Hi.

Geh' zum Doc und lass' dein Problem untersuchen! Einen Monat lang Schmerzen am Bewegungssystem sollte ein Fachmann überprüfen und nicht eine Sportcommunity.

Wenn wir hier eine Diagnose haben, können wir dir schon eher helfen und Tipps zur Regeneration geben.

Gruß, Physio.

...zur Antwort

Hi.

Ich kann klimmzüge in den Nacken in keinem Fall empfehlen, da sie mehr Schaden anrichten können, als dir helfen.

Die Spannung auf die glenohumeralen Bänder (vordere Schulterbänder) ist während dieser Armpositionen in Richtung Abduktion und Aussenrotation enorm.

Zudem könnte die nach vorne geneigte Position des Kopfes, während man auch noch sehr angespannt ist, Schäden an der HWS auslösen. Ich würde noch nicht mal ausschliessen, dass Verletzungen am Plexus brachialis möglich wären.

Gruß, Physio.

...zur Antwort

Hi. Du solltest die sog. "Transsynoviale Pumpe" deines Kniegelenkes aktivieren. Optimal dafür ist Bewegung ohne Belastung.

Du könntest dich auf etwas setzen, was ein freies Herunterhängen deiner Unterschenkel ermöglicht und dann mit deinen Füssen baumeln. Ich würde dabei in einer Bewegungsamplitude von 10° bis ca. 90° Beugung im Kniegelenk arbeiten.

(Man hat zwar so immer noch einen geringen Anpressdruck im Knie, aber dieser ist beim Eigentherapietraining unumgänglich. Ansonsten müsste jemand dein Knie passiv bewegen.)

Das Ganze würde ich ca. 5 mal 20 Minuten pro Tag machen.

Schöne Grüße, Physio.

...zur Antwort

Hi. Richtige Skaterschuhe unterscheiden sich erheblich von normalen Sportschuhen. Sie sind wesentlich robuster und leisten dem Griptape auf dem Board stärkeren Widerstand. Oft sind sie mehrfach vernäht oder haben sogar Gummiflächen eingebaut, um länger zu halten. Die Sohle ist meistens auch aus einem besonderem Gummi, weches lange hält und den hohen Reibungen auf dem Griptape standhält. Normale Turnschuhe würden sehr schnell kaputt gehen. Also, lieber in richtige Skateschuhe investieren, die einige Monate halten können, anstatt jede Woche ein neues Paar normale Turnschuhe zu zerfetzen. Gruß, Physio.

...zur Antwort

Hi. Ich würde die Rollen auch beim Skateboard wenden. Und zwar so, dass du die Rolle an sich einmal an ihrer Position an der Achse drehst. Beispiel: Du baust die Rolle ab und drehst sie einmal um, so dass der Druck auf der Rolle nach innen zeigt (bzw. nach aussen, falls der Druck vorher innen war). Die Laufflächen laufen sich nämlich nicht, wie von den anderen behauptet, gleichmäßig ab. Das ist von Achse zu Achse verschieden. P.S.: Spreche aus Erfahrung. Bin 10 Jahre geskatet. Gruß, Physio.

...zur Antwort

Hallo Runnerspoint. An deiner Stelle würde ich in einen richtigen Skateboard-Laden gehen und dich beraten lassen. Es gibt zig verschiedene Decks, Achsen und Rollen. Alle mit unterschiedlichen Maßen. Vorher solltest du in Erfahrung bringen, welche Board- und Achsenbreite das Geburtstagskind bevorzugt. Zudem die bevorzugte Rollengröße. Das sind alles wichtige Parameter, damit man sich auf dem Board wohlfühlt. Schöne Grüße, Physio.

...zur Antwort

Hi. Bei Stahlfedergabeln würde ich es einmal im Jahr machen. Luftfedergabeln sind etwas Service-lastiger... da evtl. zweimal im Jahr. Sicherlich spielt die Kilometerleistung und das Terrain auch eine wichtige Rolle. Meine Boxxer Worldcup habe ich letzte Woche gewartet. Neues Öl und neues Fett für den nächsten Frühling! :-) Schöne Grüße, Physio.

...zur Antwort

Hi. Du solltest dich erstmal peu a peu rantasten. Am besten erstmal 'ne kleine Quarterpipe oder eine Miniramp runterdroppen, um ein Gefühl für's Droppen zu entwickeln. Die Verlagerung des Körpergewichtes ist dabei entscheidend... nicht zu weit nach vorne, aber auch nicht zu weit nach hinten. Man muss ziemlich mittig über dem Board stehen und Druck auf die Rollen geben. Kannst erstmal auch die Ramp hochfahren bis deine Vorderrollen knapp ans Coping kommen. So bekommst du ein Gefühl für den vertikalen Bereich in der Ramp. Zudem ist es sehr wichtig locker in den Knien und in den Beinen zu bleiben und nicht zu versteifen... sonst ist der Sturz vorprogrammiert. Schöne Grüße, Physio.

