Hallo, ich geb Dir mal von einigen Marken eine Variante, die sehr kontrolliert mit weichem Schwamm ist und eben kein Punktebringer, sondern lediglich ein "Rückbringer" ist. Von andro wäre da der Impuls zu empfehlen, in 1,5 oder 1,8 mm ein guter Kontrollbelag. Von Butterfly kannst Du auch einen dünnen Sriver L nehmen oder zur absoluten Kontrolle den Tackiness C (aber etwas dicker, da der wirklich sehr langsam ist). Bei Donic sind die Beläge Vario soft oder Quattro A'Conda soft gute Bringer. Joola hat den Topspin C und Tibhar den Vari Spin D.Tecs (mein persönlicher Favorit neben dem Tackiness, allerdings auch einen Hauch schneller, daher eine dünne Schwammstärke empfehleswert). Du siehst fast alle Marken haben da Varianten, die man nehmen kann. Preislich gibt es da aber Unterschiede, von daher schau Dich mal um bei den bekannten E-Shops, vielleicht findest Du auch irgendwo ein Sonderangebot.

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Grundsätzlich kannst Du ohne Tisch und Partner eigentlich nur was für Dein Ballgefühl machen. Zum Beispiel den Ball ganz oft bzw. lange auf dem Schläger dotzen lassen. Erst mit der Vorhandseite, dann mit der Rückhandseite, dann abwechselnd. Das ganze mal mit hohem und dann mit niedrigem Ballflug. Es gibt Übungen im Tischtennistraining, die dort auch ohne Tisch gemacht werden. Frag man deinen Trainer, der kann Dir bestimmt Übungen zeigen, wofür man nur eine Wand braucht. Aber Training für richtige (Schlag-)Technik wirst Du ohne Tisch nicht hinbekommen. (Siehe den anderen die Kommentaren zu Deiner Rechtschreibung nach, aber auch ich hoffe, dass Du besser Tischtennis spielen kannst, als schreiben) ;o)

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Hallo, grundsätzlich gibt es drei verschiedene Griffvarianten als Standard (natürlich gibt es mehr, aber die sind dann kein Standard mehr). Es gibt konkav, hier ist der Griff mittig am dünnsten. Diese Art ist meistens für kleine Hände am Besten geeignet. Es gibt gerade - hier ist der Griff an jeder Stelle gleichgroß. Und es gibt anatomisch - hier ist der Griff am Rand und in der Mitte leicht gewölbt. Letztere Griffvariante könnte meines Erachtens für große Hände am Angenehmsten sein. Leider gibt es aber im normalen Verkauf keine unterschiedlichen Griffgrößen außer "Normal" und "klein" speziell für Kinder. ABER da es hier keine Norm gibt, sind auch nicht wirklich alle Griff gleich. Die Griffe von JZander (gibts bei ttdd.de) sind in der Regel etwas größer bzw. kräftiger. Aber hier noch der absolute Geheimtipp: Schau mal bei tischtennis-piet.de vorbei. Der macht Dir eine Eigenanfertigung, bei der Du auch die Griffdicke vorgeben kannst, zum Hammerpreis.

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Tolle Antwort Tarzan2 ... wo ist die Frage dazu? :O)))

Also, zu deiner Frage, bb1993: Nein, leider sind nicht alle Beläge gleich groß. Sie sind aber alle groß genug, um auf die durchschnittliche Größe der Tischtennishölzer problemlos draufzupassen (plus/minus 15 cm). Probleme gibt es nur machmal bei Defensivhölzern, die eine vergrößerte Schlagfläche haben. Aber da die Hersteller wissen, dass ein Antitopspin-Belag in der Regel auch auf ein Defensivholz kommt, machen sie hier die Beläge auch entsprechend größer. Bei den meisten Herstellern passen auf diese Abwehrpfannen auch die anderen Beläge, aber eben nicht alle. Bei Donic sollte lediglich das Holz DEFPLAY CLASSIC SENSO DEF etwas größer sein, aber zumindest vom Butterfly Super Anti weiss ich aus eigener Erfahrung, dass der Belag recht groß hergestellt wird. Ansonsten kenne ich nur chinesische Beläge, die mit den großen Schlagflächen Probleme haben ...

