Wo gibt es einen Kraulschwimmkurs für "hoffnungslose Fälle"?

Alles googeln hat mir bisher nichts genützt, deshalb versuche ich nun über diese Anfrage hier weiter zu kommen.

Schon mehrfach - über viele Jahre hinweg - habe ich Anfänger-Kraulkurse belegt, und zuletzt hatte ich Einzelunterricht. Die nähere Beschreibung spare ich mir jetzt, jedenfalls kann ich nach wie vor nicht kraulschwimmen. Ich habe immense Schwierigkeiten mit der Koordination mehrerer gleichzeitiger Bewegungen, und ich brauche auch sehr lange um überhaupt eine neue Bewegung zu erlernen. Das ist in den üblichen Anfänger-Kursen aber nicht "vorgesehen". Sämtliche Lehrkräfte erwarten von einem, dass man das, was sie einem zeigen, sofort nachmachen kann.

Die Lehrerin, bei der ich Einzelunterricht hatte, meinte am Anfang, ich solle zuversichtlich bleiben und nicht den Mut verlieren, auch wenn es "etwas länger" dauere, aber in der 8. Stunde bekam ich dann zu hören: "Also, ich weiß nicht - WOLLEN Sie es denn eigentlich lernen?"

Ich könnte es ja einfach bleiben lassen und weiterhin nur Brust- und Altdeutsch Rücken-Schwimmen. Aber mein Rücken verträgt das Brustschwimmen nicht mehr, und auch die Knie zwicken dabei gelegentlich (dies auch bei Altdeutsch Rückenschwimmen). Somit wäre das Kraulschwimmen für mich wichtig, um überhaupt noch weiterhin schwimmen zu können, sonst muss ich nämlich bald ganz damit aufhören.

Deshalb suche ich jemanden, der Erfahrung mit "hoffnungslosen" Schwimmschülern hat, nämlich mit solchen die sich koordinativ sehr schwer tun. Ich wohne im Raum Stuttgart/Tübingen. Hat jemand einen Tipp, kennt jemand hier eine(n) Schwimmtrainer(in) der/die sozusagen sonder-schwimmpädagogische Erfahrung hat?

schwimmen, Kraulschwimmen
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Kraulschwimmen nur in abgetrennten Schwimm-Bahnen möglich?

Hallo,

ich hatte schon an anderer Stelle davon geschrieben wie schwer ich mich mit dem Kraulschwimmen-Lernen tue. Abgesehen von den Problemen, die Bewegungsabläufe überhaupt zu erlernen, und - noch immer gar nicht möglich - sie alle zusammen zu koordinieren, ist mir auch aufgefallen, dass das Kraulschwimmen generell nur sehr bedingt möglich ist.

Früher dachte ich immer, die abgeteilten Schwimmbahnen seien eigentlich nur dazu da, damit die Kraulschwimmer SCHNELL ihre Bahnen hin und her schwimmen können. Aber nun stelle ich fest, dass Kraulschwimmen überhaupt nur dann möglich ist, wenn keine Brust- oder Rücken- oder gar Delphinschwimmer im "allgemeinen", nicht abgetrennten Schwimmbereich unterwegs sind.

Es wird z. B. immer gesagt, man solle den Kopf beim Kraulschwimmen nur leicht zur Seite drehen, so dass das "untere" Auge noch im Wasser bleibt und man nur den Beckenrand, aber keinesfalls etwa die Decke sieht. Völlig unmöglich so etwas auszuführen, wenn nebenan z. B. ein Brustschwimmer gerade die Arme nach hinten zieht und einem die so erzeugte Welle geradewegs ins Gesicht hinein schaufelt.

Ist man als Kraulschwimmer in der abgeteilten Bahn unterwegs, dann hat man dieses Problem nicht. Um aber in dieser Bahn schwimmen zu können, muss man richtig kraulen können und so schnell sein wie die anderen. Ich kann es aber nur sehr behelfsmäßig (trotz mehrerer Kurse und zuletzt Einzelunterricht) und bin in der Kraulschwimmbahn das absolute Verkehrshindernis.