...zur Antwort

Hi. Der M. anconeus ist ein eingelenkiger Muskel, der über das Ellenbogen-Gelenk verläuft. In erster Linie ist er ein Strecker in diesem Gelenk. Du trainierst ihn mit, wenn du dein Triceps-Training über die Ellenbogen-Streckung absolvierst. Bei all' deinen Trainingsfragen rate ich dir zu einem "Muskelbuch". Dann kannst du selber nachschlagen, wie die Muskel verlaufen und welche Funktion sie haben. Gruß, Physio.

...zur Antwort

Hi. Kann mir vorstellen, dass es eine mögliche Ausgangsstellung beschreibt, bei der drei Gelenke in Flexion sind. Also, Hüfte, Knie und Sprunggelenk. So etwa wie ein Torwart im Tor steht. Durch die Vordehnungen der Muskeln über all diese Gelenke ist man besonders Aktionsschnell und kann im richtigen Moment ohne große Verzögerungen kräftig abspringen. Gruß, Physio.

...zur Antwort

Hallo moachel. Der mediale Meniskus ist mit dem Lig. collaterale tibiale verwachsen und dadurch nicht so beweglich wie der laterale Meniskus, der nicht mit dem fibularen Kollateralband verwachsen ist. Bei einer Innenrotation wandert der mediale Meniskus auf dem Tibiaplateau nach ventral. Er folgt somit den Femurcondylen. Bei einer Aussenrotation "wandert" er nach dorsal. Beim Aussenmeniskus ist es dementsprechend genau andersherum. Interessant ist die Strecke, die die Menisci zurücklegen: Der mediale Meniskus wandert durchschnittlich 5,1 mm und der laterale M. durchschnittlich 11,2 mm. Durch diese ziemlich genauen Durchschnittswerte wird die geringere Mobilität des Innenmeniskus deutlich. By the way: Bei einer Knieaussenrotation wird der Innenmeniskus am stärksten verlagert und gezerrt. Schöne Grüße, Physio.

...zur Antwort

Hi. Du kannst es nicht vermeiden, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Die Gefäßkompression findet beim Krafttraining ja nur in einem relativ kleinen Zeitfenster statt. Über längere Zeit bei einer isometrischen Muskelarbeit kann es zum Ischämischen Schmerz kommen, was im Grunde genommen auch keine ernstzunehmenden Folgen hat. Bei Bewegung schleicht sich der Schmerz nämlich wieder aus. Eventuell könnten so sich so aber Verspannungen in der Muskulatur manifestieren, die dann auch in Ruhe Schmerz oder Unwohlbefinden auslösen können. Schöne Grüße, Physio.

...zur Antwort
sehr riskant, auch oder gerade bei den Profis

Hi. Ja, ist schon ziemlich riskant. Mit der Erfahrung nimmt das Sturzrisiko schon etwas ab. Allerdings ist man, wenn man schon länger fährt, recht schnell unterwegs. Wenn es dann mal kracht, dann richtig! Knochenbrüche sind bei diesem Sport relativ häufig. Hab' mir in den vergangen Jahren die Hand gebrochen, ein Schleudertrauma und eine Rippenkontusion zugezogen. Mein rechter medialer Meniskus hat auch schon eine Läsion. Von den zahlreichen Prellungen und Schürfwunden will ich gar nicht sprechen. Schöne Grüße, Physio.

...zur Antwort

Hi. Im Winter trage ich eine Art Sturmhaube aus Fleece. Da bleiben Nase und Ohren schön warm. Gruß, Physio.

...zur Antwort

Hi. Das "Entlastungssyndrom" ist ein Beschwerdekomplex, der bei einer Unterbrechung des Trainings bei hochtrainierten Sportlern (besonders Ausdauersportler) auftreten kann. Nach einer Belastungskarenz von 2 bis 14 Tagen können vielfältige physische aber auch psychische Erscheinungen auftreten. Diese könne so heftig sein, dass ein echtes Krankheitsempfinden auftritt. Symptombeispiele: Druckempfindung und Stiche in der Herzgegend, Extrasystolen, Schwindel, Kreislauflabilität, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Unruhe, depressive Verstimmung, Verdauungsstörungen,... Zur Vermeidung eines Entlastungssyndroms sollten Hochtrainierte über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren langsam mit ihrer Trainingsbelastung ausschleichen. Gruß, Physio.

...zur Antwort

Hi. Hättest den Arzt mal auch fragen sollen, ob du zum Training darfst. Ich empfehle es nicht. Dein Immunsystem hat zur Zeit anscheinend viel zu tun, da würde ich es nicht zusätzlich mit Fussballtraining belasten. Kuriere dich in aller Ruhe aus. Es gibt genug Fälle verschleppter Infektionen mit folgenden Herzmuskel-Entzündungen. Auch noch Jahre später. Also... lass' das Training sausen und werde wieder komplett gesund. Schöne Grüße und gute Besserung, Physio.

...zur Antwort

Hi. Ich empfehle ebenfalls einen Orthopäden aufzusuchen. Solche kurzzeitigen "Gelenkblockierungen" sind mir als Physiotherapeut durchaus bekannt. Es kann mehrere Gründe dafür geben, die ich hier aber nicht aufzählen will, da es nur Spekulationen wären und dich evtl. irritieren würden. Lass' dich untersuchen und schaffe so Fakten. Gruß, Physio.

...zur Antwort