Das Problem bei den Lippen ist einfach, dass der Sonnenschutz dort schnell weg ist, weil man den Mund immer wieder schließt und sich die Creme oder der Labello abreibt. Oder man fährt mit der Zunge drüber oder allein die Atemfeuchtigkeit. Sonnencreme reicht bei mir 30er Schutzfaktor gut, die Unterlippe hat es letztens trotz Pflege nach 5 Skitourentagen trotzdem aufgebrannt. Ich mag den Labello nicht, nehme lieber einen Balsam mit Schutzfaktor. Das ist aber letztlich wohl egal. Helfen würde wohl nur, auf Dauer mit geschlossenem Mund zu gehen, was wohl keiner schafft. Und so häufig wie möglich nachschmieren.

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Ich bin jemand, der das Wechseln der Stufen nicht mag, weil man dafür stehenbleiben muss. Finde das auch bei anderen immer nervig, wenn man grad so schön im Gehen ist. Und völlig unnötig. Wenn es ordentlich bergauf geht, mache ich die erste Steighilfe rein (ich habe zwei Stufen). Die bleibt dann drin bis zum Gipfel, auch wenn mal Flachstücke kommen. wenn es sehr lange flach wird, oder über einen langen Grat geht mit vielen Abfahrtsstücken, mache ich sie raus, gehe dann aber auch die steileren Stücke ohne. Die zweite Steighilfe brauche ich nie. Wenn die nötig wäre, ist mir die Spur zu steil, dann spure ich lieber selber. Und für kurze, steile Aufschwünge zum Beispiel im Wald, lohnt es sich nicht sie reinzutun.

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Bei großen, schweren und sehr sportlichen Fahrern kann die Bindung wohl wirklich an ihre Grenzen kommen, andere Marken aber auch. Die Auslösewerte gehen bei allen gängigen Bindungen bis 10, da gibt es keinen Unterschied. Wenn das nicht ausreicht, sollte man ein Freeride-Modell wählen, das gibt es auch von Dynafit. Ich würde die Einstellung in einem Sportgeschäft überprüfen lassen. Wenn tatsächlich das Maximum bereits ausgeschöpft ist, sollte er über einen Bindungswechsel nachdenken.

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Von der Firma Fritschi gibt es auch eine Freeride-Bindung, die ist eigentlich für ein Anliegen wie deines gedacht. Zum Freeriden, aber auch auf der Piste. Sie ist schwer, aber sehr stabil und hat sehr hohe Auslösewerte. Man kann den Ski wirklich sportlich fahren damit, was ich bisher gehört habe. Die Bindung von Silvretta würde ich dafür eher nicht empfehlen, die ist eher leicht gebaut und hat vorne viel Spiel. Nichts für sportliche Fahrer. Soweit ich weiß, gibt es auch von Dynafit eine Freeride.Bindung, da habe ich aber keine Erfahrung damit.

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Das hört sich so an, als würdet ihr es einmal ausprobieren wollen . Vielleicht habt ihr ja die Gelegenheit mit jemand mitzugehen, sowas habe ich auch ein paarmal gemacht. Dafür nimmt man am besten alte Kleidung, die man im Schrank hat. Man muss damit rechnen, dass alles ordentlich dreckig wird und eventuell auch mal Risse oder Löcher bekommt, also keine teure Funktionskleidung oder ähnliches. Außerdem sollte es warm sein, da es in Höhlen nur wenig über Null Grad hat. Overalls sind super, weil es nirgends zieht und nichts hochrutscht, wenn man mal längere Strecken kriechen muss. Aber sowas hat man ja meist nicht. Ich habe meist eine billige Überhose über normale Jogginghosen oder ähnliches gezogen und oben einen alten Anorak mit Pulli drunter. Außerdem Bergschuhe. Viel Spaß.

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Ohne Bergführer haben wir es auch gemacht, allerdings nicht allein. Wir waren im Winter mit Ski und sind aber auch das meiste ohne Seil abgefahren. Es kommt auf die Route an, die du wählst, aber der Normalweg oder die Überschreitung ist technisch gesehen alleine für einen erfahrenen Bergsteiger wohl kein Problem. Eher eben die Spaltengefahr. Es hat schon sehr spaltige Zonen. Meist sind natürlich auch viele unterwegs und die Spur ist sehr ausgetreten. Aber ganz kann man sich da natürlich nicht darauf verlassen. Von daher würde ich es nicht alleine machen, weil mir die Spaltensturzgefahr einfach zu hoch wäre.