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Hallo Mimic, Du hast immer nur einen Versuch. Dieser beginnt mit dem Hochwerfen des Balles, alles was danach schiefgeht ist ein Punkt für den Gegner - außer dem von Dir schon genannten Netzroller. Sprich Hochwerfen (mind. 15,25 cm), Ball schlagen, Ball dotzt auf der eigenen Seite auf, überquert ohne Berührung das Netz und dotzt dann auf der gegnerischen Seite auf ... nur so darf es sein. Im Doppel muss es dann noch diagonal sein ... von der eigenen rechten Seite aus auf die linke gegenüberliegende Seite ...

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Hallo, ich habe meine TT-Schuhe in der Jugend auch zum "Warm-machen" fussballspielend benutzt und damit leider auch regelmäßig kaputt gemacht. Alleine weil die guten Stücke ja recht leicht sein sollen, ist - wie Ballerina schon sagt - das Obermaterial recht anfällig. Die Sohlen sind speziell gegen das Rutschen auf dem Hallenboden gemacht, dies kann man sicher auch bei anderen Sportarten gebrauchen.

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Für Hobbyspieler reichen eigentlich ein paar Kleinigkeiten: 1. Den Schläger staubfrei aufbewahren. 2. Nach dem Spielen mit lauwarmen Wasser kurz aubspülen (ohne Spülmittel) und mit einem fusselfreiem Tuch - am besten einem Ledertuch, trocken reiben. Pflegesets sind zwar prima und lassen den Schläger noch etwas länger leben, aber da die Haltbarkeit eh begrenzt ist, ist es eine Kosten-Nutzen-Frage ob Set oder neuen Schläger ...

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Eure Idee in allen Ehren, aber einem Bekannten einen Tischtennisschläger zu kaufen, ohne möglicherweise zu wissen, was für eine Spielveranlagung er hat, halte ich für rausgeworfenes Geld. Ein halbwegs guter professioneller Wettkampfschläger, bei dem ihr das Holz und die Beläge seperat aussuchen müsst (montiert werden sie meistens von den Verkäufern) kostet schätzungsweise ab 70-80 Euro aufwärts. Aber wisst ihr wie er spielt? Braucht er ein leichtes oder schweres Holz. Angriff, Allround oder Abwehr? Welche Beläge bevorzugt er? Wie dick soll die Schwammstärke sein? Noppen innen oder vielleicht sogar außen? Da ist die Equipment-Frage leichter zu beantworten. Kauft einen schönen Alu-Schlägerkoffer, drei 3-Sterne-Bälle, ein Belagsreinigungsspray und einen entsprechenden Schwamm, dann seit ihr ca. bei 30-40 Euro. Da kann man nicht viel falsch machen. Schaut doch mal in Internet bei Sport-Schreiner oder spinfactory.de rein, da bekommt ihr alles, was ihr braucht ... den Schläger selbst würde ich in Form eines Gutscheins bevorzugen ...

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Ausdauer ist hier relativ zu sehen. Wir trainieren im TT-Verein auch ein wenig Ausdauer, allerdings nicht zu vergleichen mit Laufsportarten. Nichts desto trotz brauche ich für ein gutes Tischtennisspiel Ausdauer bzw. Kondition. Kommt natürlich auch auf meine Spielanlage an. Ich zum Beispiel spiele defensiv, gehe als gerne ein paar Meter hinter die Platte und muss schnell genug rechts, links und wieder vorne sein. Das geht auf die Dauer schon auf die Pumpe! :o) Mit der richtigen Technik steht der Körper ständig unter Spannung, auch dies geht nur mit guter Ausdauer. Also Extrem-Ausdauer ist hier vielleicht nicht gefragt, aber ohne Ausdauer bzw. Kondition geht man beim Tischtennis auch irgendwann in die Knie ...

