Der Schnitt beim Badminton wirkt sich nur sehr bedingt auf die Rotation de Balls aus. Diese kommt vom ganz allein, da die Federn in Längsrichtung schräg stehen, die Rotationsgeschwindigkeit ist ca. 1 bis 2 Umdrehungen pro Sekunde, also sehr wenig. Es reicht aber aus, dass sich der Ball im Flug stabilisiert. Ein Schneiden des Balls verändert vielmehr die Flugrichtung des Balls und die Schlaggeschwindigkeit. Je mehr Schnitt bei harten Schlägen, desto langsamer der Ball und desto weiter weicht der Ball von der vom Gegner antizipierten Flugbahn ab. Auch bei Schlägen am Netz wird geschnitten, aber das ist eine andere Sache.

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Hallo, der ÜK-Drop zeichnet sich durch ein Abbremsen der Schwungbewegung im aufsteigenden Teil der Schleife aus. Bei einem langsamen Drop, der eine zunächst eher horizontale Flugkurve aufweist und steil hinter das Netz fällt, ist die benötigte Schlagenergie und daher auch das Abbremsen noch stärker als beim schnellen Drop, der direkt eine abwärtsgerichtete Flugbahn aufweist. Der schnelle Drop landet in der Nähe der vorderen Aufschlaglinie. Beide Schläge sind vom Charakter her Täuschungen, daher ist es möglichst wichtig, dass der Schlag so lange wie möglich wie ein fester Schlag (Clear, ggf. Smash) aussieht.

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Hallo, da der Schlag ohne Körpereinsatz (Rumpf, Beine) gespielt wird, kommt es absolut auf eine saubere Technik an, insbesondere auf eine gut getimte, große und richtig im Raum liegende Schleife. Hier ein Film dazu, wobei man sagen muss, dass die gezeigt Technik bei der Dame leider nicht wirklich gut ist, und beim Herrn sollte der Arm sollte beim Ausholen mehr zum Körper zeigen und die Armhaltung sollte etwas tiefer und kompakter sein.

http://www.youtube.com/watch?v=-9B2XtqICFw

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Diese Schlägerhaltung ist in der Theorie am besten geeignet einen Ball weit vor dem Körper bzw. Kopf flach und schnell zurückzudrücken. Allerdings schränkt er sehr ein, wenn z.B. der Gegner eine Swip-Angabe spielt. Ich würde empfehlen, einen Universalgriff zu nehmen. Bei einer frühen Annahme einer kurzen Angabe verbleibt genug Zeit, die Schlägerhaltung noch in Richtung Rush-Griff zu ändern.

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Hi palisander, der ÜH Clear cross ist technisch wirklich sehr schwer, mit einer Rückhand hoch weit über die längste Distanz des Feldes zu spielen, können nicht viele. Und eben deshalb verlässt sich der Gegner oft darauf, dass dieser Ball nicht kommt bzw. zu kurz ist und rückt deutlich nach vorne Richtung deiner RH-Ecke auf. Und das macht dann diesen Schlag sehr wirksam, wenn er lang und hoch genug gespielt wird und dein Gegner gerät aus der Offensive direkt in die Defensive, weil er den Ball hinten ziemlich tief annehmen muss.

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Hi dirtyharry, am Anfang des motorischen Lernens steht ja das Schaffen einer Bewegungsvorstellung. Wenn du dir vor dem Trainingsanfang ein gutes Buch holen und schon etwas vorarbeiten möchtest, würde ich dir "Badminton heute" von Boeck-Behrens empfehlen, immer noch ein Klassiker der Badminton-Literatur.

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Hallo sunnysprinter, es gibt beim Badminton eine regelbedingte max. Größe der Schlagfläche, hier ein Bild mit den Maßen dazu. Die Schlagflächengröße kann also variieren.

http://www.bongardt.de/racket.htm

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Ich finde das Arbeiten mit Stangen als Feldbegrenzung extrem verletzungsintensiv, viele Läufe zum Ball passieren ja seit- oder rückwärts. Ich würde verstärkt das Rhythmisieren üben, also das präzise Laufen zu "gedachten" Bällen in die Ecken mit möglichst gleicher Schrittfolge und Schrittlänge. Da bekommt man bald die gleiche Präzision wie ein Weitspringer beim Treffen des Balkens. Vorteil der Sache: Man ist schneller am Ball und kann evtl. noch einen Blick auf die Linie riskieren, ob der Ball auch wirklich ausgeht.

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So weit, ich weiß werden bei Tennisschlägern die Quersaiten mit 1-2 kg weniger bespannt, manchmal auch gleich hart. Beim Badminton würde ich die Quersaiten 0,5 kg weniger fest als die Längssaiten spannen. Es leuchtet ein, dass die Quersaiten durch die ovale Schlägerkopfform mehr belasten und verformen als die Längsseiten, die ja auf die stabilere längliche Seite des Ovals wirken.

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