Ich kenne einige Hunde, die das lieben. Warum nicht, sofern Rücksicht auf die anderen Tourengeher genommen wird. Und dem Hund nur das zugemutet wird, was er leisten kann. Aber das ist bei allen Aktivitäten so. Für den Hund macht es doch keinen Unterschied, ob sein Herrchen auf Skiern oder mit Schneeschuhen unterwegs ist. Auf der Piste hat ein Hund meiner Meinung nach auch nichts zu suchen, aber da ist man bei Skitouren in der Regel ja auch nicht unterwegs.

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Die Breite allein ist nicht ausschlaggebend für das Fahrverhalten und den Spaß bei der Abfahrt. Ich finde für einen Tourenski eine mittlere Breite von ca. 80 bis 90 mm am besten. Bei einem leichten Fahrer kann es auch noch etwas schmäler sein. Wird der Ski breiter, hat man zwar vielleicht manchmal mehr Abfahrtsspaß, aber auch Nachteile, weil man beim Aufstieg nicht mehr so präzise steigen kann. Und auf das Gewicht wirkt sich die Breite natürlich auch negativ aus.

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Ohne Abbildung oder vormachen ist das Erklären gar nicht so einfach, aber ich versuche es mal. Zuerst gehst du bis ganz ans Ende der Spur und stellst den Talski möglichst waagrecht. Du musst einen richtig stabilen Stand haben. Oft ist die Spur steil angelegt, sodass die GEfahr des Zurückrutschens besteht. Dann setzt man den Talski besser etwas falcher als die Spur vorgibt. Den Talstecken setzt man knapp unter den Talski, so kann man gut ausbalancieren. Den Bergstecken setzt man möglichst weit hinter dem Körper um Platz für die Drehung zu haben. Dann hebt man den Bergski und dreht ihn um knapp 180°. Man setzt ihn wieder schön flach auf, das Skiende knapp vor der Bindung des anderen Skis. Nun kann man den Talstecken umsetzen und weiter oben am Hang platzieren. DAnn zieht man den Talski durch Kniehebung hoch. Durch einen leichten "Kick" mit der Ferse zum Ski hebt sich die Spitze an. Diesen Augeblick nutzt man, um den Skischnell und eng am Körper zu drehen und neben dem zweiten Ski wieder abzusetzen.
Der "Trick" ist, den Kickimpuls auszunutzen und dden Ski körpernah zu drehen. So behält man das Gleichgewicht und verschwendet keine Kraft. Am besten übt man es an einem nicht zu steileln Hang gleich viele Male hintereinander, dann sitzt der Bewegungsablauf.

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Ich bin der Meinung, dass es beim rodeln sogar wichtiger ist als beim skifahren. Man hat auf dem Schlitten viel weniger Kontrolle und bewegt sich häufiger in einem Gelände, wo man böse mit dem Kopf anschlagen kann (Wald). Allerdings kenne ich jetzt schon einige, die beim rodeln Helm tragen, es scheint sich also langsam das Bewusstsein zu veärndern.

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Ich habe noch einige offen, aber die bis jetzt schönste für mich war die Dauphine-Durchquerung. Die Landschaft ist einfach grandios, die Etappen sind ziemlich anspruchsvoll und man erlebt alles, was Skitouren ausmachen: steile Rinnen, schöne Hänge, Tragepassagen. Außerdem hatten wir enormes Glück mit dem Wetter und den Schneeverhältnissen. Das ist natürlich imme runterschiedlich, prägt den Erlebniswert aber sehr.

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Ich denke, dass die Kniebelastung in der Gesamtheit wesentlich geringer ist als beim Pistenfahren. Im lockeren Pulver fährt man sehr knieschonend. Bei harten Verhältnissen ist die Belastung sicher ähnlich wie auf der Piste. Umspringen im Bruchharsch ist nicht die Regel, solche Verhältnisse kann man mit etwas Erahrung meist vermeiden. Vor allem aber ist die Abfahrtszeit wesentlich kürzer. Der Großteil bei einer Skitour ist der Aufstieg. Beim skifahren fährt man ja meist den ganzen Tag und hat immer wieder die hohe Belastung. Bei den meisten Skitouren handelt es sich nur um eine Abfahrt. Deswegen ist die Belastungszeit sicher wesentlich kürzer und das dürfte auch ein wichtiger Faktor sein.

