Klettern kann man auch noch in Deinen Alter, auch bei Wettkämpfen. Der ganze Kletterwettbewerb wird vom DAV organisiert. Such Dir eine größere Sektion des DAVs, die auch Wettkampfgruppen hat und sieh Dich dort um, rede mit den Trainern und schau, wo Du stehst.

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Wie oft braucht man die denn neu. Ich kontrolliere die zu Beginn der Felssaison, bisher war noch nie Verschleiß zu erkennen, manche sind schon über 5 Jahre, die fliegen jetzt raus, aber dann kaufe ich NEUE. Dannn habe ich weiterhin ein gutes, sicheres Gefühl beim Klettern, was ja auch wichtig ist.

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Da ich mein Seil nicht verleihe, nur selbst mit Kameraden damit klettere, weiß ich was damit passiert. Schrappt das Seil über eine Kante, sehe ich mir das direkt an. Beim Aufschießen merke ich ja auch, wenn was nicht in Ordnung ist. Wenn sonst nicht passiert, nutze ich ein Seil bis es so dick und pelzig ist, das es nicht mehr durch das ATC geht oder sonst nicht mehr zu händeln ist. Manchmal schneide ich die Enden 5-7m mal ab, der rest ist oft noch besser. Wegen irgendwelchen zeitlichen Herstellerempfehlungen habe ich noch nie ein Seil ausgesondert, aber ein 10 Jahre altes hatte ich auch noch nie.

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Die Kraftausdauer wird sich steigern, der Mauskelaufbau nur sehr wenig, da die Kraft, die sich dem Muskel entgegen wirkt auch nur gering ist. Bei Krafttraining hast Du das schätze 5-6 fache Gewicht, diesem passt sich der Muskel mit Massenzunahme an.

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Ist allerdings schon etwas viel Fett, aber besser als Kohlenhydrate. Ich esse in diesem Fall Magerquark mit Annanassstücken. Du solltest aber auch Dich anschauen, hast Du es nötig abzunehmen, dann vermeiden, ist das Gewicht in Ordnung, dann geniese.

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Es ist ein einfacher Haken, in den man Trittleitern, Bandschlingen einhängen kann, um technisch zu klettern. Wird benutzt, wenn in einer Route eine oder mehrere Stellen frei nicht kletterbar oder zu schwer sind. Er wird in einen Haken eingehängt, die Stelle mit Schlinge oder Leiter überklettert und kann dann von oben ausgehängt werden. Dies wird im Topo mit A00 oder A01 bei der Schwierigkeitsangabe mit angegeben. Er ist nicht geschlossen wie ein Karabiner, könnte also rausrutschen, passiert bei Belastung in der Regel aber nicht. Bei Höhlenforschern gehört es zur Grundausstattung. Hier ein Link dazu: http://www.speleo-concepts.com/hardware/befestigungstechnik/50167994ff11ece28/5016799504128fa16.html

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Für den Körper ist Alkohol vorrangig ein Gift, das er schnellstens abbauen möchte, da ist Muskelaufbau, erst mal absolut nebensächlich. Nun kommt es darauf an, wieviel und wieoft er von diesem Gift erhält. Hat er dann jedes WE tagelang daran zu arbeiten, bleibt für Muskelaufbau nicht viel Zeit, zumal Du auch durch die Leistungsminderung die der Alkohol verursacht, nicht die zum Muskelaufbau notwendigen Reize setzen kannst. Klar wirst Du leistungsfähiger werden, als jemand, der gar keinen Sport macht, aber auf einen sehr niedrigen Niveau bleiben. Irgendwann wird Dir eines von beiden keinen Spaß mehr machen.

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Um trainieren zu können, egal ob Kraft oder Ausdauer benötigst Du den notwendigen Energieträger, das sind hauptsächlich Kohlenhydrate. Gut geeignet ist dafür gutes ungezuckertes Müsli, das gibt die Energie über Stunden kontinuierlich frei. Nach dem Training beginnt die Regenerationsphase bzw. bei Krafttraining der Muskelaufbau, dazu benötigt der Körper den Muskelbaustoff Eiweiß. Insgesamt ist dieser ganze Vorgang aber viel komplizierter, denn auch die fälschlich verpönten Fette sind wichtig für die Stoffwechselfunktionen.