Schwimmt man im See, dann sieht man als Kraulschwimmer nicht wohin man schwimmt. Während des Einatmens zur Seite hat man keine Sicht nach vorne, und der See-Boden - sofern überhaupt zu sehen - hat keinerlei Markierung. Und wenn das Wasser nicht absolut spiegelglatt ist, ist Kraulschwimmen auch nicht möglich.

Nun meine Frage an die Kraulschwimmer unter Euch: Wo schwimmt Ihr? Wie schafft Ihr es, Kraul zu schwimmen, wenn es keine abgeteilte Schwimmbad gibt? Wie schafft Ihr es, nur Luft und kein Wasser einzuatmen wenn im selben Schwimmbereich schnellere Brustschwimmer oder regelrechte "Wasserballett-Tänzer" unterwegs sind?

schwimmen, Kraulschwimmen
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Starker Leistungseinbruch und unterschiedlicher Puls bei gleicher Belastung?

Hallo, ich bin 21 Jahre al, 1,80m groß und wiege zur zeit 77kg. Ich trainiere nun seit einigen Wochen im Fitnessstudio auf dem Fahrradergometer meine Ausdauer. Schnell konnte ich auch schon deutliche Erfolge erkennen, bis zum Training heute. Ich konnte mich kaum eine Stunde auf dem Fahrrad halten und an die Belastung von der letzten Trainingseinheit war erst gar nicht zu denken. Ich trainieren normalerweise nach folgendem Plan: Mo:Ausdauer Di: Ganzkörperkräftigung Mi: --- Do: Ausdauer Fr:Ganzkörperkräftigung Sa/So:------

Das Ausdauertraining sieht bei mir so aus, dass ich 90 Minuten lang bei einem Puls von 140-150 fahre und zwischendurch alle 5-10 Minuten für 2 Minuten den Puls bei unterschiedlichen Belastungen auf >170 bringe. Nach dem Trainigsplan hatte ich am Wochenende ja eigentlich genug Zeit zum regenerieren, ich habe mich auch nach dem letzten Training nicht unwohl gefühlt. Ich musste allerdings Freitag, Samstag und Sonntag auf Nachtschicht arbeiten, kann der Leistungseinbruch daher kommen, weil mir die nächtlichen Schlafphasen zur Regeneration gefehlt haben? Oder woher kann diese Leistungseinbruch noch kommen?

Und dann habe ich noch eine zweite Frage. Es heißt ja, dass der Körper bei einer bestimmten Leistung auch einem dementsprechenden Puls hat. Ich habe bei mir allerdings feststellen können, dass ich auf dem Ergometer bei unterschiedlichem Verhältnis zwischen Widerstand und U/min, welche beide aber die Gleiche Wattzahl ergeben sollten deutliche Pulsunterschiede habe. Also ich meine das so: Widerstand x bei 80-90 U/min~ 150 Watt (Beispielzahl) Widerstand y bei 60-70 U/min~ 150 Watt Zwischen diesen beiden "Konfigurationen" liegen bei mir bis zu 20 Pulsschläge. Woher kann man das kommen? Und wie kann ich meinen Puls auch in dem niedrigeren Umdrehungsbereich nach unten bekommen? Einfach nur in diesem Trainieren oder kann man da noch was anderes machen?

Ich hoffe ihr Versteht meine Fragen und könnt mir helfen.

Training, Ausdauer, Ausdauertraining, ergometer, Grundlagenausdauer, Belastung, Puls
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Erfahrungen mit starkem Übertraining?

Hallo, ich bin 23 Jahre alt und habe einige Fragen zu Übertraining.

Meine Vorgeschichte: generell sportlicher Typ und sportlich interessiert, im Alter 14 - 17 kein Sport, faul und Alkohol.

Mit 19 Jahren dann angefangen täglich ein wenig Sport zu machen und auch auf Ernährung zu achten. Habe im Sommer 2015 dann angefangen viel Rad zu fahren. Im Herbst 2015 habe ich mich dann entschieden, das ganze mit dem Radfahren ernst zu nehmen und mir ein Rennrad gekauft.

