Hallo, die gleichen Fragen hatte ich auch, als ich mit Softball angefangen habe und da sich hier die Regeln zu Baseball nicht unterscheiden, versuch ich es mal zu erklären.

zu 1) Es muss der Runner getagged werden, welcher kein Forced play hat. D.h. die Base hinter ihm ist zu Beginn des Spielzuges leer. Somit muss in deinem Beispiel der Runner getagged werden, da die erste Base ja unbesetzt ist und somit der Runner keinen Zwang hat seine Base zu verlassen.

zu 2) Prinzipiell erklärt das auch schon das Basestealing, da ja noch kein Pitch stattgefunden hat, ist es ein "unforced" run, somit muss der Runner auch getagged werden, egal ob an der 2nd oder 3rd Base.

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Hallo Spaten,

du hast Recht, dass es in Deutschland keine Profischiedsrichter gibt, d.h. alle SR haben noch einen regulären Beruf. Der Zusätzliche und auch zu versteunernde Verdienst in der Bundesliga errechnet sich relativ einfach durch die Anzahl der Einsätze. So bekommt der Spielleitende SR 4000€ pro Partie, seine Assitenten jeweils 2000€ plus Unterbringung und Verpflegung versteht sich. Zwar gibt es in der Buli 34 Spieltage, was einen theoretischen Verdienst von 136000€ pro Saison gleichkommt, allerdings ist ein Schiedsrichter nicht an jedem Spieltag aktiv, schließlich gibt es nur 9 Buli-Spiele pro Spieltag. Der aktuelle Kader enthält jedoch 21 Schiedsrichter für die erste Liga, so dass selbst die besten SR kaum an die 20 Partien pro Saison leiten werden.

Wie bereits erklärt wurde, können die SR mit einer UEFA- oder sogar FIFA-Lizens zusätzlich Spiele in der Euroleague, Championsleague, bei der EM, oder WM leiten, was natürlich höher honoriert wird.

Somit könnten die Top-SR sicherlich ein sehr gutes Jahresgehalt erhalten, jedoch hat man sich in Deutschland gegen das ProfiSR-Wesen entschieden. Wenn sich ein SR z..B. verletzt würde so für ihn das Gehalt wegfallen. Auch ist der Druck auf einen ProfiSR nochmals höher, da eben seine finanzielle Sicherheit von einer guten Leistung abhängen würde. Auch die begrenzte Einsatzzeit, gerade im internationalen Bereich würde zu einem finaziellen Risiko führen.

Wie du richtig gesagt hast, werden in England, sowie in Italien und auch Spanien Profischiedsrichter eingesetzt. Hier wird das soweit ich weiß über ein Grundgehalt plus Spielprämie gehandhabt. Wieviel Geld hier genau fließt, kann ioch dir leider nicht beantworten, jedoch wird das sich in einem ähnlichen Bereich befinden, wie in Deutschland, da es für die UEFA- und FIFA Spiele feste Sätze gibt und in den nationalen Wettbewerben sicherlich nicht mehr bezahlt wird.

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Ich denke mal, dass das meiste hier schon sehr gut erklärt wurde. Aus meiner persönlichen Erfahrung, kann ich dir noch raten, gerasde bei den u9, dass Spiel zu unterbrechen, sobald ein Spieler am Boden liegen bleibt. meist sind dann die Tränen nicht weit.

Bei der U11 gibt es bei uns im Verband (wfv) schon die Rückpassregel, von daher lieber noch mal mit der Turnierleitung vorab klären, welche Regeln gelten. Abgepfiffen wird immer, wenn der TW den Ball in der Hand hatte und der Ball dann ohne Berührung eines anderen Spielers über die Mittellinie geht. (Also auch, wenn der TW den Ball mit den Händen abprallen lässt und dann mit dem Fuß vorschießt. Seit 2 jahren ist auch in der Halle das Sliden am Gegenspieler untersagt (hier muss es keine Berührung geben). <- Hier besonders aufpassen: Beim TW ausserhalb des Torraums zählt das Sliden als Notbremse, da letzter Mann und somit direkt Rot. Wenn die Regel angewand wird, bitte auch im Vorab mit den Trainern besprechen, damit die auch Bescheid wissen, was eine Menge Ärger ersparen kann.

Zeitstrafen betragen in der Regel 2 Minuten. (hier klären, ob die Turnierleitung die Zeit nimmt, oder ob du das selber machen musst) Bei Deckenkontakt, oder ähnlichen gibt es bei uns indir. Freistoß für die andere Mannschaft. (scheint wohl auch Verbandsabhängig zu sein.)

