statt einfach "nur" frei kannst du diese "Lücken" mit Stretching, Koordination, Tactics&Analytics, und andere (regenerative) Sporteinheiten (wie z.B. Schwimmen, Tischtennis) etc. füllen.

Moderner Fussball ist anspruchsvoll geworden. Da reicht die Planung fürs "Powern" alleine nicht...

...zur Antwort

Mit 15 ist dein Körper in einer wichtigen und intensiven Wachstumsphase.

Das heisst, dass dein Körper selber Energie für seinen Aufbau braucht.

Fehlt ihm diese Energie, wird zwar in der Regel nicht dein Grössenwachstum beeinträchtigt, aber es kann durchaus sein, dass du (Binde-)Gewebe, Knorpel, Muskelfasern schneller verschleisst als dein Körper regenerieren kann. Dies könnte unter Umständen zu frühzeitigen und z.T. irreparablen Verschleisserscheinungen und physiologischen Disharmonien in der allgemeinen Motorik und sogar Fehlstellungen führen.

In der Regel weiss ein gesunder Körper genau was er braucht und was du ihm zumuten kannst.

Achte einfach auf eine ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf und für eine absolut korrekte und vernünfte Ausführung deines Trainings.

In Deinem Alter ist oft weniger mehr. Achte auf Qualität und Vielseitigkeit - dann kommt es schon gut.

Und - sobald was weh tut - nimm das unbedingt ernst und mach mal - wenn nötig - Pause !

Höre auf deinen Körper. Er wird dir immer sagen was geht ! (Natürlich nur wenn du ihn nicht künstlich hochputschst!)

...zur Antwort

Meistens liegt das Problem bei der Technik, heisst, es ist weniger eine Frage der Kraft als eine Frage der mangelnden (Gesamt-)Koordination.

Deshalb bringt dich Ueben allein und noch mehr "Gebolze" dich in der Regel nicht weiter. Im Gegenteil, wenn deine Technik nicht stimmt wird sich deine Schwäche noch verstärken.

Deshalb sollte dich ein erfahrener Trainer im Einzeltraining beobachten und deinen Bewegungsablauf korrigieren bis er stimmt.

Falls sich der Trainer dazu nicht die nötige Zeit nimmt, kannst du deine Eltern bitten, dich auf Video aufzunehmen damit du deine Bewegung in Zeitlupe betrachten, und anschliessend korrigieren kannst.

Wenn der Bewegungsablauf stimmt, übst du am besten mit der Wand:

  1. Frontal zur Wand aus verschiedenen Distanzen

  2. In der Ecke wobei du abwechslungsweise auf die eine und dann wieder die andere Wand spielst

  3. Zwischen zwei Wänden: Wand, Annahme, 180 Grad Drehung, andere Wand ....

  4. Du läufst parallel zur Wand währenddem du den Ball mehrmals schräg nach vorn an die Wand spielst ("Doppelpass" mit der Wand).

...zur Antwort

Es ist eine Chance. Wenn ihr euch als Elternteil darin sieht (mehr Fahrkilometer, mehr Zeit, weniger Mitsprache, grösseres Risiko dass er wieder rausfällt, mehr Erwartung und mehr Druck, das Kind nicht mehr mit seinen (Schul-)kameraden trainiert und ihr als Eltern mit Gefühl der anderen Eltern leben müsst, dass ihr überambitionierte Eltern seid die ihre eigenen Ziele ins Kind projezieren, ....) dann solltet ihr das unbedingt gemeinsam entscheiden und machen. Ich wünsch euch viel Spass und Freude dabei. Es wird das Leben der ganzen Familie beeinflussen. Gerade St. Pauli ist Livestyle. Da geht man mit oder lässt es bleiben ...

...zur Antwort

Eine Diagnose heisst lediglich dass du sie ernst nehmen musst und du wohl auf Spitzen/Profisport verzichten musst oder solltest.

Es wäre aber geradezu FATAL, wenn du GANZ mit Sport aufhören würdest. Das weitere, RICHTIGE Trainieren hilft dir die Muskulatur, Sehnen, Bindegewege so gezielt zu stärken, dass die SkelettDefizite weniger oder gar nicht zum Tragen kommen. Ausserdem solltest du auf EINSEITIGES Training verzichten und dich möglichst polysportiv betätigen.

Ich würde dir raten, unbedingt einen guten Physio aufzusuchen, der dir die für dich wichtigen TAEGLICHEN Uebungen zeigt und dich jährlich mal für die Kontrolle durchcheckt.

