Hi,

Leistungsschwimmen setzt voraus, dass Du die verschiedenen Disziplinen technisch beherrschst, schon einige Erfolge vorweisen kannst und bereit bist, nahezu mehrere Stunden täglich zu trainieren. Optimal bekommst Du ein Empfehlungsschreiben Deines jetzigen Trainers für die Aufnahme in ein Sportinternat. Für andere Sportarten, deren Training konträr zum Schwimmtraining stehen, wird da kein Platz mehr sein.

Gruß Blue

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Hi,

ob das mit dem Dunken klappt, hängt von Deiner Sprungkraft ab. Die trainiert man am besten sportartbezogen und nicht durch stupides Gerätetraining. Geeignet sind plyometrische Sprungübungen mit dem eigenen Körpergewicht. Dadurch werden Explosivität und Schnellkraft gesteigert, das kontraktile Gewebe und das gesamte neuromuskuläre System werden verbessert.

 Jumps (Jump-Squats)

Hände im Nacken/hinter dem Kopf verschränken. In die Hocke gehen, bis in den Knien ca. ein rechter Winkel entsteht und so hoch wie möglich springen, wieder in der Hocke landen! Sofort zum nächsten Sprung ansetzen!

Drop-Jumps (Tiefensprünge)

Auf einen ca. 60 cm hohen Kasten (Couch) stellen, runterspringen und sobald die Füße den Boden berühren noch einmal kräftig und explosiv so hoch wie möglich springen. Sofort wieder auf den Kasten zur Wiederholung!

Einbeinige Step-Jumps

Seitlich neben einen Kasten stellen, den inneren Fuß auf den Kasten und so kraftvoll wie möglich von dem Kasten abdrücken. Sobald der äußere Fuß den Boden wieder berührt, wieder kraftvoll abdrücken (das äußere Bein bleibt passiv, nur das Bein auf dem Kasten arbeitet!)

Ricochets auf der Treppe

Beidbeinig eine Treppe hinaufspringen und zwar so schnell wie möglich, die Füße dürfen nur kurz Bodenkontakt haben.

Bounds

Mit beiden Beinen kräftig abspringen, Arme schwingen ordentlich mit und so hoch und weit wie möglich zu springen. Umdrehen, sofort wiederholen!

Fast-Hop

Ebenfalls mit beiden Beinen abspringen, Arme mit einsetzen, beim Sprung die Knie vor den Bauch ziehen. So hoch wie möglich springen. Kaum haben die Füße Bodenkontakt wieder abspringen!

 Wenn Du in der "Mucki-Bude" arbeitest: die Übungen nur dynamisch (!) ausführen; z.B. Kniebeuge mit der Langhantel: langsam absenken und dann explosionsartig hochdrücken.

Gruß Blue

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Hi,

beim Reckaufschwung musst Du nah genug an der Stange sehen. Die Arme sind gebeugt, das Standbein steht unter der Stange mit dem Schwungbein schwingst Du nach OBEN (nicht nach vorn). Während der Schwungbewegung bleiben die Arme gebeugt, wenn beide Beine nach oben zeigen, bring den Bauchnabel (nicht die Hüfte) an die Stange. Dadurch solltest Du Dich quasi "von allein" in den Stütz bringen.

Gruß Blue

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Hi,

es ist leider so, dass es mit 6, 12, 24 ... Besuchen beim Physiotherapeuten nicht getan ist. Man muss die Übungen, die einem dort gezeigt werden, auch konsequent - am besten täglich - zu Hause in Eigenregie umsetzen. Dabei darf man sich nicht entmutigen lassen, wenn sich nicht schnell ein Erfolg einstellt. Gut Ding will bekanntlich Weile haben.

Erst wenn langfristig keine Besserung erfolgt, kann man mit einer Spritzenbehandlung den Nerv "töten". Dieser Eingriff ist aber nicht "ohne", denn man kann dadurch querschnittsgelähmt werden.

Gruß Blue

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Hi,

"skinny fat" bedeutet, dass jemand schlank ist, aber trotzdem an Bauch, Beinen, Po und/oder Hüfte kleine Fettpölsterchen hat. Wenn Du Dich vor den Spiegel stellst und Du siehst, dass das bei Dir der Fall ist, bist Du skinny-fat.

