Ja, Fleece ist nicht gleich Fleece, das stimmt. Das ist fast schon eine "Wissenschaft" für sich und es gibt eine Vielzahl an Varianten. Vielleicht kennst du den Outdoor-Anbieter Globetrotter. Dort habe ich zu diesem Thema auch schon einmal nachgesehen und bei deren Material-Info zu Fleece fündig geworden.

"Fleece gibt es wie Sand am Meer. Und so, wie es unterschiedliche Strände gibt, variieren auch die Qualitäten. Manches zeichnet sich schon auf dem Bügel im Geschäft ab: billiges Material pillt (bildet kleine Knötchen) schon durch das häufige Anfassen und sieht benutzt aus. Oder der Flor ist nicht besonders dicht, dann scheint das Grundgewebe durch. Sicher hält auch ein solch einfaches Fleece irgendwie warm, aber die technischen Feinheiten und Vorzüge guter Qualität, die Markenware bietet, zeigen sich (leider erst) im längeren Gebauch: ein dauerhaft dichter Flor, die Atmungsaktivität des Materials, gute Pflegeeigenschaften, etc. – spezielle Marken garantieren langlebige Qualität! Fleece stellt bei feuchtkaltem Wetter seine Vorteile deutlich heraus, denn Kunstfasern werden nicht klamm. Sie behalten auch in nassem Zustand einen Großteil ihrer Isolationsfähigkeit. Es ist für Reisen mit kleinem Gepäck die optimale Erfindung. Es isoliert ohne Zweifel hervorragend und ist wesentlich leichter als der gute alte Wollpulli, kuschelweich und kratzt nicht, klein im Packmaß, pflegeleicht und trocknet bedeutend schneller. Mehr EInzelheiten hier: http://www.globetrotter.de/de/beratung/mat_info_detail.php?material=Fleece

Ich hoffe danach bist du schlauer und nicht ganz durcheinander:)

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Dazu hat der Sportsfreund benb23 schon einmal etwas treffendes geschrieben: "Der senkrecht gestellte Schläger reicht dem Spieler (mit Schlittschuhen) bis maximal an die Nase. Bei Kindern würde ich den Schläger etwas kürzer wählen (Mund/Kinn), um die Beweglichkeit zu schulen. Zudem gibt es für Kinder spezielle Schläger - kürzer, dünner und leichter."

Ich hoffe das beantwortet deine Frage.

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Es finden Techniken zur Dehnung verkürzter Muskeln und beispielsweise Traktionsübungen statt. Traktion bedeutet "Zug": Das bedeutet die Strukturen zwischen dem Oberarmkopf und Schulterdach werden durch Zug, am Arm, entlastet. Weitere Möglichkeiten sind die Anwendung von Eis, Ultraschall oder einer Iontophorese. Andere Massnahmen sind beispielweise eine Haltungsschulung zur Beseitigung der o.g. Protraktionshaltung. Wichtig kann auch ein gezieltes Muskelaufbautraining sein, indem man Muskeln aufbaut, welche den Tunnel unter dem Schulterdach ( den sog. Subakromialraum ) entlasten. Ein Auftrainieren des Deltamuskel ist in diesem Zusammenhang nicht empfehlenswert, weil das eher zu einer weiteren Verengung unter dem Schulterdach beitragen kann. Insgesamt sind die Möglichkeiten der Physiotherapie / Krankengymnastik der Schulter sinnvoll aber auch begrenzt, z.B. wenn knöcherne Verformungen des Schulterdaches in Form einer hakenförmigen Verkrümmung oder Kalkdepots vorliegen. Weitere Infos und andere, auch medikamentöse und operative Maßnahmen findest du unter: http://www.schulterinfo.de/Info/Erkrankung/impingement.htm#konservativ

