Zum Ausreiten im Winter einen Spezial- Hufbeschlag wählen?

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4 Antworten

Wie meine Vorredner schon gesagt haben: es hängt von den Winterverhältnissen und deinem Reitstil/-häufigkeit ab. Häufige Ausritte auf hartem Boden ja-neien; häufig Schnee erwartet - ja-nein. Bei überwiegend Matschwetter mit wenig Schnee und häufigen Ausritten auf hartem Boden ist Beschlag sicher die bessere Lösung, wenn du dann unbedingt bei Schnee reiten willst mit Spzialbeschlag, sonst halt mal die paar Tage nicht draussen sondern drinnen reiten. Wenn dein Pferd überwiegend auf der Koppel steht, im Winter wegen der kurzen Tage eh recht selten geritten wird und nicht ultraschlechte Hufe hat, ist Barfusslaufen ab November (evtl supplementiert durch Biotinfütterung - schon früher anfangen!!) sicher die beste Lösung - habe ich immer gemacht aber bei manchen Pferden geht es überhaupt nicht - die kann man dann nicht reiten, sonst hinken sie. Aber auch dann würden Hufschuhe evtl kurzzeitug helfen.... Jedenfalls laufen die Pferde auf der Koppel im Winter wesentlich sicherer ohne Eisen und Ausritte im Schnee sind kein Problem- Reiten bei Glatteis verbietet sich eh von selbst - mit und ohne Eisen.....

Also wenn es barhuf gehen kann dann ohne Eisen (aber auch ohne Eisen kann der Schnee/Eis kleben bleiben)....wenn nicht würde ich diese Grips reinmachen, da sich sonst der Schnee auftürmt und das Pferd sehr schnell umknicken kann. Es ist auch mordsanstrengend den Schnee und Eis wieder von den Eisen zu bekommen. Stollen würde ich auch drauf machen lassen, weil bei Schnee immer die Gefahr ist, dass man nicht weiß was drunter ist. Es gibt dem Pferd auch besseren halt. Aber im Sommer muss dann alles wiede runter...

Die Frage ist doch, was verstehst du unter "Winter"? Wenn dein Pferd jetzt schon beschlagen ist, kannst du weiterhin den gleichen Beschlag behalten. Wichtig wirds doch erst, wenn es Schnee gibt. Wobei auch da die Frage ist, wie lange er liegen bleibt. Ist das Pferd rundum beschlagen? Der Schnee stollt sich bei unbeschlagenen, sowie beschlagenen Hufen gleichermaßen auf, wobei er bei unbeschlagenen leichter zu entfernen ist. Bei Eisen und länger anhaltendem Schnee unbedingt Grips mit untermachen lassen. Die Pferde lernen im Schnee zu laufen, mit und ohne Eisen, es sei denn, der Mensch zwingt sie zu Wegen, die sie sonst nicht gehen würden. Du kannst also auch im Schnee reiten, wenn du achtsam bist - denke nur an den letzten langen,verschneiten Winter. Ein Galopp im Pulverschnee genießen beide, besonders im frischen Schnee. Gehe mit deinem Pferd im Schnee spazieren, dann lernst du es kennen. Ganz ungefährlich bleibt die Sache dennoch nicht, ob Eisen oder nicht. Vielleicht kannst du dem Pferd ja auch mal ne "Eisenpause" über Winter gönnen - besprich das mal mit deinem Schmied.

Wenn Dein Pferd so gute Hufe hat, dass es barfuss gehen kann, ist das die allerbeste Lösung.

Braucht es Eisen, solltest Du unbedingt die Hoof-Grip draufmachen lassen. Das Aufstollen im Schnee ist wirklich Gift für die Beine Deines Pferdes. Alternative ist dann, das Pferd bei Schnee weder auf die Koppel zu lassen noch auszureiten. Das wäre aber eine Gemeinheit dem Pferd gegenüber, alle Pferde lieben Schnee!

Auf Eis ist es mit und ohne Eisen schlecht, da helfen nur Stollen.

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