Gruß Blue

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Hi,

alternativ zu nafetsbins Vorschlag könntest Du auch Deine dynamische Kraftausdauer trainieren. Das Ziel hierbei lautet, den Muskel darauf hin zu trainieren, Ermüdungserscheinungen so lange wie möglich zu widerstehen, wobei sich der Muskelaufbau in Grenzen hält. Um von einer Kraftausdauerbelastung sprechen zu können, muss der zu bewältigende Widerstand mindestens 30% der Maximalkraft betragen. Die Pause zwischen den Sätzen beträgt ca. 60 bis 90 Sekunden.

Wenn Dir Deine Maximalkraft nicht bekannt ist, wähle Widerstände, mit denen Du ca. 20 Wiederholungen in einem vorgegebenen Zeitraum (je nach Fitness-Stand ca. 1 Min.) schaffst. Die Kraftimpulse müssen ohne Verringerung der Geschwindigkeit bei gleichbleibender Intensität wiederholt werden.

Natürlich kann man auch seine statische Kraftausdauer trainieren. Hierbei leistet die Muskulatur Haltearbeit und wird darauf trainiert, einen Spannungszustand über eine vorgegebene Zeit ohne Kraftverlust zu erhalten; z.B. eine Hantel ohne Spannungsverlust mit ausgestreckten Armen vor dem Körper halten.

Gruß Blue - kenne mich mit Fitness-Apps auch nicht aus ;-(

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Hi,

es macht natürlich Sinn, dass in der Grundstellung beide Fußspitzen zum Gegner hin zeigen sollten. Dadurch verkürzt sich die Innenrotation des Fußballens, und der Schlag kann schneller ausgeführt werden.

Doch häufig klafft zwischen Theorie und Praxis ein himmelweiter Unterschied. Bereits eine leichte Achsabweichung der Kniegelenke zur X-oder O-Beinstellung hin, macht vielen Athleten die gewünschte  Fußstellung nicht möglich oder verursacht sogar Schmerzen. Auch ein Knicksenkfuß oder ein minimaler Hüftschiefstand, können dazu führen, dass die Grundstellung nicht lehrbuchreif praktiziert werden kann. Ferner spielt es eine Rolle, ob bzw. welche Sportart man vorher schon ausgeübt hat. Beim Kickboxen z.B. ist die Grundstellung der Beine weiter als beim Boxen und der hintere Fuß zeigt nahezu rechtwinkelig zur Seite. Wechselt ein Kickboxer nun zum Boxen (z.B. Marco Huck), wird er weiter in der Kickbox-Grundstellung kämpfen.

Hinzu kommt, dass man ja nicht in der lehrbuchreifen Grundstellung vor dem Gegner stehen bleibt, sondern hin- und hertänzelt, meiden und ausweichen muss. Anstatt Zeit und Energie damit zu verplempern, sich auf einer optimale Boxgrundstellung zu konzentrieren, akzeptiere Deine Anatomie, und baue Deine Stärken aus.

Jedem Lehrbuch wäre wahrscheinlich bei dem Kampf Vitali Klitschko vs. Lennox Lewis beim Anblick beider Grundstellungen vor Entsetzen die Seiten ausgefallen.

Gruß Blue

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Hi,

die Philly Shell Deckung ist für Einsteiger völlig ungeeignet und sollte nur von sehr weit fortgeschrittenen, erfahrenen Boxern in Absprache mit dem Trainer erlernt werden. Man „opfert“ einen Teil seiner Deckung zum Vorteil eines schnelleren Angriffs/Konters. Das bedeutet, man muss extrem flink auf den Beinen sein und über schnelle Reflexe verfügen. Eine perfekte Philly Shell, wie sie z.B. Floyd Mayweather beherrscht, ist natürlich schwer zu knacken, aber das sind andere Deckungen auch.

Gruß Blue

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Hi,

nein, KörperBAUtypen sind keine Mythen. Allerdings sind reine mesomorphe, endromorphe oder ektomorphe Typen eher selten. Die meisten Menschen sind Mischtypen.

Vom Foto her würde ich Dich als Hardgainer, also Ektomorph, einstufen. Du verfügst vermutlich über einen schnellen Stoffwechsel und kannst viel futtern, ohne dass sich das auf Waage bemerkbar macht.

Ob wir Dich zu mager oder zu fett finden, ist völlig irrelevant. Du musst mit Dir und Deinem Körper zufrieden sein. Wenn Du Dich zu dünn fühlen solltest, so kannst Du gezielt durch ein auf Hardgainer abgestimmtes Ernährungs- und Krafttrainingsprogramm etwas dagegen tun.

