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Warum ist Handball so ein brutaler Sport?

gefragt von berlingo am 05.10.2008 um 13:25 Uhr

Handball ist ja ein sehr harter Sport. Ich habe schon sehr oft gehört wie oft und schwer sich SPieler verletzen aufgrund von Fouls von Gegenspielern. Warum ist aber dieser Sportso brutal? Sind die Regeln zu locker, dass Fouls nicht so einfach gepfiffen werden, oder sind die Spieler einfach von Natur aus so wild? Ich selber mag den Sport, bin aber aufgrund der Verletzungsgefahr eher zurückhaltend...


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anonym
beantwortet von KeeperG am 6. Oktober 2008 19:30
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ich kann da nur allen zustimmen, ich würde den sport nicht gerade als brutal bezeichnen sondern eher als sehr körperbetont, dadurch dass das feld so klein ist und das spiel immer schneller wird, kommt es oft zu ungewollten verletzungen. da es von den regeln so beabsichtigt ist, dass man den angreifer durch körperkontakt am torwurf hindert kann es öfters zu bösen sachen kommen. wie oft man sich wirklich schwer verletzt hängt immer davon ab wie oft und leistungsorientiert man spielt. man kann also ganz klar sagen der sport und nur für spieler den genau das lieben, also den körperkontakt und auch die schmerzen am körper zu spüren, dann ist es aber echt ein erlebnis


anonym
beantwortet von bagsik am 6. Oktober 2008 19:07
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Schaus dir doch einfach mal live an wenn es Knapp ist und du für einen Verein bist und es um was geht. Du wirst schon nur vom zu schauen aggressiv. Wenn du Spieler bist und auf der Bank sitzt und nicht rein darfst ist es noch viel extremer. Wenn du dann aber reinkommst dann haust du so richtig zu, ohne rücksicht auf den anderen das ist klar.


vitaa
beantwortet von vitaa am 5. Oktober 2008 14:28
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Handball ist kein brutaler, höchstens ein harter Sport. Weder sind die Spieler "wild", noch die Regeln locker. In meiner langen Handballkarriere habe ich nur selten bis gar nicht schwerwiegende Verletzungen durch Fouls erlebt. Falls es zu Verletzungen kommt sind die meist nicht frembbeeinflusst, sondern passieren eher durch falsches Aufkommen, Umknicken nach einem Sprung. Ich selbst habe mich beim Handball nie verletzt, mir allerdings beim Fussball den Knöchel gebrochen :) Handball ist eben ein körperbetonter Sport, im Gensatz zu einer eher "körperlosen" Sportart wie Basketball. Ich selbst muss mich beim Basketball- Spielen immer erst daran gewöhnen und werde zunächst oft abgepfiffen, weil man da halt nicht so decken darf wie beim Handball. Wie du auch schon sagst, Handball ist ein toller Sport, bei dem man auch ´mal einstecken können muss.Das hat aber nichts mit Brutalität zu tun. Wenn ich manchmal sehe, wegen was sich ein Fussballer fallen lässt, kann ich nur schmunzeln :)


zockerwurf
beantwortet von zockerwurf am 5. Oktober 2008 14:42
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Ich wohne direkt neben einer Sporthalle wo ein 1-Liga-Verein mehrmals die Woche seine Spiele austrägt. Laufend sehe ich irgendwelche Spieler rausrennen, bei denen das Blut aus dem Kiefer nur so strömt, die Zähne auf dem Boden liegen und ähnliches. Und auch aus Dialogen mit Spielern weiss ich, dass es relativ viele Verletze gibt.

Aus meiner Sicht ist es so ein brutaler (mir gefällt das Wort, ich finde es passend) Sport, da durchaus die Gefahr besteht, wirklich bei einem Gegenstoss voll in den Gegenspieler zu rennen. Ausserdem ist es meiner Meinung nach ein Sport, welcher nur für Spieler geeignet ist, die keinen Wert auf ihren Körper und ihre Gesundheit legen. Auch aus eigenen Erfahrungen weiss ich, wie der Sport abläuft. Da die Verteidigung meistens relativ gut steht, kommt da irgend ein Schlaukopf, welcher aus dem Rückraum angesprintet kommt und voll in die Verteidigung reinspringt. Für mich ist es ein richtiger Junky-Sport. Ich kenne einige dieses Handballklubs und nicht wenige davon sind auch im Rugbyklub gleich um die Ecke. Und das will wohl was heissen. Bei einer einigermassen guten Verteidigung kommst du halt einfach nicht durch und deshalb musst du da einfach mal ins Getümmel springen. Und der Kreisläufer ist sowieso eine arme Sau ;) Da er in Mitten der Verteidiger steht, ist er oftmals ein Opfer von Ellbogenschlägen und ähnlichem (dies geschieht natürlich alles versteckt, der Schiri merkt meistens nix). Hingegen, um auf den Vergleich von Basketball von meinem Vorredner zu kommen, dort kann man sich wirklich Durchdrippeln in einem 1 zu 1-Duell, oder auch schöne Spielzüge machen. Solltest du im Handball in eine 1-zu-1-Situation kommen, dann wird er dich entweder festhalten oder du rennst ihn über den Haufen.

Aber jedem das seine ;)


anonym
beantwortet von luecke am 6. Oktober 2008 10:53
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Ich würde auch sagen "körperbetont", nicht brutal. Meine Frau und ich haben selber Handball gespielt, meine Jungs spielen C- und D-Jugend. Verletzt habe ich mich eher beim Surfen oder Skilaufen. Außerdem ist alles immer eine Frage der Vermittlung. Wir leiten jeder eine Schulsport-AG und das oberste Motte ist "fair play" und sportliches Verhalten. Aus diesen AG´s sind in den letzten Jahren schon viele Kinder zm Vereinssport gewechselt, zumal in unserem Verein in Brühl auf jeden Fall in der Jugend das gleiche Motto gilt!





anonym
beantwortet von Pistensau1980 am 3. November 2008 09:43
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Wow, ich wusste gar nicht, dass Handball bei Nichtspielern so ein negatives Image hat. Sicher wird der Sport körperbetont gespielt, aber unfaire Aktionen habe ich in meiner Spielzeit (inzwischen 20 Jahre in verschiedenen Ligen) selten erlebt.

Richtig verletzt habe ich mich beim Handball auch noch nicht. Das Übliche halt, gebrochene Finger und Nasenbein und diverse Muskelfaserrisse und Prellungen. Aber eigentlich alle die so lange Fußball spielen hatten schon Kreuzbandrisse usw, also schwere Verletzungen.

Handball wird meiner Meinung nach auch eher von Leuten gehobeneren Milieus gespielt als Fußball, vergleicht einfach mal die Leute in unseren Nationalmannschaften was Schulabschlüsse und Berufe angeht. Als Proletensport (oder was auch immer Junky-Sport heißen soll) kann man es sicher nicht bezeichnen.

Übrigens, ich bin Kreisläufer und lebe noch ;-)


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 5. Oktober 2008 13:47
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Es sind viele Spieler, die nicht durch ein Netz getrennt sind, auf engem Raum auf einem "glatten" Boden unterwegs und die Regeln lassen ein hartes Spiel weitgehend zu.


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