Wünsche dir viel Spass beim Pfeifen

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Solange das Piercing frei zugänglich ist, also im Gesicht, muss es entfernt werden, seit drei Jahren ist auch das Abkleben, oder verdecken durch ein Stirnband/Schweißband untersagt. Gilt natürlich auch für Ketten, Ringe, Armbändchen usw. Einzige Ausnahme ist der Ehering, ist er jedoch scharfkantig, oder besonders groß muss er abgeklebt werden. Das nicht Ablegen von Schmuck ist neben einer mangelnden Ausrüstung der einzige Grund einem Spieler die Teilnahme an einem Spiel zu untersagen, von daher genau überlegen, ob und wo man sich piercen lässt.

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Direkte Konsequenzen kann ich dir leider zu dieser Kombination nicht sagen, jedoch ist der Gebrauch von solchen Powerbar Gels für den Körper nicht sehr gesund. Eigentlich sind diese für Leistungssportler, oder Elitetruppen gedacht, um dem Körper in möglichst kurzer Zeit so viel Energie zuzuführen, dass ein Kräfteeinbruch durch Überanstrengung ("Hungerast") nicht auftritt. Für den ganz normalen Alltag sollte da eine ausgewogene Ernährung und keine hoch konzentrierten Nahrungsergänzungsmittel (nichts anderes sind Powerbar Gels) im Vordergrund stehen. Da die Shots z.B. von Red Bull nur eine sehr kurze Aufputschfunktion haben, sollte das sich jedoch miteinander Verragen, aber wie gesagt ich habe damit persönlich keine Erfahrungen gemacht.

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Im Playbook stehen die Angriffszüge und Laufwege. Es gibt um die 12 standard Spielzüge und dann noch unzählige Varianten, bei denen die Passfänger andere Wege laufen und so weiter. Das gleiche gibts natürlich auch für die Defense. Im American Football ist das Playbook enorm wichtig, da nur so alle Spieler wissen wo sie hinlaufen müssen. Der Quaterback bekommt den jeweilegen Spielzug vom Coach über Funk angesagt und teilt das seiner Mannschaft dann im Huddle mit.

Natürlich wird versucht den Angriffszug der Gegner zu erahnen, daher gibt es auch die Spotter die weit oben in den Stadien sitzen und sich so einen guten Überblick schaffen können. Inzwischen ist es allerdings so weit, dass die Coaches beim Ansagen der Spielzüge ihren Mund verdecken, damit ihnen niemand von den Lippen ablesen kann, was sie angesagt haben.

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Auch wenn du am Anfang mit den Händen nicht ganz bis zum Boden kommst, werden deine Muskeln gedehnt. Die Flexibilität des Körpers kommt erst durch das Training und die Wiederholungen der Übungen. Vorallem lass dich nicht entmutigen und dehne dich ausreichend, damit du dir keine Muskelverletzungen holst. Versuche immer in einer Gruppe dein Dehnprogramm zu absolvieren, so können die Übungen auch von einer zweiten Person Unterstützt werden. Schau auch mal bei Vereinen vorbei und merke dir die Übungen. Solltest trotzdem nach einiger zeit immernoch keine Fortschritte gemacht haben (!!Wichtig diese kommen nciht von heut auf morgen!!) kannst du auch einen Sportmediziner aufsuchen und dich untersuchen lassen, oder dir von einem Physiotherapeuten Anleitung geben lassen.

Noch etwas: Vermeide bei den Dehnübungen zu wippen, also nochmals nachzudehnen, wenn du schon am Schmerzpunkt angelangt bist.

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Das ist inzwischen Verbandsabhängig. Der WFV lässt inzwischen andersfarbige Stutzenhalter zu, diese dürfen allerdings die Breite von 2cm nicht übertreffen. Auch tape ist bis zu dieser Breite erlaubt.

Der Sinn dieser Regel ist erstens die Einheitlichkeit der Spieler und zweitens eine Erleichterung für den Schiedsrichter. Gerade bei Eckbällen, oder Freistößen die flach zum Strafraum geschlagen werden, orientiert sich der SR gerne an den Stutzen um zu sehen, wer den Ball zuletzt gespielt hat. Trägt nun jeder Spieler dicke Stutzenhalter und diese sind auch noch alle unterschiedlich, fällt es extrem schwer diese nun zuzuordnen.

Kleiner Tipp, bei den oberen Stutzenhaltern kannst du jede Farbe nehmen, einfach danach den Stutzen umklappen und schon verschwindet der Halter.