...zur Antwort

Interessant wäre die Frage ob nicht eventuell das Team als Ganzes motivierter wäre wenn du mal gar nicht mitspielst. Am Anfang Gas geben um dann schnell mal nachzulassen tönt ziemlich egoistisch. Du nimmst dich selber zu wichtig. Spielst du mannschaftsdienlich ? Ich vermute mal eher nicht. Hilfst du anderen im Training und im Spiel ? Ich vermute mal, daran hast du noch gar nicht gedacht.

Gegen eine Mannschaft zu gewinnen die nur einen einzigen "Guten" hat, ist immer ganz einfach: Manndeckung und über die anderen spielen!

Somit bist du nicht nur völlig überflüssig, sondern du machst es im Gegenteil für jeden Gegner noch viel einfacher euch auseinanderzunhemen. Vor allem wenn du, obwohl du schuld bist am Ganzen, aufgibst und dann auch noch - schlimmer kanns ja nicht mehr kommen - auch noch den anderen die Schuld dafür gibst.

Fussball ist Mannschaftssport. Wenn du das nicht begreifen kannst, solltest du Tennis spielen - aber auch da nur Einzel !

...zur Antwort

Als "Kleiner" könntest du versuchen Zweikämpfe möglichst zu vermeiden indem du einfach deine Schnelligkeit nutzt oder den Ball schneller abspielst. Ansonsten Training wie gehabt: An der Technik feilen, dich auf die absolute Beherrschung weniger aber höchst effektiver Tricks konzentrieren, Rumpfmuskulatur aufbauen, viel Koordinationstraining. Arbeit mit dem Gummiseil macht dich durchsetzungsstärker. Zudem musst du an deinem Selbstvertrauen arbeiten. Oft ist es nur eine Kopfbarriere wenn die anderen grösser sind.

...zur Antwort

Als Elternteil ist man automatisch immer Berater des EIGENEN Sohns. Darauf sollte man sich berschränken und nicht plötzlich auf die Idee kommen, auch noch Trainer, andere Spieler oder den Club beraten zu müssen.

Clubs, Trainer und andere Eltern sehen das oft gar nicht gern, wenn man sich da zu offensiv äussert. Im Gegenteil - ich kenne Spitzenclubs welche Junioren rausscheissen, wenn sich Eltern nich an den sogenannten Codex halten der da oft heisst: "Kind abgeben und Klappe halten".

Fussball ist keine Demokratie! Fussball ist die in Mitteleuropa zueletzt verbliebene Mischung zwischen Asbsolutismus und Mafia. Sieht von aussen nicht so aus, aber sobald man mal drin ist - mindestens was die Spitzenclubs betrifft - wird man sich in diese Politik einfügen müssen oder dem Kind seine "Karriere" gefährden.

Clubs wollen keine aktive Eltermitwirkung die über Fahr- und Verpflegungsdienste hinausgehen! Dies wird unterstützt duch devote Eltern - oft mit Migrationshintergrund - die oft noch keine Ahnung von gelebter Mitsprache haben und es als absolut normal empfinden dass sie nichts zu husten haben. Die Clubs nutzen das natürlich aus, was auch ein Grund dafür ist, dass sich gewisse Namensendungen auch in unserem Kulturkreis häufen.

Fussball ist Business, da lassen sich Clubs von Eltern nich deinreden !

...zur Antwort

Mein Tip: Als Stürmer solltest du dir für eine Weile zum Ziel setzen, den Ball nur noch nach einem 10-20 Meter Sprint zu schiessen. Gerade bei jungen Spielern sehe ich oft, dass sie unzählige Male aus dem STAND aufs Tor schiessen. DAS bringt nichts für den Wettkampf. Gerade als Stürmer sollte möglichst vieles, wenn nicht sogar alles MIT BALL aus einem SPRINT heraus gemacht werden, egal ob Torschuss, Ballannahme oder Pass. Sprinten muss für dich wie atmen werden. Ballannahme = Sprint ! Sprinten muss man nicht wollen, Sprinten muss man MUESSEN weil es zur zweiten Natur geworden ist ! Wenn das im KOPF so verankert ist, wird der Koerper sich danach richten.