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Wenn man unvermittelt in große Höhe kommt (z.B. mit Seilbahn über 3000 bis 3500 m), entsteht wie ein Sauerstoffdefizit, das durch schnellere Atmung ausgeglichen wird. Gleichzeitig mit der Atemfrequenz steigt auch der Puls. Das ist auf Dauer natürlich nicht wünschenswert, denn die Verschnellerung all dieser Prozesse erhöhen den Energiebedarf des Körpers. Dieser, Adaption genannte, Prozess ist entsprechend als akute Krisenreaktion zu verstehen; trifft der Körper diese Situation über eine längere Zeit (ein paar Stunden oder mehr) an, dann läuft quasi ein Notfallprogramm an, das besagt, dass nun verstärkt rote Blutkörperchen gebildet werden müssen, um die energieaufwendige Situation zu beseitigen und zum Zustand der möglichst vollständigen Akklimatisation für die gegebene Höhe zu kommen. Durch die schnellere Atmung geht auch mehr Flüssigkeit verloren.

Unter Akklimatisation versteht man die vollständige Anpassung an die Höhe, d.h. der Blutkreislauf funktioniert wie zuhause - man bewegt sich wie zuhause, der Pulswert ist auf dem heimatlichen Normalwert. Akklimatisation ist ein langsamer Prozeß, da er durch Veränderung der Blutzusammensetzung gesteuert wird. Im wesentlichen ist das eine Erhöhung der Anzahl roter Blutkörperchen, damit mehr Sauerstoff transportiert werden kann. Dadurch wird das Blut übrigens auch verdickt. Da es für die Atmung keinen derartigen "Trick" zur Effizienzsteigerung gibt, bleibt die Atemfrequenz auch bei guter Akklimatisation höher als zuhause. Das "Aufbauprogramm" wird durch erhöhte Ausschüttung von Epo aktiviert, die durch einen Höhenreiz ausgelöst wird, d.h. eine neu erreichte Höhe, für die der Körper bislang nicht angepasst war. Diese Ausschüttung kommt innerhalb einiger Stunden zu einem Maximum und nimmt dann wieder ab. Die Bildung der roten Blutkörperchen, die dadurch anläuft, ist aber ein sehr langsamer Prozess. Er kommt erst nach etwa zwei bis drei Wochen zu einem Maximum und nimmt danach wieder ab. Für eine möglichst gute Akklimatisation gibt es die folgenden (empirischen) Regeln:

  • Während eines kontinuierlichen Aufstiegs oberhalb ca. 3000 m sollte man die gewonnene Höhe pro Tag nicht um mehr als 300-600 m erhöhen. Wie hoch man dazwischen während des Tages kommt, ist nicht so wichtig; entscheidend ist, um wieviel die Schlafhöhe erhöht wird.

  • Muss man eine Etappe mit größerem Höhenunterschied machen, sollte man danach soviele Ruhetage einplanen, dass man wieder auf den Schnitt von 300-600 HM/Tag kommt

  • Go high, sleep down - es scheint die Anpassungsgeschwindigkeit zu verbessern, wenn man während des Tages eine größere Höhe erreicht als die, in der man dann übernachtet. Einleuchtend als Erklärung ist, dass man durch Erreichen der großen Höhe (und Verweilen dort für mindestens eine Stunde) dem Körper ein Signal gibt, dass bessere Akklimatisation notwendig wäre. In der erreichten Maximalhöhe ist das aber energetisch nicht gut möglich. Besser kann die Anpassung in niedrigerer Höhe erfolgen, wo wieder "komfortablere" Umgebungsbedingungen hergestellt sind.

  • Mit ähnlicher Argumentation wie für "Go high, sleep down" kann man verstehen, dass es im Vorfeld einer Expedition nutzen kann, wenn man kurz vor der Abreise möglichst hohe Touren in den Alpen macht und auch dort hoch übernachtet, um den Grundstein für die Akklimatisation zu legen. Das ist allerdings wenig effektiv, wenn man auf der Fernreise nicht bald in die Höhe kommt sondern noch lange Zeit weit unten verbringt. Inwieweit es eine Art von "Memory-Effekt" bei der Akklimatisation gibt, ist nicht nachgewiesen. Nach persönlichen Berichten vieler Höhenbergsteiger fällt die Akklimatisation nach vorangegangenen Hochtouren (>4000m) leichter als ohne, auch wenn das nur Wochenendtouren in den Alpen waren und die Pausen dazwischen eigentlich zu lange waren, als dass eine Akklimatisation weiterbestanden hätte. (vgl. unten, Abbau der Akklimatisation)