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Meine erste "Nordwand" war die vom Johannisberg beim Großglockner von der Oberwalder Hütte aus. Ist alles drin, was ne Nordwand braucht, Du kannst klp. sichern wenn Du magst, die Zeit reicht allemal, und es ist kein Steinschlag zu befürchten. Bei Erfahrung vielleicht zu leicht, auch eine gute Eingehtour fürn Großglockner. Hier ein Link dazu. http://www.bergsteigen.at/de/touren.aspx?ID=188

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Wenn nicht viele gute Tritte da sind, sind die wenigen meistens sehr speckig. Hier musst Du genau treten. Schau die Füsse beim Setzen ganz bewusst und genau an, damit Du ihn richtig stellst, nicht einfach nach Gefühl hinsetzen wo was halten könnte (Bei unserem täglichen Gehen schauen wir nur selten auf die Füsse, das muss mann beim Klettern). Möglichtst beide Füsse neu stellen, dann aufrichten und neu greifen, dadurch stehst Du auf mehr Auflagefläche und auch stabiler. Kletterst Du dann noch richtig am "langen Arm" (dadurch wird Druck am Fuss auf den Fels aufgebaut) sollte es eigentlich funktionieren. Dies sollte aber immer beim Klettern beachtet werden, so kannst Du auch kleine Tritte noch gut nutzen

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Hi Sportiva, die Festigkeit ist bei beiden Sorten gleich. Der Unterschied ist das Material, aus dem sie gefertigt sind. Die Breiten sind aus Polyamid, das seid Jahrzehnten gute Dienste tut. Die Dünnen sind aus etwas neuerem Material, Dyneema genannt. Dies hat eine sehr hohe Festigkeit, deswegen können die Schlingen daraus dünner und leichter gefertigt werden. Es ist so glatt, das es noch nicht mal Farbe annimmt, ist deswegen weiss oder es sind noch bunte Polyamitfäden mit drin.

Es hat aber auch einige Nachteile:

Hier halten keine Knoten, die rutschen bei Belastung, dewegen darf das Mat. nur als feritge, mit Spezialverfahren genähte Schlinge verkauft werden.

Die Hitzefestigkeit ist sehr gering, schon bei 180°C schmilzt Dyneema. Hier musst Du aufpassen, das bei einer Belastung kein Seil o. Ä. drüber läuft und das ganze heiß wird, das wird es kritisch. Ich benutze die Dünnen als Schlinge bei Sanduhren mit kleinen Löchern oder beim Auf- od. Abbau von Touren, als Selbstsicheungsschlinge, wenn nur kleine Ösen zum fädeln da sind.

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Einen kalten Muskel braucht man normalerweise nicht zu dehnen. Nach dem Sport ist das sehr wohl nötig. Durch ständige Kontraktion und wieder Entlasten beim Sport bleibt der Muskel am Schluss etwas kürzer, dann soll man ihn dehnen um ihm seine ursprüngliche Länge wieder zu geben, dann ist er auch zwangslaufig warm. Ein Dehnen beim Aufwärmen ist nicht nötig. Am Ende des Aufwärmens kann man leicht dehnen, zuviel gedehnt, verliert der Muskel etwas Leistung.

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lieber Fitnessstudio

Im Studio sind bessere und mehrere Geräte, die Abwechslung in das Training bringen, bei richtig schlechtem Wetter nutze ich die Cardiogeräte, dazu werden Kurse angeboten und die Sauna ist auch dabei. Vor allem für mich der wichtigste Punkt, Trainer, die Ahnung haben und Fehler aufzeigen. Dazu noch die Kommunikation (trainiert wird auch) mit anderen Sportlern und Sportlerinnen, da ist zu Hause trainiren für mich keine Alternative. Laufen aber möglichst in der Natur.