...zur Antwort

Das Ballgefühl verbesserst du wohl am Besten mit - dem Ball ;-)

Das heisst, du stehst mit dem Ball auf, dribbelst in die Schule, spielst in der Pause, dribbelst nach Hause, gehst ins Training, jonglierst vor dem Fernseher und gehst wieder mit dem Ball ins Bett. Für die Schule reicht auch ein Tennisball, hauptsache du bleibst in Bewegung. Weiter empfehle ich dir eine DVD mit Fussballtricks und/oder DVDs zum Thema "Feestyle" zu kaufen, wenn möglich mit einem DVD Player oder PC welcher die einen einfach Umgang mit Slowmotion, Schleifen, Vor- und Zurückspulen ermöglicht. Mir und meinen Jungs hat auch das Zeichnen diverser Bewgungsabläufe sehr geholfen. Wenn du nicht Zeichnen kannst kannst du auch Bildsequenzen aus den DVDs nehmen welche du dir dann an die Wand hängen und vor dem Einschlafen konsultieren kannst.

...zur Antwort

Yoga, vor allem die Atemübungen helfen ! Oder versuchs mit Tai Chi oder Qi Gong ! So exotisch das klingt, es ist selbst an mir und am eigenen Nachwuchs erprobt und deshalb auch 100% Ist ernst gemeint!

...zur Antwort

Gerade im Juniorenfussball sollte weitgehendst auf ISOLIERTE Kraftübungen und vor allem auf Kraftübungen mit Gewichten weitgehendst verzichtet werden bis sich das Trainingspersonal 100% sicher ist dass sich der zu Trainierende grundsätzlich richtig koordiniert bewegt (was in der Regel die wenigsten tun). Laufen ist nicht einfach Laufen, sondern ein höchst komplexer Bewegungsablauf der zuerst einmal KOORDINATIV auf Speed trainiert werden muss da ie menschliche Evolution den Mensch fürs lange gehen, aber nicht fürs Spurten optimiert hat.

Wenn man sich nun suboptimal bewegt werden diese "Gaps" durchs Krafttraining noch verstärkt - bis hin zu Abnützungsschäden mit lebenslangen Folgen !!

Drum im Jugendtraining empfehle ich immer, wenn einer nicht schon zu den 20% schnellsten der Truppe gehört, dann soll er zuerst mal Sprinten lernen. Wenn er das koordinative hinkriegt, schauen wir mit dem Pro, was wir bezüglich Kraft machen können. Aber das beginnt ganz sicher nie mit Maschinen. Da bringen Uebunge mit dem eigenen Körpergewicht (z.B. Strecksprünge, Einbeinübungen,Stangentraining, Koordinationsleitern) oder dem Bungeeseil weit mehr. Junioren an Kraftmaschinen ist höchstens ein Fall für Rekonvaleszente welche eine Verletzung gezielt auskurieren müssen.

...zur Antwort

Jeder Spitzenfussballer macht Krafttraining als Ergänzung mit dem Ziel eben mehr Kraft ohne allzuviel Muskelmasse (=Gewichtszunahme) in den richtigen Muskeln zu haben. Dazu musst du zusammen mit einem TopSpezialisten einen geeigneten Kraft-Trainingsplan ausarbeiten, der mit dem übrigen Trainingsplan abgestimmt werden muss. Gerade neu aufgebaute Muskeln müssen sich immer auch im Gleichgewicht mit allen anderen befinden, was mit ensprechendes, das Krafttraining begleitendem Koordinationstrainings begleitet werden muss.

Langsam wird man durch einseitigen, schlecht abgestimmten Muskelaufbau, möglichst noch begleitet durch Ueberbelastung und falscher Ernährung. Müde durch das Krafttraining wird dann auch sonst nicht mehr in alter Frische trainiert was die fussballerische Entwicklung generell bremst und die Verletzungsgefahr zusätzlich steigert.

Fazit: Um richtig schnell zu werden MUSST du Krafttraining machen. ABER das musst du gezielt tun, und deshalb GENAU wissen was, wie, wie oft und wann du es machst ! Dafür brauchst du einen Profi. Eigenversuche scheitern mit grösster Wahrscheinlichkeit!!

...zur Antwort

Es gibt nicht DEN Ernährungsplan.

Ernährung ist IMMER etwas ganz Individuelles und hängt u.a. von deinen Zielen, der Trainingsart, - dauer und - intensität, von deiner aktuellen Wachstumsphase, deinen übrigen Ernährungs- und Trinkgewohnheiten, deinen individuellen Stoffwechselprozessen, deiner Blutgruppe, deiner Physiognomie, deinem sozialen Umfeld, deinen Verpflegungsmöglichkeiten, deiner beruflichen Situation, deinem Schlaf- Wach-Rhythmus, deinen Kontroll- und Betreuungsmöglichkeiten und noch von vielen anderen Faktoren ab.

