Also beim Boxen darfst du das jedenfalls nicht tragen. Was ich auch sinnig finde, was soll ein Tape verhindern? Ich hatte selber 2 x das Vergnügen dabei zu sein wie jemdndem beim training das Brustpiercing abgerissen wurde :-(

Hier nochmal die Wettkampfbestimmungen:

§ 21 Kampfbekleidung

Kämpfer dürfen nichts tragen, was Verletzungen verursachen könnte (Ringe, Halsketten, Ohrstecker u.ä.). Piercings jeglicher Art sind zu entfernen. Es darf weder Kinn- noch Vollbart getragen werden. Ebenso ist es untersagt, mit Bandagen bzw. Verbänden am den Armen sowie Pflastern am Kopf zu kämpfen.

Gruß Olaf

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Boxen beginnen die meisten Jugendlichen erst mit ca. 12-15 Jahren. Offiziell darf man vor dem 10 Lebensjahr sowiso keine Wettkämpfe bestreiten. Genau jetzt ist das richtige Alter. 95% aller Profis beginnen im übrigen bei den Amateuren, da die Profis sowas wie Jugend oder Taletförderungen nicht kennen. Die holen sich nach einer Olympiade oder Amateurweltmeisterschaft einfach die Besten durch gute Verträge. Es gibt nur ganz wenige die nie Amateure waren und leider sieht man das auch. Das beste Negativbeispiel ist Walujew, bei allem was der da im Ring tut, sieht jeder Fachmann, dass der nie das Boxen von Grund auf beigebracht bekommen hat.

Gruß Olaf

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alles falsch, es gibt keine offiziellen schläge, weder sogenannte uppercuts noch grade oder wie auch immer. es gibt lediglich den § 35 der besagt wie ein treffer zu landen ist damit er gezählt wird:

"Ein Treffer gilt als vorschriftsmäßig, wenn er mit demjenigen gepolsterten Teil des Handschuhes trifft, der bei ungeschützter Faust den ersten Ansatzgliedern der vier Finger jeder Hand oder den Ansatz- oder Endknöcheln dieser Fingerglieder entspricht. Treffer müssen gegen die vordere Hälfte von Kopf oder Körper oberhalb der Gürtellinie unbehindert mit dem Gewicht des Körpers oder der Schulter gelandet werden."

Das ist alles was man in den Boxregeln dazu findet. ja ich könnte das noch näher erklären, es ist aber nun 18h und ich muss noch fix was zu weihnachten kaufen :-)

gruß

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Hallo,

so ein Boxsack ist grundsätzlich eine tolle Sache, Vorraussetzung ist aber, dass der Sack was taugt und Du dir die "Gräten" dabei nicht brichst.

Kondition und Muskeln bekommst Du vor allem in den Schultern, Rumpf, Brust und Bizeps. Achte auf eine ordentliche Bandagierung und lasse Dir das richtige Schlagen von jemandem zeigen; der es kann. Hand- und Knöchelgelenke sind schnell gestaucht. Toll eignet sich so ein Sack auch um einfach Wut und Agressionen los zu werden, Auspowern innerhalb von wenigen Minuten.

Ein Sack unter 25Kg ist je nach Eigengewicht schon zu wenig (Pendeln). In der Regel sagt man 40-50% vom Eigengewicht. Was die weitere Problematik aufwirft, wo hängt man das schwere Biest auf und welcher Nachbar könnte einem auf´s das Dach steigen, da die Schläge hörbar über die Decke weitergeleitet werden.

Gruß Olaf

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Hallo,

die Amateure dürfen nur mit Trägerhemd boxen die Profis ohne. Das sind deren Wettkampfbestimmungen, das steht da halt, weil man sich irgendwann entscheiden musste. Lediglich die Damen dürfen bei beiden Verbänden mit T-Shirt boxen.

Der Grund dieser Regeln ist, dass man die Gleichheit der Boxer herstellen muss oder besser gesagt das man verhindern will das einer einen Vorteil hat. Darum entweder alle mit Hemd oder keiner. So haben die Verbände nun Ihre Regeln. Bei den Amateuren stand dabei aber noch der Schutz des Kämpfers im Vordergrund um dich für ein Leibchen zu entscheiden. Da die Seile erhebliche Brandwunden am Rücken verursachen können, genau so wie Handschuhverschlüsse.