Aber wie bereits am Anfang gesagt, ist das Alles Verbandsabhängig, also lieber nochmal an offizieller Stelle nachfragen.

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Wie bereits gesagt wurde, ist kein Wortlaut direkt verboten. Beleidigungen werden natürlich geahndet, dabei spielt es keine Rolle, ob der Schiedsrichter, der Gegenspieler, der Mitspieler, oder ein Aussenstehender beleidigt wird. Zudem wird geahndet, wenn durch den Zuruf ein Gegenspieler irritiert wird und dieser dadurch z.B. nicht zum Ball geht. Desweiteren wird die Aufforderung zum Zeitspiel als Unsportlichkeit geahndet und kann sogar mit der gelben Karte bestraft werden. Bei allen Vergehen wird mit einem indirekten Freistoß weitergespielt, ausser das Spiel war schon unterbrochen, dann geht es "normal" weiter.

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Prinzipiell wäre der Videobeweis natürlich eine schöne Sache, die Frage ist dann jedoch, bei welcher Situation dieser Angeführt werden darf. Nur bei der Torentscheidung?

Was aber wenn der Spieler davor im Abseits war? Was wenn der Spieler nicht im Abseits aber trotzdem gepfiffen wurde und so eine Torchance verhindert wird. Beim Zeigen einer roten Karte, zum Aufklären von Schwalben.

Du siehst, wenn man sich einmal dafür entscheidet, wird es schwierig den richtigen Rahmen dafür zu finden. Daher sträubt sich die FIFA noch wehement gegen den Videobeweis.

Auch ein Grund ist sicher, dass im Fussball keine Nettozeit gespielt wird und die Zeit auch bei Unterbrechungen weiterläuft. So würde bei den Videobeweisen die reale Spielzeit verringert werden.

Ich glaube die Diskussion wird sicher noch einige Jahre dauern und es ist auch nicht abzusehen welche lösung es letztendlich geben wird.

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Die Unterscheidung in erste und zweite Mannschaft ist den Vereinen selbst überlassen, so müssen in einer C2 nicht nur der junge Jahrgang spielen und in der C1 nicht nur der ältere. Verbandsmäßig ist das die U15 und es gibt die Unterteilung zwischen 1 und 2 offiziell nicht. Somit dürfen die Spieler beliegig in den Mannschaften ausgetauscht werden. einzige Vorgabe ist, dass jeder Spieler pro Tag nur ein Spiel machen darf. Ausnahmen gibt es nur, wenn die erste C-Jugend auf Landesebene spielt und die zweite noch Kreisebene, dann gibt es eine Sperrzeit für die Spieler der höheren Mannschaft, diese ist aber auch Verbandsabhängig und sollte dort nachgefragt werden. Das gleiche gilt, wenn die 2. Mannschaft auf Landesebene spielt und die 1. in der Oberliga. Sind jedoch beide Mannschaften in der Kreiseben, z.B. 1. Mannschaft Bezirksstaffel und 2. Mannschaft Leistungsstaffel ist ein Spielerwechsel jederzeit möglich.

Ob es sich um eine Spielgemeinschaft handelt, oder nicht ist dabei nebensächlich, da die Spielgemeinschaft wie ein einzelner verein gewertet wird.

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Ja, jede der drei in Jugend zur Verfügung stehen Strafen: Gelb, Zeitstrafe, Rot, kann direkt gezeigt werden und verlangt keine Vorstrafe. Allerdings muss die Reihenfolge eingehalten werden. D.h. nach einer Zeitstrafe muss als nächstes die Rote Karte folgen (natürlich nur für den verwarnten Spieler). Gelb wäre ein Regelverstoß, welcher sogar zu einem Wiederholungsspiel führen könnte. Hoffe ich konnte dir helfen.

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Bei einer Verhinderung einer klaren Torchance, gibt es laut Regel nun mal nur die Rote Karte, auch in der Jugend, wobei bei E- und F-Jugend keine Karte gezeigt wird, sondern der Spieler einfach vom Platz gestellt wird. Natürlich kommt man in so einer Situation mit Fingerspitzengefühl, doch das ist nun Mal nicht regelkonform. Wenn also aus Sicht des SR der Spielerin eine Torchance genommen wurde, hat er richtig gehandelt und so wird er auch sicher den Spielbericht formulieren, somit also alles OK.

Habe jetzt leider keine ISBN für die Regel gefunden, da sie ja auch jedes Jahr mit den Neuerungen erscheinen. Einfach auf der Homepage des DFB nachschauen www.dfb.de. Normalerweise wird auch von der Verbandsseite daruf verlinkt.

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