  • Je nach persönlicher Veranlagung kann die Obergrenze für echte Akklimatisation bereits bei unter 3000 m liegen. Allem Anschein nach gibt es niemanden, der sich oberhalb 5300 m perfekt akklimatisieren kann. Das wird auch dadurch belegt, dass es nirgends auf der Welt permanente Siedlungen oberhalb dieser Grenze gibt. Als kurzer Merksatz also: Oberhalb 5300 m gibt es niemals Akklimatisation, bestenfalls gute Adaption. Und Adaption kostet Energie, also wird jeder, der lange Zeit über 5300 m verbringt, auf Dauer abbauen.

  • Bei ernsthaften Beschwerden ist der Abstieg immer die beste Therapie. Höhenkrankheit wird mit einem Abstieg von 500-1000 m praktisch sofort besser. Nach ein bis drei Tagen Schonung ist man daraufhin wieder voll fit. Es bringt überhaupt nichts (sondern ist ausgesprochen gefährlich, siehe HAPE/HACE), Symptome zu ignorieren und in großer Höhe zu bleiben.

  • Die erworbene Akklimatisation baut sich nach der Rückkehr in niedrige Höhen ungefähr so schnell ab, wie sie aufgebaut wurde. Nach der Rückkehr von einer Expedition kann man also noch ein, zwei Wochen z.B. an Wochenendtouren in den Alpen profitieren.

  • Unterhalb von 2500 m tritt kein Höhenreiz auf. Zur "Vorakklimatisation" vor einer Expedition ist also eine Schlafhöhe von mindestens 2500 m nötig. (vgl.Hartmut Bielefeldt:http://www.bielefeldt.de/akklimd.htm)

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Ja, da trägt man spezielle Handschuhe. Ich habe einen "Monster Eiskletterhandschuh". Das sind technische Handschuhe zum Eis- und Mixedklettern. Damit hat man immer noch ein sehr gutes Greifgefühl, die Handschuhe sind dabei aber sehr wetterfest und wärmen auch.

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Als Bergseil bezeichnet man jegliche Art von Strick, mit dem man Personen in schwierigem (absturzgefährdeten) Gelände oder auf einem Gletscher vor einem Absturz sichert. Hierzu kommen dynamische Seile zum Einsatz, welche sich aufgrund ihrer Bauart in drei Kategorien unterteilen lassen:

Einfachseile werden in jeder Situation als einzelner Strang verwendet und sind mit 8,9 mm - 11,2 mm Durchmesser die dicksten Seile am Markt. Von Vorteil ist die einfache Handhabung, als Nachteil kommt die fehlende Redundanz zum Tragen. Kommt es unter ungünstigsten Bedingungen zum (sehr unwahrscheinlichen!) Seilriss ist der Abflug der zu sichernden Person vorprogrammiert. Auch kann nicht über die volle Länge des Seiles abgeseilt werden.

Halbseile sind deutlich dünner (7,8 - 8,5 mm) als Einfachseile. Eine Person, welche im Vorstieg hochklettert, ist in zwei Halbseilstränge eingebunden und wird mit diesen gesichert. In die Zwischensicherungen werden entweder beide Seile eingelegt (Doppelseiltechnik, weiches Sichern erforderlich!) oder beide Stränge abwechselnd (englische Technik, optimierter Seilverlauf möglich). Die Nachsteiger dagegen können einen einzelnen Strang zur Sicherung verwenden, da hier die Belastungen des Seils im Falle eines Sturzes ausreichend niedrig ist. Auf diese Weise können drei Personen eine Seilschaft bilden. Ein weiterer Vorteil ist, dass man mit einem z.B. 60 Meter Halbseil auch 60 Meter abseilen kann und im Falle eines Seilrisses immer noch einen Strang hat.