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Also um ehrlich zu sein sehe ich das genauso wie bei den barfüßigen Leichtatlethen: Es ist Geschmacksache. Heutzutage sind die Tischtennisschuhe solche hightech-Produkte, dass sie einen wirklich bei allen Situationen unterstützen. Sei es beim Abrollen, schnellen bremsen oder Richtungswechseln. Zudem sind die Sohlen auf Hallenboden abgestimmt, so dass auch die Rutschgefahr minimiert wird. Auch das Gewicht ist so gering, dass man hier keine nachteile finden kann. Ich denke in dem Verein in dem Du warst wird eine Philosophie umgesetzt, die man haben kann, die aber auch mit Sicherheit in der Minderheit ist. Ich denke das richtige Schuhwerk ist wichtig - da hat man vorallem auch ein super Gefühl drin. Barfuss ist Geschmacksache ...

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Heutzutage gibt es kein Spray, dass den Belag verbessert. Zumindest keins, was zulässig ist. Das einzige Spray, das man nutzen kann ist Reinigungsspray. Dieses verbessert allerdings nur benutzte Beläge um nahezu Neuzustand zu erreichen, aber besser als dies macht es nicht. Ich denke das Einzige, was einen Belag noch besser machte, waren die Belagklebemittel (sprich der Belag wurde auf das Holz geklebt), die bis Ende 2008 erlaubt waren und mittlerweile aufgrund ihrer gesundheitsschädigenden Substanzen verboten sind. Das Fachwort dafür war "Frischkleben".

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Grundsätzlich kann man das machen. Aber ob es danach noch das gleiche Feeling ist, ist fraglich. Auch die Griffschalen - sowie die verschiedenen Holzschichten des ganzen Schlägers - sind speziell verklebt und geben dem gesamten Schläger seinen Charakter. Hobbyspieler und unterklassige Spieler werden hier wahrscheinlich wenig davon merken. Je besser und feinfühliger der Spieler bzw. dessen "Händchen" ist, um so mehr kann der Unterschied auffallen. Probiere es einfach aus ...

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Hallo, das klingt mir nach einem Hobbyschläger und Du spielst just for fun. In diesem Falle reicht es den Schläger unter (lauwarmes) Wasser zu halten und ihn anschliessend mit einem Ledertuch oder -Schwamm trocken zu wischen. In meiner Tischtennis-Jugend habe ich Haarschaum auf den Schläger gemacht, verteilt und wieder mit dem Schwamm weggewischt. Der Schaum hat eine ähnliche Wirkung wie professioneller Reinigungsschaum: Der Belag wird wieder richtig griffig.Ob das allerdings sooo ideal ist, kann ich nicht versprechen :o)

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Den Schläger an sich muß Du nicht wirklich einspielen. Aber Du mußt Dich an den neuen Schläger gewöhnen. Der Griff mag auch eine Rolle spielen, aber wichtiger finde ich, dass jedes Holz und jeder neue Belag anders reagiert als das alte Material, welches man hatte. Neue Beläge ziehen wieder besser, als die Alten. Möglichweise hast Du auch eine andere Schwammstärke als vorher und mußt dich auch daran gewöhnen. Oder Du probierst einen neuen Belag aus, der andere Eigenschaften hat, als der Alte. Das Einspielen bezieht sich also grundsätzlich auf den Spieler, der mit den Neuerungen umzugehen lernen muß, als den Schläger.

