Verstauchtes Handgelenk heilt nicht

Guten Tag!

Im Herbst letzten Jahres habe ich mit dem Boxtraining angefangen und beim Sandsacktraining wohl zu hart gegengeschlagen und dabei meine Faust falsch gehalten. Ich habe zwar Schmerzen im Handgelenk verspürt, habe mir aber nichts dabei gedacht und weitertrainiert.

Beim nächsten Training tat mir das Handgelenk wieder weh, sodass ich danach zum Orthopäden gegangen bin. Dieser hat die Hand geröngt, meinte aber, dass mit den Knochen alles in Ordnung wäre. Beim Ultraschall bemerkte er aber, dass dort Flüssigkeit ausgetreten sei. Er hat eine Verstauchung diagnostiziert und mir eine Aktivbandage verschrieben. Außerdem meinte er, dass ich vorsichtig weitertrainieren kann und die Heilung 2-4 Wochen in Anspruch nehmen könnte.

Die nächsten Wochen habe ich Belastungen vermieden und habe mich beim Trainining nur aufs Schattenboxen begrenzt. Da es die nächsten Wochen nur noch schlimmer wurde (bei der kleinsten Reizung im Alltag fingen die Schmerzen an), bin ich nochmal zum selben Arzt gegangen. Er hat dann das Kahnbein geröngt, welches auch in Ordnung war. Die Flüssigkeit konnte man immernoch am Ultraschall sehen. Trotzdem meinte er, dass ich einfach weitertrainieren darf...

Ich habe danach 2 Wochen freiwillig pausiert und war noch 1 Woche im Urlaub. Dort ist der Schmerz plötzlich verschwunden (lag es am Meerwasser?).

Nach dem Urlaub habe ich wieder nur leicht trainiert. Wenn ich das Handgelenk etwas geknickt habe, hat es sich trotzdem unangenehm angefühlt. Und das nach insgesamt ca. 2-3 Monaten seit der Verstauchung, sodass ich zu einem anderen Orthopäden gegangen bin. Dieser hat es wieder geröngt und auch er meinte, dass die Knochen in Ordnung wären.

Dann kam mein Umzug, sodass ich mich vom Boxclub abgemeldet habe. Beim Möbelschleppen hatte ich übrigens keine Probleme.

Im Januar habe ich dann wieder vorsichtig mit Liegestützen angefangen. Ich hatte zwar keine Schmerzen, aber wieder dieses leicht unangenehme Gefühl bei Belastung, sodass ich wieder aufgehört habe.

In der neuen Stadt habe ich letzte Woche, nach ca. 3-monatiger Pause, ein Probetraining bei einem Boxverein gemacht. Ich habe mit halber Kraft am Boxsack trainiert und plötzlich ein leichtes "Zwirbeln" gespürt, danach habe ich die Schläge nur noch angedeutet.

Die ganzen Monate über habe ich das Gefühl, dass es noch nicht vollständig verheilt wäre und bei einer falschen Bewegung alles wieder vor vorne beginnen könnte. Wenn ich das Handgelenk leicht nach vorne knicke, spüre ich heute noch dieses unangenehme Gefühl, beim gesunden Handgelenk ist es nicht der Fall.

Was könnte das sein? Warum dauert der Heilungsprozess bereits fast ein halbes Jahr? Könnte es sein, dass sich die Muskeln an der Stelle "zurückgebildet" haben?

Im Alltag belaste ich es gar nicht, trage z.B. Tüten nur in der gesungen Hand. Ich weiß nicht, ob ich wieder vorsichtig mit dem Boxsport anfangen darf.

Vielen Dank!

Boxen, Handgelenk, verstaucht
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Knieschmerzen beim Joggen: Läuferknie?

Hallo, Community!

Letztes Jahr bin ich 1x die Woche Joggen gegangen. Gejoggt bin ich langsam, auf Asphalt, mit einem Durchschnittspuls von ca. 150. Es ging mir einfach darum, längere Zeit in Bewegung zu bleiben. Auch hatte ich gute Laufschuhe mit Dämpfung (Asics 2170).
Angefangen habe ich mit 30Min und habe mich jede Woche um 5Min gesteigert. Plötzlich fing bei mir jedes Mal nach ca. 20-25Min mein Knie an der äußeren Seite weh zu tun. Es war ein stechender Schmerz, sodass ich nur humpelnd laufen konnte. Dies war der Grund, warum ich nur max. 45Min ausgehalten habe. Die Ausdauer hätte zwar mitgemacht, aber die Schmerzen wurden unerträglicher.
Im Internet habe ich recherchiert und meinen Symptomen nach zu urteilen, litt ich unter dem Läuferknie: http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4uferknie.
Der Orthopäde meinte jedoch, dass ich eine Fußfehlstellung haben könnte. Er verschrieb mir eine Aktivbandage und Schuheinlagen. Auf meine Frage, ob sich die Schuheinlagen mit meinen Laufschuhen, die eine Überpronation bereits ausgleichen sollten, vertragen, meinte er, das wäre kein Problem.
Die Einlagen ließen auf sich warten, sodass ich erstmal nur mit der Bandage gelaufen bin, allerdings ohne, dass sich was geändert hätte.

Dann kam der Winter und mein Umzug, sodass ich ca. 4 Monate nicht joggen war. Langsam begann ich ab März wieder 1-2x pro Woche damit. Zunächst auf dem Laufband, dann auf der Straße. Auch mit regelmäßiger Steigerung um 5Min, sodass ich jetzt bei 65Min angelangt bin.
Das Knie tut jetzt überhaupt nicht mehr weh!
Was ich aber festelle, ist, dass sich beide Knie nach ca. 30-40Min "erschöpft" anfühlen. Ich schone sie dann 24Std.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Hörten sich meine Symptome vom letzten Jahr nach Läuferknie an?
Habt ihr eine Idee, warum diese Symptome dieses Jahr nicht mehr auftreten? Ist das Knie über den Winter abgeheilt?
Ist das normal, dass sich die Knie nach einem längeren Lauf erschöpft anfühlen? Ich mache mir nämlich Sorgen, dass die alten Schmerzen wieder aus Übermüdung ausbrechen könnten.

Zur Info: Ich bin 25 jahre, 179cm und wiege ca. 74 Kilo. Ich bin durchschnittlich trainiert.

Vielen Dank im Voraus!

Ausdauer, joggen, laufen, Knie, Knieschmerzen
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