Klar gibt es auch allgemeingültige Empfehlungen mit mehr Ausnahmen als Regeln. Das Wichtigste ist einfach mal, dass du dich BEWUSST ernährst und am besten gleich damit beginnst, ein Protokoll über deine Ernährungsgewohnheiten zu führen, welches du dann mit Spezialisten besprechen und SACHTE, nach und nach für eine für dich persönlich optimale Ernährung umstellen kannst.

Alles Radikale solltest du auf jeden Fall vermeiden. Auch bringen dich weder Askese noch unkontrollierte Völlerei weiter.

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper wird, wenn du ihn bewusst wahr nimmst und auf ihn hörst, sich IMMER auf ein für dich individuelles Optimum einstellen. Wenn du zu dünn bist, hat das erfahrungsgemäß, wohl eher mit deiner aktuellen Wachstumsphase und wenn nicht eher mit deiner Lebensführung (Stress, Sorgen, etc.) als mit deiner Ernährung zu tun.

Vielleicht kann dir auch ein Mentaltrainer eher helfen als ein Ernährungsberater.

...zur Antwort

Bei vielen ausgeschriebenen Hallenturnieren liegen auch immer Spezialregeln bei, bei denen vor allem der Gebrauch der seitlichen Banden, Der Torraum und das Nutzen der Wände links und rechts vom Tor geregelt werden. Grundsätzlich solltest du in der Halle Rempeln, Sperren, Bein stehen lassen, etc. strenger pfeiffen, da wegen des harten Bodens und vor allem wegen der seitlichen Banden die Verletzungsgefahr grösser ist.

Auch wenn wieder mal alle Kids auf einem Haufen in der Ecke stehen und sich um den (stehenden) Ball raufen solltest du früh auf Freistoss oder Schiedsrichterball pfeiffen um so den Spielfluss hochzuhalten.

Ah ja, Freistösse sind in der Regel nur indirekt. Auch gibt es in der Regel kein Abseits und auch die Rückpassregel ist oft aufgehoben. Zudem wird der SpielerWechsel viel lockerer gehandhabt - ist fast wie beim Eishockey. Bei Turnieren gibt es meistens keinen Seitenwechsel. Wenn der Ball an die Decke geht oder dort aufgehängtes Gerät berührt gibt es Schiedsrichterball. Detail: Als Schiedsrichter solltest du speziell in der Halle darauf achten dass die Kids keinen Schmuck mehr tragen (Halsketten, Ohrringe, etc. ) und zudem solltest du kontrollieren dass sie nur Hallenschuhe (keine abfärbenden Sohlen) tragen. Wenn der Boden im Torraum verschwitzt und damit rutschig wird (Unfallgefahr) solltest du als Schiedsrichter die Reinigungsequipe anfordern.

Das ist das was mir so spontan in den Sinn kommt. Gibt sicher noch ein paar Punkte mehr.

Ausserdem hat praktisch jeder Fussballverband und jetzt sogar auch die Fifa hat Richtlinien für Hallenfussball herausgegeben welche meistens mit den offiziellen Futsalregeln korrelieren.

...zur Antwort

Hand aufs Herz. So wie du die Sache angehst wird das nie was. Die Scouts sind wohl für dich das kleinste Problem. Arbeite zuerst an deinem Selbstvertrauen und Showqualitäten. Das heisst nicht dass du jetzt den Clown machen musst, sondern dass du deine Mannschaft dazu bringst, dich auch gegen aussen als DEN HERAUSRAGENDEN Spieler akzeptieren und zu promoten der du sein möchtest. Zweitens musst du dir UNBEDINGT SELBER einen Verein suchen der zu deinen Ambitionen passt und Wege finden da rein zu kommen. Es kann durchaus sein dass sie "Scouts" bei deinen Jahrgängen auch in die 3. Kreisklasse verirren, aber wenn, dann nur zufällig und sicher niemand von einem Spitzenverein. DESHALB musst du selber ran. Wenn du es nicht schaffst dein Leben selber in die Hand zu nehmen und du dich damit begnügst ohne eigene Initiative und Anstrengung auf deinen Entdecker und Förderer zu warten, dann ist das halt die Lektion die du in diesem Fussballleben machen wirst: SO GEHT ES NICHT!!

...zur Antwort

Fahr mal zu einem Proficlub um die Jungs deines Jahrgangs beim Training zu beobachten. Wenn du dann immer noch glaubst, dass du JETZT, realistisch gesehen BESSER bist als die ( GLEICH GUT reicht nicht, weil die viel mehr taktische Erfahrungen haben werden und bereits in ein Team integriert sind) kannst du den Trainer dort auch direkt ansprechen. Er wird dir sagen was geht - aber eben - fairerweise solltest du wirklich nur dann fragen wenn du wirklich besser BIST als das was du siehst und nicht nur glaubst dass du besser sein KOENNTEST !!