Gruß Blue

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Hi,

Krafttraining hat natürlich auch auf Jugendliche positive Auswirkungen - allerdings sollte es altersgerecht und angemessen durchgeführt werden.

Wer in der Wachstumsphase mit zu schweren Gewichten hantiert und zudem noch unsachgemäß, muss fatale Folgen bzgl. seiner Gesundheit einkalkulieren. Gesunde und intakte Epiphusenfugen sind für das Knochenwachstum nun einmal extrem wichtig. Wurde solch eine Fuge erst einmal verletzt, kann es passieren, dass der betroffene Knochen an der Stelle aufhört zu wachsen oder deformiert weiter wächst. Es gibt hierzu auch genügend wissenschaftliche Studien wie z.B. „Youth resistance training: position statement paper and literature review” von A.D. Faigenbaum und anderen Autoren.

Ob Du nun tatsächlich mit Deinem Krafttraining so weit über das Ziel hinausgeschossen bist, dass eine der Wachstumsfugen beschädigt wurde, kann Dir hier per Fernanalyse keiner sagen.

Gruß Blue

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Hi,

also zunächst erst einmal: Vergiss das mit der OP. Auf dem von Dir geposteten Foto ist von einer „Fettschürze“ nicht viel zu sehen. Du hast viel abgenommen, und die Haut braucht ihre Zeit, um sich Deinen neuen Maßen anzupassen. Das kann zwar eine Weile dauern, aber Haut ist extrem anpassungs- und regenerationsfähig. Wechselduschen, Sauna, Zupfmassagen – kurzum alles was die Durchblutung fördert, wirkt sich positiv auf das Hautbild aus.

Wenn Du mit Freeletics, Strength, Bodyweight Training gut zu recht kommst und mit den Erfolgen zufrieden bist, bleib einfach dabei. Aber in Sachen Muskelaufbau wirst Du bald an Deine Grenzen stoßen, weil dafür der Reiz, der auf die Muskulatur ausgeübt wird und sie zum wachsen anregt, nicht hoch genug ist. Falls also tatsächlich Muskelaufbau Dein Ziel ist, müsstest Du im submaximalen Bereich (Hypertrophie) trainieren. Das bedeutet: die Gewichte/Widerstände müssten so schwer sein, dass Dir damit nur ca. 10 WH pro Satz möglich sind.

Natürlich kannst Du auch weiterhin zusätzlich Deine Ausdauer trainieren, nur müssest Du Dich dann irgendwann entscheiden, ob Dein Ziel eher eine verbesserte Ausdauer oder mehr Muskeln sind. Sollte dies Muskelaufbau sein, so trainiere z.B. 2x wöchentlich im Hypertrophie-Bereich und nur 1x die Ausdauer.

Gruß Blue

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Hi,

ich würde nicht von Jetzt auf Gleich wechseln - egal, ob Deine Eltern zustimmen. Ihr solltet eine Probezeit vereinbaren - ca. 3 Monate. Wenn Du das Pensum bis dahin gut schaffst und Du Dich in der neuen Gruppe wohl fühlst, spricht nichts dagegen, warum Du nicht wechseln solltest. Falls es Dir zuviel wird oder Du Dich in dem neuen Verein nicht wohl fühlst, kannst Du immer noch zurück in die alte Truppe.

Gruß Blue

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Hi,

wenn Du einen Satz "locker" machst, ist das ok und dient zum speziellen Aufwärmen des betroffenen Muskels (hier Bizeps). Da Du erst 16 Jahre alt bist, sind 12 Wiederholungen/Satz für Dich zu wenig, bzw. die Gewichte sind zu schwer. Wähle leichtere Gewichte, mit denen Du 15 - 20 WH schaffst, wobei Dir die letzte WH/Satz schon recht schwer fallen sollte.

Dein Körper befindet sich noch in der Wachstumsphase und darf noch nicht so stark belastet werden, wie der eines Erwachsenen. Bänder, Sehnen, Knochen, Knorpel und Muskeln sind noch nicht voll entwickelt. 

Eine weitere Frage wäre: Wann machst Du Dein Bizepstraining? Wenn Du zuvor schon fleißig Übungen wie Klimmzug, Rudern, Dips, Liegestütz gemacht hast, so kann es sein, dass Dein Bizeps schon recht "platt" ist und nicht mehr die Leistung bringt, die er eigentlich könnte.

