Bei uns in Südbayern wüsste ich keine Halle die den verlangt - und das ist auch gut so. In meinem Bekanntenkreis hat kaum jemand den Schein, weil die meisten schon deutlich länger Klettern als es den Fetzen gibt.

Der Sinn des Kletterscheins ist es nicht eine Befähigung zum Klettern nachzuweisen, sondern nur, dass ein Kurs nach den vereinheitlichten Kriterien durchgeführt wurde. Wenn Du ein Jahr nach dem Kurs mit dem Schein das erste mal wieder klettern gehst, dann hilft er dir beim Sichern und Klettern keinen Deut!

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In der Höhe apern die Gletscher nicht mehr oder nur geringfügig aus, daher ist der Sommer kein Problem - die meisten Leute steigen im Sommer auf den Gipfel. Die Hauptsaison ist Juli und August. Im Frühjahr liegt zu viel Schnee, dann geht man in der Regel mit Tourenski, im Herbst werden die Tage schon wieder recht kurz, du musst dann noch mehr mit Stirnlampe im Dunkeln gehen. Dafür ist das Wetter meist beständiger, aber wenns einen Wettersturz hat, dann schneits dafür oft bis weit runter und der Schnee geht oft nicht mehr komplett weg - was besonders auf der Gouter-Route für schwierigere Verhältnisse sorgen kann.

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Ich war vor zwei Monaten am Delagoturm und bin die Kante geklettert. Die Politur ist für Dolomitenverhältnisse schon recht glatt, aber ich fands weniger schlimm als z. B. an den beliebten leichteren Routen der Sellatürme (Stegerkante, Trenkerriss). Die Bewertung mit 4+ ist aber nicht geschenkt und besonders viel Sicherungsmaterial steckt auch nicht. Dazu kommt noch dass die Route für den Schwierigkeitsgrad ziemlich luftig ist - man sollte also vielleicht ein wenig Reserve haben wenn man einsteigt.

Hier gibt noch ein Topo, ein paar Infos und Bilder dazu: http://www.stadler-markus.de/files/alpinklettern/dolomitenrouten/vajolett_delagokante.htm

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Das ist eine nette Genusskletterei mit mehreren Stellen im Bereich 4 bis 4+. Der Anfang war schon relativ abgegriffen, weiter oben wurde das dann aber besser. Die Tour hat ca. 10 Seillängen, was in der Regel in rund 3 Stunden von einer eingespielten Seilschaft zu schaffen sein sollte. Da die Route aber sehr beliebt ist, ist an Wochenenden mit Stau zu rechnen und dann wird die Zeit unkalkulierbar. An den Ständen waren zumindest teilweise Bohrhaken, zwischendurch steckt auch einiges an Normalhaken. Mit Klemmkeilen und einigen Sanduhrschlingen ist die Route gut absicherbar. Durch den problemlosen Zu- und Abstieg ist sie eine sehr gemütliche Dolomitenroute.

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Servus floehli,

lass dich von der Antwort vom Lampi nicht zu arg abschrecken. Es ist keineswegs so, dass man nur mit Glück, jahrzehntelanger Klettererfahrung und/oder mehrwöchiger Vorbereitung wieder lebend aus dem Wilden Kaiser heimkehren kann ;-).

Rund ums Stripsenjochhaus gibts einige Sportklettergebiete und Sportkletterrouten, die sich kaum von einer Klettergartenroute unterscheiden - ausser dass sie mehrere Seillängen haben und der Zustieg etwas länger ist. Wenn Du an der Wildangerwand kletterst, hast Du perfekt abgesicherte Routen in festem Fels, wo Du über die Routen wieder abseilst - hier sind eigentlich keine alpinen Kenntnisse notwendig, auch die Orientierung macht dort keine Probleme (sobald Du die richtige Route gefunden hast) weil Du nur den Bolts nachklettern musst. Noch harmloser sind die richtigen Klettergärten Gamswandl und Hundskopf.