Zwillingsseile sind Seile mit einem Durchmesser von 7,5 mm - 8 mm. In der Anwendung gleichen sie der Verwendung von Einfachseilen. Vorsteiger und Nachsteiger sind jeweils in beide Seilstränge eingebunden. Auch werden immer beide Stränge in die Zwischensicherungen eingelegt. Zwillingsseile haben gegenüber Einfachseilen den Vorteil der Redundanz, d.h., sollte ein Seilstrang gekappt werden (Steinschlag, Sturzbelastung über eine scharfe Kante, etc.) ist zur Sicherheit noch immer der zweite Seilstrang da und verhindert einen Absturz.

Aufgrund des geringen Gewichtsunterschiedes zwischen Halbseilen und Zwillingsseilen - und des breiteren Einsatzbereiches der Halbseile - ist der Verkauf von Zwillingsseilen inzwischen stark zurück gegangen. Über kurz oder lang werden die traditionelle Zwillingsseile wohl vom Markt verschwinden.

Statische Seile werden oft in der Höhlenforschung (Spaleoseile) oder beim technischen Klettern eingesetzt, wobei dann am Fixseil auf und abgestiegen, bzw. Material nachgeholt wird. Durch das Fehlen der Seildehnung darf ein statisches Seil NIE zum Klettern verwendet werden! Die Belastung, die im Sturzfall auf den Körper wirkt, ist deutlich höher als bei dynamischen Seilen und kann zu schwersten Verletzungen führen! (siehe: http://tiny.cc/Seile)

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Der Drive-Aufschlag ist ein Überraschungsaufschlag, bei dem versucht wird, durch einen schnellen, harten und möglichst flachen Aufschlag z. B. die Rückhandseite des Gegners anzuspielen oder direkt auf den Körper zu treffen (2). Der Schläger wird dabei möglichst hoch genommen, muss aber der Regel genügen, den Schlägerkopf unterhalb der Hüfte und unterhalb der Schlaghand zu halten. Eine Variante ist der Drive-Aufschlag vom Spielfeldrand (3). Der von der Seite kommende Ball ist schwer abzuschätzen, und die Aufschlagannahme ist schwierig, wenn der Ball auf die Rückhandseite gespielt wird.(http://www.ec-bayreuth.de/badminton-abc/das-spiel/technik)

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Ich halte es für eine ganz gute Sache. Du wirst anfänglich feststellen, wie schwierig es sein kann nur mit dem eigenen Körper zu arbeiten. Gerade auch für den Aufbau der Rumpfmuskulatur sind sind die Übungen hilfreich. Hier übrigens die gesuchte Seite: http://www.coreperformance.com/

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Hallo Ralf, an deiner Stelle würde ich mich an den Hersteller, bzw. Verkäufer wenden. Ich habe mich mal im Internet auf die Suche nach dem Plan gemacht, aber leider nichts gefunden. Ich hatte einen ähnlichen Fall auch einmal. Der Hersteller hat mir dann, gegn geringe Gebühr die Materialien zugesendet.

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Ganz pauschal lässt sich das nicht beantworten. Auf jeden Fall ist es so, dass viele einen zu dicken Griff haben, auch weil die Griffstärke vom Tennisschläger herangezogen wird. Bei einem dünneren Griff hat man den Vorteil, schneller umgreifen zu können. Normale Griffstärken bei Erwachsenen liegen zwischen 3 und 4. Letztenendes musst du aber auch dein Gefühl und deine persönliche Handbarkeit des Schlägers entscheiden lassen.

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Bei mir knackt es auch manchmal im Halswirbelbereich. Ich mache mir da aber keine großen Gedanken drüber und setze das gleich mit dem Fingerknacken etc. Wichtig ist, dass du auf deinen Körper hörst. Wenn du meinst, etwas wäre nicht in Ordnung, lasse da einmal vom Sportmediziner nachschauen. Da kann man also keine Empfehlung odr Beruhigung aussprechen. Dazu ist es bei jedem zu individuell.