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Um Skitouren zu beginnen, genügt das. Außerdem solltest du wie hier schon gesagt wurde, Kondition mitbringen vom Bergsteigen oder laufen. Dann empfiehlt es sich auf jeden Fall einen Skitourenkurs zu machen, um die Aufstiegstechnik und den Umgang mit der Notfallausrüstung zu lernen. Dabei wird dann auch die Abfahrt thematisiert und geübt. Es schadet natürlich nichts, vorher einen Tiefschneekurs zu machen (oder auch später mal um noch mehr Spaß beim Abfahren zu haben), man kann das aber auch alles zusammen in einem Skitourenkurs erlernen.

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Ich wachse meine Ski mehrmals pro Saison (sicher 4-5 mal) und möchte da nicht jedes mal einen Skiservice bezahlen. Außerdem dauert das ja auch, man muss sie hinbringen und abholen, das finde ich schon sehr viel Aufwand. Ich lasse nur bei größeren Belagschäden einen Service machen, wachsen tu ich selber. Das geht auch relativ schnell, bis man die Ski zum Service gebracht hat, hat man sie auch selber gewachst. Allerdings braucht man halt entsprechend Platz im Keller oder eine Werkstatt etc.

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Ich würde auch von nicht passenden Fellen abraten, zumindest, wenn man nicht eine absolut saubere und sichere Gehtechnik hat. Aber wer souverän geht, hat in der Regel passende Felle. Weniger sichere Skitourengeher werden ziemlich gefrustet sein, wenn die Felle nicht passen, weil man dann viel mehr rutscht. In steilerem Gelände ist es auch nicht ungefährlich und abgesehend davon verschwendet man jede Menge Kraft.

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Ich würde bei der Entscheidung weniger die Anzhal als die Art der Touren berücksichtigen. Reizen Dich steile Abfahrten und gehst Du auch mal ein höheres Risiko ein? Bis Du mit unerfahrenen Leuten unterwegs, wo Du davon ausgehen musst, dass keiner die Kameradenbergung beherrscht? Aus diesem Grund sind halt sehr viele Bergführer mit Lawinenrucksack unterwegs. Ansonsten muss man sich klar sein, dass das Verschüttungsrisiko verringert, aber keinesfalls verhindert wird - Kopf einschalten und verantwortungsvolle Tourenwahl ist also auch mit ABS genauso wichtig!

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Mittlerweile gibt es auch von der Dynafit Lowtech eine Freeride-Version. Das wäre meine Wahl, wenn ich mehr auf der Piste fahren würde. Ich finde selbst die normale Lowtech schon sehr stabil und auch für dei Piste gut geeignet. Bei der Freeride kann man, soweit ich weiß, die Auslösewerte auch sehr hoch einstellen.

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Also ich muss sagen,d ass ich ds nicht so dramatisch finde und die Aufregung nicht ganz verstehen kann. Ein Schneeschuhgeher sinkt zwar etwas tiefer ein, dadurch wird die Spur aber eher gleichmäßig abgesenkt, sodass keine Löcher entstehen. Schlimm finde ich nur Fußgänger ohne Schneeschuhe, die machen richtig tiefer Löcher rein und das stört dann schon sehr. Ehrlich gesagt finde ich besser, es gibt eine gut ausgetrampelte Aufstiegsspur anstatt mehrere, die den ganzen Hang zerstören. Deshalb stört es mich auch sehr, wenn Gruppen von Schneeschuhgehern parallel bergab gehen, das wird nämlich sehr häufig gemacht. Das gibt dann richtig breite Schneisen, wo das Skifahren absolut keinen Spaß mehr macht. Aber wie du siehst, gibt es da auch beim aufstieg empfindliche Gemüter und es wird wohl immer wieder mal gemeckert werden.

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Ich nehme ihn eingeltihc nie raus, weil ich das Reinstopfen total nervig finde. Außerdem schabt man sich rasch Löcher in den Innenschuh, wenn man ihn ständig wieder reinfummeln muss. Trocknen tut er trotzdem halbwegs schnell und wenn er mal noch feucht ist, finde ich das ehrlich gesagt, relativ egal, denn nach einer halben Stunde gehen ist er eh wieder feucht vom Schwitzen. Müssen tut man also nicht, kann jeder machen, wies ihm lieber ist.

