Bei den Rückschlagspielen heißt es oft: Der Gegner ist der Ball, nicht der, der auf der anderen Seite des Netzes steht. Das kann man für die Ballsportarten Handball oder Fußball natürlich so nicht direkt gebrauchen, man sollte sich aber demgemäß stark auf sich selbst konzentrieren. Es gibt grundsätzlich zwei Psycho-Typen im Wettspiel, denjenigen mit Hoffnung auf Erfolg und den, der Angst davor hat, zu verlieren. Die erstere Einstellung ist die weitaus bessere. Dahin zu kommen ist primär Sache eines Trainers, weil die Eigenmechanismen des Athleten dies häufig nicht schaffen.

...zur Antwort

Ja, man kann durch enges Greifen an eine Stange und einen Kammgriff den Muskel gut dehnen. Kammgriff deshalb, weil der Lat. ein Innenrotator im Schultergelenk ist und durch die Griffhaltung beim Zugreifen noch mehr gedehnt wird.

...zur Antwort

Kühlen ist wichtig, ebenso das Hochlagern, ggf. auch einen Druckverband anlegen, alles hilft, einen möglichen Bluterguss, also das Einbluten in das Gewebe zu verhindern. Es gibt eine so genannte PECH-Formel zur Erstversorgung, dazu wirst du auf sportlerfrage vieles finden, z.B. hier: http://www.sportlerfrage.net/tipp/pech-soforthilfe-bei-sportverletzungen

...zur Antwort

Okay, jetzt weiß ich was du meinst. Wenn das der Fall ist, könnt es sein, dass deine Arme zu weit seitlich über das Wasser schwingen und dein Körper in eine regelmäßige seitliche Verbiegung kommt, was sich durch ein Schlingern oder eben ein Beinüberkreuzen äußern könnte. Achte beim Kraulen auf eine gute Körperrotation (insg. 90 Grad) und einen "hohen Ellenbogen". Beim Rückenkraul musst du die Arme gut sichtbar genau über der Schulter führen und möglichst vor/über der Schulter wieder Wasser fassen, nicht schräg davor.

...zur Antwort

Hallo ronaldinho15, den psoas major kannst du z.B. durch Skippings, Sprungläufe und Sprints auf der Stelle kräftigen, da dieser Muskel ja hauptsächlich im Hüftgelenk beugt. Eine langsamere Übung ist, wenn du in Rückenlage ein Bein anwinkelst und das andere gestreckt bis fast zur Senkrechten führst und wieder zurück ohne es abzulegen. Dabei solltest du dein Becken so lagern, dass du nicht im Lendenbereich ins Hohlkreuz fällst (Becken durch Polster unter dem unteren Po zum planen Aufliegen bringen). Die Bauchmuskeln sollen bei dieser Übung möglichst wenig aktiv eingreifen, das muss man vorher wirklich üben.

...zur Antwort

Hallo monacofranze, ein Reflex ist eine schnellkräftige Bewegung, die ohne das Zutun des Gehirns vonstatten geht, z.B. der Patellasehenreflex (Hämmerchen klopft auf Sehne unterhalb der Kniescheibe, Oberschenkel kontrahiert ohne zutun den Kopfs). Diese Reflexe liegen aber bei einer komplexen Reaktion nicht vor. Man kann z.B. durch Konzentrationsübungen die Reaktion verbessern, in dem man alle störenden Reize ausschaltet ("Tunnelblick") und nur die entscheidenden beurteilt und dann zu einer Antizipation kommt, d.h. die Vorwegnahme einer Bewegung des Gegners durch Auswertung der relevanten Reize. So kommt es deinerseits zu einer früheren Reaktion.

...zur Antwort

Hi lenae, also eine Kraftersparnis für die Beine werden diese Stöcke bringen, allerdings wird dadurch, wie du es schon gesagt hast, der Oberkörper mehr gefordert. Der gesamte Energiebedarf wird daher bei gleichem Tempo ähnlich hoch sein, der Trainingseffekt für Rumpf- und Armmuskulatur ist dabei natürlich von deiner individuellen Technik abhängig.

...zur Antwort

Hi, also die Schnellkraftleistungen sind einerseits erblich bedingt durch den Anteil der weißen schnellkräftigen Fasern in der Muskulatur. Dieser Anteil kann durch Training erhöht werden, da es Fasertypen gibt, die umswitchen können. Dieses Umswitchen ist bei jüngeren Athleten leichter. Es stimmt also, dass eine im Trainingsalter spätere Anpassung mühevoller ist und nicht mehr so effektiv wie in jüngeren Jahren.

...zur Antwort

Hi Kamikaze, unter Schnelligkeit versteht man in der Regel die möglichst schnelle Muskelkontraktion zum Erreichen einer möglichst hohen Bewegungsgeschwindigkeit. Die Fähigkeit, die explosive Kraftentfaltung möglichst lange beizubehalten, bezeichnet die Schnellkraftausdauer. Im Training erst die Explosivkraft (Schnelligkeit), danach erst deren Ausdauer trainieren. Ausdauertraining, egal welchen Inhalts macht sozusagen "langsam". Ein Schnellkrafttraining nach einem Ausdauertraining macht daher keinen Sinn.

...zur Antwort