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Das Krafttraining im Langlauf lässt sich wie das Ausdauertraining durch allgemeine, semispezifische und spezifische Trainingsmittel realisieren. Zum allgemeinen Krafttraining zählen Stabilisationsübungen und das Training an Geräten im Kraftraum. Beim semispezifischen Krafttraining kommen alle Formen der Zuggeräte, Gummiband, Armkraftzuggerät (AKZ) und Rollbrett zum Einsatz. Das spezifische Krafttraining beinhaltet Doppelstocktraining und Schrittsprünge (Imitationssprünge). Um eine möglichst große Kraftausdauer zu erreichen, sollten die jeweiligen Kraftformen, genau wie das Ausdauertraining, in verschiedenen Intensitätsbereichen, welche vom Ausdauerkrafttraining bis zum Maximalkrafttraining reichen, trainiert werden. Denn die leistungsbestimmenden Komponenten der Kraftausdauer sind die Maximalkraft und die aerob und anaerobe Ausdauerkraft. (Quelle: http://www.xc-ski.de/260-e_12823.html) Hier findest du noch mehr Informatives zu diesem Thema

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Das wird etwas länger:

1 Körperlage

Der Körper befindet sich, wie beim Fahren auf der glatten Piste, in Mittellage. Trotzdem scheint selbst ein guter Buckelpistenfahrer oftmals in Rücklage zu fahren. Das liegt daran, dass die Mittellage fälschlicher Weise in Bezug zur Hangneigung betrachtet wird.

Um beim Auffahren auf den Buckel nicht vornüber zu fallen, muss der Buckel (also das flacher werdende Gelände) antizipiert werden. D.h., der Körperschwerpunkt muss, wie beim Übergang vom steilen ins flache Gelände, nach hinten verlagert werden. Dies geschieht beim Ausgleichen des Buckels durch die Beugebewegung der Beine von selbst: Da der Skischuh nur eine sehr begrenzte Bewegung des Unterschenkels nach vorne zulässt, wird der Körperschwerpunkt durch das Anziehen der Beine automatisch nach hinten verlagert. Die „Rücklage“ wird um so ausgeprägter, je stärker die Ausgleichsbewegung durchgeführt wird.

In Bezug zur Hangneigung wäre also von einer Rücklage zu sprechen, in Bezug zur Neigung des Buckels handelt es sich jedoch – bei technisch korrekter Fahrweise – um Mittellage. Man spricht von "optischer" Rücklage. Analog dazu muss direkt nach dem Überfahren des Buckels der Körperschwerpunkt nach vorne verlagert werden.

2 Oberkörperhaltung

Der Oberkörper wird möglichst aufrecht gehalten. Ein stark nach vorne gebeugter Oberkörper behindert einerseits die Beinbewegung (geringerer Bewegungsspielraum) und führt andererseits zu einer starken Belastung der Lendenwirbelsäule.

In Bezug zur Körperlängsachse bleibt der Oberkörper ruhig und ist stets ins Tal gerichtet. Es erfolgt dementsprechend keinerlei Rotation im Oberkörper. D.h., Schulter- und Hüftachsen befinden sich kontinuierlich in einem Winkel von 90 Grad zur Fallinie.

Im Gegensatz zum Parallelen Grundschwung (vgl. Skilehrplan DSV) wird auf eine “neutrale Hüftposition” kein Wert gelegt. Die Steuerqualität leidet zwar darunter, das ist aber beim Buckelpistenfahren nur von untergeordneter Bedeutung.

Um den Oberkörper und die Hüfte beim Schwingen um den Buckel nicht zu verdrehen, wird „geswitcht“. Dabei wird die „Aussenhüfte“ (und damit der Aussenski!) genau so weit zurückgenommen, dass die Hüftachse in einem Winkel von 90 Grad zur Fallinie bleibt. Es ist eine Frage der Betrachtungsweise, ob man switcht, um die Hüfte ruhig zu halten, oder ob man die Hüfte ruhig hält und dadurch automatisch switcht.