Gruß Olaf

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hallo, das boxen mit spange ist erlaibt. es gibt dazu auch spezielle zahnschützer für ober und unterkiefer. bei festen spangen ist lediglich wichtig darauf zu achten das der mundschutz die lippe vor der spange schützt um kleine risswunden zu vermeiden.

auch wettkämpfe dürfen bei den amateuren mit spange bestritten werden.

gruß olaf

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also zuerst mal zwei dinge: 1 du wirst in der regel immer erst bei den amateuren starten, denn bei den profis gibt es sowas wie eine taletförderung nicht wirklich. 2: als frau hast du es in deutschland vergleichsweise einfach, da es derzeit kaum frauen in diesem sport gibt, die auch wettkämpfe bestreiten.

da frauenboxen ab 2012 olympisch wird, kannst du dich bei entsprechendem talent und erfolg da durchaus qualifizieren. allerdings nur als amateur, das profiboxen ist bei olympia nicht erlabubt.

was das geld angeht, nein mit dem olympischen boxen ist kein großes geld zu verdienen, als frau eher noch weniger. du wirst bei entsprechender leistung eine sportförderung durch die deutsche sport hilfe erfahren, das war es aber auch. bundesligaboxen gibt es nur für männer. selbst bei den porfis gibt es nur eine hand voll frauen die vom boxsport leben können. im übrigen fängt man mit einer sportart an weil man spaß daran hat, nicht wegen dem geld (meine meinung).

ich selber kenne ausreichend boxer die erst mit weit über 18 Jahren das boxen begonnen haben und auch noch gute erfolge erzielt haben. bei den amateuren gibt es zwei klassen, die bis 6 siege und die ab 6 siege. So dass du am anfang immer auf anfänger treffen wirst. aber ab dem 6. siegt kommen dann auch die, die im jugendbereich begonnen haben und oft 50 und mehr kämpfe bestritten haben, das ist dann schon ein anderes kaliber:-)

also lass dir keine angst machen, such dir einen club mit guten trainern (erkennst du auch daran, ob der verein boxer hat, die wettkämpfe bestreiten). gyms und gewerbliche studios sind nur bedingt zu empfehlen, meistens gibt es dort keine trainer die ihren trainerschein bei den boxern gemacht haben. diese trainer haben oftmals einen allgemeinen trainerschein, also für den breitensport. der deutsche boxsport verband (olympisches boxen, DBV) schreibt aber eine spezielle boxtrainerausbildung vor.

so nun viel spaß.

gruß olaf

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Das Außenmaterial ist grundsätzlich aus Leder oder Kunstleder. Das Innenmaterial besteht aus Schaumstoffe der verschiedensten Art. Früher hat man Rosshaare genommen. Allerdings gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede mitunter auch Verletzungsgefahren durch Billighandschuhe aus dem Kaufhaus (Nähte, Verschlüsse oder Ösen, Farbstoffe usw).

Je nach Boxverband der Profis, werden 8 oder 10 Unzen verwendet. Zum Quasistandard haben sich dabei die Untersuchungen und die Freigaben der Amateure durchgesetzt. Die AIBA (Weltverband der Olympiaboxer) lässt die Handschuhe durch die TU Berlin testen und dabei erhalten sie das AIBA Siegel. Da die Amateure in allen Gewichtsklassen mit 10 Unzen (283,5 Gramm)boxen, bekommen auch nur 10 Unzen Handschuhe dieses Siegel. Der Härtegrad der Handschuhe kann je nach Marke dabei unterschiedlich sein es gibt keine Einheit zur Unterscheidung des Härtegrades. Früher haben Profis auch mit 6 Unzen geboxt, nach etlichen Todesfällen bei den Profis ist man in den 70gern ganz von den dünnen Handschuhen weg.

Gruß Olaf

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Hallo, Boxvereine gibt es in ganz Deutschland und dort kann man nach einem Aufbautraining mit Sicherheit auch an den Sparringsstunden teilnehmen. Aber es ist nicht empfehlenswert sich kommerziellen GYM´s anzuschließen die wie auf dem Rummelplatz jedem die Möglichkeit geben ohne Vorkenntnisse zu Kämpfen. Aber auch bei GYM´s gibt es verantwortungsvolle Unternehmen. Boxkämpfe mit absoluten Anfängern, enden in der Regel mit schweren Verletzungen und es sieht auch nicht wirklich nach einem Boxkampf aus.

mfg boxensport www.boxen-sport.de

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