Die nächste Anspruchs-Kategorie sind die Plaisirrouten auf die Kaisergipfel, wo evtl. mal die Wegfindung schwieriger sein kann und der erwähnte Abstieg dann noch dazukommt. Hierbei ist wichtig, dass Du vorher abschätzt, neben den Routenanforderungen auch dem Abstieg gewachsen bist. Und dabei solltest Du dich zumindest sicher im 1er bis 2er Gelände bewegen können - wenn das nicht der Fall ist dann mach lieber an einem oder zwei Tagen zwischen dem Klettern mal einen Normalweg auf einen der nicht von einem Wanderweg erschlossenen Kaisergipfel (z. B. Karlspitze, Vordere Goinger Halt) oder zumindest den Kaiserschützensteig über die Ellmauer Halt, dann lernst Du dich auch in diesem Gelände sicher zu bewegen. Voraussetzung ist natürlich, dass Du auf den normalen Kaiser-Wanderwegen problemlos unterwegs bist.

Noch eine kleine Steigerung sind dann die sanierten Alpinrouten, wo auch eigenverantwortliche Absicherung zusätzlich zu den gebohrten Standplätzen und den gelegentlchen Zwischensicherungen erforderlich ist - auch die Wegfindung ist hier meist anspruchsvoller.

Einen Bergführer brauchst Du dafür nicht unbedingt, wenn Du dir Zeit läßt und wirklich von unten anfängst - ohne gleich (wie Lampi vorschlägt) in die (alpinen) 6er einsteigst. Entweder du bleibst beim Sportklettern - wofür es rund um die Strips auch einiges gibt oder du beginnst mit alpinen Routen, fängst dann aber wirklich unten an - mit einer Mischung aus alpinen Wanderungen, leichteren Plaisirtouren und sehr leichten Alpinrouten (3. bis max. 4. Grad). Ein Alpinkletterkurs zum Einstieg (bei einem Bergführer oder beim DAV) wäre sicher von Vorteil. Wer gewieft ist und mit Hirn bei der Sache, kann sich das aber großteils auch selbst aneignen.

Ach ja zu den Kletterführern (Bücher): Wenn Du Infos zu den Sportkletterrouten suchst, kannst Du dir den AV-Führer sparen.

Viel Spaß im Kaiser

Markus

Hier findest du übrigens alle Infos zum Kletterin im Wilden Kaiser:

http://www.stadler-markus.de/files/alpinklettern/alpin_kaiser.htm

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Die meisten Klettergebiete Thailands liegen im Süden des Landes und sind fast vollständig vom (28-30 Grad warmen) Meer umgeben. Jahreszeiten wie Sommer und Winter gibt es dort nicht, allerdings wie Lampi schon geschrieben hat, sind die Auswirkungen des Monsun zu spüren. Das ist aber nicht zum Jahreswechsel, sondern etwa von Juni bis Oktober, evtl. noch November. Zu der Zeit ist die Luft am feuchtesten und oft sind an den Nachmittagen Gewitter an der Tagesordnung. April und Mai sind am heißesten. Die beste Zeit ist von Mitte November bis ca. Ende März, dann herrscht in der Regel trockenes und nicht ganz so heißes (aber immer noch heiß genug) Wetter.

Im Norden von Thailand (dort gibts das Klettergebiet Chiang Mai) herrscht deutlich kontinentaleres Klima, wo es Dezember bis März auch für einen Mitteleuropäer angenehme Temperaturen gibt (v.a. kühlere Nächte).

Weitere Infos zum Klettern in Thailand: http://www.stadler-markus.de/files/sportklettern/klettern_thailand.htm

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Das hängt vom Schwierigkeitsbereich ab - schöne Routen gibts dort jede Menge. Die Mega-Klassiker finden sich am Piz Badile und seinen Nachbarn. Die Badile Nordkante ist supergenial und relativ leicht (3 - 4 mit einer oder zwei 5er Stellen) aber sehr lang (1000 m). Links daneben ist die Cassin im 6. Grad schon eine gute Stufe anspruchsvoller und noch alpiner ist der Cengalo-Pfeiler. Am Badile kenn ich dann noch eine alpine Sportkletterroute (aber schon ordentliche Hakenabstände) "Another day in paradise" (7). Ein weiterer Klassiker mit recht guter (sanierter) Absicherung ist zwei Berge weiter links an den Gemelli die "Bügeleisenkante" mit plattiger Kletterei ca. 5+ oder 6-.

