Wenn die MBT Schuhe nur annähernd eine Art Barfußlaufen simulieren, was sie ja laut eigener Aussage tun, dann kann es durchaus sein, dass die Achillessehne und die Waden durch Überlastung schmerzen.


Ich habe selbst keine MBT-Schuhe, aber ich laufe in Vibram FiveFingers und habe deshalb zumindest etwas Erfahrung mit dem Barfußlaufen:

http://www.christian-jog.de/2011/02/25/vibram-fivefingers-ein-erfahrungsbericht


In jedem Fall ist es so, dass sich die verkümmerte Zivilisations-Muskulatur erst wieder daran gewöhnen muss den Fuß auszubalancieren - das ist ja auch beim MBT der beworbene Vorteil. Und diese Muskulatur muss sich erst über einen längeren Zeitraum aufbauen.

Bei Barfuß-Schuhen oder beim Barfußlaufen wird nicht versucht künstlich eine Un-Balance herzustellen. Dass das bei den MBTs sozusagen mutwillig gemacht wird halte ich zumindest für fragwürdig. Ich würde die Schuhe deshalb zumindest anfänglich nur sporadisch nutzen und die Dauer langsam steigern. Bei Beschwerden erstmal ganz liegen lassen bis die Schmerzen weg sind.

Gruß,

Krisch

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Jürgen hat schon sehr gut gesagt was die Ursachen sind.

Zur Vorbeugung ist es wichtig, dass die Füsse sauber gehalten werden und vor allem auch trocken. Ich benutze beispielsweise 3 Paar Schuhe und wechsel diese durch. Dadurch ist genug Zeit dass diese austrocknen können.

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Verletzungen sollte man sofort behandeln. Also desinfizieren und sauber halten (z.B. Pflaster). Worauf "Homestory" wohl hinaus wollte ist, dass man Nagelverletzungen durch korrektes Schuhwerk oder Einlagen vorbeugen kann, falls das die Ursache für kaputte Nägel ist. Ansonsten ist auch das richtige Nagelschneiden ein wichtiger Punkt um hier Verletzungen vorzubeugen.

Verletzungen am Fuß sind grundsätzlich ein Problem, weil dadurch Bakterien und Pilze die Haut angreifen können, die sonst als Schutz dient.

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Bei längeren Läufen kann es hilfreich sein die Socken zu wechseln, wenn diese zu feucht werden; oder gleich auch noch die Schuhe wenn das eine Option ist.

Desinfections-Spray oder auch spezielles Fuß-Spray kann helfen. Auch Fußbäder oder Fuß-Cremes können dazu beitragen, dass sich ein Pilz nicht festsetzt.

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So. Mehr fällt mir nicht ein :-)

Gruß,

Euer Krisch

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Um mal eine konkrete Antwort zu geben: unter 11 Stunden.

Das ist etwa die Zeit des einzigen Slots, der letztes Jahr in dieser Altersgruppe in Frankfurt vergeben wurde.

Natürlich gibt es in anderen Qualifikationsläufen andere Zeiten, und das ändert sich von Jahr zu Jahr; aber unter 11 Stunden würde ich mal als "Magische Grenze" ansehen (lässt sich auch gut merken :-)

Gruß, Krisch

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Ich hab nix grundsätzlich gegen Laufen mit Musik. Grade beim Marathontraining hilft das die Eintönigkeit zu vertreiben - und Spaß soll's ja auch machen.

Zu deiner Frage: Du solltest Musik aussuchen, die dir gefällt. Deshalb würde ich dir vorschlagen in deiner Musiksammlung mal zu kramen. Für 2 Stunden solltest du relativ schnell was zusammenfinden.

Gruß, Krisch

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Genau weiss ich das nicht. Aber aus persönlicher Erfahrung würde ich sagen, dass man nach 8 Wochen etwa 8 Wochen braucht um wieder an den vorherigen Trainngsstand zu kommen. So sagt mir das zumindest mein Lauftagebuch.