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Ich trage keinen Helm und werde es auch in Zukunft nicht tun. Ich halte mehr von defensiver Fahrweise als von Ritterrüstung. Klar spricht eigentlich cnith viel gegen das Tragen eines Helms - außer,d ass ich Helme einfach nicht mag und nicht noch ein Teil mehr daheim rumliegen haben will. Fände ich es ohne Helm wirklich gefährlich, würde ich trotz Widerwillen einen aufsetzen - das würde ich mittlerweile zum Beispiel auf der Piste tun. Aber bei Skitouren? Das muss schon absolut saudumm laufen, dass der stein genau unter meinem Kopf ist, ich auch noch mit voller Wucht draufknalle und mich dabei ernsthaft verletze. Die Gefahr eines Knochenbruchs schätze ich da weit höher ein. Also werde ich weiterhin vorausschauend fahren und so gut wie nie stürzen und den rEst dem Schicksal überlassen.

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Ich möchte noch ergänzen, dass das Tempo nciht ganz unwichtig ist. Tiefschnee - vor allem, wenn er so tief ist, wie derzeit - bremst. Wenn man da nciht Falllinie fährt, werden die Ski zu langsam, um noch wirklich zu drehen. Also erstmal Schwung aufnehmen und dann nur angedeutete Bögen ziehen. Da muss man dann plötzlich kaum mehr Kraft aufwenden für eine schöne Spur.

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Ich kenne das Problem und ärgere mich auch immer wieder drüber. Wenn Du auch bei normalen Temperaturen Probleme hast, kann das auf Durchblutungsstörungen hindeuten. Das würde ich mal medizinisch abklären lassen. Ansonsten kann es helfen, unter den Fäustling noch einen dünnen Unterziehhandschuh aus Seide oder Wolle drunterzuziehen. Am Besten ist es, die Hände gar nicht kalt werden zu lassen. Wenn sie doch kalt sind: Armkreisen. Richtig schnell und kräftig. Ist zwar nervig, bringt aber das Blut in die Finger und schafft zuverlässig Wärme. Muss man zur Not halt öfter machen.

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Also ich wäre vorsichtig mit zu kleinen Schuhen. Größer werden sie nämlich nicht mehr und wenn sie sich dann doch weniger weiten als du gedacht hast, kannst du sie nur noch verscherbeln. In zu kleinen Schuhen bekommt man total leicht kalte Füße und Zehen, die vorne anstoßen, sind richtig schmerzhaft. Ich würde darauf achten, dass die Schuhe nicht zu breit sind. Wenn sie beim Kauf in der Breite schon sehr bequem sind, lieber ein schmäleres Modell nehmen. In der Länge tut sich meienr Erfahrung nach nicht viel, da sollten sie schon auf Anhieb passen.

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Die normalen Sonden haben 2,40 m, soweit ich weiß. Es gibt auch welche mit über 3 Meter, die sind dann aber eher für Bergrettung und ähnliches gedacht. Wird auch unhandlich und schlechter zum Zusammenbauen, wenn sie gar so lang ist. Wenn jemand wirklich tiefer als 2 Meter verschüttet ist, hat man im Rahmen der Kameradenrettung eh wenig Chencen.

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Wenn du auch noch eine Tourenbindung hast oder günstig bekommst, kannst du das durchaus probieren. Pistenski sind zwar schwerer, beim heutigen Tren zu immer schwereren Touren- und Freeridemodellen ist das aber nicht der ausschlaggebende Faktor. Außerdem sind Tourenski weicher, im Tiefschnee hast du vom Fahrgefühl mit den alten Pistenlatten schon Nachteile. Aber zum Testen geht das schon. Musst du dir aber eine Tourenbindung erst teuer kaufen, rentiert es sich nicht, die Nachteile in Kauf zu nehmen, da günstige Tourenski im Set mit einer Bindung kaum mehr kosten als die Bindung allein. Da würde ich eher schauen, ob du gebrauchte Tourenski mit Bindung bekommst, wird auf Skiflohmärkten immer wieder günstig angeboten.

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