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Gibt es eigentlich unterschiedlich große Golfbälle?

gefragt von ernstgeiger am 08.11.2008 um 20:31 Uhr

Soweit ich weiß, müssen Golfbälle mindestens eine Größe von 42,67 mm im Durchmesser haben. Aber ist denn auch die maximale Größe vorgeschrieben? Welche Vor- und Nachteile haben die unterschiedlichen Ballgrößen? Welche Ballgröße eines Golfballes ist eigentlich in der Praxis ideal?


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golfcrack
beantwortet von golfcrack am 29. November 2008 00:12
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Maße und Eigenschaften der Golfbälle unterliegen klaren Regelungen. Kleinere Bälle fliegen weiter, daher geht es mehr um die Spieleigenschaften der Bälle. Weiche Bälle produzieren mehr Spin, fliegen aber weniger weit. Auch die Zahl und Anordnung der Dimples spielt dabei eine Rolle. Nähere Informationen dazu unter: http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfball.php

Der große Wurf ist Tileist mit dem ProV1 gelungen. Dieser Ball ist ein fast perfekter Kompromiss. Als der Ball auf dem Markt kam und die Konkurrenten nichts vergleichbares seinen Vertragsspielern anbieten konnten, gingen in dieser Saison fast alle Siege an Titleist-Spieler. Das war auch einer der schlechtesten Jahre für Tiger Woods, obwohl der auch nie mit Nike-Bällen gespielt hat.
Golfbälle sind übrigens so gut wie nie perfekt. Bei den meisten Bällen liegt der Schwerpunkt nicht in der Mitte, was sich beim Putten bemerkbar machen kann.


Slicekiller
beantwortet von Slicekiller am 9. November 2008 10:29
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Grösser darf ein Golfball immer sein. Der Topflite Magnum ist z.B. grösser, historisch gesehen waren amerikanische Bälle immer etwas grösser als die englischen. Warum grösser? Am besten den Hersteller fragen. Kleinere Bälle fliegen weiter und Weite ist das Thema Nr. 1 beim Golfer.

Wegen der Minimal-Grösse bitte beachten: bei www.marken-golf.de gibt es ein Messgerät für Golfbälle, hier wird u.a. auch die Mindestgrösse kontrolliert. Es ist erstaunlich, wie hoch der Anteil an zu kleinen Golfbällen bei den bekannten Marken ist. Beim Nike supersoft habe ich z.B. auf Anhieb einige Bälle einer Serie gefunden, die zu klein waren und deshalb bei einer Kontrolle beim Turnier die Disqualifikation zur Folge hätten. Nike ist hier aber keine Ausnahme.

Interessant waren auch die Schwankungen bei der Kompression. Wo "soft" aufgeduckt wird, wäre manchmal der Name "Stein" treffender. Zudem haben viele Bälle auch unterschiedliche Kompressionen innerhalb eines Balles. D.h. 80% der Oberfläche hat z.B. 80 bis 88 Comp. und ein paar Stellen gehen bis auf 50 runter. Für das Spiel ein Wahnsinn. Nochmal angemerkt: nur Topmarken nachgemessen. Keine Bälle der Marke Aldis-Rache, Proace-Steine oder dergleichen.

Zur Grösse passt auch das Thema Rundheit. Mit dem Gerät wird auch diese gemessen und hier sind selbst Edelbälle wie der ProV1x nach ein paar Jahren (Lakeballs) Ausschuss.


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