In diesem Sinne wünsche ich einen erholsamen Urlaub,

Euer Krisch

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Beim de Sable geht es weniger um Rekorde oder um überragende Zeiten. Ich würde deshalb nach Sponsoren im Wohltätigkeits-Umfed suchen. Ansonsten wird es speziell bei dem Lauf sehr schwierig deutsche Sponsoren zu finden. Für kleine lokale Sponsoren (Sportladen um die Ecke) ist das eher uninteressant, weil diese natürlich lokal Werbung machen wollen. Eventuell einfach auch mal bei den großen Herstellern anfragen - Fragen kostet ja bekanntlich nichts.

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Ansonsten gbt es noch Internettplatformen, wie zum Beispiel Betterplace.org (http://de.betterplace.org/) da kannst du natürlich auch nach Sponsoren suchen.

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Du kannst dich auch mit den anderen gesponsorten Teilnehmern Kontakt aufnehmen. Die sind üblicherweise hilfsbereit und sollten dir zumindest Tipps geben können. Auch die Homepage gibt noch Infos - insbesondere die Organisation "Facing Africa" tritt hier als Sponsor auf.

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In diesem Sinne einen wohltätigen Lauf im heissen Sand,

Euer Krisch

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Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden. Allerdings würde ich dir raten das eher als Probelauf ohne Zielvorgaben zu sehen.

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Ich habe zum Beispiel bei meinem ersten Marathon nicht mal "ankommen" als Ziel gehabt, sondern nur "teilnehmen". Das hilft dir einfach schonmal Erfahrung zu sammeln.

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In jedem Fall solltest du dich je näher der Marathon rückt auch näher an die 42km wagen. Gute 3-4 Wochen vor dem Marathon sollte dein längster Lauf etwa 30-35 km sein - Das markiert in etwa die Spitze des Trainings. Dann wieder runter gehen und in der letzten Woche nur noch lockere 5-10 km Läufe.

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Gute Trainingspläne für verschiedene Zeiten finde ich sind die Pläne von Dr. Marquardt bei Natural Running: http://www.natural-running.com/training/trainingsplaene/marathon-trainingsplaene.html

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Mir gefällt dort dass die Pläne auch viel Abwechslung bieten. Sind vielleicht ein wenig überladen - ich selbst hole mir daraus Anregungen und picke mir sozusagen die Rosinen für meinen eigenen Plan raus. Das Prinzip in den Plänen ist Periodisierung. Also nach einigen anstregenden Wochen folgt eine lockere Woche zur Regeneration.

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Was vielleicht fehlt ist die Nachbereitung: Nach einem Marathon sollte man weiterhin ein wenig aktiv sein, also in den nächsten Tagen Spaziergänge oder lockeres Fahrradfahren. Ab der 2. Woche nach einem Marathon kann man auch als Anfänger wieder mit leichten Regenerationsläufen weitermachen.

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In diesem Sinne viel Erfolg beim ersten Marathon,

Euer Krisch

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Hallo!

Wie Laufjunkie auch schon angemerkt hat ist Laufen nicht grundsätzlich schlecht für die Knie. Im Gegenteil kann durch Kraft- und Lauftraining die Muskulatur gestärkt und damit die Knie entlastet werden.

Aber! Wenn du bereits Probleme mit den Gelenken hast kann das auch Gift sein. In jedem Fall gilt: Auf den Körper hören! Und das bedeutet auch: Bei Schmerzen erstmal aufhören oder gar nicht damit anfangen. Bei bekannten Knieproblemen vorher den Arzt fragen und wenn möglich prüfen welcher Sport geeignet ist.