Von da an habe ich angefangen täglich zu trainieren, auf Ernährung wurde immer geachtet, Trainingsplan mit keinen wirklich strikten Vorgaben (anfangs). Wintertraining bestand aus Langlaufen und "intensiven Wanderungen". Diese eigentlich täglich bis dann die Radsaison Mitte Jänner angefangen hat. Von Mitte Jänner weg kann man sagen, dass ich täglich 2-3 Stunden trainiert habe, ziemlich viel Intervalltraining mit viel Training an der Schwelle. (Das Wochenpensum lag bei ca. 15 Stunden) Im April hatte ich meine ersten Radrennen und das zog sich dann bis September durch (15 Rennen). Nebenbei bin ich Student (Ingenieursstudium) und habe im Sommer zwei Monate in einer Pizzeria als Kellner gejobbt. Pausewochen eigentlich nur drei im gesamten Zeitraum gemacht, und die auch nur halb.

Das ganze ist dann unweigerlich in einem ziemlich starkem Übertraining geendet mit wirklich sehr starken Symptomen. Habe dann Mitte Oktober 2016 die Reißleine gezogen und meine "Radsportkarriere" aufgegeben, auch da sich jetzt mit Anfang 2017 eine sehr gute Karrieremöglichkeit ergeben hat. Seitdem geht es mir von Tag zu Tag wieder etwas besser, allerdings bin ich definitiv noch nicht fit. Es fehlt mir zum Beispiel der "Kick" nach einer Sporteinheit. Deshalb habe ich meine akutelle Betätigung auf etwas Spazierengehen begrenzt.

Warum ich das hier schreibe, vor allem möchte ich mich mit jemandem unterhalten, der Ähnliches durchgemacht hat? Wäre interessant andere Erfahrungen aufzunehmen, falls ihr von Foreneinträgen oder Ähnlichem wisst, immer her damit.

Freundliche Grüße

Übertraining
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Wie trainiere ich am besten für das Deutsche Sportabzeichen, sodass ich es bis zum Sommer in Silber ablegen kann?

Hallo liebe Leute

Ich habe mich bei der Polizei zum Einstellungstermin 01.09.17 beworben und muss bis dahin das Deutsche Sportabzeichen in Silber erbringen (Termin für das Abzeichen habe ich mir den 17.05.17 vorgenommen). Man muss, um das Sportabzeichen zu bekommen, in den Disziplinen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination jeweils eine Disziplin belegen, wobei der 3000m Lauf (Ausdauer) in 14:50min und 100m Sprint 14,4sek (Schnelligkeit) von der Polizei vorgeschrieben werden. Dann habe ich mich noch für Standweitsprung (Kraft) entschieden, wo ich 2,30m springen muss. In dem Bereich Koordination tendiere ich zu Seilspringen (allerdings mit Doppeldurchschlag /15x für Silber) oder dem Sprung mit einer ganzen Drehung.

Hier mal der Link zu den Anforderungen: https://sportabzeichen.splink.de/req..._of_birth=1997

Zu meiner Person: Ich bin männlich, 19 Jahre, 1,80m groß & 86kg schwer. Ich habe im Dezember "intensiv" angefangen mich vorzubereiten, d.h. ich gehe 1-2x die Woche laufen, knapp 3000m, liege da immer so im Bereich zwischen 16-17min...(ich mag joggen auch nicht so ) Desweiteren gehe ich 1x pro Woche für 60-90min Schwimmen, dann seit letzter Woche für 2-3x die Woche ins Fitnessstudio, wo ich ein Ganzkörpertraining mache und ich trainiere 1x pro Woche für ca. 40min auf dem Ergometer, wo ich zwischen 75W-200W fahre, um mich auf das Belastungs EKG vorzubereiten. War bis jetzt 1x den 100m Sprint sprinten und lag bei 16,64sek.

Ziel ist es natürlich das Deutsche Sportabzeichen in Silber zu bekommen und das Belastungs EKG zu bestehen, welches bereits im März ist.

Ich bitte um hilfreiche Ratschläge, um das Belastungs EKG zu bestehen, sowie mich besonders im 3000 Lauf und dem 100m Sprint zu steigern, da das meine größte Angst ist.

Sorry für den langen Text und ein riesen Dankeschön an Alle, die sich die Zeit nehmen, um mir zu helfen

Liebe Grüße Florian

abnehmen, Ausdauer, joggen, laufen, Sprint, ergometer, Belastung
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Ab wann wird Krafttraining zu viel?