Vom Prinzip her ist es aber richtig, dass man zunächst die großen Muskelgruppen trainiert und anschließend isoliert die kleinen Muskeln (Bizeps, Trizeps, Waden). Dann darf man sich aber nicht wundern, wenn der Bizeps nicht mehr so recht curlen mag. ;-)

Gruß Blue

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Hi,

da kann man nur Pauschalwerte angeben. Der Kalorienverbrauch ist immer abhängig von Alter, Gewicht, Größe, Geschlecht UND Intensität. Ich würde Deine sportliche Aktivität als "Gymnastik allgemein" (= Pilates) einstufen und so ca. 150 kcal dafür einkalkulieren.

http://www.fitrechner.de/cgi-bin/kalorienrechner.pl?t=tembaske&userid=8398966403483&change=1&G_MODE=&G_ALTER=19&G_GROESSE=164&G_GEWICHT=57&G_ART=Frau

Gruß Blue

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Hi,

Du trainierst an einem sogenannten Milonzirkel. Damit wird in erster Linie die Kraftausdauer trainiert und kaum Muskelzuwachs erzielt. Das Zirkeltraining ist aber zum Einstieg auf das Muskelaufbautraining nicht schlecht. Denn Du lernst bei relativ geringem Gewicht, Dich voll uns ganz auf eine saubere Ausführung zu konzentrieren, so dass sich Deine Bewegungen bald automatisiert haben und Du auf das Training im submaximalen Bereich (Hypertrophie = Muskelaufbau) umsteigen kannst. 

Beim Muskelaufbautraining werden zunächst in etwa die gleichen Geräte benutzt wie beim Milonzirkel - optimal kommt noch die Beinpresse hinzu. Die Gewichte/Widerstände werden so schwer gewählt, dass einem damit nur ca. 10 saubere (!) Wiederholungen pro Satz möglich sind. Dann macht man eine kurze Pause von ca. 90 - 120 Sec. und wiederholt jede Übung noch 2 x. 

Nach ca. 3 Monaten wechselt man dann peu à peu auf freie Gewichte. Wenn einem 10 WH/Satz problemlos gelingen, wird das Gewicht/der Widerstand erhöht, damit die Muskeln weiter gereizt werden und sich in der trainingsfreien Zeit der Belastung anpassen und wachsen können.

Wenn Du Deinen KFA reduzieren willst, so geschieht das in erster Linie über die Ernährung, wobei Sport jeglicher Art natürlich unterstützend wirkt. Bedenke stets: Um 1 kg Speck loszuwerden, bedarf es 7000 Kalorien! Das ist mit Sport allein kaum zu schaffen.

Gruß Blue

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Hi,

mit dem Hula-Hoop-Reifen trainierst Du vor allen Dingen die Kernmuskulatur und zwar die Muskeln, die sich innen rund um die Wirbelsäule (insbesondere LWS-Bereich) befinden. Eine starke Kern-/Tiefenmuskulatur schützt und stabilisiert die Wirbelsäule.

Zusätzlich wird die Beweglichkeit im Hüftbereich trainiert, und der Reifen übt eine massierende Wirkung aus und fördert so die Durchblutung.

Natürlich wird auch die Bauchmuskulatur (insbesondere die innere) beansprucht, aber Hula-Hoop-Kreisen zählt nicht zu den typischen Bauchübung und verhilft allein auch nicht zu einer schlanken Taille - da bedarf es schon einiges mehr. Die Muskulatur wird jedoch auf jeden Fall strammer. Und eine stramme Taille fühlt sich doch gleich viel besser an, als wie eine schwabbelige.

Wenn Du abspecken möchtest, so funktioniert das primär über eine Ernährungsumstellung. Mit Sport allein ist dies nicht zu schaffen - es sei denn, Du trainierst wirklich jeden Tag und zwar sehr intensiv. 

Gruß Blue

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Hi,

für Dein Anliegen gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:

1. Du trainierst Deine Kraftausdauer - ist so wie so wichtig als Kickboxer.

2. Du trainierst die gleiche Übungen wie beim Hypertrophie-Training, nur dass Du die positive Phase nicht langsam, sondern explosiv ausführst - so wie es Boxer und Kickboxer auch machen.