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Nach dem Klettern die Arme, aber auch die anderen Muskeln gut dehnen, das ist der erste Schritt zur Regeneration. Etwas massieren, damit das Laktat ausgespült wird und Wärme hilft auch noch. Ich glaube aber auch, Deine Unterarme sollten besser trainiert sein, Deine Probleme tauchen meistens bei Sportlern auf, die nicht oft klettern, da ist meistens dieser Muskel schwach, weil er sonst nicht in diesen Umfang belastet wird wie beim Klettern.

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Ich gehe 5 min., da bin ich im Wald. Da laufe ich seid Jahren 2 - 3 mal die Woche je ca. 8-12 Km. Weder meine Gelenke noch sonst was sind kaputt. Da bleibt eine Gegenfrage: Wie konnte man überhaupt laufen, als es diese Schonbeläge noch nicht gab? Wie überleben die Maratonläufer, die fast nur auf Asphalt laufen? Genauso wie sich ein Muskel einer neuen Belastung anpasst, so passen sich auch die Gelenke härteren Belastungen an. Wer nur auf Schonbelag läuft, verweichlicht seine Gelenke. Ich habe bei Bergtouren schon mal Abstiege von 1500 - 2000 HM im Fels, auch dafür müssen die Gelenke vorbereitet sein.

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Hallo Alexandra, das Brennen kommt von einer Übersäuerung des Muskels während des Trainings. Das bedeutet, dass hart trainiert wird. Manche Trainer behaupten, erst wenn es brennt, ist richtig trainiert worden. Ich glaube aber das gilt hauptsächlich für Sportler, die auf Muskelaufbau trainieren, was beim klettern ja nicht unbedingt gewünscht ist. Dieses Brennen spüre ich z. B. am Bauch und an den vorderen Oberschenkelmuskel, wenn ich da etwas intensiv trainiere, ist wirklich nicht angenehm. Schädlich ist es aber wohl nicht, auch keine Überlastung, eher hohe Belastung. Aber an den Unterarmen würde ich aufpassen, dass es nicht zu oft vorkommt oder lange „nachschmerzt“, eine Kletterkameradin hatte später eine Sehnenscheidenentzündung, ob davon, ist allerdings nicht mehr beweisbar. Was dagegen tun? Wenn sich der Muskel der Trainingsintensität angepasst hat, wird es aufhören, wenn dann nicht härter trainiert wird, will man es ganz vermeiden, muss man weniger hart trainieren. Hoffe, Dir damit etwas geholfen zu haben. Gruß Werner.

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ich glaube, du (Dein Körper) bräuchtest mal eine ganze Woche Pause. Hör auf Deinen Körper, der sagt was er braucht und setz Dich nicht zu sehr unter Druck. Wenn es danach nicht besser wird, wird ich aber einen Arzt aufsuchen und mich mal durchchecken lassen, ob gesundheitlich was im anflug ist.

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Von der Technik her ist es wohl das Gleiche, da merke ich kaum Unterschied, ob ich in der Halle an der Boulderwand oder einer Topropewand springe (ein bisschen mehr Adrenalin ist es in der Wand schon). Im Fels ist es allerdings schon was Anderes, vor allem im Vorstieg, da muss ich die Tour schon richtig gut kennen (und den letzten Haken), bevor ich da hüpfe.

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Von den Preisgeldern kann keiner leben, diese Kletterer werden vom DAV stark unterstützt und sind fast alle noch anderswie tätig. Die Profibergsteiger schreiben Bücher, leben von Sponsoren und Vorträgen, die sie in DAV Sektionen und Städten halten. Wer nicht gerade Huber, Kammerlander, Kaltenbrunner, Papert oder Glowacz heißt, muss ganz schön rackern und noch als Bergführer oder Skilehrer arbeiten, um rumzukommen. Aber auch die Prommis müssen für Ihr Geld einiges tun. In der neuen "Alpin" steht da ein Bericht drüber, da muss einer auf der Tour im Zelt oder im Auto als Beifahrer noch schnell die letzten Kapitel für das neue Buch schreiben, um rechtzeitig fertig zu werden.

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