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Du schreibst ja selbst, dass du es ganz automatisch machst. Ich denke, da sagt einem der Körper schon das richtige. Die Dehnung für die Waden ist bei steilen Stücken einfach zu groß. Außerdem macht man in der Regel kleinere Schritte, da ist es ökonomischer, wenn nicht immer der ganze Fuß abrollen muss. Wenn du bei längeren Strecken das Gefühl hast, dass dir zuviel Vorfuß laufen nicht gut tut, würde ich versuchen, bei den flacheren Passagen mehr mit dem ganzen Fuß aufzusetzen. Generell finde ich Vorfußlauf beim Berglauf aber normal.

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Ich bin immer gut gefahren mit 1 Einheit in der Woche. Berglauf ist halt schon eine sehr intensive Einheit. Allerdings fand ich es für die Gelenke und den Bewegungsapparat eigentlich immer schonender als das Laufen in der Ebene. Vielleicht aber deswegen, weil ich viel bergwandere. Wenn du Berge nicht gewöhnt bist, würde ich auf keinen Fall mehr als einen Berglauf pro Woche machen. Sonst kannst du es auch mit zwei versuchen. Sobald Schmerzen auftreten würde ich aber auf jeden Fall reduzieren.

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Normale Turnschuhe sind für Wanderungen mit etwas alpinerem Anspruch, also steinigen Wegen, Geröll, evtl. rutschigem Untergrund, nciht geeignet. Allerdings gibt es mittlerweile viele "Wanderhalbschuhe". Vielleicht meinst du diese. Sie haben eine Profilsohle, oft auch eine recht steife, und sind auch vom Seitenhalt her wesentlich stabiler als Turn- bzw. Laufschuhe. Sie sind allerdings nicht hoch, sondern hören unter dem Knöchel auf. Diese sind durchaus geeignet auch für alpine Bergtouren. Nur bei Geröllfeldern sind sie etwas lästig, weil man viele Steine in den Schuh bekommt und sich evtl. den Knöchel anschlägt. Die Verstauchungsgefahr sehe ich nicht - geht man viel mit solchen Schuhen, wird die Fußmuskulatur trainiert und man geht wesentlich sicherer. Ich bin seit Jahren nur mit Halbschuhen unterwegs und noch nie umgeknnickt - früher , als ich noch hohe Schuhe hatte, ist mir das öfter passiert.

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Es gibt mittlerweile Sandalen mit richtig gutem Fußbett und Profilsohle. Prinzipiell kann man damit gut wandern. Wenn sie richtig passen, hat man ähnlichen Halt wie mit leichten Wanderschuhen. Manche Modelle haben vorne noch eine Extrakappe, damit man sich die zehen weniger anstößt. Allerdings ist die Sandale dadurch schon sehr geschlossen und ich frage mich, wo dann der große Sandaleneffekt bleibt. Von daher habe ich lieber gescheite Wanderschuhe und richtig luftige Sandalen für danach.

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Ich finde es super, ab und an barfuß zu gehen, trainiert die Fußmuskulatur und die Haltung. Ich mache das so oft wie möglich im Sommer, allerdings einfach auf Wiesen oder am See. Beim Wandernist es mir zu umsätndlich, da man doch die Strecken sehr speziell nach Eignung fürs Barfuß gehen aussuchen muss. Meine Fußsohlen sind recht empfindlich und ich bringe nciht die Geduld auf, bis sie so abgehärtet sind, dass man halbwegs schmerzfrei auf wegen wandern kann. Beim Wandern will ich mich sportlich betätigen und auch weite Strecken zurücklegen, das ist baruß nichts.

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Die Belastung bei einem Bergmarathon ist schon komplett anders als bei einem flachen Lauf dieser Länge. Entsprechend muss auch das Training dafür gestaltet werden. Beim Jungfrau-Marathon kommt als Besonderheit hinzu,dass die erste Streckenhälfte fast ganz flach ist. Hier heißt es gut aufpassen, dass man nicht zu schnell läuft und einen dann die Kraft verlässt. Prinzipiell würde ich sagen, dass ein Bergmarathon von der Belastung her eher mit einer langen Bergwanderung zu vergleichen ist als mit einem flachen Lauf. Denn die steilen Stücke legt man gehend zurück, das heißt im Falle des Jungfrau-Marathons bei den meisten Mittelfeldläufern fast die Hälfte der Strecke. Daher finde ich die langen Läufe nicht ganz so wichtig im Training wie für einen flachen Marathon. Dafür muss man auf jeden Fall möglichst viele Steigungen ins Training einbauen - Hügelläufe und am besten auch einige kürzere Bergläufe, um die Muskeln an die Belastung zu gewöhnen und ein Gefühl für seine Leistungsgrenzen und ein angepasstes Tempo zu bekommen. Auch die Achillessehne wird beim Bergauflaufen stärker beansprucht und sollte langsam darauf vorbereitet werden. Zuletzt heißt es beim Lauf die spezillen Witterungs- und Temperaturbedingungen im Hochgebirge im Auge zu behalten.

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