Am Besten kombinierst Du beide Methoden miteinander. So bekommst Du schnelle, leistungsfähige Muskeln ohne nennenswerten Muskelaufbau.

Gruß Blue

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Hi,

 ich vermute jetzt einmal, dass Du die Ausfallschritte vor-oder rückwärts ausführst. Für die Wadenschmerzen können mehrere Gründe ursächlich sein. Wärmst Du Dich genügend aus? Liegt evtl. eine entzündete oder verkürzte Achillessehne vor? Trägst Du das richtige Schuhwerk? Achtest Du darauf, dass die Belastung auch wirklich auf dem vorderen Bein (Quadriceps) liegt,da das hintere ja nur für einen stabilen Stand sorgen soll? Wies sieht es bei Squats aus? Hast Du da auch Wadenschmerzen. Falls "nein", liegt es an der falschen Ausführung (zu starke Belastung des hinteren Beines).

 Gruß Blue

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Hi,

die Ringerbrücke = Kopfbrücke kommt ursprünglich aus derchinesischen Kampfkunst und ist eine Dehnübung. Dabei stellte man dann fest,dass dadurch auch die Nackenmuskulatur gekräftigt wird. Befürworter schwörendarauf, dass es keine bessere Übung für diesen Bereich gibt. Das Ausführen derÜbung ist aber mit einem großen Verletzungsrisiko verbunden. DieHalswirbelsäule (HWS) wird dabei extrem gestaucht, und es kann zuHWS-Disortionen (Verdrehungen), Veränderungen an den Wirbelkörpern und anderen schwerenVerletzungen kommen. Selbst die Befürworter der Ringerbrücke räumen ein, dassdie Übung nicht unproblematisch ist, argumentieren aber, dass die Positionnormaler Weise ja nicht lange eingenommen wird und der Zweck die Mittelheilige.

Ich persönlich verstehe nicht, warum man zur Kräftigung derNackenmuskulatur nicht Übungen wählt, die mindestens genau so effektiv sind undkein so großes Verletzungsrisiko bergen; z.B. Shrugs, seitliches odervorgebeugtes Schulterheben, Rudern (stehend) oder schlicht und ergreifendÜbungen mit dem Theraband.

Wer sich natürlich "Ringen" zum Sport ausgesuchthat, kommt um die Kopfbrücke nicht herum. Denn diese Haltung muss ofteingenommen werden, um den Bodenkontakt mit den Schultern zu vermeiden (= Kampfverloren).

Gruß Blue

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Hi,

wenn Du Übungen wie Spagat, Handstand & Co. erlernen möchtest, bist Du zunächst in einem ganz normalen Turnverein am besten aufgehoben. Hier erlernst Du die turnerischen Grundkenntnisse, welche z.B. die
Voraussetzungen sind für die Rhythmische Sportgymnastik. Cheerleader studieren in der Regel nur Choreografien ein – auch hier müssen also turnerische Vorkenntnisse vorhanden sein. Ballett macht nur dann Sinn, wenn eine gute Dehnfähigkeit und natürliche Anmut vorhanden ist.

Handstand und Spagat lassen sich übrigens auch bequem zu Hause in Eigenregie erlernen:

Spagat

Den Querspagat (ein Bein vor, das andere hinter dem Körper) kannst Du durch Dehnübungen der Hüftstreck- und Hüftbeugemuskulatur erlernen.

Beim Seitspagat (beide Beine seitwärts) müssen die Adduktoren
ausreichende Dehnfähigkeit erreichen. Wenn jedoch beim Seitspagat die
körperlichen Voraussetzungen nicht geschaffen sind (der knöcherne Bereich des Hüftgelenks), kann man Dehnen so oft und so lang wie man will – wird man ihn nie erlernen.

Handstand

Auch der Handstand lässt sich bequem zu Hause erlernen. Am besten schwingst Du auf, indem Du Dich vor eine Wand stellst und die Hände ca.
20 Zentimeter vor der Wand auf den Boden aufsetzt. Nun schwingst Du mit Deinem Schwungbein kräftig nach oben und stößt Dich mit dem Standbein ab. Wenn Du mit dem Schwungbein die Wand berührst, führst Du das andere Bein daneben.

Wenn Du etwas Sicherheit erworben hast, versuchst Du, die ganze Prozedur im Stehen und "in einem Rutsch" auszuführen. Das geht wesentlich
einfacher, bedarf aber einiger Erfahrung.

Gruß Blue

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