Etwas weniger alpin ist das Gebiet um die Albigna-Hütte - dort sind viele Routen nach schweizer Plaisir-Einheitsbrei abgesichert.

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Wenn Du das Topo hast (ist in diesem Führer: http://www.stadler-markus.de/files/buch/kletterfuehrer_steinplatte.htm), dann ist die Route problemlos zu finden, weil ja alle 3 - 10 Meter ein Bohrhaken steckt. Ansonsten ist es eine tolle, lange alpine Sportkletterroute die man aber hinsichtlich den Anforderungen an Kondition, Kletterkönnen und auch Absicherung nicht unterschätzen sollte. Die schwierigsten Seillängen kommen erst ganz zum Schluss (nach über 30 gekletterten Längen) und man sollte einen 5er auch noch ohne mit der Wimper zu zucken 5 - 6 Meter über dem letzten Bolt klettern können und den oberen 6. Grad zumindest so souverän beherrschen, dass man nicht nach jedem Griff und Tritt noch lange suchen muss. Keile und Friends kann man zwar ein Notsortiment mitnehmen, sollten aber eigentlich nicht nötig sein, weil man sonst eh zu langsam ist.

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Wenn der Haken klar ungünstig platziert ist (z. B. von einem Band von kleinen Kletteren heikel angeklettert werden muss) und der Routeneinrichter mit sich reden lässt, dann wäre zu überlegen, ob man umbohrt. Das ist aber evtl. ziemlicher Aufwand, weil man den überflüssigen Haken dann wieder entfernen sollte. Wenn es Anker sind und das Loch tief gebohrt wurde, kann man vielleicht die Lasche abschrauben und den Stift im Loch versenken, bei einem Klebehaken muss man erstmal eine Akku-Flex haben oder mühsam mit der Eisensäge werkeln. Dann wäre schon zu überlegen, ob man nicht einfach eine Schlinge reinhängt und fertig.

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igseilsport hat es zwar schon ganz richig wiedergegeben, ich möchte es aber nochmal anders erklären:

Der Alpinstil ist sowas wie das Gegenteil des Expeditionsstils. Der Expeditionsstil wurde für die speziellen Erfordernisse der hohen Berge zwischen 6000 und 8880 m entwickelt (in einer Zeit als die notwendige Ausrüstung noch ungefähr das doppelte wog als heute!).

Dabei werden von einem Basislager aus im Laufe mehrerer Tage und Wochen Hochlager errichtet, in die ein Teil des Materials im Zuge einer Logistikkette hochgebracht und verteilt werden. Das hat einerseits den Vorteil, dass die Bergsteiger sich besser an die Höhe anpassen/gewöhnen können und zwischendurch im Basislager wieder erholen können. Bei den meisten Expeditionen, insbesondere kommerziell organisierten, übernehmen den Großteil des Materialtransports dabei die einheimischen Träger.

Beim der finalen Gipfelbesteigung kann dann der ausgeruhte Bergsteiger relativ schnell mit leichtem Gepäck (er findet ja alles Notwendige unterwegs in den eingerichteten Zwischenlagern) entlang der Hochlagerkette zum Gipfel aufsteigen.

Beim Alpinstil wird in erster Linie auf die aufwendige Logistik, sowie die Hilfe von Trägern verzichtet. Die Bergsteiger starten mit der kompletten Ausrüstung die sie bis zu ihrer Rückkehr ins Basislager benötigen und schleppen immer alles mit. Alleine schon aus Gewichtsgründen (aber auch aus sportethischen Erwägungen) scheidet auch die Verwendung von Flaschensauerstoff aus. Fixseile können aber vorübergehend schon mal angebracht werden (z. B. eine schwierige Stelle von einem Lagerplatz aus, um am nächsten Tag diese schneller zu bewältigen).

Eine Besteigung im Alpinstil ist daher in der Regel deutlich anspruchsvoller als im Expeditionsstil. Neben einer besseren Kondition benötigen die Bergsteiger eine souveränere Technik und eine bessere Höhenanpassung. Bei objektiv gefährlichen Bergen kann es aber auch sicherer sein, weil man weniger oft in die Gefahrenzone muss.