Die Position der Hüfte überträgt sich bis hinunter zur Lage der Ski zueinander: Eine gedachte Achse von Skispitze zu Skispitze oder von Fußspitze zu Fußspitze wäre stets parallel zur Hüftachse.

3 Skistellung

Die Ski werden beim Buckelpistenfahren in einer parallel geschlossenen Skistellung, jedoch nicht im Block (vgl. vorhergehenden Absatz "switchen"), geführt. Mit geschlossener Skistellung ist hier “eng geschlossen” gemeint, so dass beide Beine ständig Kontakt zueinander haben.

Das hat folgende Vorteile:

  • Beide Ski machen das Gleiche und sind somit einfacher zu kontrollieren. Bei offener Skistellung kann es passieren, dass ein Ski über den Buckel und der andere durch die Mulde fährt. Einerseits ist es dadurch schwieriger, das Gleichgewicht zu halten und andererseits überkreuzen die Skier nach dem Überfahren des Buckels sehr leicht.
  • Die Ski befinden sich näher an der Körperlängsachse. Dadurch wird das Drehmoment, welches erforderlich ist, um den Ski zu drehen, geringer (der Hebelarm, also der Abstand vom Drehpunkt bis zum Ski, wird kürzer) und die Ski können folglich mit geringerem Kraftaufwand – bzw. bei gleichem Kraftaufwand schneller – gedreht werden.

4 Ausgleichsbewegung der Beine

Um einen kontinuierlichen Ski-Schnee-Kontakt sicherzustellen, wird mit den Beinen eine Ausgleichsbewegung durchgeführt. Dies ist zum einen die Voraussetzung für die Tempokontrolle und zum anderen erleichtert es die Erhaltung des Gleichgewichts.

Das Ausgleichen der Buckel wird durch ein den Buckeln angepasstes Beugen und Strecken der Beingelenke (Fuß-, Knie- und Hüftgelenk) erreicht. Dabei werden beim „Schlucken“ der Buckel die Beine aktiv angezogen . Nach dem Überfahren des Buckels werden die Beine so schnell wie möglich in die Mulde gestreckt. Damit der Ski-Schnee-Kontakt erhalten bleibt, bzw. möglichst schnell wieder hergestellt werden kann, ist das Strecken der Beine mit einem nach-unten-drücken der Skispitzen verbunden.

Das Buckelprofil wird durch eine vom Skifahrer aktiv durchgeführte Bewegung „nachgezeichnet". Der Oberkörper bleibt dabei aufrecht, ruhig und immer auf gleicher Höhe. Er dient den schnellen Beinbewegungen als Widerlager.

Der Gesamtdruck der Ski auf den Schnee soll in jeder Phase des Schwungs gleich bleiben, was sich jedoch bei höherem Fahrtempo nicht mehr vollständig realisieren lässt. Das Fahrtempo, bei dem das gerade noch möglich ist, hängt vom individuellen Fahrkönnen ab

Aktionen der Beine:

* Beugen: Mit Beginn des Buckels kommen die Knie nach oben, möglichst aktiv vom Fahrer angezogen, teils aber auch passiv durch den Buckel nach oben gedrückt.
* Strecken: Unmittelbar nach überfahren des Buckels werden die Beine so schnell wie möglich in die darauffolgende Mulde gestreckt und, um den Schneekontakt zu halten, gleichzeitig durch ein Strecken der Fußgelenke die Skispitzen nach unten gedrückt.

