Verständnisfrage für einen Kletterlaien...

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3 Antworten

Hallo BinSportschuh, Blackmind hatte gar nicht so unrecht. Die Bergsteiger schlagen tatsächlich Haken in die Wand und befestigen sich und ihr gesamtes Material daran. Übernachtet wird im sogenannten "Portalege", wie man dem Namen schon entnehmen kann eine "transportabler Felsvorsprung". Zur besseren Visualisierung habe ich Dir hier zwei Bilder mit dazu geheftet. Einmal der Aufbau eines Portalege und ein Bild wie so ein Gerät benutzt wird. Ich hoffe, dass hilft Dir etwas weiter.

Portalege 1 - (bergsteigen, Übernachtung, El Capitan) Portalege 2 - (bergsteigen, Übernachtung, El Capitan)

Danke. Ehrlich gesagt klingt es für mich viel verrückter, an so einer Wand zu übernachten, als einen solchen Berg innerhalb von 3 Stunden "hinauf zu spurten".

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Servus BinSportschuh,

so verrückt ist das garnicht. In einem Portaledge mit Überzelt schläft es sich eigentlich fast wie in einem Zelt - solange kein Wind geht und so lange es ein Ein-Mann-Ledge ist. Bei einem Zwei-Mann-Portaledge hingegen kann eine Nacht mit einem unruhig schlafenden Seilpartner schon eine wacklige Angelegenheit sein. Bei den einfacheren El-Cap-Routen hat man allerdings i.d.R. kein Portaledge dabei, sondern schläft auf mehr oder weniger großen Felsabsätzen in der Wand.

siehe z. B. hier:

http://www.minoru.de/salathe/usa019.jpg

Naja, die machen ein Biwak in der Wand.. Stell dir einfach vor, die schlagen ein paar Hacken in die Wand und daran werden spez. Hängematten oder sogar Zelte befestigt...darin wird übernachtet...

Nett gemeint, aber ich wollte eigentlich ne Antwort von jemandem mit Kompetenz in dem Gebiet auf meine Frage und kein "stell dir einfach vor(inkl. Rechtschreibfehler)"...

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@BinSportschuh

Wenn Du zu wenig Phantasie hast, um Dir das jetzt vorzustellen , wird Dir auch kein "Kompetenter" etwas erklären können... ..dann mußt Du schreiben, das es bei Dir nur mit Bildern geht... ..Es ist genau so, auch wenn ein "c" zuviel war..

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@Blackmind

An Fantasie allein mangelt es mir nicht, ich kannte das "Biwak in der Wand" sogar, hielt es aber bislang für eine "Notlösung" für High-End-Sportler und nicht für den Ersatzcampingplatz der USA-Kletter-Touristen(Ich bitte die extreme Überspitzung zu verzeihen). Und ja, ich gebe es zu, bei "Hacken" habe ich den kompletten Beitrag unter "da tut sich wer wichtig, der bei Wikipedia nachliest" abgehakt.

Dafür entschuldige ich mich hiermit.

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