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Zu deinen Fragen konkret: Wettkämpfe sollte man gar nicht mit irgendwelchen Problemen laufen. Ausser du bist Profi und darauf angewiesen, aber dann wird das dein Physiotherapeut und dein trainer entscheiden ;-)

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Was das Training angeht ist es üblicherweise besser man trainiert zu wenig als zu viel. Bei Überlast geht normalerweise mehr kaputt. Ich sage hier "üblicherweise" und "normalerweise", weil es inzwischen auch einige (statistische) Anhaltspunkte dafür gibt, dass leichtes Joggen u.U. schlechter ist als ein richtiges Lauftraining. An was das liegen könnte ist aber noch nicht untersucht - insofern bleibe ich bei dem Motto "better err on the low side" ("Besser man irrt sich und läuft zu wenig").

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In diesem Sinne wünsche ich ein gesundes Laufen ohne Schmerzen,

Euer Krisch

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Ja, das stimmt....

Allerdings kommt es darauf an was man unter Pause versteht ;-) Ein Profi wird danach erstmal Pause machen indem er nur noch langsam seine 30 km pro Tag läuft. Hingegen wird ein Neuling die ersten paar Tage wahrscheinlich gar nicht Laufen können.

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Wie lange und wie aktiv die Pause nach einem Marathon gestaltet wird hängt also sehr stark vom Fitness-Level ab und davon wie anstrengend der Marathon war.

Ich habe auch schon 4 Wochen nach einem Trainings-Marathon (Baden-Marathon in Karlsruhe) einen Wettkampf-Marathon gemacht (München). Das ist nicht optimal, aber es geht.

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Auf der anderen Seite musste ich einen 10 km Lauf auch schon abbrechen, weil ich mich vom Halbmarathon 2 Wochen vorher noch nicht vollständig erholt hatte.

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Aber um auf deine Frage zurückzukommen: Wenn du "bis zu" 4 Wochen sagst, und wenn man annimmt dass eine Pause auch "aktive Regeneration" bedeuten kann, dann ist das durchaus sinnvoll. Aktive Regeneration kann zum beispiel bedeuten, dass man Spazieren geht oder mal auf's Fahrrad steigt.

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In jedem Fall gehört die Zeit nach einem Marathon auch in den Trainingsplan. Und die meisten Trainingspläne haben dafür auch eine entsprechende 2-4 wöchige Regenerationsphase eingeplant.

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In diesem Sinne wünsche ich gute Regeneration,

Euer Krisch

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Hm, als Marathonläufer kann ich dir sagen, dass es wahrscheinlich niemals gut ist einen Marathon zu laufen. Viel zu anstrengend :-)

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Ansonsten macht es natürlich Spaß. Und die Frage ist weniger ob man den Marathon schon mit 18 laufen soll, sondern ob man schon auf einen Marathon trainieren soll. Denn das Beschwerliche ist nicht (nur) der Marathon selbst, sondern vor allem das Training. Immerhin macht das Training üblicherweise einen Großteil der sportlichen Jahresleistung aus. Der Marathon selbst ist nur das Sahnehäubchen.

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Das Training selbst ist, wenn es kontinuierlich und in einem angemessenen Maß durchgeführt wird, auch für einen 18-jähringen kein Problem. Viele Bundeswehrler hätten sonst ein echtes Problem - denn die Strecken die dabei gelaufen werden erinnern schon stark an ein entsprechendes Ausdauertraining. Zumindest war's bei mir so :-)

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Wenn man also gut trainiert hat und sich sicher ist den Marathon zu schaffen, dann kann das auch für einen 18 jährigen problemlos möglich sein. Allerdings sollte man ein Marathontraining ruhig und besonnen angehen. Das ist auch der Grund warum es eher unüblich ist, dass sehr junge Läufer teilnehmen: Es ist einfach verdammt öde mehrere Stunden "langsam" zu laufen :-)

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In diesem Sinne wünsche ich ein abwechslungsreiches Training,

Euer Krisch

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Bei Kinderläufen gibt es üblicherweise Vorgaben für das Alter der Kinder, die der Veranstalter vorgibt.