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Lange glatte Noppen sind sogenannte Spielzerstörer gewesen. Sie wurden oft von Abwehrspielern eingesetzt. Die Noppen haben die Flugbahn des Balles einen Flattereffekt verpasst, zudem wusste der Gegner nie, ob die glatten Langnoppen jetzt einen eigenen Schnitt mitreingebracht haben oder, ob ihr eigener Schnitt nun zurückkam. Eigentlich haben diese Noppen das Spiel langsamer gemacht. Wenn der Gegner kein Super-Topspinspieler war, gingen viel Bälle ins Netz oder ins Aus was das Spiel auch nicht sehr anschaulich machte. Trotzdem hatten die langen Glattnoppen ihren eigenen Charm. Mittlerweile gibt es Antitopspinbeläge und griffige Lange Noppen, die ähnlich wie die glatten Langnoppen funktionieren, aber so ecklig wird es wohl nie wieder. Man könnte den Regelverantwortlichen auch unterstellen, sie haben auf Wunsch gewisser Spieler und Funktionäre dieses Verbot ausgesprochen, aber ich will hier nicht politisch werden. Gut zu wissen, dass das Frischkleben der Offensivspieler mittlerweile auch verboten ist!

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Das kann an mehreren Ursachen liegen. Grundsätzlich solltest Du aber einen Trainer oder erfahrenen Mitspieler mal bitten Dich einen Moment zu beobachten und Dir dann ein paar Tipps bei möglichen Technikfehlern zu geben. Vielleicht stehst Du falsch, vielleicht schlägst Du falsch. Eine weitere Variante wäre mal zu prüfen, ob Du mit einem defensiveren Holz oder Belag mehr Kontrolle über Deinen Schlag bekommen kannst. Auch da kannst Du andere Spieler ansprechen, ob Du mal mit ihren Schlägern Deinen Topspin ausprobieren kannst. Falls Du in keinem Verein sein solltest, schau doch einfach mal bei einem vorbei. Ich kenne keinen Vereinsspieler, der nicht gerne mal Tipps zum TT-Spiel gibt. Zu guter Letzt kannst Du in Internet mal unter den Stichworten Tischtennis und Topspin mal googlen, ob Du da nicht ein Video mit einem Musterschlag findest. Viel Erfolg - egal auf welchem Weg.

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Also das langsamste der Welt kenne ich nicht. Aber das langsamste bekannte und derzeit kaufbare Holz ist wahrscheinlich das Toni Hold White Spot von Joola. Das hat einen Tempowert (lt. contra.de) von 49 v. 100 möglichen. Alle anderen mir bekannten langsamen Hölzer (und ich schmöckere gerne in TT-Katalogen) haben Werte im 60iger Bereich. Meines Wissens ist es hauptsächlich aus Pappel-Holz.

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Nach oben ist - wie schon korrekterweise erwähnt - keine Grenze vorgegeben. Die Regel sagt, der Ball muss senkrecht, mind. 16 cm, nach oben geworfen werden und dann herabfallen ohne etwas zu berühren, bevor er geschlagen wird. (§6.2 von Teil 1 der offziellen Tischtennisregeln des deutschen TT-Bundes) Das ganze muss übrigens hinter der Grundlinie, sprich hinter der TT-Platte erfolgen - nicht neben oder über ihr.

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Beim Einspielen spielen die Gegner eher miteinander damit man ein Gefühl für den Ball bekommt. Um dies einigermassen gerecht zu machen und damit beide sich gleich einspielen wird hier der Konterschlag für Vor- und Rückhand genutzt. Der Konterschlag ansich hat keinen bzw. recht wenig Schnitt, wird also relativ rotationsarm geschlagen und ist so für beide Spieler gut zu kontrollieren und um warm zu werden ein geeigneter Schlag.

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Hallo, Handschuhe sind eher ein Nachteil beim Tischtennis. Alles ist darauf ausgelegt, dass die Hand zu 100 Prozent spürt, wie der Schläger den Ball trifft. Handschuhe würden dieses gewünschte Feeling eher wieder dämpfen. Mich persönlich stört schon ein Pflaster auf einer Fingerkuppe, da wären Handschuhe das Ende des Spielgefühls.

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