Hi mausy81, die persönlichen Erfahrungen von griesnockerl in allen Ehren; aber es geht dort Einiges durcheinander. Es kommt zunächst sehr darauf an, wo der Bandscheibenvorfall liegt. Es gibt große Vorfälle, die aber wenig Beschwerden machen, da sie zentral nach hinten drücken, und durchaus kleinere, die aufgrund des engen Bezuges zur Nervenwurzel starke Schmerzen, Taubheitsgefühl oder Lähmungen verursachen. Indikationen zur forcierteren Therapie sind starke langanhaltende Schmerzen oder Nervenausfälle. Ich selbst habe einen BSV eine Etage darüber mit Lähmung der Kniestreckermuskulatur. Aufgrund der Lage machte auch dieser Vorfall halt die Lähmung. Ich habe, übrigens ambulant und weitgehend schmerzarm, unter CT-Kontrolle Injektionen in die Nähe der Nervenwurzel erhalten. Nach drei Spritzen ist die Lähmung fast und der Schmerz so gut wie weg. Selbstverständlich muss man Cortison verwenden. Das ist auch kein Gift. Es gibt keinen körpereigenen Stoff, der so stark entzündungshemmend und abschwellend wirkt wie Cortison. Wenn das nicht geholfen hätte, hätte ich bei mir einen PDK (Periduralkatheter) für eine Woche im Krankenhaus machen lassen. Das wäre vor der Operation meine Option gewesen. Ich bin von Orthopäde, Radiologe und Operateur optimal beraten worden.

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Das MRT ist sicher die empfindlichere Methode, um Ermüdungsbrüche (zum Beispiel intraspongiöse Frakturen) zu erkennen. Zudem kommt die MRT ohne Strahlenbelastung aus. Zusätzlich kann man in der Kernspintomografie auch die mitbeteiligten Weichteile beurteilen. Die Szintigrafie, bei der ein schwach radioaktives Diagnostikum (Technetium 99) gegeben wird, misst streng genommen lediglich die Osteoblastenaktivität (die allerdings bei Brüchen erhöht ist)

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