und saubere Rollwende ausführen zu können, solltest Du schon mit einer höheren Geschwindigkeit den Wendepunkt am Beckenende anschwimmen, dabei wird die Geschwindigkeit während der Einleitung der Rollwende beibehalten, nur so erfährst Du den nötigen Schwung für eine schnelle Wende. Wichtig ist auch während der Rollwende den Rücken einzurollen, sich klein zu machen, unterstützt kann die Einleitung der Rollwende auch durch einen Delfinkick. Mein Tipp:Übe die Rollwende mit Flossen, mit Ihnen kannst Du schneller den Wendepunkt anschwimmen und hast mehr Schwung.

Gruss Finnwal

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Hallo Daniela.

Auf die Frage hin welche Technik ein Anfänger, besonders für 100m Freistil erlernen sollte, ist das Kraulschwimmen zu empfehlen. Erstens ist es eine attraktive und schnelle Schwimmtechnik. Zweitens ist ihr Bewegungsablauf leicht zu erklären und auszuführen, weil diese Schwimmtechnik direkt aus dem Abstoss vom Rand aus umgesetzt werden kann und die Bauchlage dem Lernenden vertraut ist. Voraussetzung ist natürlich ein guter Trainer, welcher einem die wichtigen Lerninhalte für ein effektives Schwimmtraining auch nahebringen kann. Nach dem erlernen einer korrekten Schwimmtechnik, kann man auch ökonomischer durch das Wasser gleiten, und erhält somit die Möglichkeit durch das schwimmen von längeren Strecken eine Grundlagenausdauer aufzubauen. Hast Du diese Grundausdauer Dir antrainiert, kannst Du beginnen die Schwimmgeschwindigkeit zu erhöhen, das heisst kürzere Schwimmstrecken oder Serien zu schwimmen, z.B 8 mal 100m oder 10 mal 50m. Ich hoffe Dir somit wertvolle Tipps für Dein späteres Schwimmtraining gegeben zu haben, für den Fall das Du bei dieser schönen und gesunden Sportart bleiben möchtest, trotz anfänglicher Hürden. War bei mir auch nicht einfach gewesen, habe das Sportschwimmen erst mit 18 Jahren für mich entdeckt.

Schöne Grüsse Finnwal

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Hallo Mimic.

Bei der Kraulatmung ist darauf zu achten, das der Kopf möglichst ruhig in der natürlichen Verlängerung der Wirbelsäule gehalten wird ohne ihn anzuwinkeln. Dabei wird nach der Drehung des Kopfes zur Seite in dem "Wellental" welches sich am Kopf bildet, hervorgerufen durch die Vorwärtsbewegung des Körpers durchs Wasser, schnell und tief durch den Mund eingeatmet. Die Ausatemphase,welche länger ist, erfolgt im Wasser über Mund und Nase. Zu empfehlen ist der Dreierarmzug, nach jedem dritten Armzug wird eingeatmet, zu beachten ist, das die Drehbewegungen nicht zu gross ausfallen und das Becken sich nicht mitdreht,sonst wird zu unruhig geschwommen und das bremst im Wasser ab. Beim Ausatmen darauf achten, das nicht mit einem Luftschwall ausgeatmet wird, sondern am Anfang der Ausatemphase schwächer und am Ende stärker. Die Ausatemphasen immer länger als die Einatemphasen, sonst atmet man nicht genug Kohlendioxid aus, und es kommt zum Lufthunger, sehr wahrscheinlich ist das bei Deinem Zweierarmzug der Fall, deshalb bist Du nach einer längeren Strecke ausser Atem.

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