Das Beugen und Strecken ist in Schnelligkeit und Ausprägung dem Buckelprofil und dem Fahrtempo angepasst. Das heißt, die Beine werden nur so weit gebeugt, wie es für die Ausgleichsbewegung auch notwendig ist. Das Fahren mit anhaltend stark gebeugten Bein- und Hüftgelenken hat mehrere Nachteile:

* Der zur Verfügung stehende Federweg ist entsprechend kürzer und der Ski-Schnee-Kontakt geht dadurch eher verloren.
* Eine tiefe Beugestellung ist muskelphysiologisch ungünstig. Der Hauptstrecker des Kniegelenks, der zweigelenkige quadriceps femoris, entwickelt die höchste Kraft bei gestrecktem Hüftgelenk.
* Gegen eine anhaltend tiefe Beugestellung spricht auch die Belastung, die dabei auf die Kniescheibe wirkt. Je größer der Kniebeugewinkel ist, desto größer sind die Druckwerte auf der Kniescheibe.

5 Stockeinsatz

Der Stockeinsatz dient als Rhythmus- und Balancehilfe, zum Abstützen wird er, entgegen der Lehrmeinung beim DSV, nur bei einem Fahrfehler verwendet. Der Stockeinsatz erfolgt seitlich direkt neben der Skispitze auf dem höchsten Punkt des Buckels. Erfolgt der Stockeinsatz zu weit hinten führt das zur Rücklage, wird er zu weit seitlich eingesetzt führt das zum "Aufdrehen" des Oberkörpers und der Fahrtrhythmus wird gestört.

Der Skistock wird nur möglichst kurz in den Schnee eingesetzt, ein langes Steckenlassen führt zu unökonomischen und weit ausladenden Bewegungen der Arme.

6 Fahrlinie

Im Prinzip wird um die Buckel herum geschwungen und bei jedem Buckel ein Schwung gemacht. Die Buckel geben somit den Schwungrhythmus vor.

Bei dieser Fahrlinie sind die auszugleichenden Höhenunterschiede am geringsten: Es müssen nur die relativ niedrigen Übergänge von Mulde zu Mulde ausgeglichen werden. An den höchsten Stellen der Buckel fährt man vorbei. Der Nachteil ist, dass die Skienden nicht beliebig aus der Fallinie herausgedreht werden können - es muss also mit einem gewissen Mindesttempo gefahren werden.

Diese Fahrlinie entspricht der bei Wettkämpfen geforderten und tatsächlich auch gefahrenen Spur. Abhängig von den skispezifischen Fertigkeiten, kann die Spur direkter und damit schneller gefahren werden. Die auszugleichenden Höhenunterschiede zwischen den Tälern werden damit größer und die Ausgleichsbewegung der Beine muss in Amplitude und Frequenz entsprechend angepasst werden.

7 Grundschwung des Buckelpistenfahrens

Unter dem Grundschwung des Buckelpistenfahrens verstehen wir eine Fahrtechnik, die in glatter, flacher Piste aber mit dem Technikleitbild des Buckelpistenfahrens gefahren wird. Also „Buckelpistenfahren ohne Buckel“ (damit ist nicht der Tiefschwung gemeint!)

Die Technikmerkmale des Grundschwungs ergeben sich aus den zuvor beschriebenen Kriterien.

Insbesondere sind das:

* Beibehaltung der Mittellage
* Aufgerichteter und ruhiger Oberkörper
* Geschlossene Skistellung
* Schwingen ohne Vertikalbewegung, da eine Ausgleichsbewegung der Beine in der glatten Piste nicht notwendig und sinnvoll ist
* Rhythmischer, kurzer Stockeinsatz; Arme und Hände bleiben vor dem Körper und werden ruhig gehalten
* Rhythmischer Kurzschwung

(Quelle: Thomas Ofner)

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Ein Team kann beim Eishockey den Torwart vom Eis nehmen, um mit einem zusätzlichen Feldspieler - wenn kein Spieler auf der Strafbank sitzt, ist es ein sechster Feldspieler - stärkeren Druck auf den Gegner auszuüben. Meistens wird diese Taktik bei knappen Rückständen kurz vor Ende des Spiels angewendet. Gelingt es dem gegnerischen Team in dieser Situation jedoch, das leere Tor zu treffen, spricht man von einem Empty Net Goal.

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