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Verbreitet sind bei Kindern bis 6(!) Jahren Strecken von 500 Metern. Du kannst mal nach "Bambini Lauf" googeln - da findet man viele Laufveranstaltungen für Kinder und die entsprechenden Vorgaben. Dadurch bekommst du ein Gefühl dafür was üblich ist.

Eine 1,5 km lange Strecke ist m.E. zumindest für einen echten Lauf zu viel für einen 2-jährigen. Wenn's mehr oder weniger nur spazieren ist, dann geht das wahrscheinlich schon. Ist eher die Frage ob das noch Spaß macht oder ob es dann eher langweilig ist.

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In diesem Sinne wünsche ich einen kurzen aber spannenden Lauf,

Euer Krisch

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Unter normalen Umständen würde ich auch auf ein Problem bei der Atmung tippen.

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Aber da du schon erfahren und durchtrainiert bist und da sich die Probleme erst seit neuem und dazu noch verstärkt zeigen würde ich dir sehr empfehlen mal einen Arzt aufzusuchen.

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Es kann durchaus sein, dass die Probleme nur ein Symptom einer ganz anderen Art sind. Möglicherweise ein Organ-Problem.

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Eine Freundin von mir hat ein recht vermindertes Schmerzempfinden. Die ist mit, wie sie sagt, "leichten Seitenstechen" zum Arzt. Der hat sie untersucht und sofort ins Krankenhaus eingewiesen. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus hatte sie einen Blinddarm-Durchbruch. Das ist etwas extrem und ich glaube nicht, dass du etwas ähnliches hast. Es soll aber zeigen, dass man Seitenstechen auch recht leicht verwechseln kann.

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Von mir persönlich kann ich da auch ein Lied singen: Ich hatte Nierensteine. Da dachte ich Tage vorher auch, was für ein seltsames Stechen in der Seite. War aber ein dumpferes Gefühl als bei Seitenstechen. Mitten im ICE sind die Schmerzen dann so schlimm geworden, dass ich den Zugbegleiter bitten musste mir für die nächste Haltestelle einen Krankenwagen zu rufen.

Auch hier waren die Schmerzen tagelang recht gering. Aber dann plötzlich: PENG! Schmerz ohne Ende.

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In diesem Sinne lieber einmal umsonst zum Arzt gehen,

Euer Krisch

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Jeder der einen Marathon läuft sollte vom Stützapparat (Gelenke und Sehnen) bereits gut trainiert sein. Insofern sollte die stützende Wirkung der Schuhe auch keine allzu große Rolle spielen.

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Ausserdem gibt es genügend Läufer, die sogar Barfuß laufen. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass man Trainingsschuhe unbedingt braucht. Aber über 30km sollte man mit den Schuhen schon gelaufen sein - allein um zu wissen ob sie bequem genug sind!

Die vielleicht wichtigste Regel beim Marathon lautet: "Keine Experimente".

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In diesem Sinne frohes Laufen,

Euer Krisch

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Also der Effekt, den du beschreibst bzw. der erreicht werden soll ist eine sogenannte "Superkompensation" durch das Fasten.

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Dadurch dass der Körper merkt, dass ihm Kohlenhydrate entzogen werden wird er umso stärker mit dem Einlagern von neuen Kohlenhydraten reagieren sobald diese wieder zugeführt werden. Das ist die Kompensation. Die Idee ist, dass der Körper mehr einlagert als er vorher hatte - also eine Überkompensation durchführt. So zumindest die Idee aus den 60er Jahren.

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Allerdings weiss man inzwischen, dass der Körper auch Kohlenhydrate vermehrt aufnimmt ohne vorherige Entleerung. Einzig die Zufuhr ist entscheidend. Und es ist nötig das Training zu reduzieren - sonst gehen die Kohlenhydrate direkt wieder raus :-)

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In diesem Sinne erfolgreiches Tapering,

Euer Krisch

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