Hallo zusammen,

ich bin weiblich und habe ein Problem, was sicher vielen Frauen bekannt vorkommt:

Noch vor einem Jahr habe ich sehr viel Sport gemacht, fast jeden Tag Krafttraining (sehr viel für die Beine, viele Abwandlungen von Squats) und zwei bis drei Mal die Woche joggen. Dann musste ich gesundheitlich bedingt eine Pause einlegen und habe gemerkt, dass meine Oberschenkel viel dünner wurden. Fast fünf Zentimeter. Leider ist auch mein Hintern deutlich kleiner geworden und meine allgemeine körperliche Fitness ist auch nicht mehr die beste. Ich würde also gerne wieder anfangen zu trainieren. Ich hätte gerne meinen Hintern von vor einem Jahr zurück, habe aber Angst, dass meine Oberschenkel wieder so dick werden.

Daher nun meine Frage... Gibt es Übungen, mit denen man den Po trainieren kann, ohne auch die Oberschenkel mitzunehmen? Ich habe schon gegoogelt und im Internet geschaut, aber nichts gefunden. Vielleicht hat jemand persönliche Erfahrung.

Ich habe in den letzten Wochen schon ein paar Mal meine alten Übungen wieder gemacht... Konnte meinen Beinen quasi beim Aufgehen zusehen. Und zwar schon einen Tag nach dem Training. Oder könnte das eine Schwellung durch Muskelkater gewesen sein?

Und wie oft sollte ich Krafttraining für die Beine bzw. den Po machen, um meinen Unterkörper zwar wieder etwas zu definieren, aber keine solchen Monstermuskeln mehr zu bekommen wie beim letzten Mal? Ist einmal die Woche Leg Day + einmal Bein-Tabata in Ordnung?

Gesunde Ernährung versteht sich von selbst.

Danke fürs Lesen, schönen Abend noch!

Po, Beine, Krafttraining, Oberschenkel, Frauen
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Mit Kaloriendefizit Muskeln aufbauen?

Hallo Experten :) Ich bin 15, männlich und trainiere seit ca. 2 Monaten. Habe mir sehr viel Wissen im Internet über Ernährung und Muskelaufbau angeignet. Jedoch bin ich mir in einem Punkt noch sehr unsicher. Ich startete als etwas skinny fat (kleine Wampe), aber hatte nicht ganz so wenig Muskeln wie ein Ectomorph am Anfang. Eigentlich habe ich kein Bock auf Aufbau, Defi, Aufbau, Defi und möchte einfach Gesund leben. Am Anfang war mein Ziel erstmal meine Wampe weg zu bekommen und gleichzeitig Muskeln aufzubauen. Dies ist mir auch so halb gelungen. Wiege 5 kilo weniger als vor 6 Wochen und habe ca. 2 Zentimeter Bizeps auf beiden Seiten zugelegt. (Hab sonst nirgendswo gemessen) Gehe 3 mal die Woche ins Gym und trainiere maximal 1h 30m Ganzkörper an Geräten. Ca 10 Übungen mit 3 Sätzen. Ich achte auch auf steigerung der Gewichte. Täglich nehme ich ein Proteinshake à 30 Gramm Protein als Ergänzung zu mir. Ausserdem nehme ich Omega 3 Fischölkapseln 2 mal täglich. Ansonsten ernähre ich mich SEHR gesund, esse oft Müsli mit Beeren, Haferflocken und Studentenfutter, nur Vollkornprodukte und keine Süßigkeiten. Bin voll im Trip und habe mittlerweile kein Heißhunger mehr auf Süßes. Mache also praktisch low carb, mit viel eiweiß und gesunden Fetten. Durch die ungesunden Snacks früher, die ich nun nicht mehr habe, hab ich aber ein Defizit. So weitaus genug über mich, jetzt an euch: Kann ich mit dieser Ernährungsweise weiter machen, KFA reduzieren und gleichzeitig Muskeln aufbauen? Oder soll ich noch weiter "defiphase" machen, bis ich sixpackansätze sehe, und dann nen Überschuss starten? Lasst doch mal eure Meinung da. Liebe Grüße, Elias aus Nürnberg

Muskelaufbau, Bodybuilding, Sport, abnehmen, Fitness, Ernährung, diät, Kalorien
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