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Ich bin kein richtiger Boulderfreak und kenne daher bei Arco nur das Gebiet San Giovanni aus eigener Begutachtung. Das ist allerdings für ein Kalkgebiet schon recht gut finde ich - auch wenn einige der Boulder ziemlich speckig sind. Etwas ursprünglicher dürften die Blöcke oberhalb Mori sein, dort war ich aber noch nicht.

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Wie meine Vorschreiber schon sehr deutlich ausgeführt haben, kann man das nicht pauschalieren, weil einfach zu viele Faktoren reinspielen. Ich hab einmal einen 5 m - Sturz in eine Sanduhr als Sicherer gehalten (nachdem ich selber an der Stelle umgedreht habe und meinem weniger ängstlichen Seilpartner den Vorstieg überlassen habe), die war etwa so dick wie mein Daumen, aber auch nur sehr eng, so dass nur eine 5mm-Kevlarschlinge durchgepasst hat.

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Servus Alexandra,

ich weiss nicht welches Trainingslevel Du hast, aber wenn Du in dem Bereich noch nicht stark austrainiert bist, kannst Du mal folgendes versuchen:

Stell Dich in einen Türrahmen mit der Schulter an den Rahmen angelehnt. Die Beine stehen ungefähr in der Mitte oder - je nach Körpergröße und Kraft auch weiter an der, der Schulter entgegengesetzten Seite.

Die Hand von der Seite, an der Du am Rahmen lehnst legst Du knapp überm Kopf mit Daumen nach Unten an die Rahmenkante.

Nun schiebst Du damit den Körper langsam ins Lot und lehnst dich langsam wieder zurück an den Rahmen.

Die Intensität kannst Du verstärken, indem Du mit den Füßen weiter von der Mitte in die der Schulter entgegengesetzte Seite wanderst und indem Du die Hand weiter oben ansetzt.

Alles klar?

Mach das 4 - 6 Wochen jeden 2. Tag. Die erste Woche 5 Serien (jede Seite) a 10 - 15 Wiederholungen mit niedriger Intensität für die Bewegungskoordination, die restliche Zeit 4 - 5 Serien a 8 Wiederholungen mit mittlerer Intensität für den Muskelaufbau. Nach jeder Serie eine Minute Pause, bis der Puls einigermaßen normal ist, dann wechseln.

Wenn Du dann (nach 2-3 Monaten Pause mit dieser Übung) noch Spielraum zur Steigerung der Intensität hast mit dieser Übung, kannst Du auch versuchen damit ins Maximalkrafttraining zu gehen - ich denke aber hierfür wäre ein spezieller Boulder in einer leicht überhängenden Wand besser geeignet.

Viel Spaß Markus

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Jetzt muss ich meinen Vorrednern teilweise widersprechen. Man kann nicht generell sagen die Kraftausdauer sei der limitierende Faktor. Vor allem beim Sportklettern sind oft boulderlastige Einzelstellen zu bewältigen. Wenn Du dort den Schlüsselzug nicht herbringst, hilft dir deine ganze Ausdauer nix - dann kommst Du einfach nicht rauf. Dann ist rein die Maximalkraft limitierend.

Kraftausdauer ist nur bei sehr homogenen und sehr langen Sportklettereien limitierend, was aber meiner Ansicht nach in den meisten Klettergebieten eher die Ausnahme ist.

Meistens wird man irgendwas dazwischen vorfinden. Dann machts die Kombination aus Kraftausdauer und Maximalkraft. Wenn Du mehr Max hast, dann pumpen dich auch die leichteren Stellen nicht so stark. Du kommst somit auch höher als wenn du zwar eine super Kraftausdauer hast, an den schwierigeren Stellen aber so nah an deine Max rankommst, dass dir nach ein paar Zügen die Arme zulaufen.

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Ich gehe meistens ohne Steighilfe, nur wenn die Spur sehr steil ist, dann verwende ich die mittlere Stufe. Auch wenn der Schnee pappig ist, muss ich mit der mittleren Stufe gehen, da sich sonst (Dynafit-Bindung) unter dem Schuh immer ein Schneeklumpen bildet und sich dann der Hinterbacken der Bindung verdreht. Die hohe Steighilfe verwende ich nie.