...zur Antwort

Du musst auch aufpasen dass du niemanden mit der Schiene verletzt. In offiziellen Spielen müsstest du sie immer dem Schiedsrichter zeigen, der dann entscheidet ob du darfst oder nicht. Aber ansonsten, klar, ich würde spielen - ist ja nur der Finger, den brauchst du ja nicht mehr wenn du Profi wirst und Millionen scheffelst :-)

...zur Antwort

Es geht nicht primär darum, den Ball nur "nicht anzuschauen", sondern vor allem darum, dass du möglichst viel von allem was um dich rum sonst noch läuft wahrnimmst Und das immer, in jeder Situaion, egal ob du schnell läufst, gerade in einem Zweikampf bist, dich ein anderer Spieler blöd anmacht oder du die Zuschauerkommentare Scheisse findest. Du bist immer zuallerst ein Teil dein Mannschaft, ein Rädchen im Getriebe. Du musst wissen was geht, was angesagt ist und was deine Kollegen und der Gegner vorhaben. Dass du dann noch einen Ball am Fuss hast ist einfach noch ein Erschwerniss, aber sollte deinen Radar für das Wesentliche, das Gesamte nämlich, nicht sonderlich beeinflussen. DAS ist das Ziel, keiner kommt da 100% ran, auch ein Messi nicht. Aber genau das ist ja - genau wie beim Golf - das faszinierende an diesem Sport - du bist nie perfekt.

Wer nur das schon mal begriffen hat, hat die Grundlage dafür gelegt, dass er auch dann weiterkommt, wenn sich die konditionellen und technischen Eigenschaften der Spieler ab der U12 anzugleichen beginnen.

Meine persönliche Meinung dazu ist, dass mit diesen Wahrnehmungsübungen und dem Gesamtverständnis und Gespühr für das Ganze viel zu spät begonnen wird. Im Gegenteil. In der F und E Jugend werden die Kids ja geradezu auf Tunnelblick geschult. Held ist wer alleine durchtankt und Tore schiesst. Dass die Jungs und Mädchen in diesem jungen Alter aber ihre Chance verpassen, ihr neuronales Gerüst für Zusammenhängendes aufzubauen, haben bis jetzt - im Gegensatz zu anderen Sportarten - im Fussball noch die Wenigsten verstanden.

Als Trainer habe ich immer farbige Scheiben dabei, rot, blau, grün und gelb. Dazu erkläre ich immer 4 verschiedene Uebungen, so dass die Jungs, wenn immer ich eine Scheibe (kurz) hochhalte blitzschnell auf die neue Uebung umschalten müssen. So lernen sie ganz automatisch den Blick vom Ball zu lösen und ich - als Trainer - sehe SOFORT wer da noch Nachholbedarf hat (bei den F und Es sind es dann oft gerade die Superdribbler und Torkönige welche dann ganz kräftig ins Rotieren kommen - wenn wundert es :-)

Tip: Ein sehr guter Ansatz ist das bis heute belächelte "Life Kinetik" (musst mal danach googeln).

...zur Antwort

Süssigkeiten bringen nie was. Nicht nur am Vorabend nicht ! Und es ist auch nicht nur der Zucker der schädlich ist, sondern immer mehr stehen auch die in Süssigkeiten verwendeten Farbstoffe im Verdacht z.B. Hyperaktivität (ADHS) mit zu verursachen!

Die einzige Ausnahme ist Traubenzucker als Kicker in den (End-)Spielen eines Turniers, aber auch dann nur, wenn in den Pausen "richtig" verpflegt werden kann.

Auch ist z.B. ein Mars für Zwischendurch immer noch sinnvoller als der Ganze an den Turnieren angebotene Fastfoodschrott (Pommes, Würste, Hamburger, ...).

Ansonsten, wenn es denn unbedingt was Süsses sein soll, würde ich auf Früchte oder Dörrfrüchte (für Turniere genial!) ausweichen. Gerade an Turnieren sind auch Bananen super. Bei Früchten hat der Körper noch ein gutes Gefühl für die richtige Menge. Bei Süssigkeiten brennen im Körper oft alle Sicherungen durch, so dass die Schuld für die Gewichtszunahme weniger bei den Süssigkeiten per se liegt, sondern am Effekt, dass man mit Süssigkeiten, hat man einmal begonnen, nicht mehr aufhören kann.

...zur Antwort