könnte man zwischen den satz-pausen eines krafttrainngs nicht beanspruchte muskeln dehnen um

2 Antworten

Hallo, habe mit Interesse Eure geposteten Sachen gelesen. Ich glaube grundsätzlich, dass in der Frage, (vorausgesetzt der Muskel ist warm) entsprechender Muskel zwischen den Übungen gedehnt werden sollte oder nicht, Ihr den einen anfänglichen Sachstand der Zielausrichtung vergessen habt. In sofern schaue ich jetzt mal aus Sicht einer Profitänzerin. Ich bringe meinen Körper auf "Betriebstemperatur" und bin bereit zu Tanzen. Dann choreographiere ich ne Weile. Umgangssprachlich. Und merke, dass ich meine Beine an der einen Stelle im Tanz gern noch höher werfen möchte als schon gegeben ist. Also werde ich kurz zwischendurch entsprechende kurz angelegte Dehnungsübungen machen und siehe da! Die Beine kann ich dann höher werfen. Natürlich kann man dann noch ein Extraprogramm entwerfen. Warmmachen dann Krafttraining und entsprechendes Dehnungsprogramm um bestimmte Bereiche zu "aktivieren". Meint z.B. Schwingungsgrößen im Gelenk zu Vergrößern. Individualität vorausgesetzt. Kraft trainieren um die Sicherheit der Bewegungsführung zu behalten und Dehnen um die Beweglichkeit zu sichern oder zu Erhöhen. usw usw. Also das Ziel ist doch wichtig gewesen oder? In sofern habt Ihr Recht und auch Unrecht. Herzliche Grüße Deva Matisa

Vor einem Krafttraining führst du sicher ein Aufwärmen für den gesamten Körper durch. Du wärmst also nicht nur diejenigen Muskeln auf, mit denen du ein Krafttraining durchführen willst. Insofern ist absolut nichts dagegen zu sagen, in den Satzpausen des Krafttrainings die nicht beanspruchten Muskeln zu dehnen. Denn deine Muskeln sind ja alle warm. Außerdem hat Dehnen die Eigenschaft, das Blut aus den gedehnten Muskeln herauszuquetschen. Die Muskeln, die gerade ein Krafttraining hinter sich haben und vermehrt Blut benötigen, werden sich freuen. Wenn du diese aber statt dessen dehnst und ihnen damit Blut entziehst, werden sie "sauer" sein!

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