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Servus Alexandra,

wir waren schon mehrmals mit dem Flugzeug beim Klettern und sind eigentlich immer gut hingekommen. Allerdings hatten wir meist kein Zelt dabei, sondern hatten uns immer Appartements gemietet. Ein Crashpad hatten wir allerdings nie mit, das müsste aber als zusätzliches Sportgepäckstück durchgehen.

Du kannst ja zu den 20 kg noch ca. 6 kg Handgepäck mitnehmen und ein bis zwei kg Übergepäck pro Person wird eigentlich immer toleriert - auch beim Handgepäck kann man etwas tricksen, z. B. wenn man ab dem Einchecken bis ins Flugzeug alles anzieht, was schwer ist. Es gibt aber große Unterschiede zwischen den einzelnen Fluggesellschaften und auch je nach Flughafen haben wir schon unterschiedliches erlebt. Beim Flug nach Kalymnos wars überhaupt kein Problem - beim Rückflug (gleiche Gesellschaft) hatten andere Kletterer ordentlich Probleme und mussten in Kos fett Übergepäck bezahlen. Einmal bei einem Bergsteigerurlaub, wo wir Camping- und Hochtourenausrüstung mit hatten, kamen wir auf gut 30 kg, da haben wir vorher bei der Fluggesellschaft 10kg Zusatzgepäck beantragt, was dann kostenlos mitgenommen werden konnte. Das war allerdings ein Linienflug und kein Charterflug.

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Das kommt drauf an, ob Du ein robustes Kunstfaserfell oder ein schnelles (gleitfähiges) Mohairfell hast. Kunstfaserfelle halten schon 100 bis 200 oder sogar noch mehr Skitouren aus, pelzen aber irgendwann so stark, dass man sogar abwärts gehen muss, anstatt zu gleiten. Ausserdem müssen sie dann ständig imprägniert werden um nicht beim geringsten Pappschne Anzustollen. Ein Mohairfell sollte zumindest 60 - 80 Touren soweit aushalten, dass noch keine komplett haarfreien Stellen zu sehen sind. Wer es ausreizt und mit einem kahlen Fell noch auf Skitour unterwegs ist, der kann aber auch damit 150 Touren oder sogar mehr machen. Der Kleber ist dabei das geringere Problem, wie du selbst schreibst. Den kann man beliebig oft erneuern.

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Servus Caro,

das ist so aus der Distanz nicht ganz einfach zu sagen. Bist Du mit Tourenskischuhen oder mit Pistenschuhen gegangen?

Bei Tourenskischuhen machen Anfänger oft den Fehler, dass sie die Schnallen im Aufstieg zu eng zu machen. Im Aufstieg schnüre ich die Innenschuhe relativ eng, lasse aber die Schale im oberen Teil ganz offen. Nur unten wird die Schale soweit geschlossen, dass der Innenschuh in der Schale nicht zuviel herumrutscht. Ansonsten versuch beim nächsten mal die Steighilfe der Bindung etwas höher einzustellen (im flachen schon mit der ersten Stufe gehen), damit kommt auch nicht so viel Belastung aufs Schienbein. Wenn das alles nichts hilft, wirst Du dir in Sachen Skischuhe was anderes überlegen und in einem Sportgeschäft ausführlich an den verschiedenen Modellen probieren müssen. Gruß Markus

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Beim Piazen (wie slowboarder richtig bemerkte nennt man die Gegendrucktechnik im Deutschen so, im Italienischen und im Französischen wird die Erfindung der Technik Dülfer zugeschrieben und nach ihm benannt) solltest Du vor allem auch drauf achten, die Arme gestreckt zu lassen. Angewinkelte Arme bringen erstens einen ungünstigeren Belastungswinkel auf die Füße und zweitens kostet es mehr Kraft...

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Ich markier sie nicht, hab aber deswegen mit dem von Dir beschriebenen Phänomen zu kämpfen, dass manchmal ein Karabiner oder eine Expressschlingen verschwindet. Nahezu genauso häufig tauchen in meinem Kletterkram aber Expressen und Karabiner auf, die nicht markiert sind und die ich selbst nicht gekauft habe :-).

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